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Dienstag, 12. März 2013

Brustkrebs durch Aluminium?

In der Mediathek von arte kann man sich noch 7 Tage lang eine Dokumentation über die Risiken von Aluminium anschauen. "Die Akte Alu": http://videos.arte.tv/de/videos/die-akte-alu--7367250.html

Freitag, 8. März 2013

Von Hexen, Eulen und einer Geisteranthologie

Bei mir geht es gerade sehr geisterhaft zu, ja, Hexen schießen mir in den Rücken, Eulen fliegen durch meine Träume und eine neue Anthologie über die "Stadt voller Geister", bei welcher ich mitgewirkt habe, wurde veröffentlicht. "Die Eulen sind nicht, was sie scheinen" heißt es bei David Lynch und bei mir sind sie das auch nicht, denn seit ich mich mit meiner Kindheit beschäftige, begannen sie wieder zu fliegen und haben eindeutig eine Verbindung zu meiner Vergangenheit, denn der allererste Traum, an welchen ich mich als Kind von ca. 5 Jahren überhaupt erinnern konnte, war der einer riesenhaften sprechenden Eule. Jetzt tauchen sie ständig auf. Letztens träumte ich, aus einem Fenster zu schauen, während sich draußen etwas Bedrohliches zusammenbraute. Der Himmel wurde schwärzer und schwärzer, eine geradezu elektrische Spannung lag in der Luft, wie vor einem Gewitter, und ein Schwarm viel zu großer Eulen flog auf den Kinderspielplatz, den ich vom Fenster aus sehen konnte, ließ sich auf dem bunten Klettergerüst nieder und pickte auf die Kinder ein, die dort noch spielten. Ich schloß das Fenster, da klingelte es auf einmal an der Tür, klingelte immer wieder, aber ich wollte nicht aufmachen, um das Bedrohliche nicht hereinzulassen. Erinnerte sehr stark an Hitchcocks "Die Vögel", nur daß es eben Eulen waren. Diese wirken ja rein äußerlich noch unheimlicher, auch heute noch finde ich es etwas befremdlich, wenn ich eine Eule sehe, die ihren Kopf fast um 360 Grad drehen kann. Genau genommen sind es nur 270 Grad, aber das reicht auch schon. Wo Eulen sind, sind Hexen nicht weit und diese toben sich ordentlich an meinem Rücken aus. Im Dezember hatte ich den ersten Hexenschuß, eine kleine Bewegung, ein grausam stechender Schmerz und es ging gar nichts mehr. Trotzdem hatte ich im Dezember irgendwie ein gutes Gefühl, so als hätte sich etwas an den Wirbeln wieder eingerenkt und dorthin verschoben, wo es hingehört. Nach zwei Wochen waren die Schmerzen weg und ich hatte seitdem fast gar keine Schmerzen mehr. Der Rücken fühlte sich an, wie noch vor 10 Jahren. Doch dann, letzte Woche, eine winziges leichtes Vorbeugen und es war vorbei. Wieder der alte Hut, Schmerzen beim Husten, Niesen, Lachen, die bis in den Hüftknochen ziehen und einen nicht mal schlafen lassen, weil die kleinste Muskelzuckung auf den Nerv drückt. Ich habe das dumme Gefühl, der Wirbel hat sich erneut dorthin verlagert, wo er NICHT hingehört. Jetzt muß ich wohl auf den nächsten gnädigen Hexenschuß warten, der die Sache wieder rückgängig macht. Bis dahin versuche ich es wie immer mit Zumba. Vielleicht sollte ich mir den Wirbel, wenn er denn mal an der richtigen Stelle sitzt, festtackern lassen oder so.

Montag, 4. März 2013

Bücherwandklettern

Von meiner Mutter bekam ich einige alte Familienfotos, unter anderem dieses meines Vater aus dem Jahr 1958. Zu diesem Zeitpunkt gab es mich noch nicht, aber wie man sieht, bereits jede Menge Bücher.

Bücherwandklettern

Freitag, 1. März 2013

Abgetaucht

Ich weiß, ich werde vermisst, deshalb versuche ich jetzt in Worte zu fassen, was mich in den letzten Wochen beschäftigt hat. Das fällt mir nicht leicht, da mir die Worte irgendwo in den Tiefen des Labyrinths von kindlichen Verstrickungen und alten Glaubensmustern abhanden gekommen sind. In dieses bin ich nämlich abgetaucht, um die Fäden zu entwirren, habe sehr viel nachgedacht, gelesen und noch immer ist mir nicht nach leichtem Geplauder oder Internetablenkungen. Anlaß dazu war eine Reaktion meiner Mutter, die mich ziemlich schockiert hat, aber eigentlich vorhersehbar war. Doch durch die Erkenntnisse, die ich zusammen mit der Psychologin bereits gewonnen hatte, ist mir die Absurdität und Ignoranz dieser Haltung erstmals bewußt geworden, was mir dann irgendwie die Sprache verschlagen hat, während ich es als Kind immer auf mich bezogen habe, was auch die Ursache dafür war, daß ich mit meiner Mutter über gewisse Dinge generell nicht geredet habe und letzten Endes auf der emotionalen Ebene vieles mit mir allein ausgemacht habe. Die Psychologin schlug erst einmal die Hände über dem Kopf zusammen und sagte mir ganz klar, daß meine Mutter auf einer bestimmten Ebene für mich kein Ansprechpartner sei, sie mich auch niemals richtig wahrnehmen oder sehen können würde, da sie selbst zu sehr in ihre Muster verstrickt wäre, im Grunde eine Bestätigung dessen, was ich schon gespürt und gedacht habe, aber nachdem sie mir das so gesagt hat, ist es leichter für mich, meiner Wahrnehmung wirklich zu glauben. Nach der Beschäftigung mit dem Erbe der Kriegskinder-Generation und dem Wissen, daß Traumata bis in die vierte Generation weitergegeben werden können, ist das Verhalten immerhin verständlicher, trotzdem mir einiges noch immer Rätsel aufgibt. Beim Termin am Montag schmiegte sich die Psychologin an mich wie ein Kind, während ich sie tröstete und streichelte. Wenn jemand in das Zimmer gekommen wäre, der hätte wahrscheinlich geglaubt, ich therapiere die Psychologin, aber nein, sie war nur die Stellvertreterin für meine Mutter beim Stellen, während sie versuchte, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Ich wünschte, mit mir würde jemand mal so etwas machen, aber nun ist mir klar, warum ich anscheinend als Kind bereits irgendwann beschloß, keine Kinder haben zu wollen, wo ich doch schon zwei große bedürftige Kinder bzw. Elternteile am Hals hatte, emotional und mit meiner Hochsensibilität allein gelassen und völlig überfordert war. Während sich meine Mutter gerne bei mir über ihr anstrengendes, aufopferungsvolles Leben und ihren schlimmen Ehemann ausheulte, hatte ich niemanden. Auch ist mir als Kind schon immer klar gewesen, daß ich lieber unabhängig bleibe, als '50 Jahre Krieg' zu führen, wie meine Mutter sich zur Goldenen Hochzeit ausdrückte. Mein Bruder sieht das anscheinend genauso, denn sogar nach 15 Jahren, hat er es noch nicht geschafft, mit seiner Freundin zusammenzuziehen, obwohl sie gerne möchte. Und ich würde es ganz genauso machen. Ich wollte diese kontrollierenden Beziehungsmuster, die bei meinen Eltern wie die Faust aufs Auge zusammenpaßten, nie leben, doch anscheinend ziehe ich, durch meine eigene Bedürftigkeit oder so, Menschen an, die genau diese Glaubens- und Beziehungsmuster vertreten, vielleicht suche ich sie mir auch selbst aus, wer weiß. Das ist natürlich eine völlig aussichtslose Sache, da zum einen ständig alte Gefühle und Verletzungen reaktiviert werden und ich mir zum anderen der Strategien zu bewußt bin und immer war (obwohl ich vorher nicht wußte, daß es dafür einen Fachausdruck gibt) , um mich blindlings in solch ein Muster hineinziehen zu lassen. Ich habe weder Lust, jemandem Verantwortung für sich selbst abzunehmen, noch sie mir abnehmen zu lassen. Da mir die Arbeit mit dem inneren Kind, wie mir die Psychologin es gezeigt hat, bereits in einigen Situationen erfolgreich geholfen hat, legte ich mir "Das Arbeitsbuch zur Aussöhnung mit dem inneren Kind" zu und bin gerade intensiv dabei, mich mit meinem inneren Kind zu beschäftigen. Und mein inneres Kind braucht, wie es scheint, viel Aufmerksamkeit, die es lange entbehrte.



Beim Termin am Montag stellte ich fest, daß nur eine Straßenbahnstation von der Praxis entfernt ein Bio-Supermarkt existiert. Ich bin gleich mal hinein und habe mich mit einigen Dingen eingedeckt, denn leider ist der Lidl bei mir in der Nähe von einem Tag zum anderen ausgezogen. Der hatte zumindest ein kleines Bio-Sortiment. Zwei große Wünsche für meine Wohnumgebung hätte ich: Der erste wäre, daß die endlich den Hauptstadtflughafen fertigkriegen und ich die Flugzeuge los bin, der zweite, daß in meiner Nähe ein Bio-Supermarkt eröffnet. Zwar sind die Aussichten auch für den zweiten Wunsch nicht sehr groß und daran zu glauben ist vielleicht vermessen, aber da die ehemalige Lidlhalle jetzt leer steht, könnte mit sehr sehr viel Glück dieser Wunsch doch in Erfüllung gehen. Drückt mir die Daumen, daß sich dort ein Bio-Markt niederläßt.

Samstag, 26. Januar 2013

Unklarer Befund und Winteranthologie

Im Rahmen der Nachsorge werden bei mir regelmäßig per Sonografie Leber und Galle gecheckt, da ich seit mindestens zwei Jahren immer wiederkehrende Beschwerden am rechten Rippenbogen habe. Bisher wurde allerdings nie etwas gefunden und ich dachte mir, die Beschwerden kommen vielleicht von den Knochen. Beim Termin in der letzten Woche jedoch stutzte die Ärztin plötzlich, guckte ein bißchen ratlos auf den Bildschirm und ließ mich dreimal hintereinander die Luft anhalten und den Bauch einziehen bis mir fast schwarz vor Augen wurde, um mir das Schallgerät unter die Rippe zu drücken. Als ich sie fragte, ob sie etwas sieht, bejahte sie, meinte aber, sie wüßte nicht was. Erst murmelte sie etwas von Gallenstein, verwarf das aber sofort wieder. Nein, kein Gallenstein. Dann fiel der Begriff 'Blutgefäß', wurde aber auch wieder verworfen. Das Ende vom Lied: Sie weiß nicht wirklich, was sie dort sieht, genau an der Stelle, wo es weh tut, und deshalb bekam ich eine Überweisung zu Sonographie und gegebenenfalls MRT zur Abklärung. Und da das alles so viel Spaß macht, werde ich mir auch gleich noch einen Termin bei der Humangenetik holen. Das hatte ich ja schon eine ganze Weile vor. Das Leben wird echt nicht langweilig mit diesem thrillermäßigen Nervenkitzel, was die Ärzte wohl als nächstes bei mir finden. Horrorfilme? Brauch ich nicht. Mir reicht die Phantasie...
Es gibt aber auch Positives zu berichten. Die Winteranthologie, in der ich mit einem Gedicht vertreten bin, ist jetzt herausgekommen und erwerbbar:

Samstag, 19. Januar 2013

Die neue Küche

Ohne die neue Lampe wollte ich die Küche bisher nicht fotografieren, obwohl der Rest seit zwei Monaten erledigt ist. Doch seit heute, seit auch die passende Leuchte hängt, ist sie offiziell fertig gestellt. Da ich höhergelegte Arbeitsflächen haben wollte, es in meiner Küche jede Menge Ecken gibt und alles trotzdem so einfach wie möglich zu bauen sein mußte, ließ ich über Eck zwei verschiedene Höhen, was aber gleich als Tellerregal dient, da ich die sowieso am liebsten draußen zu stehen habe. Zwischen der Spülstrecke und der Waschmaschine und dem Gerschirrspüler gibt es wegen der Höhe einen kleinen Zwischenraum, in den ich noch einen Auszug baute. Zwischen Herd und Kühlschrank gibt es ebenfalls einen schmalen Zwischenraum, für den ich ein genau passendes Flaschenregal fand. Für die Lücke dahinter bastelte ich aus den Resten der Arbeitsplatte eine kleine Ablage, so daß man als Rechtshänder dort praktisch Kochlöffel, Anzünder usw. ablegen kann. Die Mosaikwände sind einfaches Wachstuch wie Tapete verklebt. Die neuen Höhen sind wirklich sehr angenehm für den Rücken, auch an den Geschirrspüler und den großen Kühlgefrierschrank habe ich mich so schnell gewöhnt, daß ich mich jetzt schon frage, wie ich das vorher eigentlich gemacht habe.

Küche 1

Küche 2

Küche 3

Freitag, 18. Januar 2013

...

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das Leben!
(Charlie Chaplin)

Donnerstag, 17. Januar 2013

...

Dunkeltage
Schnee weht Licht
an den Rand der Nacht
(ihr Rabenherz
trommelt in
eisblinden Fenstern)
das Wintertier
schmiegt sich an
den Leib der Erde,
still und kalt

Dienstag, 15. Januar 2013

Norwegische Pinkel-Pause

Norwegische Toiletten
.

Montag, 14. Januar 2013

Schau mal einer an,

was ich gefunden habe. Noch alter DDR-Bestand:

Kreiden