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Montag, 5. Februar 2007

Noch ein Beitrag zum inoffiziellen Dream-Workshop mit Elsa - Mein schlimmster Traum

Den Titel des schlimmsten Traumes zu vergeben ist gar nicht so einfach, denn ich habe fast alles schon erlebt, was das Potential dazu hätte - im Traum natürlich. Doch die meisten Träume vergesse ich ziemlich schnell wieder. Es gibt keine, die mich regelrecht verfolgen und viele der Träume, die auf den ersten Blick wie Alpträume scheinen, träume ich fast mit Gelassenheit.
Beim Nachdenken darüber fällt mir ein großer Nachteil auf, den das Aufschreiben der Träume hat -
wenn man sie aufschreibt fällt ein wichtiger Indikator dafür weg, der einem anzeigt, wie groß die Bedeutung eines Traumes ist, nämlich der, dass ich einen Traum trotz Nichtaufschreibens über Jahre und Jahrzehnte nicht vergesse. Zumindest mir geht es so, dass in der Fülle des "Materials" auch wichtige Träume gedanklich eher untergehen.
Ich wurde in Träumen ermordet - erschossen, erwürgt, vergiftet, geköpft oder bin im Kerker verhungert, wurde gefoltert, gefangengehalten oder vergewaltigt, es gab auch Träume in denen ich hab andere Menschen habe sterben sehen und Träume die eher an Begegnungen mit Poltergeistern erinnern statt an Träume und wenn ich nicht wüßte, dass es unmöglich ist, dass ich mich in meinem Bett (ohne Drogen) wie in einem Karussell drehe, würde ich es wohl tatsächlich dafür halten. Der Traum vor dem 11. September war zwar unheimlich, aber nicht schlimm. Das eigentliche Schlimme geschah erst danach und noch heute mache ich mir Gedanken darüber, ob ein Orgasmus an einem Ende der Welt den Zusammenbruch zweier Türme am anderen Ende der Welt bewirken kann (dabei hatte ich an diesem Tag nicht mal einen). Nach dem Traum "Sterne im Universum machen" , wie ich ihn für mich nenne, habe ich mich zwar so gegruselt, dass ich nicht mehr ins Bett wollte, aber so richtig schlimm war er auch nicht. Der Traum von den Fünflingen war schlimmer, auch wenn er sich gar nicht so anhört, aber ich kann mich erinnern vollkommen schweißgebadet aufgewacht zu sein. Danach habe ich mich allerdings, als ich begriff, dass es nur ein Traum gewesen war, gefühlt als wäre ich plötzlich in den Himmel gekommen.
Ein Traum, der mich aber wirklich emotional sehr stark mitgenommen hat, war folgender:

Ich bin Mutter und es ist Krieg. Der Feind rückt näher und eigentlich müßte ich mit meinem kleinen Kind fliehen, aber es ist gerade sehr krank und liegt in seinem Bettchen. Im Traum bin ich der Überzeugung, dass ich mit ihm in diesem Zustand nicht flüchten kann. Außerdem habe ich auch Probleme es zu ernähren. Wir haben nichts mehr zu essen und hungern. Der Feind rückt näher und ich bin verzweifelt, weil ich nicht weiß, was ich tun soll. Ich möchte mein Kind nicht verlassen und will es auch nicht in die Hände der Feinde fallen lassen. Ich bin so verzweifelt, dass ich beschließe es mit Zyankali zu vergiften. Meinem Kind geht es immer schlechter. Ich gebe ihm das Gift und tröste es, indem ich sage, dass ich ihm Medizin gebe, damit es bald wieder gesund wird. Es ruft nach mir "Mami, Mami!" und vertraut mir völlig. Es fühlt sich bei mir behütet, beschützt und geborgen, glaubt mir, dass alles wieder gut wird, weil ich, seine Mami, es ihm ja verspreche. Es schmiegt sich an mich und nimmt voll Vertrauen die "Medizin" ein. Auf einmal windet es sich in Krämpfen, röchelt und ruft angstvoll unentwegt nach mir. Ich höre seine Schreie, sein ersticktes Röcheln, sein verzweifeltes "Mama, Mama!" und glaube selbst zu sterben. Damit ich es nicht hören muß halte ich mir die Ohren zu. Ich fühlte dabei die schrecklichste, tiefste Verzweiflung, die man sich vorstellen kann oder besser nicht vorstellen kann. Es ist kaum mit Worten zu beschreiben und der Traum hat mich noch sehr lange beschäftigt. Ich hatte mein eigenes geliebtes Kind getötet und es war furchtbar.

Sonntag, 4. Februar 2007

Geschafft

Endlich sind die Ikea-Lichtspots auf das Bücherregal geschraubt. Eigentlich hatte ich diese Idee ja erst für die Nische über der Gardinenstange, aber dort liegt der Zwischenraum unter dem Mindestabstand, d.h. ich würde Löcher bis in den Dachboden brennen. Außerdem hätte ich wahrscheinlich Schwierigkeiten, da oben noch Schrauben einzudrehen. Aber ich finde auf dem Bücherregal machen sie sich auch gut und am Fenster bleibt es dann eben bei der Lichterkette.

Von Diverses

Von Diverses

Ich stelle mir gerade vor,

wie sie in ungefähr 5000 Jahren oder später, nach der nächsten Sintflut, vor dem Mount Rushmore stehen und sich darüber streiten, wozu diese Riesenköpfe gedient haben und wieviele Sklaven benötigt wurden, um sie in den Felsen zu schlagen...

Samstag, 3. Februar 2007

Könnte nicht irgendwann einmal

etwas einfach nur ganz einfach gehen? Ich meine einfach so zur Abwechslung? Ohne dass ich vom hundertsten ins tausendste komme, ständig nebenbei noch andere Probleme lösen oder Problembehandlungsmenüführungen veranstalten muss, ohne dass sich stets immer irgendetwas verhakt, verheddert, verkeilt, verknotet, verbiegt, nicht funktioniert und mir die lange Nase zeigt? Sich einfach nur mit dem beschäftigen, mit dem man sich auch beschäftigen wollte und das unter minimalstem Zeitaufwand? Wäre das nicht einfach nur schön?

Erste Traumerinnerungen

Nachdem Elsa ihren ersten Traum, an den sie sich erinnern kann, gepostet hat, habe auch ich angefangen in meinen frühesten Kindheitserinnerungen zu kramen. Eine dieser Erinnerungen ist das Bild einer Frau mit langen schwarzen Haaren und einem weißen Gewand, welche von mir abgewandt auf einem Hinterhof vor einer Art leerem Müllcontainer steht, so dass ich nur ihre kohlrabenschwarzen, glatten und bis zur Hüfte reichenden Haare sehe. Das Bild ist dunkel, als ob es Nacht oder Abend wäre. Zeitweise war ich mir nicht mehr sicher, ob dies ein reales oder ein Traumbild gewesen ist, so wie ich das auch von der Erinnerung daran, wie mir mein Vater den Schnuller weggenommen hat, nicht genau wußte. Letzteres habe ich inzwischen als real verbucht, wobei ich interessant finde, dass dies das erste Mal gewesen ist, bzw. das erste Mal, dass ich mich daran erinnern kann, das Gefühl gehabt zu haben, etwas falsch zu machen. Vielleicht hätte ich dieses Gefühl nicht gehabt, wenn mir mein Vater nicht einfach nur den Schnuller aus dem Mund gerissen, sondern mir auch erklärt hätte, warum er das tat, nämlich weil ich wahrscheinlich zu alt dafür war (ich schätze, es war ein Alter wo ich noch nicht laufen konnte oder es gerade gelernt habe). Vielleicht hätte ich es verstanden. Ich glaube, ich habe damals schon sehr viel verstanden, zumindest wenn ich so höre, was meine Mutter über mich erzählt. Aber zurück zu der schwarzhaarigen Frau. Inzwischen bin ich mir sicher, dass es ein Traum gewesen ist, da dieses Bild mit einer Handlung verbunden war, die sehr starke, allein von der Handlung her nicht erklärbare Emotionen hervorrief. Es war irgendwie so, als würde ich diese Frau kennen und sie verlieren, weil sie sich selbst opferte, indem sie in diesen leeren Container stieg. Jetzt, wo ich es beschreibe, fällt mir eine gewisse Ähnlichkeit zu "Ring" auf, der Unterschied ist nur, dass sie halt nicht in einen Brunnen, sondern in den Container kletterte. Und dieser Traum war mit einem tiefen Gefühl von Trauer und Verlust verbunden. Ich glaube, ich habe nach dem Aufwachen geweint und bin zu meiner Mutter gelaufen.
Und es gibt noch einen weiteren Traum, den ich wahrscheinlich mit allerhöchstens 5 Jahren geträumt haben muß, der seinen Schrecken vor allem daher nimmt, dass er so real war. Ich träumte, dass ich mitten in der Nacht aufstehe, um auf die Toilette zu gehen. Als ich unser großes Wohnzimmer durchquert habe, in den Korridor komme und schließlich das Bad betrete, sitzt eine riesige Eule, die muß wohl mindestens so groß gewesen sein wie ich damals, direkt auf dem Klodeckel und schaut mich an. Mir ist, als hätte sie auch irgendwas gesagt in der Richtung, ich dürfe nicht auf die Toilette, oder so. Ich bin dann ängstlich wieder ins Wohnzimmer gelaufen und da ging der Traum weiter damit, dass die Eule, aber auch verschiedene Leute direkt durch die Wand in das Zimmer gekommen sind. Ich kann mich noch erinnern, dass sich meine Eltern sehr über den Traum amüsiert haben.

Überhaupt habe ich schon als Kind viel geträumt, die Träume aber auch schnell wieder vergessen. Ab und zu habe ich sie meinen Eltern zur Belustigung erzählt, die darauf den Standardsatz hatten, der meistens kopfschüttelnd hervorgebracht wurde: "Was du alles träumst!". Doch erst mit ca. Anfang bis Mitte 20 habe ich begonnen, meine Träume mehr oder weniger regelmäßig aufzuschreiben. Kurz davor hatte ich jedoch ebenfalls einen Traum, den ich trotz Nichtaufschreibens nie vergessen habe. Ich war ca. 19 oder 20 Jahre, als meine Großmutter väterlicherseits starb. Viele Jahre zuvor, da war ich 13, ist bereits mein Großvater verstorben. Meine Großmutter hatte einige ihrer letzten Jahre in einem Altersheim verbracht, wo sie mit ihren Gedanken schon in einer anderen Welt weilte und niemanden mehr erkannte. Kurz nachdem sie gegangen war, hatte ich folgenden Traum:
Ich sehe meine Großeltern auf einer sonnenbeschienenen Wiese. Sie halten sich in den Armen und tanzen lachend einen flotten Walzer. Ich stehe etwas abseits und schaue zu. Als sie mich bemerken, winkt mich meine Großmutter heran und versucht mir nun, noch immer lachend, beizubringen, wie man einen Walzer tanzt, indem sie mir die Schritte zeigt und sich dabei mit mir dreht.Dieser Traum hat mich tief beeindruckt, so tief, dass ich das Gefühl hatte, ich müßte ihn unbedingt meinen Eltern erzählen. Ich hielt ihn fast für so etwas wie eine Botschaft und seltsam ist, das ich inzwischen mehrfach von gerade Verstorbenen geträumt habe und diese Träume stets sehr beeindruckend und sehr tröstlich waren.

Freitag, 2. Februar 2007

Und wieder einen dicken Stock in meinen Bau geschleppt - über meine schönsten Macken

Irgendwie finde ich das ziemlich schwierig, da ich glaube, dass die schönsten und skurrilsten Macken gerade die sind, die man an sich selbst gar nicht mehr bemerkt oder noch nie bemerkt hat. Trotzdem bin ich in mich gegangen und habe mehr zutage befördert, als ich im ersten Moment vermutete:


1. Ich hasse es, im Stehen oder im Gehen zu essen. Auch esse ich nicht gerne in ungemütlicher oder kalter Umgebung. Lieber hungere ich den ganzen Tag bis ich ausreichend Zeit und eine mir angenehme Umgebung habe um zu essen.

2. Ich schnaube niemals durch beide Nasenlöcher gleichzeitig, sondern immer erst durch das linke und dann durch das rechte.

3. Ich spreche mit Pflanzen, natürlich so, dass es sonst niemand mitbekommt, und es fällt mir unheimlich schwer, kranke und schon völlig trostlose Pflanzen wegzuwerfen, so lange nicht wirklich alles tot ist. Es fühlt sich so an, als würde ich ein krankes Haustier in den Müll werfen, aber da ich in meiner Wohnung kein Asyl für kranke oder halbtote Pflanzen aufmachen kann, läßt sich das manchmal nicht vermeiden. Und auch jetzt, wenn ich das schreibe, habe ich das Gefühl ein furchtbares Verbrechen zu gestehen.

4. Menschenbabys lassen mich kalt, aber bei Katzenbabys bekomme ich Muttergefühle.
Es ist nicht so, dass ich keine Kinder mag, ich mag sie teilweise sogar ganz gerne, zumindest einige, aber sie können mich einfach nicht zu Entzückensschreien animieren. Ich finde Babys, auf jeden Fall die meisten, so überhaupt nicht süß.

5. Ich habe viele "katzige" Angewohnheiten, z.B. rieche ich gern an meinen Socken und Schuhen(allerdings wirklich nur an meinen und nicht an denen von anderen *gg*), döse gerne, teilweise auf dem Bauch mit angewinkelten untergezogenen Armen, mag es warm und kuschelig, beobachte gerne Vögel, beobachte überhaupt viel, weshalb ich Orte lieber mag, wo ich einen Überblick habe, sowie alle grünen Wiesen, liebe es am Bauch gekrault zu werden, hasse es aber, wenn man mich am Genick anfasst, liege meistens faul herum bis ich plötzlich einen Rappel kriege und alles auf den Kopf stelle, und vieles mehr. Zeitweise habe ich schon die Möglichkeit in Erwägung gezogen, im letzten Leben eine Katze gewesen zu sein...*gg*

6. Ich habe manchmal eine Abneigung dagegen körperlich vereinnahmt zu werden, z.B. durch Umarmungen, mag aber zarte und flüchtige Berührungen.

7. Ich bin extrem geräuschempfindlich, wobei die Geräusche von Lärm bis zu kaum hörbaren hochfrequenten Tönen reichen können. Besonders krank machen mich Auto- und Maschinenlärm, plötzliche laute Geräusche oder Geknalle, allerdings habe ich auch manchmal Phasen, in denen ich Musik ebenfalls nicht verkraften kann, und es gibt einige sehr leise Töne, die andere teilweise gar nicht hören, die mich extrem stören, wie z. B. diese Mücken-Ultraschall-Vertreibungsapparate. Von den Dingern werde ich genauso aggressiv wie die Mücken.

8. Ich kann nicht Kopfrechnen, wenn mich jemand dazu auffordert. Mein Kopf ist dann eine hohle Blase, aber wenn ich alleine für mich was rechnen will, klappt es zumindest in den grundlegendsten Zügen und mit einer großzügigen Rundungshandhabung ganz gut.

9. Ich mag es nicht, wenn mir andere Leute vor den Füßen herumlaufen. Ich habe lange Beine und einen großen Schrittradius, was bedeutet, dass mich alle Beine stören, die sich in meinen Schrittradius hineinverirren. Leider wird mein Schrittradius oft unterschätzt, besonders von kleineren Menschen, die mich mit ihren trippeligen Schritten fast über sie stolpern lassen.

10. Und zu guter Letzt habe ich noch eine Macke, die ich mit Madame Lila, welcher ich dieses mächtige Stöckchen zu verdanken habe, teile, nämlich eine Telefonphobie, bei mir noch ergänzt durch eine Kontakthaltungsphobie. Ich telefoniere überhaupt nicht gerne, tue es meist nur für dringende Absprachen. An das Telefon gehe ich zwar in der Regel, da ich keinen Empfangssekretär angestellt habe, allerdings eher ungern. Außerdem mag ich nicht gerne irgendwo anrufen, nur um den Kontakt zu halten. Daher kann es vorkommen, dass ich mich bei manchen Leuten monate- oder gar jahrelang nicht mehr melde. Es kann auch vorkommen, dass ich plötzlich, wenn mich schon jeder abgeschrieben hat, wieder in Erscheinung trete. Dies aber nur bei den Leuten, wo ich mich das traue, weil ich das Gefühl habe, dass da echte Sympathie im Spiel ist. Manchmal neige ich auch dazu in einer Traumwelt zu leben und mit den mir sympathischen Leuten nur in Gedanken zu verkehren, was mir oftmals völlig ausreicht.

Ich glaube, wenn ich noch länger über dieses Thema meditiere, fallen mir bestimmt noch hundert andere Macken ein. Aber ich finde, das reicht für heute.

Mitnehmen darf sich das Stöckchen wer will. ;o)

Oh Gott,

eben war eine Kollegin G. hier, die hat bestimmt anderthalb Stunden erzählt und sich ausgeheult, dabei hat sie mir das alles schon am Mittwoch ausführlich auseinandergesetzt. Zum Schluß habe ich gar nicht mehr so richtig zugehört, andererseits ist es aber auch verständlich, dass es sie beschäftigt. Es geht darum, dass sie sich mit der Kollegin R., die nebenan im Zimmer sitzt, verkracht hat, aus wie ich finde wirklich nichtigem Anlaß. Kollegin G. hatte Besuch an ihrem Arbeitsplatz und etwas nötigend, so wie sie manchmal ist, zu ihrem Besuch gesagt, er möge sich setzen. Dazu muß ich sagen, dass ich ihre nötigende Art manchmal selbst etwas nervend finde, aber wenn man dreimal, teilweise auch fünfmal Nein gesagt hat, dann läßt sie einen in Ruhe. So ist sie eben. Diese Situation hat dann wohl Kollegin R. nebenan mitbekommen und hat sowas in der Art gesagt, vielleicht auch etwas bissig, wie: "Du brauchst ihr nicht zu sagen, wann sie sich zu setzen hat, das wird sie schon allein tun, wenn sie will." Darauf erwiderte Kollegin G., dass es Kollegin R. gar nichts angeht, was sie zu ihrem Besuch sagt, und dass sie zu der Frau sowas sagen darf, weil es ihre Freundin ist." Danach ist Kollegin R. abgezogen, kam dann aber nach einiger Zeit wieder herein und fragte, ob sie sich beruhigt hätte. Natürlich hatte sie sich nicht beruhigt, sondern wies darauf hin, dass Kollegin R. sie verletzt hätte, als sie sowas sagte, zumal sie kein Schulmädchen sei, mit der man so sprechen könne. Kollegin R. sagte dann zu ihr, sie solle mal in den Spiegel schauen und ist gegangen. Seitdem, inzwischen sind es drei Wochen, herrscht Funkstille zwischen den beiden und die dritte Mitarbeiterin, die bei Kollegin R. im Zimmer sitzt, hat sich ebenfalls zurückgezogen. Sie haben jetzt immer die Tür geschlossen, sprechen nicht mehr mit ihr und Kollegin R. duzt sie auch nicht mehr. Das geht ihr ziemlich an die Nieren und ich habe zu ihr gesagt, dass sie nicht erwarten sollte, so wie sie es tut, dass R. sich jetzt ausdrücklich bei ihr entschuldigt. Stattdessen sollte man sehen, ob nicht beide Seiten sich wieder ein kleines Stückchen annähern und aufeinander zukommen könnten, ohne dass über irgendeine Schuldfrage diskutiert wird. Doch sie besteht darauf, dass sie keine Schuld hat, sondern R. sie verletzt hätte und auf sie zukommen müßte.
Für einen Außenstehenden erscheinen solche Auseinandersetzungen manchmal eher lächerlich, aber wenn man selbst schon einmal involviert war, weiß man, wie sehr leicht dahin geworfene Bemerkungen oder die Art, wie sie gesagt werden, verletzen können und so völlig verhärtete Fronten entstehen. Doch für einen außenstehenden Mitarbeiter nervt das auch, wenn überall dicke Luft herrscht und keiner mehr miteinander spricht. Ich kenne das ja noch sehr gut von meiner letzten Abteilung. Nun ja, Kollegin G. muß wissen, was sie macht. Schließlich ist sie ja, wie sie sagte, keine Schulmädchen mehr und ich kann beide schlecht an die Hand nehmen und sagen: "So, nun gebt euch schön die Hand und vertragt euch wieder."

Donnerstag, 1. Februar 2007

Ungekennzeichnet

Fabrikneuer Himmel, goldbezogen,
flächenverstärkt und kompatibel,
durchfahre die Straße
der kosmischen Gewässer,
immerfort lockend -
in den Furchen blauer Freiheit
suchte ich vergebens
nach dem Datum
deiner Mindesthaltbarkeit.

...

Wer keine Angst hat, hat keine Phantasie.
(Erich Kästner)


Komisch, dass mir zur Zeit ständig solche Sätze über den Weg laufen. Scheint so, als hätte ich mehr Phantasie als mir lieb sein kann.

Botticelli in den Bergen

An einer Haltestelle stehend bemerke ich erst bei einem Standortwechsel, durch den eine Häuserfront aus meinem Blick verschwindet, dass ich mich in den Bergen befinde. Denn nun erstreckt sich majestätisch und schön ein Bergmassiv vor meinen Augen. Auf der höchsten Spitze des Bergmassivs kann ich, klein wie ein Stecknadelkopf, ein Schloß erkennen. Es steht so hoch oben, dass es fast in den Wolken verschwindet. Ein Wolkenschloß! Erstaunlich, wie es jemand in dieser Höhe bauen konnte. Ich versuche es mit einem sehr großen Objektiv zu fotografieren, um es größer auf das Foto zu bekommen. Dabei muß ich mich weit nach hinten lehnen, ich falle schließlich mitten auf der Haltestelle auf die Knie, weil es so hoch oben ist. Meine Mutter kommt dazu und will mir in einem Apparat Gemälde von Botticelli zeigen. Vielleicht war es ein Dia-Projektor, denn man muß irgendwo hindurchschauen. Während ich aber noch mit der Kamera beschäftigt bin, erzählt sie schon: "Das war mein schönster Botticelli.".

Mittwoch, 31. Januar 2007

Gerade habe ich mir so überlegt,

wie gerne ich mich einmal wieder frei und leicht fühlen würde. Ok, unter der Knute von Saturn kann man wahrscheinlich nicht erwarten, die fröhliche Leichtigkeit in Person zu sein, aber diese Saturn-Phase zieht sich und zieht sich und alles ist irgendwie so zäh und ärgerlich.
Ich habe darüber nachgedacht, wann ich mich in meinem Leben frei und leicht gefühlt habe. Und es gab sie diese Phasen, selbst unter den widrigsten Bedingungen und auch in meinem Job. Vor allem in den Praktika hat mir die Arbeit tatsächlich Spaß gemacht, aber inzwischen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass dies wohl ausschließlich ein Privileg von Praktikanten ist. Ab irgendeinem mysteriösen Punkt im Berufsleben ist die Freude über Nacht aus unerklärbaren Gründen verflogen. Dabei ist für das Gefühl der Leichtigkeit weniger ausschlaggebend, ob oder was man arbeitet, als viel mehr, wie wohl man sich unter den Menschen fühlt, mit denen man den ganzen Tag zusammen ist. Wenn ich mich so in meinem Job umschaue, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass nicht nur ich unter einem Saturneinfluß leide, sondern die gesamte "Firma".
Überall sieht man verkniffene und mürrische Gesichter, man traut sich kaum noch jemanden anzusprechen, aus Angst eine blöde Antwort zu bekommen und weil irgendwie alle überempfindlich sind, überall bekriegen und behassen sie sich, und natürlich muß es immer ein schwarzes Schaf geben, auf das man draufhauen kann. Manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, die Leute brauchen das, und seltsamerweise scheinen sie es in Abteilungen, in denen sie eigentlich nicht viel zu tun haben, noch viel stärker zu brauchen, als dort, wo wirklich Stress herrscht, was mich immer sehr verwundert. Früh lastet ein Gewicht auf einem, als würde man in den Knast gehen und die Ketten schon hinter sich her ziehen, weil man den ganzen Tag ernst aussehen und sich jede Leichtigkeit verkneifen muss.
Ich merke regelrecht, wie mich die Zeit im Büro zu einem ganz anderen Menschen macht. War ich einige Zeit im Urlaub und kehre dann zurück, bin ich völlig verändert und trete auch anders auf. Dies dauert jedoch nur wenige Tage, längstens eine Woche an, bevor mich die klebrige Tretmühle wieder zu einer ängstlichen Büromaus gemacht hat. Natürlich wird trotzdem mal gelacht, jedoch niemals so richtig frei, weil man nie so genau weiß, ob sich nicht jemand von diesem Lachen belästigt fühlt. Dies kommt ziemlich oft vor, denn sobald sich einige anscheinend gut amüsieren, kommen andere und fragen mehr oder weniger laut, ob diejenigen eventuell nicht zu tun hätten oder gar hätten, aber nichts tun. Und doch ist das alles wieder nicht schwer zu verstehen, wenn man sieht, unter welchem Druck jeder steht. Selbst jemand, der versucht, sich nicht unter Druck setzen zu lassen kommt unwillkürlich dahin, weil er sich diesem geballten Frust einfach nicht entziehen kann. Manchmal denke ich in dieser Situation an den Spruch:
"Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.". Warum nur?

Dienstag, 30. Januar 2007

Der heilige Spinat

Ich belausche ein Gespräch zwischen zwei mir völlig fremden Gästen - ein Mann und eine Frau - auf meiner Geburtstagsfeier. Die Frau sagt zu dem Mann, dass es hier in der Nähe einen Ort namens "Der heilige Spinat" gäbe, von wo aus Flugzeuge nach Mexiko fliegen würden.
Der Mann hört interessiert zu. Er ist aus der Bloggerszene, ohne dass ich ihn konkret benennen könnte, und hat mir sehr viele Geburtstagsgeschenke in Form von Fotos und Geschichten mitgebracht, welche in einem großen Buch gesammelt sind. Als ich darin blättere, finde ich auch ein mitgeschriebenes Chat-Gespräch zwischen mir und jemandem, der sich Worldgnost nennt. Ich ändere den Namen im Traum in -ghost um, da ich mit -gnost nichts anfangen kann und sich viele in Chats Ghost nennen. Evtl. ist es ja ein Tippfehler. Der andere nennt mich in diesem Gespräch Zugogo, was wohl eine lustige Abänderung des Nicks Zuckerwattewolkenmond sein soll. Ich frage mich, wer dieser geheimnisvolle Blogger ist. Ist er vielleicht selbst dieser Worldgnost oder Worldghost? Denn wie hätte er sonst an das Chat-Gespräch kommen können?

PS: Ich werde heute zum heiligen Spinat reisen und denselben zum Abendessen kochen. ;o)

Huch,

da komm ich gerade ins Büro und sehe hier auf einem der Äste, die sich vor meinem Bürofenster wiegen, so ein kleines rotbuschiges Etwas entlanghuschen. Ein Eichhörnchen! Die habe ich hier noch nie gesehen. Anscheinend sind sie dabei, ihre Friedrichshain-Population in andere Gebiete auszudehnen. "Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen", sagt man. Ob das Eichhörnchen am Morgen auch etwas zu sagen hat?

Montag, 29. Januar 2007

...

Man muß Phantasie haben, um den Tod zu fürchten.
(Marlene Dietrich über Erich Maria Remarque in "Nehmt nur mein Leben...")

Eingesperrt im Hochhaus

Mit sehr vielen anderen Menschen zusammen werde ich in einem Hochhaus festgehalten, welches einem reichen und mächtigen Herrn gehört. Dieser macht sich einen Spaß daraus, uns dort wohnen zu lassen, wobei wir da gar nicht mal schlecht leben - ich kann mich erinnern, in einem Swimmingpool geschwommen zu sein, der allerdings so wenig Wasser hatte, dass ich ständig mit den Knien an den Boden stieß -, aber bei bestimmten Gelegenheiten ebenfalls einzelne von uns erschießen zu lassen. Diese Gelegenheiten ergaben sich, wenn wir etwas taten oder nicht taten, was es genau war, ist mir entfallen. Vielleicht wußten wir auch selbst nicht so genau, was wir tun oder lassen mussten, um nicht erschossen zu werden. Nun war ich seltsamerweise in dieser Situation äußerst gelassen, ja mehr noch, ich war der festen Überzeugung, dass mir nichts passieren kann, da ich einen kühlen Kopf bewahre, die Situation überschaue und mit diesem reichen Herrn ganz normal umgehe, ohne irgendwelche Angst zu zeigen. Ich kann dabei nicht so richtig nachvollziehen, warum das die anderen Leute anscheinend nicht können und ganz anders reagieren. Mit diesem kühlen Kopf beschließe ich, mich für jenen Herrn so interessant zu machen, dass er es schon aus Neugierde nicht fertig bringt, mich erschießen zu lassen und ich glaube, das ist mir auch gelungen.

Samstag, 27. Januar 2007

Eintrag vom 8.1.2007, zwei Stunden später kurz vor 22 Uhr - Noch immer kein Licht in Sicht

Es seltsam, wie sich das Leben mit einem Schlag ändert, wenn man ohne Strom ist. Beschäftigt man sich sonst abends immer mit allen möglichen Dingen, so weiß man auf einmal an einem frühen Winterabend nichts mehr mit sich anzufangen. Man kann sich mit Essen ablenken (ich bin seit langem mal wieder froh, einen Gasherd zu haben und bereue, meinen Flötenkessel entsorgt zu haben, da ich nur noch Wasser mit dem Wasserkocher koche), allerdings ist mehr als eine Dose Eintopf zu öffnen im Dunkeln nicht drin. Aber immerhin besser als gar nichts Warmes. Mit so einer kleinem Batterie-LCDlampe lässt sich sogar etwas lesen, strengt aber auf Dauer an. Ich denke ernsthaft darüber nach, früh ins Bett zu gehen....

Eintrag vom 8.1.2007, kurz vor 20 Uhr - Obstsalat im Dunkeln

Heute habe ich nun endlich geschafft mich aufzuraffen, mir den Obstsalat zu schnipseln, auf den ich schon seit Tagen Appetit hatte. Ich sage immer, Heißhunger muss gestillt werden, solange er heiß ist. Und sogar nicht nur die relativ einfach und ohne Gematsche zu handhabenden Äpfel und Bananen schnitt ich hinein, sondern außer den Orangen schälte und entkernte ich auch noch eine Mango, was immer eine riesige Sauerei ist, und knackte Walnüsse. Ich mag ja eigentlich überhaupt kein Nüsseknacken, aber die Essfertigen gab es im Supermarkt nicht. Hinzu kamen noch ein paar filettierte Weintrauben (nein, das hab ich nicht natürlich nicht selbst gemacht - die gab es im Glas *gg*) und eine Prise Indien-Würzmischung. Ich hoffe nur, dass ich von dieser Riesenportion Obst keinen Vitaminschock kriege.

Kaum hatte ich den Obstsalat fertig und glücklicherweise auch schon fotografiert, was ja enorm wichtig ist *gg*, stand ich von einer Sekunde zur anderen im Dunkeln. Erst dachte ich, es ist nur meine Wohnung, doch der Blick aus dem Fenster zeigte mir, dass die ganze Straße, einschließlich gegenüberliegender Tankstelle in tiefste Dunkelheit gehüllt lag, während sonst die Straßenlaternen und Neonreklamen die Straße erleuchten. Fünf Minuten später sah man gegenüber in den Fenstern überall die Kerzen flackern. Gott sei Dank habe ich meinen Adventskranz noch und auch sonst ist mein Wohnzimmer überdurchschnittlich gut mit Kerzen ausgestattet. Ich habe jetzt ebenfalls alles angezündet und richtige Heiligabend-Stimmung hier in der Bude. Außerdem läuft mein Notebook dank Hochleistungsakku, allerdings ohne Internet, so dass ich diesen Text schreiben kann. Ich könnte natürlich versuchen, im Dunkeln ein tief verbuddeltes Modemkabel herauszukramen, um damit gleich vom Telefonanschluß ins Netz zu gehen - aber nö, keine Lust (die Trägheit).Das war wirklich Eingebung, dass ich mich so früh schon an den Salat gemacht habe, denn eigentlich wollte ich erst später mit dem Schnippeln loslegen und das wäre wohl etwas schwierig geworden. Jetzt sitze ich hier und habe wenigstens den Obstsalat, der mir in der Dunkelheit beisteht, und warte darauf, dass ein Licht kommen möge.

Von Diverses

Kafka und Schwanensee

Im Traum stelle ich aufgrund der gestrigen Dokumentation verblüffende Übereinstimmungen zwischen meinem Leben und dem Kafkas fest, die bis zu kleinen Details reichen. Das überraschendste Detail, dessen Erinnerung plötzlich wie eine Erleuchtung über mich kommt, ist die Tatsache, dass Kafka in seinem Jugendzimmer ein Schwanensee-Bild zu hängen hatte und ich bis zu meinem 17. Lebensjahr in meinem Kinderzimmer ebenfalls. (Im Wachzustand bin ich mir mittlerweise nicht mehr sicher, ob das wirklich Kafka war, oder ob ich das aus der Putin-Biographie, die ebenfalls gestern im Fernsehen lief, aufgeschnappt habe.) Ich sehe nun das Poster deutlich wieder vor mir und kann mich auch an den Platz erinnern, wo es befestigt war. Es hat einen hellblauen Hintergrund mit einem weißen Schwan in der rechten vorderen Ecke und erinnert an ein Gemälde von Chagall, nur dass dieser keine Schwäne gemalt hat.
Bis kurz nach dem Aufwachen bin ich mir absolut sicher, dass dieses Poster tatsächlich in meinem Zimmer hing, doch einige Minuten später kommen mir Zweifel. Hat es das Bild wirklich gegeben? Der Traum hinterließ eine deutliche Verwirrung und die Frage, welchen meiner Traum- und Nichttraumerinnerungen ich trauen kann. Ich kann es nicht sagen. Vielleicht gab es das Bild, vielleicht auch nicht - die Poster in meinem Zimmer haben damals oft gewechselt.
Absolut sicher weiß ich nur, dass ich meine gesamte Kindheit hindurch diese Tänzerin in meinem Zimmer zu hängen hatte, die ohne weiteres Schwanensee hätte tanzen können:



Und die Moral von dem Traum ist wohl, dass Extreme-Hardcore-Glotzing zu gepflegten Verwirrtheitszuständen führen kann.

Freitag, 26. Januar 2007

Die Eulen sind nicht das was sie scheinen

und die DVDs noch viel weniger. Was die Aufschrift "Dolby Digital" darauf soll, wird wohl sogar Agent Cooper niemals ermitteln können. Vielleicht bekommt er ja einen heißen Tip vom Holzscheit.

Teilweise habe ich auf Grund des katastrophalen Tones überhaupt nix verstanden, dann ewig an der Anlage rumgeschraubt, bis ich auf die Idee kam, mal in den Rezensionen auf Amazon zu lesen. So merkte ich, dass es nicht nur mir so geht und meine Anlage vollkommen unschuldig ist.

Also werde ich bis zum Herbst auf die Komplett-Ausgabe warten und dann das kleinere "Übel" wählen.

Ich werde wohl heute abend

zur Einstimmung in das Wochenende ein Extreme-Hardcore-Glotzing veranstalten, da es tatsächlich mal wieder was zu glotzen gibt. Kommt ja selten genug vor.
Zuerst ein oder zwei Twin-Peaks-Folgen der zweiten Staffel, die heute als Leih-DVD bei mir eingetrudelt ist, danach die Doku auf arte "Wer war Kafka?" und den später folgenden Film "Der Prozess" von Orson Welles nach Kafka. Mal schauen, ob ich durchhalte. *gg*

Nosferatus Schloß

Eine verlassene Burg, menschenleer. Die Abenddämmerung bricht an, die ganze Szenerie ist in Halbdunkel getaucht. Im Burghof ragt einer der Burgtürme mit einem offenen Rundbogenfenster gespenstisch in die Höhe. Der Ort erinnert ein wenig an Nosferatus Schloss, weshalb mich ein leichter Grusel gepackt hält, während ich den Burghof erkunde. Dort, durch diese Tür muss ich hinein. Mir fällt etwas ein, das ich vergessen habe. Deshalb laufe ich nochmals aus dem Hof heraus und umrunde die Burgmauern ein kleines Stückchen. Dann beeile ich mich zurückzukommen, denn ich will dort sein, bevor es ganz dunkel geworden ist. Womöglich finde ich sonst nämlich die Tür nicht mehr. Schon stehe ich vor derselben und mir fällt auf, dass ich in der Eile gar nicht mehr zu dem Turm hinaufgesehen habe. Ich bin froh darüber, weil ich denke, dass ich mich sonst noch mehr beim Überqueren des Hofes gegruselt hätte. Jetzt drücke ich die alte, schwere Tür auf - pechschwarz sieht sie aus - und vor mir liegt ein finsterer Hausflur. Mitten auf dem glatten, gekachelten Boden des Hausflurs steht eine leere viereckige Schachtel ohne Deckel. Ein Windstoß fegt plötzlich durch den Hausflur hindurch in meine Richtung und schleudert mir die Schachtel direkt entgegen. Als sie mich trifft, fange ich sie auf und setze sie wieder vorsichtig auf dem Fußboden ab.