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Freitag, 16. Februar 2007

Weisheit des Tages

Manchmal sind die Dummen einfach die Klügeren und die Klügeren die Dummen.

Donnerstag, 15. Februar 2007

Ok,

meine Chefin scheint schon mehr zu wissen als ich.

Als ich ihr am Montag von dem Vorstellungsgespräch erzählte, meinte sie gleich spontan "Na hoffentlich klappt es nicht." ohne mich überhaupt danach zu fragen, ob ich die Stelle gerne hätte.
Ich glaube, sie interessiert es gar nicht, was andere gerne wollen, Hauptsache, es läuft alles so, wie sie es will, und sie hat Leute, die so arbeiten, dass sie dabei gut dasteht. Modernes Sklaventum. Wenn sie könnte, würde sie mich mit einer Eisenkugel an den Schreibtisch ketten.

Heute Mittag kam sie und fragte, wie es war. Außerdem wollte sie nochmal wissen bei welcher Nebenabteilung die Stelle frei ist. Als ich ihr das sagte, fragte sie, ob da jemand weg geht. Ich zuckte mit den Schultern und meinte, dass ich es nicht weiß und mich deshalb auch gewundert hätte, darauf sagte sie, sie würde mal ihre Fühler ausstrecken.
Abends kam sie wieder und auf einmal fielen ihr die leeren Umzugskisten auf, die da schon seit zwei Monaten stehen und sie fragte, warum ich sie nicht weg schaffe, ich könnte es mir doch im Zimmer gemütlich machen. Außerdem gab sie mir eine Akte, mit der ich mir bis zum Sommer Zeit lassen soll.

Also wenn meine Chefin mich unvermutet auf einmal auffordert, es mir zwischen den Aktenbergen gemütlich zu machen und mir Zeit bis zum Sommer für eine Akte läßt, kann ich wohl davon ausgehen, dass meine Einschätzung richtig war und die Entscheidung schon längst gefallen ist.

Mittwoch, 14. Februar 2007

Auszug 7 Geheimlehre I - Stichworte: Aufzeichnungen der Ägypter, indische Zeitrechnung

Simplicius, im sechsten Jahrhunderte n. Chr. schreibt, daß er immer gehört habe, daß die Ägypter astronomische Beobachtungen und Aufzeichnungen durch einen Zeitraum von 630 000 Jahren aufbewahrt hätten. Diese Feststellung scheint Herrn Gerald Massey zu erschrecken, welcher dazu bemerkt: Wenn wir diese Zahl von Jahren als Monate lesen, wie Eudoxus sagte, daß die Ägypter einen Monat ein Jahr nannten, d. i. einen Zeitabschnitt, so würde das noch immer die Dauer von zwei Präcessionscyklen (51 736 Jahre) ergeben.
Diogenes Laertius versetzte die astronomischen Berechnungen der Ägypter auf 48 863 Jahre vor Alexander den Großen zurück. Martianus Capella bestätigt dies, indem er der Nachwelt sagt, daß die Ägypter durch mehr als 40 000 Jahre Astronomie im geheimen studiert hatten, bevor sie ihre Kenntnis der Welt mitteilten.
Verschiedene wertvolle Citate werden in der Natural Genesis gemacht in der Absicht, die Theorien des Verfassers zu unterstützen, aber sie rechtfertigen die Lehren der Geheimlehre weit mehr. Zum Beispiel wird Plutarch aus seinem Leben des Sulla angeführt, wie er sagt:
Eines Tages, als der Himmel hell und klar wurde, wurde aus demselben der Ton einer Trompete gehört, so laut, durchdringend und traurig, daß er die Welt in Schrecken und Erstaunen versetzte. Die tuskischen Weisen sagten, daß er eine neue Menschenrasse verkündete, und eine Erneuerung der Welt; denn sie behaupteten, daß es acht verschiedene Arten von Menschen gäbe, alle unterschieden durch Leben und Sitten; und daß der Himmel einer jeden ihre Zeit zugemessen habe, welche durch den Umlauf des großen Jahres (25 868 Jahre) begrenzt sei. Dies erinnert einen stark an unsere sieben Menschenrassen, und an die achte – den „tierischen Menschen“ – der von der späteren dritten Rasse abstammte; sowie auch an die aufeinanderfolgenden Versenkungen und die Zerstörung der Festländer, wodurch schließlich diese Rasse fast gänzlich ausgerottet wurde. Die 4 320 lunaren Jahre der Welt – in der Bibel werden die solaren Jahre gebraucht – sind an sich nicht eingebildet, wenn auch ihre Anwendung ganz irrtümlich ist, denn sie sind bloß das entstellte Echo der ursprünglichen esoterischen und späterhin der brâhmanischen Lehre in Bezug auf die Yugas. Ein Tag des Brahmâ ist gleich 4 320 000 000 Jahren, und ebenso lange währt eine Nacht des Brahmâ, oder die Dauer eines Pralaya, nach welchem eine neue „Sonne“ triumphierend über einem neuen Manvantara aufgeht, für die siebenfältige Kette, die sie beleuchtet. Die Lehre war Jahrhunderte vor der christlichen Zeitrechnung nach Palästina und Europa vorgedrungen, und war in den Gemütern der mosaischen Juden gegenwärtig, welche auf ihr ihren kleinen Cyklus begründeten, obwohl derselbe seinen vollen Ausdruck erst durch die christlichen Chronologen der Bibel erhielt, welche ihn übernahmen, sowie auch den 25sten Dezember, den Tag, an welchem alle solaren Götter sich inkarniert haben sollen. Was Wunder dann, daß der Messias im „lunaren Jahre der Welt 4320“ geboren gemacht wurde? Die „Sonne der Gerechtigkeit und Erlösung“ war wieder einmal aufgegangen und hatte die pralayische Finsternis des Chaos und Nichtseins auf der Ebene unserer objektiven kleinen Kugel und Kette zerstreut.

(aus "Die Geheimlehre I" von Blavatsky)

vergesprochen

Wenn man unter Problemen mit der Wortfindung leidet und einem mal wieder der richtige Begriff so überhaupt nicht einfallen will, findet sich oftmals spontan ein völlig neuer Begriff wie zum Beispiel statt

"der Wecker klingelte" -----> "es weckerte"

Dienstag, 13. Februar 2007

...

Das einzige, was man versuchen kann, ist, ein Kokon um sein Herz wachsen zu lassen und sich alle Gedanken an die Vergangenheit zu verbieten.
(aus "Nehmt nur mein Leben..." von Marlene Dietrich)

Der vergessene Satz

Erwartungsgemäß habe ich letzte Nacht nicht besonders gut geschlafen und hatte auch keine zusammenhängenden Träume, da ich dauernd aufwachte, jedoch sah ich wiederholt Bilder von lächelnden Madonnen, die das Jesuskind stillten, und einmal hörte ich einen Satz, der mir im Schlaf so wichtig, bedeutend und tröstend erschien, dass ich ihn mir unbedingt merken wollte. Als ich ihn hörte hatte ich das Gefühl, dass ich mir nie mehr Sorgen um etwas zu machen bräuchte, und tatsächlich fiel kurzzeitig jede Anspannung von mir ab, allerdings nur so lange, bis ich wieder bewusst wurde. Und natürlich habe ich mir den Satz nicht gemerkt. Ich weiß nur noch, dass das Wort „Glück“ darin vorkam. Ich sollte mir wirklich einen Notizblock neben das Bett legen, aber selbst dann bin ich immer viel zu müde und zu schlaftrunken um „mittendrin“ irgendwas aufzuschreiben.

Montag, 12. Februar 2007

Der abgetrennte Kopf

Ein kleines Kaff mit seltsamen Leuten. Erinnert mich irgendwie an Twin Peaks, aber auch an das kleine Dorf am Ende des Spreewaldes links neben dem See, in welchem das Flugzeug ruht und über den ein wackliges Tretboot auf Flugzeugträgern schippert. Dort gibt es viele Datschen und auch im Traumkaff scheinen die meisten nicht ihren Hauptwohnsitz zu haben. In letzter Zeit sind einige Morde geschehen und es wurden Leichen gefunden. Da es jedoch einen schlechten Eindruck machen und die Bewohner vertreiben könnte, habe ich mich mit einigen Männern zusammengetan, um die Leichen zu beseitigen bevor sie jemand anderes findet. Dazu besprechen wir uns, tief gebeugt über eine braungraue Landkarte, und überlegen die beste Vorgehensweise. Auf der Karte sind schwarze Strecken und Wege eingezeichnet, sowie drei äußere Standorte als Punkt. Auf diesen Standorten heißt es zum genau gleichen Zeitpunkt mit je einer Gruppe einzutreffen. In der Eile und vielleicht aus einer brenzligen Situation heraus warf ich bei dieser Aktion einen abgetrennten Kopf in irgendeinen Raum und habe ihn dort vergessen. Einige Zeit später ist es soweit, dass die Männer aus allen Häusern Sachen für einen Umzug zusammenräumen. Vielleicht ziehen nun die Dörfler alle wieder in die Stadt um, jedenfalls geben sie ihnen ihren Hausrat und anderen Kram um ihn zu transportieren. Mir fällt erneut der Kopf ein und da ich nicht will, dass einer der Männer sich beim Ausräumen erschrickt, dabei andere etwas merken und alles auffliegt, versuche ich sie vorher zu warnen. Dies muss aber völlig diskret vor sich gehen. Als ich in den Raum schaue, liegt der Kopf immer noch auf einem Wandregal, in durchsichtige Plastikfolie gehüllt. Man erkennt die Fläche des durchtrennten Halses mit dem roten Fleisch und dem weißen Wirbel darin. Eine Weile habe ich keine richtige Gelegenheit einen der Männer in Ruhe zu sprechen, doch dann sehe ich einen von ihnen allein in einem Zimmer sitzen. Er ist jung und trägt einen hellblauen Jogginganzug, wirkt etwas prollig wie alle Männer in dem Kaff. Ich nähere mich ihm und flüstere ihm das mit dem Kopf vorsichtig ins Ohr. Plötzlich kippt er wie vom Blitz getroffen ohnmächtig zur Seite, wobei er mit dem Kopf gegen einen Schrank schlägt. Nanu, denke ich, so empfindlich hatte ich den gar nicht eingeschätzt, dass er gleich in Ohnmacht fällt. Nun kommen auch die anderen Männer und ehe ich etwas davon merke, während ich mich noch mit einigen von ihnen unterhalte, haben sie ihn schon in eine Plastikfolie gewickelt. Dabei bin ich mir gar nicht sicher, ob er wirklich tot war, denn eigentlich hielt ich ihn nur für ohnmächtig. Oder sollte er sich beim Sturz den Schädel zertrümmert haben? Mit dieser Frage wache ich auf und der Kopf liegt vermutlich noch immer in irgendeinem Wandregal.
Danach träumte mir, als würde ich einen Vortrag über Brahma und Parabrahman hören, jedenfalls kamen diese Worte ständig darin vor.

Bemerkung: Bei dem ersten Traum muss ich spontan an die Redewendung "den Kopf verlieren" denken, wobei ich "den Kopf verlegen" hier noch passender finden. Aber so lange es nicht mein eigener ist... *gg*
Ein bißchen erinnert mich der Traum auch an "Immer Ärger mit Harry" von Hitchcock und hat mir Lust gemacht, mal sowas in der Art zu schreiben.

Karma-Test

Bei Xchen mitgenommen: http://de.tickle.com/test/karma.html

Ihr Mitgefühl trägt am stärksten zu Ihrem Karma bei.

Tatsächlich scheinen mitfühlende Menschen sowohl in der Lage zu sein, ihre Mitmenschen und deren Probleme zu verstehen, als auch Wege zu finden, sie durch schwierige Zeiten zu begleiten. Durch Sensibilität und Einfühlungsvermögen können auch Sie die Schmerzen anderer lindern. Diese Tatsache trägt zu Ihrem positiven Karma bei. Ihre Liebenswürdigkeit stärkt Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen und lässt vermuten, dass sich dies in Zukunft auszahlen wird. Ihre Bemühungen hinsichtlich der Bedürfnisse Ihrer Mitmenschen schaffen gutes Karma, sowohl für Sie selbst, als auch für die Welt.

So ein paar nette kleine Überraschungen

zum Feierabend sind doch was schönes, als da wären:

- die Erkenntnis, dass mein Computer tatsächlich mitdenkt und etwas ganz alleine kann, nämlich meine Radiotermine in den Rainlendar übernehmen - ich schwöre, ICH habe absolut nichts dazu gemacht, ich wußte nicht einmal, dass das geht

- eine Steuerrückzahlung von 222 €

- die zweite DVD der zweiten Staffel von Twin Peaks

Vielleicht hilft mir ja letztere, den Scheißbammel zu vergessen, den ich vor morgen habe.

Sonntag, 11. Februar 2007

Aus der Badewanne geplaudert

Eigentlich dusche ich lieber, aber wenn ich dann doch, vor allem an kalten Tagen, bade, tue ich es richtig. Unter zwei Stunden geht da gar nichts, woran das Buch sicher nicht unschuldig ist, welches immer mit in die Wanne muss. Ebenfalls mit ins Wasser nehme ich diese Kneipp-Sprudeltabletten. Ich mag nämlich das Kribbeln so gerne, wenn sie sich unter meinem Rücken auflösen. Und man kann mich aus der Badewanne heraus häufig winken sehen. Das hat den einfachen Grund, dass ich so ein bewegungssensitives Badradio habe, das allein wenn ich zur Tür hereinkomme schon anfängt zu spielen. Sowas ist ganz praktisch, da ich ansonsten nie das Radio einschalten würde und so kriege ich morgens trotzdem noch ein bißchen was vom Wetter und den neuesten Nachrichten mit. Allerdings habe ich erst vor zwei Monaten neue Batterien hinein getan, nachdem es zwei Jahre lang "brach" lag. Leider erkennt es mich aber nicht, wenn ich in der Badewanne liege, weshalb ich immer, wenn es leiser wird, meinen Arm lang machen und winken muss. Das sieht zwar beknackt aus, aber so bleibe ich wenigstens in Bewegung. *gg*

Nachtreflexion

Wie würd ich Sterne pflücken gerne,
wie reicht mein Blick so weit,
wenn die großen Wasser
lautlos sich vermählend
mit der Unendlichkeit,
fließen mit der Erde Atem
den Gegürteten umarmend,
fliehen mit der Winternacht
auf der sternverschneiten Straße.
Doch schmerzlich das Genicke neigend
weiß ich ein ums neue:
Unter den Millionen Lichtern,
kalt und ferne, ewiglich,
fand ich nie den hellsten, schönsten,
den wissensten und tröstensten,
den lieblichsten und wärmsten,
fand ich nie den einen,
den einen Stern für mich.

Samstag, 10. Februar 2007

Es hat durchaus seine Vorteile, sich nicht bewegen zu können.

Sämtliche Aufgaben, die ich mir für dieses Wochenende vorgenommen hatte, konnte ich so in den Wind schreiben. Eigentlich wär es schön, wenn ich auch mal in der Woche was kriegen würde und nicht immer nur am Wochenende, damit ich die viel unwichtigere Arbeit sausen lassen könnte.
Ich habe es gerade noch hinbekommen, mir eine ausreichende Anzahl Eierkuchen zu machen, das Aufessen wird dann allerdings schon wieder schmerzhaft. So richtig liegen kann ich nicht, also sitze ich stundenlang auf meinem bequemsten Sessel und starre angestrengt geradeaus.
Lesen ist auch schlecht, weil ich dabei nach unten gucke und gerade nach unten geht überhaupt nicht. Doch denn ganzen Tag in die Luft gucken ist so überhaupt nicht in meinem Sinn, also zappel ich dann wieder rum und zucke zusammen, weil es sich anfühlt, als würde mir jemand von oben die Wirbelsäule aus dem Körper schneiden. Glücklicherweise hat es sich mein Fernseher, nachdem ich ihn zwei Wochen nicht angerührt habe, anders überlegt und läuft seit Stunden ohne Nebel. Kein Schimmer, was das für ein komischer Nebel war. Vielleicht war der ja auch nur in meinem Kopf oder der Fernseher hatte seine Tage oder was weiß ich.*zu Untätigkeit verdammt ist*

Freitag, 9. Februar 2007

Auszug 6 Geheimlehre I - Stichworte: Geist und Materie

Was ist Materie? Ist der Stoff unseres gegenwärtigen gegenständlichen Bewusstseins irgend etwas anderes als unsere Empfindungen? Es ist wahr, die Empfindungen, die wir erhalten, kommen von außen; aber können wir in Wirklichkeit – ausgenommen in Ausdrücken der Empfindungswelt – von dem „groben Stoffe“ dieser Ebene als von einer Wesenheit sprechen, die von uns getrennt und unabhängig ist? Auf alle solche Schlüsse antwortet der Occultismus: Es ist wahr, in Wirklichkeit ist die Materie nicht unabhängig von unseren Wahrnehmungen, und existiert nicht außerhalb derselben. Der Mensch ist eine Täuschung: zugegeben! Aber das Dasein und die Wirksamkeit anderer, noch illusorischer, aber nicht weniger wirksamer Wesenheiten als wir sind, ist eine Behauptung, die durch diese Lehre des vedântischen und selbst Kantischen Idealismus nicht entkräftet, sondern vielmehr bestärkt wird.
Und es wird ferner behauptet, daß sogar die griechischen und römischen katholischen Christen weiser sind, so wie sie es tun, an Engel, Erzengel, Archonten, Seraphim und Morgensterne, kurz gesagt an alle jene theologischen deliciae humani generis, welche die kosmischen Elemente regieren, zu glauben– selbst wenn sie dieselben alle blindlings mit einem anthropomorphischen Gott in Zusammenhang bringen und auf einen solchen zurückführen – als die Wissenschaft mit ihrem Unglauben an sie alle insgesamt, und mit ihrer Verfechtung ihrer mechanischen Kräfte. Denn diese wirken sehr oft mit mehr als menschlicher Intelligenz und Zweckmäßigkeit. Nichtsdestoweniger wird diese Intelligenz geleugnet und dem blinden Zufall zugeschrieben.
Wenn daher „andere Welten“ erwähnt werden – einerlei ob besser oder schlechter, geistiger oder noch materieller, obwohl in beiden Fällen unsichtbar -, so versetzt der Occultist diese Sphären weder außerhalb noch innerhalb der Erde, wie es die Theologen und die Dichter tun; denn ihre Lage ist nirgends in dem den Profanen bekannten und von ihnen verstandenen Raume. Sie sind gewissermaßen mit unserer Welt vermischt – sie durchdringen dieselbe und sind von ihr durchdrungen. Es gibt Millionen und Millionen von unsichtbaren Welten; es gibt eine noch größere Anzahl außer den für das Fernrohr sichtbaren, und viele von der letzteren Art gehören nicht unserer objektiven Daseinssphäre an. Obwohl so unsichtbar, als ob sie Millionen von Meilen jenseits unseres Sonnensystems wären, sind sie doch bei uns, uns nahe, innerhalb unserer Welt, ebenso objektiv und materiell für ihre betreffenden Bewohner, wie die unsrige für uns...

....Die Monaden, so dachte er (Anmerk.: Leibniz)(und so denken auch wir), sind überall. So ist die menschliche Seele eine Monade, und eine jede Zelle im menschlichen Körper hat ihre Monade, sowie eine jede Zelle in tierischen, pflanzlichen und selbst in den sogenannten anorganischen Körpern. Seine Atome sind die Moleküle der modernen Wissenschaft, und seine Monaden jene einfachen Atome, welche die materialistische Wissenschaft gläubig annimmt, obwohl sie niemals Erfolg haben wird im Verkehre mit denselben – ausgenommen in der Einbildung...

...Geist ist Stoff auf der siebenten Ebene; Stoff ist Geist auf dem niedrigsten Punkte seiner cyklischen Tätigkeit; und beide sind – Mâyâ.

„Es gibt verschiedene Bezeichnungen für ‚Engel’ in der Bibel, welche deutlich zeigen, daß unter diesem Ausdrucke vielmehr Wesen wie die Elementale der Kabbala und die Monaden des Leibnitz verstanden werden müssen, als das, was gewöhnlich darunter verstanden wird. Sie werden genannt: ‚Morgensterne’, ‚flammende Feuer’, ‚die Mächtigen’, und der heilige Paulus sieht sie in seiner kosmogonischen Vision als ‚Fürstentümer und Mächte’. Solche Namen wie diese schließen die Idee der Persönlichkeit aus, und wir finden uns gezwungen, an sie als an unpersönliche Existenzen zu denken ... als an einen Einfluss, eine geistige Substanz, oder bewusste Kraft.“ (Pp. 321, 322.)

(aus "Die Geheimlehre I" von Blavatsky)

An der Haltestelle stehend,

bemerkte ich vier Fahrspuren weiter ein Taxi vor der Ampel halten, das hupte. Nanu, dachte ich, was will das Taxi denn.......undeutlich aus dieser Entfernung erkannte ich einen schnauzbärtigen Mann, der mit ganzem Körpereinsatz zu mir herüberwinkte. Es war ein ehemaliger Klient. Es muss schon mindestens zehn Jahre her sein und noch immer grüßt er mich, wobei grüßen etwas untertrieben ist - er winkt mit beiden Armen. Damals wollte er mir dauernd Kaffee schenken und ich sagte, dass ich keinen Kaffee trinke, was der Wahrheit entspricht, und war froh, dass es mir nicht so erging wie meiner Kollegin, die vom Ballhausmörder eine goldene Kette an einer roten Rose geschenkt erhielt, natürlich zuerst ohne ihr Wissen, sonst hätte sie die Rose nie angenommen.
Jetzt fährt er also Taxi.

Mittwoch, 7. Februar 2007

Auszug 5 Geheimlehre I - Stichwort: exoterische Religionen als verfälschte esoterische Lehren, Gnostizismus

Es ist eitel und nutzlos für die Protestanten, gegen die römischen Katholiken wegen ihrer „Mariolatrie“ zu eifern, die auf dem alten Kultus der Mondgöttinnen beruht, wenn sie selbst den Jehovah verehren, der in hervorragendem Maße ein lunarer Gott ist; und wenn beide Kirchen in ihren Theologieen den Sonnen-Christus und die Mond-Dreieinigkeit angenommen haben....

...So haben Thatsache und Wahrheit wieder einmal die Hand der „exakten“ Wissenschaft gelenkt und sie gezwungen, ihre Anschauungen zu erweitern und ihre Ausdrücke zu ändern, welche die Menge maskierten und sie zu einem einzigen Körper reduzierten - wie die siebenfältigen Elohim und ihre Scharen von den materialistischen Theologen in einen einzigen Jehovah verwandelt worden sind. Man ersetze die chemischen Ausdrücke „Molekül“, „Atom“, „Teilchen“ u. s. w. durch die Worte „Scharen“, „Monaden“, „Devas“ u. s. w., und man möchte glauben, die Entstehung der Götter, die ursprüngliche Evolution der manvantarischen intelligenten Kräfte sei beschrieben worden....

...Außerdem spricht sogar die römisch-katholische Theologie von „siebzig Planeten, die den Schicksalen der Nationen dieses Erdballes vorstehen“; und abgesehen von der irrtümlichen Anwendung, liegt mehr Wahrheit in dieser Überlieferung als in der exakten modernen Astronomie. Die siebzig Planeten sind in Zusammenhang mit den siebzig Ältesten des Volkes Israel, und die Regenten dieser Planeten sind gemeint, nicht die Scheiben selbst; das Wort siebzig ist ein Wortspiel und eine Maske für die 7 x 7 Unterteilungen. Jedes Volk und jede Nation hat, wie wir bereits gesagt haben, seinen Unmittelbaren Wächter, Hüter und Vater im Himmel – einen Planetengeist. Wir sind bereit, den Nachkommen von Israel, den Verehrern des Sabaoth oder Saturn, ihren eigenen Nationalgott, den Jehovah, zu lassen; denn in der Tat gehören ihm die Monaden des von ihm auserwählten Volkes, und die Bibel hat niemals ein Geheimnis daraus gemacht. Nur der Wortlaut der protestantischen englischen Bibel ist, wie gewöhnlich, nicht in Übereinstimmung mit jenen der Septuaginta und der Vulgata. Während wir nämlich in der ersteren lesen:
"Da der Allerhöchste (nicht Jehovah) den Völkern ihr Erbe verteilte ... setzte er die Grenzen der Völker nach der Zahl der Kinder Israel." lautet in der Septuaginta der Text: „nach der Zahl der Engel“, der Planetenengel, eine Leseart, die mit der Wahrheit und Tatsache mehr im Einklange steht.
Außerdem stimmen alle Texte darin überein: „des Herrn (Jehovahs) Teil ist sein Volk; Jakob ist die Schnur seines Erbes“; und das erledigt die Frage. Der „Herr“ Jehovah nahm Israel als seinen Teil; was haben andere Nationen mit dieser besonderen Nationalgottheit zu tun? So möge denn der „Engel Gabriel“ wachen über Iran und „Mikael-Jehovah“ über die Hebräer. Diese sind nicht die Götter anderer Nationen, und es ist schwer einzusehen, warum die Christen einen Gott hätten auswählen sollen, gegen dessen Befehle Jesus als erster sich in Aufruhr erhoben hat...

....bei den ägyptischen Gnostikern war es Thoth oder Hermes, welcher der Führer der Sieben war, deren Namen von Origenes gegeben werden als Adonai, Genius der Sonne; Tao, des Mondes; Eloi, des Jupiter; Sabaoth, des Mars; Orai, der Venus; Astaphai, des Merkur; und Ildabaoth (Jehovah), des Saturn. Die Pistis-Sophia schließlich, die die größte moderne Autorität auf dem Gebiete exoterischer gnostischer Glaubenslehren ist, der verstorbene Herr C. W. King als „dieses kostbare Denkmal des Gnostizismus“ bezeichnet – dieses alte Dokument wiederhallt den archaischen Glauben der Jahrtausende, indes es ihn verzerrt, um ihn sektiererischen Zwecken anzupassen. Die astralen Beherrscher der Sphären, der Planeten, erschaffen die Monaden oder Seelen aus ihrer eigenen Substanz aus „den Tränen ihrer Augen und aus dem Schweiße ihrer Qualen“, indem sie die Monaden mit einem Funken ihrer Substanz begaben, welche das göttliche Licht ist. Im zweiten Bande wird gezeigt werden, warum diese „Herren des Tierkreises und der Sphären“ von einer sektiererischen Theologie in die rebellischen Engel der Christen verwandelt worden sind, die dieselben von den sieben Devs der Magier hernahm, ohne die Bedeutung der Allegorie zu verstehen.Wie üblich wurde das, was göttlich, rein und geistig in seiner ersten Einheit ist und von seinem Anbeginn an war – infolge seiner Differentiation durch das verzerrte Prisma der menschlichen Vorstellungen – menschlich und unrein, indem es die eigene sündige Natur des Menschen wiederspiegele. So wurde mit der Zeit der Planet Saturn von den Verehrern anderer Götter geschmäht. Die unter dem Saturn geborenen Nationen – z. B. die jüdische, bei welcher er zum Jehovah wurde, nachdem er als ein Sohn des Saturn oder Ildabaoth von den Ophiten und im Buche Jasher betrachtet wurde – lagen in ewigem Kampfe mit jenen, die unter Jupiter, Merkur oder irgend einem anderen Planeten, ausgenommen Saturn-Jehovah, geboren waren; ungeachtet der Genealogien und Prophezeiungen war Jesus der Initiierte (oder Jehoshua) – der Typus, von dem der „historische“ Jesus kopiert wurde – nicht von rein jüdischem Blute, und anerkannte daher nicht den Jehovah; auch verehrte er keinen planetarischen Gott außer seinem eigenen „Vater“, welchen er kannte und mit welchem er verkehrte, so wie ein jeder hoher Initiierter es tut, „Geist zu Geist und Seele zu Seele“. Dagegen kann kaum eine Einwendung erhoben werden, wenn nicht der Kritiker zu jedermanns Befriedigung die seltsamen Sätze erklärt, die von dem Verfasser des vierten Evangeliums Jesus gelegentlich seiner Redestreite mit den Pharisäern in den Mund gelegt wurden:
"Ich weiß wohl, dass ihr Abrahams Samen seid ... Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; so tut ihr, was ihr von eurem Vater gesehen habt. ... Ihr tut eures Vaters Werke ... Ihr seid von eurem Vater, dem Teufel ...Derselbe ist ein Mörder von Anfang, und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater derselben."
Dieser „Vater“ der Pharisäer war Jehovah, denn er war wesensgleich mit Kain, Saturn, Vulkan u.s.w., - der Planet, unter dem sie geboren waren und der Gott, den sie verehrten....
...Alle exoterischen Religionen können somit als gefälschte Kopien der esoterischen Lehre nachgewiesen werden.

(aus "Die Geheimlehre I" von Blavatsky)

Dienstag, 6. Februar 2007

Auszug 4 Geheimlehre I - Stichwort: Feuer

Geradeso, wie in den alten alchimistischen Werken die wirkliche Bedeutung der darin erwähnten Substanzen und Elemente unter den lächerlichsten Gleichnissen verborgen liegt, ebenso sind die körperlichen, seelischen und geistigen Eigenschaften der Elemente (beispielsweise des Feuers) in den Veden und namentlich in den Purânen unter Allegorien versteckt, die bloß den Eingeweihten verständlich sind. Wenn sie ohne Bedeutung wären, dann wären in der That alle diese langen Legenden lind Allegorien über die Heiligkeit der drei Arten von Feuer, und der neunundvierzig ursprünglichen Feuer - personifiziert durch die Söhne von Daksha‘s Töchtern und deren Gatten, den Rishis, „die mit dem ersten Sohne des Brahmâ und seinen drei Nachkommen die neunundvierzig Feuer ausmachen“ - blödsinniges Geschwätz und nichts weiter. Aber dem ist nicht so. Jedes Feuer hat eine bestimmte Verrichtung und Bedeutung in den Welten des Körperlichen und des Geistigen. Es hat ferner seiner wesentlichen Natur nach eine entsprechende Beziehung zu einer der menschlichen Seelenkräfte, abgesehen von seinen scharf bestimmten chemischen und physikalischen Kräften, wenn es in Berührung mit irdisch differentiierter Materie kommt. Die Wissenschaft vermag keine Theorien über das Feuer an sich zu bieten, wohl aber der Occultismus und die alte religiöse Wissenschaft. Dies zeigt sich sogar in der mageren und absichtlich verhüllten Ausdrucksweise der Purânen, in denen, wie z. B. im Vâyu Purâna, viele von den Eigenschaften der personifizierten Feuer erklärt werden.
So ist Pâvaka das elektrische Feuer oder Vaidyuta; Pavamâna das durch Reibung erzeugte Feuer oder Nirmathya; und Shuchi ist das Sonnenfeuer oder Saura - und alle diese sind Söhne des Abhimânin, des Agni (Feuers), des ältesten Sohnes des Brahma und der Svâhâ. Pâvaka wird ferner zum Vater des
Havyavâhana, des Feuers der Götter; und Pavamâna zu dem des Saharaksha, des Feuers des Asuras. Nun zeigt alles dieses, daß die Schreiber der Purânen vollkommen vertraut mit den Kräften der Wissenschaft und mit ihren Wechselbeziehungen waren, sowie auch mit den verschiedenen Eigenschaften der letzteren in ihrem Einflusse auf jene seelischen und körperlichen Erscheinungen, die von der Naturwissenschaft nicht geglaubt werden....

(aus "Die Geheimlehre I" von Blavatsky)

Wenn man

am frühen Morgen mit einem Buch auf dem Gesicht erwacht, sollte man sich überlegen, ob man abends noch fähig ist, ein Buch zu halten und zu lesen.