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Freitag, 6. Juni 2014

Das Knackwurst-Pendel

Wenn die Ringform des Pendels, als dessen einfachste Type wir heute den einfachen Ehering betrachten können, den Vorteil bietet, daß er bei den - allerdings nur seltenen - Untersuchungen im freien dem Winde oder Luftzuge eine nur geringe Angriffsfläche bietet, so hat der Ring den besonders bei Reulingen in Betracht kommenden Nachteil, daß die vom Pendelkörper beschriebenen Kurvenbahnen schwer zu beobachten sind.
Man zog deshalb vor, dem Siderischen Pendel die Gestalt eines mit der Spitze nach abwärts gerichteten Rettichs zu geben, welche Pendelform auch von dem Altmeister der Pendelforschung, Prof. Bähr, für seine klassischen Versuche angenommen und auch weiterhin empfohlen worden ist...
...Im Laufe der Zeit sind aber nicht nur alle möglichen leichten Formen verwendet worden, sondern kamen bei extravaganten Versuchen auch schwere Kesselringe, Glocken, Schlüssel, Waffen, Bücher, ja - man staune - sogar "Lehnstühle" zum Pendeln in Gebrauch...
...Allerdings behauptet z.B. Zeidler, daß es für das Endergebnis niemals darauf ankomme, was für ein Pendel man benutze, da eine zum Pendeln geeignete Person auch eine "Knackwurst" als Pendel benutzen könne. (Bei der Kleinheit der heutigen Knackwürste wäre eine Verwechslung mit einem anderen Pendelkörper allerdings nicht außer dem Bereiche der Möglichkeit!)

(aus "Wünschelrute und Zauberring" von G.W. Geßmann, 1922)

Rutengehen

Donnerstag, 5. Juni 2014

Picasso and me

Picasso and me
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Mittwoch, 4. Juni 2014

Beschleunigung und Ausbremsungen

Eine komische Zeit ist das gerade. Die Hektik kommt sogar bei mir an, obwohl ich relativ geschützt in meinem kleinen Nest, meist nur indirekt betroffen bin. Aber die Atmosphäre ist seltsam, geladen könnte man sagen, und zwei, mir nicht weiter nahestehende Menschen aus dem weiteren Familienumkreis, sind innerhalb von einer Woche verstorben. Das passiert häufig in solchen Zeitfenstern und irgendwie kann man das ja auch verstehen. Meine Küchenfunkuhr, die ich bei der Renovierung umgehängt hatte, ging an der inneren Nordwand bisher tadellos, ohne die seltsamen Aussetzer, die ich vorher an der Außenwand ab und zu beobachten konnte. Doch dann war es wieder da: Die Uhr ging plötzlich eine Stunde nach, bevor sie nach einigen Tagen erneut auf die richtige Uhrzeit sprang. Die Freundin meines Bruders behauptet, solche Spannungen in der Atmosphäre erkennt man zuerst an den Autofahrern. Da mag etwas dran sein, denn meist geht es auch im Straßenverkehr viel hektischer zu. Da ich aber nicht so oft im Straßenverkehr unterwegs bin, merke ich es zuerst an der Küchenuhr oder am Infrarot-UKW-Radio im Badezimmer. Noch immer schreibe ich ganze Romane über mein Inneres, aber nichts, das für die Öffentlichkeit geeignet wäre. Pallas ist im Orcus. Falls ich jedoch zu einem Buch greife um zu lesen, kommt nach kurzer Zeit garantiert etwas dazwischen und sei es nur meine eigene Zappeligkeit. Auch ich bin geladen und schlafe viel weniger als sonst. Zumba paßt da prima, um sich auszupowern. Ich mache gerade eine Zumba-Pfannkuchen-Diät. Also Diät kann man es eigentlich nicht nennen, aber wenn ich nach dem Zumba zwei Pfannkuchen esse, nehme ich davon ab. Wenn ich die Pfannkuchen weglasse, funktioniert das nicht. Außerdem ist Erdbeerzeit, aber ich finde, die Erdbeeren schmecken in diesem Jahr verregnet. Abends kommt manchmal Langeweile auf, zum einen weil ich zu munter bin, um einfach nur vor dem Fernseher zu sitzen, zum anderen weil sich mir hier in der Blogosphäre eine gähnende tote Hose darstellt. Vielleicht hänge ich aber auch in den falschen Ecken der Blogosphäre herum. (Von Twitter und Facebook rede ich erst gar nicht. Die sind sowieso zum Einschlafen.) Ich erinnere mich gerne an früher, als mich ein lebendiger, teils heiterer, teils hitziger Austausch mit Blogkollegen wach hielt. Man könnte natürlich einfach mal ausprobieren, früh zu Bett zu gehen, denn tagsüber findet sich immer eine Beschäftigung, stattdessen habe ich mir angewöhnt, abends herumzukritzeln, oft sinnlos herumzukritzeln, aber um die Ergebnisse zu scannen, bin ich zu faul. Und ganz nebenbei schneide ich mit ziemlicher Genugtuung an einem alten Bildband herum, weil mich bei Pinterest einige Buchkunstwerke aus alten Büchern fasziniert haben. Ich wollte so etwas selbst einmal ausprobieren und wissen, wie es funktioniert. Doch es bleibt ein Geheimnis, so wie alles zur Zeit. Psst!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Protokoll des kürzlich erworbenen TV-Wissens

- Wenn in der Bibel Füße gewaschen werden, ist das eine Umschreibung für Sex. Die Füße sind dabei ein Symbol für die Geschlechtsorgane. Und meine Herren - in der Bibel werden oft die Füße gewaschen!

- Die Nazis sind in ihre neuen Imperien auf der Rückseite des Mondes und auf dem Mars übergesiedelt. Da frage ich mich doch ernsthaft, warum so viele davon den Anschluß verpaßt haben und immer noch hier auf der Erde herumhängen.

- Weil die EU eine Senkung des Salzkonsums fordert, soll die Jodierung des Salzes erhöht werden - was für eine teuflische Logik! Zum Glück benutze ich schon lange kein jodiertes Salz mehr, aber leider ist es auch überall in Backwaren und Fertiggerichten versteckt.

- Schuld am Holocaust ist ein bei einer schiefgelaufenen Séance in Polen freigesetzter Dämon. Also bitte, nehmt euch in acht vor Séancen!

- Die Staatsoper Berlin wurde innerhalb von zwei Jahren erbaut, die Sanierung dagegen dauert jetzt schon fast vier Jahre. Man mutmaßt, es liege daran, daß es heute keine Leibeigenschaft mehr gibt. Klingt einleuchtend!


Wenn ich meine Fernsehstudien so weiter betreibe, werde ich sicher noch richtig gebildet. Dieser nachfolgende Film auf Arte über Allergien bildet wirklich, und zwar nicht nur Allergiegeplagte, sondern jeden, da es auch um die Auswirkungen der Umweltverschmutzung geht. In den Feststellungen und Vermutungen bestätigt er meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen als Allergiker.

http://www.arte.tv/guide/de/050386-000/allergien-ohne-pillen-durch-die-pollen?autoplay=1

Mittwoch, 28. Mai 2014

Biobox Juni 2014

Diesmal wieder mit Beautyprodukten, nämlich zum einen dem Orange und Neroli Conditioner von Go&Home, der auch als Rasiercreme zu benutzen ist. Conditioner ist super, da ich sowas in allen Boxen noch nie hatte und bei mir nur eine vor Jahren gekaufte und angebrauchte Haarkur herumsteht, die ich aber nicht mehr benutze, weil Silikone darin sind. Damals war ich noch unbedarft und unwissend und wunderte mich nur, warum meine Haare so platt und strähnig aussehen. Dann kann ich dieses Zeug ja jetzt feierlich dem Müll übergeben. Zum zweiten war ein Lavendelwasser Toner Spray von Safeas enthalten. Das ist im Sommer vor dem Schlafengehen sicher nicht nur für das Gesicht prima, obwohl ich persönlich den Geruch von Lavendel nicht so sehr mag. Weiterhin packte ich ein kleines Fläschchen Kiefern-Shampoo von PinusVital und eine Handcreme von Love Me Green aus, sowie diverse Proben von Love Me Green und Wilms Duschgel. Ein 10 Prozent-Gutschein für den Shop Alles-Vegetarisch.de lädt ein, sich dort mal umzuschauen. Die Auswahl ist jedenfalls groß, nicht nur für reine Veganer und Vegetarier. Sogar Hanf-Brotaufstriche gibt es. Klingt für mich allerdings nicht appetitlich.

Biobox Juni 2014

Dienstag, 27. Mai 2014

In der WDR-Kantine

Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen bin ich in der WDR-Kantine gelandet. Dazu habe ich nicht nur meine Jacke, sondern auch meine Schuhe an Gardrobenhaken gehängt, wie das hier so üblich ist. An einem Tisch sehe ich meinen ehemaligen Mitschüler (der heute Kameramann ist) und setze mich zu ihm, um ein paar Worte zu wechseln. Es kommen fünf oder sechs Leute hinzu bis der Tisch fast voll ist. Ich sitze zwar bei ihnen, fühle mich aber nicht dazugehörig. Schließlich stehe ich auf, um zu gehen und verabschiede mich mit: "Schönen Feierabend!" Sie schauen mich an, als sei ich von einem anderen Stern. Anscheinend wünscht man hier so etwas nicht. Mist, jetzt habe ich mich verraten, jetzt weiß jeder, daß ich nicht dazugehöre. Ich ziehe Schuhe und Jacke an und mache mich auf den Weg. Als ich schon ein ziemliches Stück vom WDR-Betriebsgelände entfernt bin, fällt mir auf, daß die Schuhe nicht richtig passen. Ich kann nicht sagen, ob sie zu groß oder zu klein sind, irgendwie sind sie beides. Hinten zu klein und vorne zu weit, oder so. Und ich stelle fest, daß es gar nicht meine Schuhe sind. Ich habe sie irgendjemandem geklaut und meine hängen noch im WDR. Ich bin ziemlich genervt darüber, daß ich nun den ganzen Weg wieder zurück muß.

Sonntag, 25. Mai 2014

Putzmarathon

Mein Horroskop sagte mir für heute voraus, daß mir Dinge gelingen werden, die ich nie für möglich gehalten hätte - und es hatte recht! Ich putzte nämlich sechs Fensterflügel, alle Spiegel in meiner Wohnung, die Korridorlampe, den Korridor selbst mit allem was dazu gehört, und das Bad, saugte Staub und schnitt schließlich noch meinen Pony nach. Da ich ja glitzernde Diamanten mag, hängt bei mir im Korridor eine Lampe mit unzähligen, na ja, nicht Diamanten, aber Glastropfen. Wenn der Staub auf den Tropfen richtig schön dick ist, fängt der Spaß an, jeden einzelnen davon wieder zum Glänzen zu bringen. Dann fluche ich. Trotzdem möchte ich keine andere Lampe. Und ich staune immer wieder, wieviele Spiegel ich zuhause habe, wenn ich sie putzen muß. Normalerweise kommen sie mir gar nicht derart überrepräsentiert vor. Jetzt bin ich so fertig, daß ich kaum noch richtig tippen kann. Aber schließlich muß ich ja bei der Nachwelt den Eindruck hinterlassen, als sei ich außerordentlich fleißig und arbeitssam gewesen.

Freitag, 23. Mai 2014

IQ und Luxusnüsse

Ob das eine versteckte Botschaft ist, wenn man ein Parfum namens "IQ" geschenkt bekommt? Zumindest rieche ich jetzt wenigstens nach "IQ".

Ein große Vorratspackung teigummantelter Erdnüsse wäre vielleicht das bessere Geschenk gewesen. Ich esse nämlich nicht nur zur Zeit ständig Mangos, sondern auch Massen von diesen ummantelten Erdnüssen. Auf meinem Couchtisch steht immer eine kleine Schale davon und Nachschub dafür holte ich mir stets aus dem Discounter in Form eines No-Name-Produkts. Beim letzten Mal hatten sie allerdings nur noch eine einzige Tüte davon, weshalb ich mir nach dem Zumba bei Edeka welche kaufen wollte. Dort haben sie jedoch ausschließlich die Lorenz NicNacs im Angebot, von denen 230 g ganze 2,99 EUR kosten. Wenn ich das in DM umrechne, und bei Preisen, die mir ein flaues Gefühl machen, tue ich das immer noch, bleibt mir fast die Nuß im Halse stecken. Dazu kommt, daß die NicNacs viel kleiner und dünner ummantelt sind als das No-Name-Produkt, so daß mir letzteres eindeutig besser schmeckt. Sollte ich jedoch jetzt gezwungen sein, auf das Markenprodukt dauerhaft zurückzugreifen, weil es die No-Names nicht mehr gibt, wäre das bei meinem Einkommen ein purer Luxus, der meinen begrenzten Mitteln eigentlich nicht angemessen ist, auch wenn ich nicht gerade am Hungertuch nage. Muß ich vielleicht sogar noch die Erdnüsse selbst in den Teig schubsen? Mit Zwiebelringen mache ich das bereits. Danach stinke ich von Kopf bis zu den Füssen nach Zwiebeln, wogegen auch kein Mangoduschgel mehr hilft, aber die Zwiebelringe sind lecker. Doch mit Erdnüssen möchte ich mir das nicht unbedingt angewöhnen, zumal das bei meinem Verbrauch auch in Massenproduktion ausarten würde. Ich hoffe, ich finde eine preiswertere Lösung für meine Sucht. Seltsam, daß ich jetzt Produkte mit Nüssen, Mandeln und ähnliches so gerne esse, denn als Kind und in jungen Jahren mochte ich sowas überhaupt nicht. Es sollte immer alles weich sein. Vielleicht muß man ja erst einen gewissen Biss bekommen, bevor man an diesen Dingen Spaß hat.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Ein fremdes Wesen

An irgendeinem Bahnhof liegen meine Tante, meine Mutter und ich in der Sonne. Meine Mutter erzählt von meinem Opa. Später befinden wir uns alle in einer Wohnung, wo wir diverse Arbeiten verrichten. Ich laufe dabei im weißen Kittel eines Dienstmädchens herum, aber schließlich merke ich, daß niemand mehr in der Wohnung ist. Es haben sich alle davon gemacht und ich bin die letzte, die hier noch Ordnung und Sauberkeit aufrechterhält. Dazu habe ich nun in der leeren Wohnung auch keine Lust mehr (überhaupt hätte ich schon viel früher gehen sollen) und so verlasse ich das Haus über den Treppenflur. Während ich die Treppen hinunterlaufe, höre ich ein feines Stimmchen hinter mir auf der Treppe, welches sagt: "Hallo! Ich bin ein fremdes Wesen!" Ich bleibe auf einem Treppenabsatz stehen, um das fremde Wesen vorbeizulassen, kneife aber vorsichtshalber die Augen zu, denn man kann ja nie wissen, wie fremde Wesen aussehen. Manchmal können sie furchterregend sein. Es ist zu spüren, daß das fremde Wesen nicht vorüberläuft, sondern genau vor mir stehen bleibt. Dann höre ich das Stimmchen, welches halb verwundert und halb belustigt sagt: "Du hast ja die Augen geschlossen!" Jetzt ist auch meine Neugier nicht mehr zu bremsen und ich öffne vorsichtig die Lider. Erst einmal sehe ich nichts. Aha, ein unsichtbares Wesen - denke ich bei mir, doch dann fallen mir in Augenhöhe zwei kleine dunkle Würmchen oder Fädchen auf, die sich bewegen und immer neue Formen bilden. Eines der Fädchen beginnt eine Spirale zu formen und kitzelt mich damit an meinem Bauch, genau in Höhe des Solarplexus. Ich mag es aber nicht, wenn ich am Bauch gekitzelt werde, schon gar nicht von einem fremden Wesen, weshalb ich mit der Hand die Spirale zurückdrücke und die Treppen weiter hinunterrenne. Vor dem Haus stehe ich schließlich im Dunkeln, denn es ist spät in der Nacht und ich weiß plötzlich, daß ich mich in Köpenick befinde. Irgendwo ganz in der Nähe muß hier der Bahnhof sein. Ich habe ihn anscheinend gefunden, denn fast gleich darauf bin ich zu Hause. Es ist genau 11:10 Uhr. Die Zeit irritiert mich etwas, denn ich hätte es für später gehalten. Oder sollte ich mit der S-Bahn in der Zeit zurückgereist sein?

Mittwoch, 21. Mai 2014

Schöne Wassertropfen

und die Frauen: http://schreibman.twoday.net/stories/843565344/

Wassertropfen1

Wassertropfen2

Wer Diamanten mag, liebt auch Wassertropfen.