Alien
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Dienstag, 26. Juni 2012

Uhren,

die ticken, sind gefährlich. Oder zumindest eigenartig. Wenn man darauf wartet, daß sich die Zeiger bewegen, kann man sicher sein, daß sie festgefroren sind. Dreht man ihnen aber den Rücken zu und schaut erst später wieder, scheint ein Kobold an ihnen gedreht zu haben. Auch mein Körpertemperaturregulationssystem ist sehr eigen. Wenn es draußen kalt ist, wird mir heiß, aber wenn es draußen warm ist, renne ich noch bei 25 Grad mit dicken Socken herum. Um es auf den Punkt zu bringen: Egal wie die Lufttemperatur ist, sie ist immer verkehrt. Manchmal frage ich mich, wieviel Lebenszeit man wohl damit vergeudet, sich unentwegt an- und auszuziehen. Es gibt ja da diese Berechnungen, wieviele Jahre es auf dem Klo sind, beim Zähneputzen oder beim Schlafen. Da ist es nur gerecht, daß Frauen im Durchschnitt eine höhere Lebenserwartung haben.

Menopausal
(gefunden bei Dreamsandme)

Sonntag, 24. Juni 2012

Haarwälder

Haarwald

Text: Wolf Biermann, Gekritzel: von mir

Freitag, 22. Juni 2012

Das österreichische Gesundheitssystem

kenne, bzw. kannte ich nicht. Ich dachte bisher, es sei etwas besser als das Deutsche, bis ich es letztens im Traum kennenlernte. Ich befand mich mit anderen Menschen in einer österreichischen Apotheke um Medikamente zu besorgen. Man wurde dazu stets gefragt, ob man privat oder gesetzlich versichert sei. Wenn man nicht privat versichert war, mußte man alles sofort selbst bezahlen. Aber das wirklich Schlimme war, daß die Apotheker sich dazu über die Nicht-Privaten lustig machten und sich ins Fäustchen lachten oder abfällig guckten, wenn die alles selbst bezahlen mußten. Puh, ich hoffe mal, daß der Traum nur übertreibt. Und weil ich vorgestern abend "Sarahs Schlüssel" auf DVD sah, ein sehr bewegender Film, träumte ich auch gleich noch von einer unentdeckten Leiche im Abwasserkanal. Aber genug von vergangenen Träumen. Zur Zeit hoffe ich nur, daß die Fußballidioten bald alle taub sind. Man könnte wirklich meinen, die kaufen zu Silvester ganze Wagenladungen von Böllern, um diese ein halbes Jahr im Keller zu bunkern. Zu wünschen, daß sie alle taub werden, ist dabei noch milde, denn ich könnte auch wünschen, daß ihnen die Böller unterm A... explodieren und ihnen alle Finger und sonstigen Gliedmaßen abfallen, aber ich bin mal nicht so.

Donnerstag, 21. Juni 2012

...

Und ich bedeckte mich
mit Himmel und Wolken,
Sonne, Mond und Sternen
Nichts fragte nach dem Sinn,
alles schwieg Heimat

Und ich bedeckte mich
mit deiner Haut und Haarflur,
Augen, Mund und Küssen
Nichts fragte nach dem Sinn,
alles schwieg Heimat

Wo man zu Hause ist
wird der Sinn zum Sein.

Anthologie-Cover

Kürzlich schickte man mir das Cover einer Anthologie, in welcher ich mit einer Kurzgeschichte vertreten sein werde, bzw. zwei Cover, denn die Anthologie besteht aus zwei Bänden. Band eins nennt sich "Geheimnisvolle Weltentore" und Band zwei "Magische Weltentore". Ich muß sagen, ich bin ganz froh im ersten Band gelandet zu sein, denn ich hege eine tiefsitzende Abneigung gegen Drachen und anderes Fantasygezücht. Bücher, auf denen auch nur ein Körperteil davon zu sehen ist, fasse ich gar nicht erst an, denn ich empfinde diese Inflation von denen in Büchern und Fernsehen als ermüdend. Und überhaupt ist das Leben an sich magisch genug, als daß es noch solch magischen Gähn-Gewürms bedürfte. Ok, eigentlich dürfte ich das gar nicht schreiben, denn ich soll ja Werbung machen, aber im Werben war ich noch nie gut. Doch immerhin kann ich sagen, daß ich Burgen gerne mag, auch wenn zumindest in meiner Geschichte keine vorkommt.

Cover 1

Cover 2

Dienstag, 19. Juni 2012

Nur nette Leute heute.

So viel Freundlichkeit bin ich gar nicht mehr gewohnt, wenn man sonst wochenlang angezickt oder ignoriert wird, deshalb fällt es auch sofort auf. Sogar in meinen Träumen bekomme ich seit zwei Tagen nur noch Komplimente, Belobigungen und Belohnungen. Meinetwegen kann das so weiter gehen. Was ist passiert? Vielleicht liegt es ja einfach daran, daß ich mich dem Internet ferngehalten habe. Im realen Leben sind die Leute generell höflicher, warum auch immer. Wahrscheinlich ist das wie beim Autofahren. Wenn man als Autofahrer im Wagen sitzt, fühlt man sich sicher und geschützt genug, um andere Verkehrteilnehmer wie Rumpelstilzchen anzugiften, es gibt psychologische Untersuchungen darüber. Wenn man jemandem ohne Blechpanzer gegenübersteht, ist das schon schwieriger. Und auch andere Dinge sind im realen Leben einfacher. Die Leute, die einem etwas zu sagen haben, die reden auch mit einem und schauen idealerweise ins Gesicht, während die, die mir nichts sagen wollen, es eben lassen, aber dabei in der Regel trotzdem noch die üblichen Höflichkeitsformen einhalten. Keine dubiosen unspezifischen Botschaften, von denen man nicht weiß, ob man sich angesprochen fühlen soll oder nicht. Von daher haben solche Abstinenzen immer einen angenehm ausgleichenden Einfluß, bevor man sich wieder in die Höhle der freien Meinungsäußerung und des Identitätenkarnevals begibt. Die Erdbeerfrau an der Ecke ist dieses Jahr eine besonders Nette, da kauft man gleich doppelt so gerne. Die gigantischen Riesenerdbeeren habe ich diesmal aber nicht auf einen Kuchen gelegt, sondern gleich in den Magen sortiert.

Erdbeeren

Bei der Zahnärztin ließ ich mal eben knapp 370 EUR und bei der Blumenfrau rettete ich zwei Tomatenpflanzen vor dem sicheren Tode, denn die preislich heruntergesetzten und schon in die Höhe geschossenen Stauden standen in knochentrockener Erde, während alle anderen Pflanzen gegossen waren. Vermutlich meinte man, die stehen gelassenen Tomatenpflanzen sind des Wassers nicht mehr wert. Immerhin sind an einer schon zwei Tomaten dran, so daß ich, sollten sich die beiden nicht mehr wirklich dauerhaft aufpäppeln lassen, zumindest diese zwei Tomaten noch ernten kann. Und wie ich finde ist mein Balkon jetzt gut als Schmetterlingsbiotop präpariert:

Balkon

Meine (inzwischen ehemalige) Mitpatientin erzählte mir danach von ihrer Kur. Anscheinend sind diese Kuren heutzutagen wortwörtliche Hungerkuren, denn sie hat es nicht geschafft, zum Mittagessen eine zweite Kartoffel zu bekommen. Es gab generell nur eine Kartoffel (mit wenig Gemüse und Fleisch) und als sie beim Kantinenpersonal den Wunsch äußerte, eine Kartoffel mehr zu erhalten, war man voll Unverständnis und Empörung (natürlich nur beim Personal - die anderen Gäste hätten auch gerne mehr gehabt, trauten sich aber nicht, etwas zu sagen). So etwas habe man noch nie gehabt und da müsse man erst die Chefin fragen, womöglich erst noch einen Antrag ausfüllen. Schließlich dachte sie sich, die können mich kreuzweise, und hat sich mit einer Kartoffel zufrieden gegeben. Da ich mit ihr öfters gegessen habe, weiß ich, daß sie ganz normale Portionen isst, deshalb glaube ich ihr das. Wenn ich daran denke, daß ich gestern abend zehn Pellkaroffeln verputzt habe (allerdings ohne Beilagen, nur mit Butter), ist mir klar, daß ich mit einer Kartoffel auch am Hungertuch nagen würde. Vor allem bei Krebspatienten wundert mich das, weil bei denen ja Diäten normalerweise nicht indiziert sind. Desweiteren klagte sie, daß ihre Familie diese Müdigkeits- und Schwächeattacken nicht nachvollziehen könne und sie immer mit ihrer eigenen Müdigkeit vergleichen, obwohl es sich ganz anders anfühlt als eine normale Müdigkeit. Das kenne ich nur zu gut, ich glaube, jemand, der das nicht am eigenen Leib erlebt, kann es sich ganz einfach nicht vorstellen. Das ist genauso wie mit den Rückenschmerzen. Da nervt es gewaltig, wenn man sich mit einem Bandscheibenvorfall wochen- und monatelang zur Arbeit schleppt und dann von der Chefin zu hören bekommt, sie verdrehe sich beim Schlafen auf dem Bauch manchmal den Hals und hätte dann auch einen ganzen Tag Schmerzen. Aber vor zwanzig Jahren hätte ich mir selbst noch nicht vorstellen können, daß es Rückenschmerzen gibt, mit denen man vorm Waschbecken kniet. Das ist blöd und man kommt sich manchmal ziemlich mißverstanden vor, aber so ist das nun mal. Ein jeder wird erst durch Erfahrung klug.

Samstag, 16. Juni 2012

Sofagekritzel

Doodle2
.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Entspannt nicht nur,

sondern macht auch gute Laune:

Doodle1

Kritzel-Block

Dienstag, 12. Juni 2012

vergeschrieben

beim Emails beantworten wollte ich gerade schreiben

"wäre ich in kurzer Zeit ein Frack"

statt

"wäre ich in kurzer Zeit ein Wrack"

Ich merke schon, wie mir die Frackzipfel wachsen...

Zahnarzt und Erdbeerkuchen

Am Vormittag war der Termin für die Backenzahnüberkronung und obwohl die Zahnärztin vorher meinte, ich würde zumindest bei diesem Termin eine Betäubung bekommen, begann sie mit: "Na wir testen erstmal." Inzwischen könnte ich ihr gepflegt an die Gurgel gehen, wenn ich das höre. Ich gehöre eigentlich nicht zu den Leuten, die generell um Spritzen betteln, aber wenn ich dann mal wirklich Grund dazu habe, eine zu wollen, zumal meine Zähne seit der Chemo noch empfindlicher sind, zeigt man mir die Nase. Im Krankenhaus sind sie jedenfalls nicht so geizig mit Schmerz- und Betäubungsmitteln. Auf meinen Protest hin spritzte sie dann doch, allerdings wirkte die Betäubung gar nicht richtig, und als ich mehr oder weniger zappelnd an die Decke ging, habe ich mich schon gefragt, ob sie mir nur ein Placebo gespritzt hat. Als sie mir vor 15 Jahren meine Brücke fertigte, spritzte sie jedes Mal nach, wenn ich nur mit der Wimper gezuckt habe. Doch heute - nichts. Das blöde ist ja, sobald man erstmal den Mund offen und mit diversen Instrumenten zugestopft hat, läßt es sich so schlecht weiter protestieren. Jedenfalls bin ich nach jedem dieser im wahrsten Sinne nervtötenden Zahnarztbesuche eine Woche lang fix und fertig und kann mir gar nicht viel vornehmen. Liegt wohl am Adrenalin.
Zur Belohnung für die überstandene Folter hab ich mir an der großen Erdbeere um die Ecke erstmal kiloweise kleine frische Erdbeeren geholt. Da die sich nicht lange halten, hatte ich vor, einen Erdbeerkuchen zu backen. Dummerweise kam ich auf die wenig glorreiche Idee, unter die Erdbeeren Vanillepudding zu machen, wie man das in Bäckereien manchmal hat. Ich finde diese Kombination immer sehr lecker, wußte aber noch nicht, daß der normale Pudding beim Backen flüssig wird. Ich habe aber trotzdem nicht aufgegeben und über flüssigen Pudding und Erdbeeren den Tortenguß gegeben, mit dem Gedanken, daß ich das notfalls alles als Auflauf essen muß. Doch interessanterweise hat sich der Tortenguß mit dem Pudding vermengt und ihn im Kühlschrank ebenfalls fest werden lassen. Glück gehabt. So wirklich Spaß macht das Backen ja nicht, wenn man in der Küche überall über Kisten fällt und nix mehr findet, aber die Erdbeeren warten leider nicht auf bessere Zeiten.

Erdbeerkuchen

Die Halle der Wünsche

Über diverse Traumpfade gelange ich zu einer Straße, auf welcher es von dunkelhäutigen und schwarzhaarigen Ausländern wimmelt. Es scheint eine Art Ghetto zu sein, denn ich habe keine Möglichkeit, von dort wieder zu verschwinden, sondern gehöre jetzt dazu. Eine Stimme schallt durch die Luft, als würde der Muezzin über einen Lautsprecher zum Gebet rufen, allerdings sagt sie, daß wir uns alle in die Pyramide am Ende der Straße begeben sollen, da dort unsere Wünsche erfüllt werden würden. Tatsächlich wenden sich alle folgsam in einer sich langsam vorwärts schiebenden Schlange der Pyramide zu. Vor der Pyramide wacht die Sphinx und zwischen ihren Pfoten liegt ein eckiger Eingang mit zwei mechanischen Schiebetüren wie bei einem Fahrstuhl, durch welche man in die Pyramide gelangt. Mir ist etwas unwohl bei der Sache, denn ich denke mir, daß dies nur ein Trick ist, um uns hineinzulocken und wenn die Türen hinter uns geschlossen sind, geschieht stattdessen ein Holocaust und wir werden vernichtet. Allerdings habe ich keine Wahl, sondern bin gezwungen mitzugehen. In der Sphinx, bzw. Pyramide tut sich eine riesige Halle auf, welche aus kleineren Rundgewölben besteht und von Säulen getragen wird. Die Wände und Decken sind weiß, aber über und über mit kostbaren Edel- und Halbedelsteinen geschmückt, manche von ihnen handtellergroß. Es ist ein großartiger Anblick, doch was darin geschieht, scheint eher profan. An einigen Stellen befinden sich Eistheken mit Eisverkäufern und es herrscht buntes Treiben, die Halle ist dabei nicht vollständig zu überblicken. Dennoch ist die Stimme im Hintergrund weiterhin zu hören, die immer wieder mitteilt, daß hier in dieser Halle alle unsere Wünsche erfüllt werden können. Ich verstehe jedoch nicht, wie das gehen soll, wenn man sich mehr wünscht als ein Eis.

Montag, 11. Juni 2012

Traumgewächs

Elternhaus - Hinterhof

Der Hinterhof meines Elternhauses aus dem Gedächtnis gezeichnet inklusive zwei großer wuchender Traumblätter, von denen ich dachte, ich müsse sie abschneiden, damit die Nachbarn unter uns wieder Licht bekommen (unsere Etage war die zweite). Eigentlich wollte ich nur mit Schwarz oder Grau colorieren, mußte aber feststellen, daß ich kein Schwarz oder Grau habe.

Medikamenteninduzierte Osteopathien und Homöpathie bei Krebs

Zwei Artikel:

http://www.bayerisches-osteoporose-zentrum.de/tl_files/OZ/pub_fachartikel/medikamenteninduzierte_osteopathien.pdf

http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-gegen-krebs-2012/

Sonntag, 10. Juni 2012

Das Farbenorakel

auf http://www.astro.com habe ich heute erst entdeckt und finde es durchaus zutreffend:

Deutung der Farben, die Ihnen gefallen

Besonders wichtig ist jetzt für Sie...
...zupackende Tatkraft.
Sie sind zur Zeit grossen Anforderungen ausgesetzt und müssen nun all Ihre Kraft zusammennehmen um nicht schlapp zu machen. So reissen Sie sich zusammen und packen energisch zu, um Ihre Aufgaben so gut wie möglich zu erfüllen, denn Sie wollen niemandem den Triumph gönnen, Sie am Boden zu sehen. Um die bevorstehenden Aufgaben bewältigen zu können, sind Sie angewiesen auf...

...souveräne Schwierigkeitsbewältigung.
Sie brauchen eine Aufgabe, für die Sie sich begeistern und voll einsetzen können. Werden grössere Anforderungen an Ihr Können oder an Ihre Kräfte gestellt, so mobilisieren Sie all Ihre Kreativität und bleiben hart am Ball, um Ihnen und andern zu beweisen, wozu Sie fähig sind. Wird Ihr Einsatz anerkannt, sind Sie bereit, Ihr Bestes zu geben. Kommt Ihnen hingegen jemand mit ungerechtfertigten Forderungen oder gar mit Ungerechtigkeiten, so wehren Sie sich entschieden dagegen. Sie wissen, dass Sie das, was Ihnen jetzt wichtig ist, nicht erreichen können ohne...

...liebevolle Zuwendung.
Sie sind glücklich, wenn Sie jemanden haben, der Ihnen Wärme, Anteilnahme und Verständnis entgegenbringt. Einem solchen Menschen teilen Sie gerne mit, was Sie bewegt und beschäftigt. Um sich wirklich wohl zu fühlen, brauchen Sie liebevolle Zuwendung. Sehr wichtig sind daher für Sie harmonische Beziehungen, in denen Vertrauen und gegenseitige Hilfsbereitschaft herrschen. Sie wissen, dass Sie kein angenehmes Leben haben können ohne...

...kritische Wirklichkeitsprüfung.
Sie schauen sich alles, was Ihnen über den Weg läuft, erst mal genau an und sagen erst ja dazu, wenn es Ihre strenge Prüfung bestanden hat. Dank Ihres kritischen Auges merken Sie schnell, wenn jemand Ihnen ein X für ein U vormachen will. Sie sehen leicht, wo schwache Punkte sind und wo der Wurm drin sitzt. Ihre entsprechenden Kommentare können sehr treffend sein. Die sicherste Art, Unannehmlichkeiten von Ihnen fernzuhalten, ist für Sie die...

...souveräne Situationsbeherrschung.
Sie wollen eine Angelegenheit, welche Sie persönlich betrifft und bewegt, fest in den Griff bekommen. Sie möchten auch sich selber so in der Hand haben, dass Sie dank sicherem Wissen und Können jede Situation meistern und jede Aufgabe bewältigen können. Zur Zeit bedauern Sie, dass Sie das, was Sie möchten, nicht herbeizaubern können. Doch haben Sie zumindest eine Zauberformel für ein glückliches Leben. Sie lautet:...

...unternehmungslustige Betätigung.
Sie brauchen eine Beschäftigung, Kontakte oder Erlebnisse, welche Sie erfüllen und bereichern. Sie können sich für alles begeistern, was Ihr Leben farbig, intensiv und spannend macht. Sie haben Lust, etwas zu unternehmen und spüren oft in sich eine Unruhe wie die eines jungen Pferdes, das zu lange im Stall angebunden war. Sie sehen, dass Sie nun handeln müssen, damit mehr Schwung, Erlebnis und Freude in Ihren Alltag kommen.

Deutung der Farben, die Ihnen nicht gefallen

Am meisten Unbehagen empfinden Sie jetzt wegen Ihrer...
...schmerzlichen Frustration.
Ihre Erfahrungen bestätigen Ihnen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Sie wollen nicht das Opfer schöner Worte oder leerer Versprechungen werden. Sie sind daher im Umgang mit Menschen vorsichtig, beobachten deren Verhalten und passen auf, was Sie sagen und tun. Auch beim Einkaufen suchen Sie sich vor Enttäuschungen zu bewahren, indem Sie kritisch prüfen, ob Qualität und Nutzen den Preis rechtfertigen. Manchmal tun Sie sich selber leid wegen Ihrer...

...ungelösten Problematik.
Unerledigte Aufgaben, Schwierigkeiten oder eine schmerzliche Situation halten Sie ständig auf Trab und in einem Zustand innerer Anspannung. Sie studieren oft an Ihren Problemen herum, drehen sich dabei im Kreis und haben Mühe, dieses Gedankenkarussell abzustellen. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn Sie den Mut dazu aufbringen, Ihre innere emotionale Problematik aufzuarbeiten. Sie bemühen sich vergeblich, sich nicht beeinträchtigen zu lassen von Ihrer...

...Angst vor Verlassenheit.
Sie fühlen sich von Menschen, welche Ihnen nahestehen, innerlich isoliert. Es schmerzt Sie, dass Sie von ihnen so wenig Verständnis und Anteilnahme erhalten, denn um sich wohl zu fühlen, brauchen Sie menschliche Nähe und warmherzigen Kontakt. Der Gedanke, gänzlich einsam und verlassen durchs Leben gehen zu müssen, ängstigt Sie sehr. Manchmal seufzen Sie im Stillen wegen Ihrer...

...inneren Ruhelosigkeit.
Sie haben ein sehr empfindsames Gemüt und suchen daher unerfreuliche Erlebnisse so rasch wie möglich zu vergessen, indem Sie sich durch allerlei Tätigkeiten davon ablenken. Ihre ruhelose Betriebsamkeit kann Ihnen natürlich nicht den ersehnten innern Frieden bringen. Hingegen können sich die verdrängten negativen Gefühle in plötzlichen Stimmungsumschwüngen oder Anflügen schlechter Laune bemerkbar machen. Ihr Stimmungsbarometer kann unvermittelt absinken wegen Ihrer...

...unfreiwilligen Festgelegtheit.
Gewisse Bedingungen, welchen Sie unterworfen sind, behindern Sie in Ihrer Handlungs- und Bewegungsfreiheit. Da Sie im Moment nichts daran ändern können, suchen Sie möglichst nicht daran zu denken und sich mit etwas Erfreulicherem zu beschäftigen. Durch allerlei Aktivitäten lenken Sie sich ab von Ihrer...

...entmutigenden Machtlosigkeit.
Sie sehen sich einer belastenden oder deprimierenden Situation ausgeliefert. Sie wollen sich jedoch nicht von Gefühlen der Mutlosigkeit und der Resignation hinunterziehen lassen. Darum konzentrieren Sie sich darauf, das zu erreichen, was Ihnen jetzt am wichtigsten ist. Ihre Mittel reichen dabei von der gewinnenden Freundlichkeit über die geschickte Beeinflussung bis zum autoritären Druck.