"Ali Baba und die 40 Räuber" habe ich als Kind schon einmal gelesen, vielleicht auch mehrmals wie vieles andere. Ich erinnere mich nicht mehr. Ich muss es ziemlich nachlässig und unaufmerksam gelesen habe, denn sonst hätte ich mir wahrscheinlich eine tiefe Erkenntnis dieses Märchens gemerkt - Kreide an der Tür kann nichts Gutes bedeuten. Zweimal hatte ich Kreide an meiner Kellertür und zweimal wurde der Keller aufgebrochen. Zweimal habe ich nicht auf die Kreide geachtet, weil ich früher Märchen wie Fast Food verschlungen habe. Jetzt bin ich schlauer. Jetzt weiß ich, dass Kreide ein traditionelles und internationales Kennzeichen von Räubern ist und dass Märchen nicht nur moralische Werte, sondern auch sehr konkrete, praktische Ratschläge und Handlungsweisen vermitteln. Wie zum Beispiel, dass man sich nicht von Fremden im Wald ansprechen lassen soll oder noch besser, diese gar nicht erst mit leuchtend roten Käppchen anlockt, sondern schlauerweise stattdessen Tarnkappen oder zumindest Tarnkleidung trägt. Oder aber, dass Kreide an der Tür nichts Gutes bedeutet und es möglicherweise Räuber auf einen abgesehen haben. Überhaupt scheint Kreide im Märchen stets ein Werkzeug des Bösen zu sein. Seien es nun die Räuber oder aber der Wolf, der mit Hilfe der Kreide seine Stimme verändert, man könnte fast den Eindruck bekommen, dass die Märchen jeden eindringlich davor warnen, Leuten zu trauen, die Kreide benutzen. Da es vor allem ein ganz bestimmter Berufstand ist, den man mit Kreide in Verbindung bringt, nämlich die Lehrer, glaube ich nun die tiefere und verschlüsselte geheime Botschaft der Märchen verstanden zu haben: Nimm dich in acht vor Lehrern und Räubern!
Auf meinem Stundenplan für irgendwas steht das Besichtigen der Pathologie und das Zuschauen beim Sezieren einer Leiche. Mit anderen Kommilitonen werde ich von jemandem in dem Keller herumgeführt, in dem sich die Pathologie befindet. Er hat verwinkelte Gänge mit verschiedenen Zimmerverschlägen und im Zentrum einen größeren hellen Raum mit Tischen, innerhalb dessen nochmals ein kleinerer Raum abgeteilt ist. Beim Marschieren durch die Gänge konnte ich in den Zimmerverschlägen schon einzelne Leichen erspähen. Sie werden dort aufbewahrt, wobei sie entweder einen Verschlag für sich haben oder teilweise aber auch an der Wand hängen und ausgestellt werden. Allen gemeinsam ist, dass sie keine Haut mehr haben, so dass man nur das dunklere Muskelfleisch sieht. Sie erinnern mich an die präparierten Leichen von Gunther von Hagen und nicht an normale Menschen. Schließlich warten wir in dem größeren Raum und werden nach einiger Zeit in den kleinen gebeten. Dort sollen wir uns um einen großen dreieckigen Tisch mit abgerundeten Kanten setzen. In der Mitte des Tischen befindet sich die Vorrischtung, in der die Leiche aufgebahrt wird. Wir holen unsere Hefte heraus und mir wird ein bißchen mulmig, weil wir so nahe dran sitzen. Ich hatte gehofft, dass das ganze in einem großen Hörsaal stattfindet, wo man vom Weiten sowieso nicht viel mitbekommt. Da die Leiche sozusagen direkt vor meiner Nase seziert werden soll, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich und mein Magen das verkraften, weshalb ich ziemlich unruhig bin.
In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich mit jemandem auf einem ausgedehnten, freien Platz und kleine, drachenartig aussehende Flugzeuge fliegen tief über uns hinweg. Als sie weg sind sehe ich auf einmal ein Schiff durch die Luft fliegen, und zwar ein richtiges, so wie es sonst normalerweise auf Wasser fährt. Es fliegt langsam und gemächlich und landet, bzw. geht vor Anker, in einer kleinen, eigens dafür vorgesehenen Station auf dem Platz.
....es sind die Sterne. Wie konnte ich das nur vergessen. Bitte mehr Steine - ich bin noch nicht fertig mit dem Bauen.
Konzentrierte Energie ***
Während vieler Monate gültig: Die Grundbedeutung dieses Einflusses ist disziplinierte Energie. Das heißt, Sie sind jetzt fähig, Ihre Energie auf ein bestimmtes Projekt zu konzentrieren, ohne sich zu sehr durch unwichtiges ablenken zu lassen. Es kann aber auch gehemmte Energie sein, was bedeutet, daß Sie nicht zu viele Dinge innerhalb eines zu breiten Spektrums angehen sollen. Vielleicht wird auch viel und schwere Arbeit von Ihnen verlangt. Wie Sie diese Zeit erleben, hängt davon ab, wie Sie mit den jetzt dominierenden Energien fertig werden.
Die jetzt freiwerdenden Energien können Sie leicht reizbar machen. Schon Kleinigkeiten können Sie jetzt auf die Palme bringen. Aber leider sind es jetzt alles andere als Kleinigkeiten, mit denen Sie konfrontiert werden. Sie scheinen jetzt häufiger als sonst die Erfahrung zu machen, daß Sie sich durch Menschen oder Umstände gehindert fühlen. Vielleicht sträubt sich Ihr Chef oder Arbeitgeber ohne ersichtlichen Grund gegen Ihre Vorstellungen. Oder er bürdet Ihnen so viel Arbeit auf, daß Sie keine Zeit für andere Dinge finden.
Sie könnten sich jetzt auf erbitterte persönliche Konflikte mit anderen Menschen einlassen und eine Verschwörung gegen sich vermuten - aber das wird kaum der Fall sein. Wahrscheinlicher ist, daß Sie selbst - trotz bester Absichten -bedrohlich auf die Mitmenschen wirken. Auch wenn Sie glauben, daß Sie nicht bedrohlich wirken, sollten Sie in dieser Richtung besonders aufpassen. Sie könnten aber auch selbst zum Opfer aggressiver Angriffe werden, ohne sie bewußt herausgefordert zu haben.
In dieser Zeit haben Sie leicht das Gefühl, daß Sie sich zwar in vielen Bereichen behaupten wollen, aber es scheinen sich Ihnen immer wieder Hindernisse in den Weg zu stellen. Daher sollten Sie jetzt nur Projekte von begrenztem Umfang in Angriff nehmen, die einen hohen Krafteinsatz und starke Konzentration im Rahmen Ihrer Möglichkeiten erfordern. Wenn Sie Ihre Kräfte auf relativ begrenzte Ziele konzentrieren, können Sie sie konstruktiv nutzen.
Durch Benutzer ausgewählter Transit:
Saturn Konjunktion Mars
aktuell ab Mitte September 2006 bis Ende Juni 2007.
...hinterließ ein Besucher heute morgen auf meinem Balkon. Vielen Dank dafür! Vermutlich hat er sie sich vor Verzweiflung ausgerissen, als um Punkt 7 Uhr die Kreissägen anfingen zu kreischen...
You Are a Seeker Soul
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You are on a quest for knowledge and life challenges.
You love to be curious and ask a ton of questions.
Since you know so much, you make for an interesting conversationalist.
Mentally alert, you can outwit almost anyone (and have fun doing it!).
Very introspective, you can be silently critical of others.
And your quiet nature makes it difficult for people to get to know you.
You see yourself as a philosopher, and you take everything philosophically.
Your main talent is expressing and communicating ideas.
Souls you are most compatible with: Hunter Soul and Visionary Soul
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Da anscheinend sonst niemand Lust hat, mitzurätseln, werde ich jetzt verraten, wohin unser Ausflug ging. Erlebnispark, wie Wintermond sagt, ist schon gar nicht so schlecht, allerdings beschränkt sich das Erlebnis hier mehr auf das Naturerlebnis, bis auf den Kinderspielplatz, auf dem man diese Pueblos und Hängebrücken findet. Wir waren im Lausitzer Findlingspark der auf einem kleinen Teil der riesigen Fläche eines alten Tagebaus erst ziemlich "frisch" angelegt wurde und auf dem es verschiedene kleine Aussichtshügel mit unterschiedlicher Gartengestaltung gibt. Dieser "keltische" Hügel zum Beispiel ist der skandinavische Garten, wo man jede Menge Findlingssteine besichtigen kann und dann gibts aber auch noch den Heidegarten, wo jede Art von Heidekraut blüht und verschiedene andere Gärten mit exotischen Gräsern oder Bäumen. Da der Park so jung ist, noch nicht fertig und alles mehr oder weniger frisch angepflanzt, waren wir etwas enttäuscht, aber haben beschlossen, in fünf Jahren nochmal hinzufahren. Ich glaube, dass der Park erst in zehn Jahren so richtig toll ist, wenn alles hochgewachsen ist. Das eigentliche Erlebnis ist der alte Tagebau an sich, denn da gibt es auf der Strecke zum Findlingspark einen Aussichtspunkt, wo man die ganze Fläche überschauen kann. Diese Fläche ist gigantisch und hat so eine Weite, dass man das Gefühl hat, auf das Meer zu schauen. Man konnte dort außerdem noch Förderbrücken sehen, die vom Aussichtspunkt aus winzig klein aussehen, aber in der Nähe oder wenn man die Eisenbahnwaggons im Vergleich sieht, unglaublich groß sind. Der ganze Tagebau soll irgendwann Erholungsgebiet werden und der Findlingspark ist nur ein Anfang davon. Aus anderen Tagebaus wurden z. B. Seen gemacht, vielleicht soll dort ebenfalls ein See hin. Das Gebiet neben dem Findlingspark, auf welchem nicht mehr gefördert wird, das aber auch noch nicht begrünt ist, erweckt den Eindruck einer amerikanischen Prärielandschaft. Ich habe zu den anderen gesagt, man erwartet fast, dass jeden Moment eine Gruppe Indianer auf ihren Pferden vorrüber jagt.
"Feng Shui - Elster" statt "Feng Shui - Meister"
Die Kaffeeeinladung auf der Rückfahrt entpuppte sich als eine gewisse Tante Christa von K.
Tante Christa, um die 70, jedoch sehr aufgeweckt und rege, mit adretter Lockenfrisur und dritten Zähnen, fuhr zu diesem Zweck in ihrem Garten außer Kaffee eine ganze Tafel voller selbstgebackenem Kuchen auf: einen Kranz mit fetter Butterkrem, eine Torte mit Eierlikörkrem und Zartbitterschokolade und einen Blechkuchen mit viel Zucker. Nachdem wir zu Mittag eine riesige Portion Bauernfrühstück in einem Gasthof gegessen hatten, waren wir so satt, dass wir den Kuchen regelrecht runterwürgen mussten, aber Tante Christa bestimmte, dass von dem Kuchen gegessen werden müsse und aus Höflichkeit probierten wir von allen. Das Gespräch bei Kaffeetisch, zu welchem noch ihr Mann Herbert und eine andere ältere Frau zugegen war, drehte sich um Krankheiten, Grabpflege und eigene Beerdigungsvorbereitungen. Irgendwie erinnerte mich die Szenerie frappierend an die Seniorenparty aus meiner Fortsetzungsgeschichte. Ich glaube, ich sollte mir genauer überlegen, was ich schreibe, denn es scheint eine selbsterfüllende Tendenz zu haben. Danach wurden wir von Tante Christa genötigt, uns in dem Bungalow, den sie vermietet, in welchem im übrigen bei 26 Grad gut eingeheizt war, frisch zu machen. Fast hätte sie uns auch noch in die Bungalowbetten genötigt, doch da K. Termine hat, kam das nicht in Frage.
Auf der Autobahn gerieten wir abends, schon im Dunkeln, leider in einen Stau, Zivilpolizei kam von allen Seiten und es schien irgendwas geschehen zu sein. Beim langsamen Weiterfahren sah ich neben der Autobahn einen Polizisten etwas begutachten, das dort im Graben lag. Erst nach ein paar Momenten erkannte ich, dass es ein Rehbock war. Er musste tatsächlich versucht haben, die Autobahn zu überqueren und war hinüber. K. meinte, dass müsse ein selten dämlicher Rehbock gewesen sein. Der Wagen, vor den er gelaufen ist, hatte Totalschaden, aber glücklicherweise war niemand verletzt. Komischerweise muss immer erst was passieren, damit die Autofahrer umsichtiger fahren, das hat man deutlich nach dem Unfall gemerkt.
....erhielt ich heute von K.:
- Es ist weiter entfernt als Rheinsberg
- Es liegt im Süden
- Wir haben auf der Rückfahrt eine Einladung zum Kaffee
- Es soll dort traumhaft sein und wir werden viel laufen (Dampferfahrt fällt damit schonmal flach)
Ich überlege schon die ganze Zeit, wen K. im Süden kennen könnte (da sie selbst dort anrufen will, wenn wir es nicht schaffen, nehme ich an, dass es Bekanntschaft von K. ist und keine Verwandschaft von uns), mir fällt dazu aber nur K.'s Mutter ein, die in Cottbus wohnt.
Und im Süden gibt es natürlich viel schöne Gegenden, ob nun im Spreewald oder noch weiter südlich, aber welche davon geradezu traumhaft sein soll, will sich mir noch nicht erschließen.
Man, ist das alles aufregend...... und - ich liebe Überraschungen!
Außerdem erzählte sie, wie mein Bruder in ihrem Urlaub sie jeden Abend in das Schlafzimmer eingesperrt hat, dann auf Spinnenjagd gegangen ist, und dass sie auf jeder Fahrt in den Bungalow ihr eigenes Federbett und ihren eigenen Duschvorhang mitnimmt, weil dort in der Hütte alles so keimig ist. Sie riet mir ab, allein dorthin zu fahren, wenn ich nicht gerade ein Spinnen- und Insektenfreund bin. Na toll, sowas alles hat mir meine Bruder gar nicht erzählt. Der würde mich wahrscheinlich ohne mit der Wimper zu zucken auch in ein Obdachlosenheim oder in ein Burgverlies schicken. Wenn ich das höre, hat sich die Blockhütte irgendwie für mich erledigt, denn wenn ich mit der Bahn fahre, kann ich nicht mein Federbett und noch einen Kilovorrat Insektengift mitschleppen.
oder wird die Werbung tatsächlich immer bescheuerter? Die Fernsehwerbung sehe ich schon gar nicht mehr, zumindest nicht bewußt, aber an den großen Werbeplakaten komme auch ich nicht vorbei, ohne dass mein Blick darauf fällt. Und es begegnete mir heute die Werbung für DMAX "Männer an die Macht" (als ob sie nich genug hätten), sowie ein Werbeplakat der Berliner Wasserbetriebe mit der Aufschrift "Herzlichen Gluckwunsch (das "gluck" ist kein! Schreibfehler), 150 Jahre Wasser". Erstmal frage ich mich, wozu die überhaupt werben müssen, schließlich haben sie ja wohl kaum irgendwelche Konkurrenz, ich zumindest kann mir nicht aussuchen, ob ich mein Wasser von den Berliner Wasserbetrieben beziehen will oder nicht, und dann wundert es mich ein bißchen, dass es Wasser erst seit 150 Jahren geben soll. Was haben die Berliner eigentlich vorher ohne Wasser gemacht? *augenroll*
denn seit geschlagenen drei Tagen beschäftige ich mich mit damit, den neuen WLAN-Router so zu konfigurieren, dass ich damit auch tatsächlich kabellos surfen kann und nicht neben dem Router hocken muss, um Empfang zu haben. Ich weiß nicht.....mit meinem alten, zugegeben nicht sehr sicherem schnurlosem Telefon+Surf-Netz war alles viel einfacher - Pluggen, Software installieren und schon konnte ich kabellos lossurfen, und zwar überall ohne Unterschied. Wie ich jetzt merke sogar anscheinend in Turbogeschwindigkeit, nur wenn zu viele Programme, z.B. beim Downloaden auf das Internet zugriffen, gab es Probleme. Eigentlich hatte ich gedacht, dass ein WLAN-Router mindestens das auch können müßte. Ich weiß nicht, wie oft ich jetzt schon mit dem Notebook hin- und hergerannt bin - weg vom Router, hin zum Router, jedesmal irgendeine Einstellung ändernd. Immerhin ist im Moment die Wireless-Verbindung noch nicht abgerissen, obwohl ich drei Meter entfernt vom Router sitze und sich eine Wand dazwischen befindet, aber dafür ist sie arschlangsam, ebenso wie das System, wenn ich auf den Seitenaufbau warte. Ja, ich weiß, ich hatte eigentlich was anderes vor....
wie
Traumzeit und ich gerne die zwei Bände der Geheimlehre von Blavatsky antun möchte - hier mein Tip:
unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Blavatsky bis nach unten zu den Links scrollen und zwei kostenlose PDF-Dateien herunterladen. ;o)
Ihn gab es schon immer in dieser meiner Wohnung - ein nur durch eine schiefe Blechtür verriegelter Schacht, der direkt oberhalb des Herdes liegt. Mir ist bis heute seine Funktion nicht ganz klar, vielleicht stammt er aus Zeiten, als noch auf Holzöfen gekocht wurde oder es ist sowas wie ein frühzeitliches Dunstabzugssystem, jedenfalls vermute ich, dass es da eine Verbindung zum Dach gibt. Bei den Schornsteinfegerkontrollen, die zu Zeiten der noch vorhandenen Kachelöfen regelmäßig durchgeführt wurden, wurde dieser Schacht stets mitkontrolliert, obwohl die Kachelöfen am anderen Ende der Wohnung liegen lagen. Die kleine Blechtür ist meist vom Herddeckel verdeckt, den ich fast durchgängig oben habe. Heute jedoch sah ich von der Seite die Tür hervorblitzen und kam auf die Idee (so ist es eben im Urlaub - nichts als Flausen im Kopf), mal dahinterzuschauen. Eigentlich weiß ich ja, dass dahinter nichts ist, denn früher hab ich auch schon reingeschaut, aber irgendwie mußte es unbedingt wieder sein, der Drang war einfach zu stark. Also klappte ich den Herddeckel hinunter, öffnete die Tür und fand das:
Eine Geröllhalde!
Von mir kann der ganze Schutt nicht sein, aber ich vermute, dass während der Dach und Fassadeninstandsetzung das Zeug da reingefallen ist. Und irgendwie habe ich überhaupt keine Lust, diese Geröllhalde jetzt rauszuschippen und mit dem Müll wegzuschleppen, schnell habe ich die Tür wieder geschlossen.
Letzte Nacht wurde ich vom Geist einer Mücke heimgesucht, die ich am Tag zuvor erschlagen habe, weil sie mich in der Nacht vor diesem Tag mit unzähligen Stichen malträtiert hat, welche sich teilweise sogar auf der Fußsohle befinden. Und selbst tot scheint sie noch nicht genug Blut zu haben. Sie kommt wieder. Sie will mehr.
am nächsten Samstag, für den unsere Geburtstagsfahrt geplant war. Eigentlich war von Schloß Rheinsberg die Rede, doch telefonisch erfuhr ich heute, dass K. einen besonderen Tip bekommen hätte und es nun ein anderes Ziel wird, welches allerdings auf Wunsch meiner Mutter noch nicht verraten werden soll, da sie daraus eine Überraschung machen möchte. Sie wies mich sogar nochmal extra an, dass ich meinen Fotoapparat nicht vergessen solle, was ich aber sowieso niemals tun würde. Zu ihrem Geburtstag hatte ich ihr ja außer dem richtigen Geschenk trotzdem das verkorkste Fotobuch geschenkt, was ich ansonsten nur noch hätte wegwerfen können. Dazu war es mir dann aber doch zu schade, obwohl ich nichts dafür bezahlen mußte, und das war gut so, denn meine Mutter war total hingerissen von den Fotos und hat sich riesig gefreut. Also fahren am Samstag ich und meine Tante (mein Bruder kann diesmal nicht mit, weil er mit seiner Band eine Mukke in Leipzig hat) völlig ahnungslos mit ihr und K. ins Blaue hinein, ohne dass wir wissen, wo wir landen. Jetzt bin ich erst recht gespannt wie ein Flitzebogen......*zappel*