Angeregt durch
Dr. Schein öffne ich heute mal meine Schublade mit den wichtigsten Utensilien, die Frau braucht: Schokoriegel, Kräuterschnaps und homöopathische Globuli - die klassische Ausrüstung für jede Notsituation. *gg*

Ich habe nur einen Bruder und die Anzahl seiner Freundinnen hielt sich bisher in Grenzen, allerdings mußte ich heute beim Putzen an die Verflossenen denken - überhaupt denkt man beim Putzen ja manchmal an die merkwürdigsten Sachen - und mir fiel wieder das seltsame Phänomen ein, wenn sich die Beziehung dem Ende zuneigt oder bereits beendet ist, daß man als Schwester dann plötzlich extrem interessant wird. Man bekommt überraschende Anrufe mit Vorschlägen zum Kaffeetrinken, zu Kinobesuchen oder sonstigen Aktivitäten. Bei der ersten bin ich noch völlig unbedarft reingefallen. Wir saßen bei Kaffee und Kuchen, da fiel ihr ein, wir könnten doch mal zu M. ins Büro. Ok, meinetwegen, ich hatte ja noch keine Ahnung vom Stand der Dinge. Als ich dann allerdings mit der Schon-Ex oder Noch-Freundin dort auftauchte, schien mein Bruder nicht gerade sehr erfreut. Es blieb dann auch bei diesem einmaligen gemütlichen Beisammensein. Mit den späteren Freundinnen wiederholten sich zumindest die Anrufe regelmäßig. Nun weiß ich nicht, ob das so eine spezielle Strategie von Frauen ist, sich an die Schwester ranzuwalzen. Vielleicht machen das Männer ja auch so, das kann ich mangels männlichem Anschauungsmaterial nicht beurteilen. Irgendwie ist es aber schon etwas entmutigend, wenn immer nur zu taktischen Zwecken die eigene Gesellschaft gesucht wird, vor allem auch deshalb, weil ich selbst so völlig unstrategisch und naiv bin. Ich käme nie auf die Idee, mich mit jemanden zu treffen, der mich langweilt oder anstrengt, nur um irgendetwas zu erreichen oder Fäden zu spinnen. Da scheint mir irgendein bei Frauen weit verbreitetes Gen zu fehlen. Und die Nachteile dieses sozialen Handikaps sind mir nur allzu oft bewußt.
Warum geizen hysterische Menschen so sehr mit Anerkennung für andere, während sie sich so sehr danach sehnen, selbst anerkannt zu werden? Es hängt mit der Angst des in seiner sexuellen Reife nicht gefestigten Menschen zusammen, sich etwas zu vergeben, wenn er sich seine kindliche Bedürftigkeit und Abhängigkeit eingesteht. Weil gerade der Hysteriker überoptimal erwachsen sein muß, kann er nicht realistisch sehen, wie sehr gerade das reife menschliche Verhalten darauf beruht, dem unbezwingbaren Kind in uns Existenzrechte zu geben. Was in irgendeiner Form an Abhängigkeit erinnert, muß bekämpft werden....
...In der Arbeitswelt werden solche Entwertungsmuster heute unter dem Begriff des "Mobbing" diskutiert. Besonders bedürftige Mitarbeiter geraten unter Druck und können Abhängigkeiten nicht mehr anders verarbeiten als durch Entwertung eines Feindes. Es gibt ganze Berufsgruppen, die in einer latenten Entwertungs-Beziehung zueinander stehen. ...Die Therapie hysterischer Männer wird dann möglich, wenn die Entwertungen weder ignoriert noch erwidert werden....
(aus "Der hysterische Mann" von Wolfgang Schmidbauer)
Ich soll zur Weiterbildung an einem Geschichtsseminar in der Fachhochschule teilnehmen. Na gut, Geschichte mag ich ja ganz gerne, wenn ich auch nicht so genau ausmachen kann, was das mit meinem Job zu tun hat. An der Fachhochschule angekommen, fallen mir zuerst die dunklen Gänge auf. Das habe ich alles ganz anders in Erinnerung. Ich suche die Kantine auf, durch welche Massen von Menschen strömen. Völlig überlaufen. Ein Stück Kuchen wäre schön und ich erwische die letzte Streuselschnecke, beiße herzhaft hinein. Hmmm, herrlich frisch und lecker. Eigentlich könnte ich noch ein Stück vertragen, aber so viel ich mich auch umschaue, Kuchen scheint es nicht mehr zu geben. Schade. Nun mache ich mich auf den Weg zum Seminarraum, da fällt mir ein, daß ich noch gar nicht weiß, wo der Unterricht stattfindet und er dürfte in wenigen Minuten beginnen. Während ich einen Gang entlanglaufe, schauen dauernd Dozentinnen aus den Türen und grüßen mich, so als würden sie mich noch kennen. Ich dagegen kenne sie nicht oder kann mich nicht erinnern, deshalb grüße ich zwar zurück, wundere mich aber sehr. Jetzt komme ich auf den Einfall in meinen Einladungsunterlagen nachzuschauen, aber auch dort finde ich keinen Unterrichtsraum angegeben. Schließlich gehe ich einfach zurück zum Raum der ersten Dozentin, die mich gegrüßt hat, eine ältere grauharrige Dame, und setze mich zu ihr ins Seminar. Irgendwie verbinde ich ihr Alter mit Geschichte und denke, wird schon stimmen.
Später, in einer Gruppe (nicht mehr an der Fachhochschule?), wird ein Koffer geöffnet. Ich ahne schon, was darin ist und es bestätigt sich - eine verwesende Leiche. Ich kann den noch nicht ganz vom Fleisch befreiten Schädel erkennen. Ziemlich eklig. Deshalb bleibe ich nur beim Koffer sitzen, während andere sich an das Aufräumen und Säubern machen. Dabei fällt mir auf, daß man gar keinen Verwesungsgeruch riecht. Merkwürdig.
Wieder einige Zeit später in einer anderen Gruppe, erscheint eine ägyptische Göttin. Dunkel meine ich mich zu entsinnen, daß sie etwas mit Tod zu tun hat, jedenfalls ist die Atmosphäre ziemlich spannungsgeladen. Sie bewegt ihre weißen Arme schlängelnd wie bei einem ägyptischen Tanz und dabei fallen mir ihre Fingernägel und ihr Fingerschmuck auf. Es scheint auf den ersten Blick, als trage sie silberne Fingerkuppenringe, die mit ihrer spitz zulaufenden, rhombischen Fläche die Fingernägel wie Krallen überdecken. Sie sind mit feinen Verzierungen versehen, allerdings bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das tatsächlich nur über die Fingerkuppe gestreifter Schmuck ist, oder ob sie nicht tatsächlich metallene und dekorative Krallen als Fingernägel hat.
Bemerkung: Eine der Dozentinnen, die aus den Türen schaut und grüßt, ist die Internistin, bei der ich letztens war.
Eine ganze Seite über Hornissen mit allen Schikanen:
virtuelles Hornissenbrummen, Videos über jede Aktivität, betrunkene Hornissen, Unterscheidung der Wespen und Hornissen anhand der Gesichtszeichnung (wenn ich ihr denn mal ins Gesicht hätte schauen können - geht wahrscheinlich nur mit Betäubung) und vieles mehr -
http://www.hornissenschutz.de/inhalte.htm
habe ich nach nur fünf Sonnentagen auf dem Balkon. Das kann nur bedeuten, daß die hübsche Kreuzspinne vom letzten Jahr den milden Winter überlebt oder aber, viele kleine Babyspinnen bekommen hat. Immerhin war die Spinne diesmal so schlau, das Netz nicht quer durch den Balkon zu bauen, sondern es cool von der Regenrinne herabbaumeln zu lassen, unten nur mit zwei Fäden an der Balkonbrüstung befestigt. Meine westliche Ausicht wird also jetzt sozusagen durchs Spinnennetz versperrt, scheint aber nicht gegen nestbauwillige Hornissen zu helfen, denn so eine nervte mich heute den ganzen Nachmittag. Ständig brummte sie jede Lücke zwischen den Klinkersteinen ab, sobald ich mich ins Zimmer zurückzog, kam sie mir wie ein anhängliches Haustier hinterher und versuchte die Fensterscheibe zu durchfliegen, verschwand dann, aber wenn ich wieder rausging, war sie innerhalb von Minuten erneut da. Vielleicht ströme ich ja irgendeinen Duft aus,
der Männer einschlafen läßt und Hornissen wild macht. Irgendwann kroch sie in einen Spalt zwischen Dach und Klinker und ich hoffe, daß sie nicht einmal im Traum auf die Idee kommt, dort eine Familie zu gründen. Lieber eine Spinnenfamilie als ein Hornissenstaat. Ehrlich mal.
Wie der Abendwind durch geschulterte Sensen der Schnitter, geht der Engel lind durch die schuldlose Schneide der Leiden.
(Rainer Maria Rilke)
Ich finde es ja immer wieder faszinierend, wer alles meint mir schreiben zu müssen. Heute erhielt ich zur Abwechslung mal Post von Henriette von Hamburg, einer medialen Chiromanteuse:
Sehr geehrte Frau XXX,
ich schreibe Sie heute an, denn Sie gehören nach meinen Erkenntnissen zu den Menschen, die am Samstag, dem 26. Juli diesen Jahres, im Lotto gewinnen werden. Und zwar geht es in Ihrem Fall um einen Gewinn in Höhe von 85.270, 25 Euro!
Schön. Hier könnte der Brief eigentlich enden. Aber nein, er geht weiter und der Haken folgt sogleich. Natürlich gewinne ich nur im Lotto, wenn ich mir von dieser medialen Chiromanteuse die Lottozahlen für 45 Euro aus der in medial behandeltem Papier gespeicherten Energie meiner Hand lesen lasse. Ich frage mich, was diese Dame wohl aus dem Papier liest, wenn ich meinen medialen A.... darauf abspeichere.
In der tieferen Nacht träumte ich vom kabbalistischen Lebensbaum und seinen Zentren in allen Variationen. Ein Stimme erklärte dazu unablässig, aber natürlich habe ich nur die allerletzten Worte in Erinnerung: "....die Verbindung mit der lebendigen Liebe."
Gegen Morgen zu wurden die Träume chaotischer und ich träumte vom Entrümpeln, oder besser gesagt Entmüllen, denn in Unmengen von Schubladen, Taschen und Schränken fand ich alte Lebensmittel, die ich dort vergessen hatte, Kopfsalate, Pfannkuchen, Quarkkeulchen und vieles mehr - unter anderem eine ziemliche Menge türkisfarbenes Zeug. Die meisten Lebensmittel waren noch relativ gut in Schuß, nicht verschimmelt, nur ein wenig trocken geworden, so legte jemand eines der Quarkkeulchen auf den Grill und aß es. Und es schien zu schmecken. Ich dagegen wollte an das alte Zeug nicht mehr ran.
und endlich wieder der abendliche Duft von blühenden Baumkronen. Selbst im Dunkeln spürt man den Sommer.
dabei wird er doch im Horrorskop erst für morgen vorausgesagt:
Vormittag:
Das wird alles ein bisschen merkwürdig in Ihren Augen. Sie wissen auch nicht so genau, woran es liegt, aber es häufen sich momentan Wartezeiten, Pannen und lästige Fehler.
Sollten die sich etwa im Tag geirrt haben? Jedenfalls war ich mittags schon so weit, entweder eine Ladung Akten aus dem Fenster zu werfen oder, als Alternative, nach Hause zu gehen. Und ich weiß sehr genau, woran es liegt. Es liegt daran, daß so ein paar Theoretiker, die noch nie tatsächlich an der "Front" gearbeitet haben, sich irgendwelchen Sch... ausdenken, einschließlich der Softwareprogramme, und wir dann die nette Aufgabe haben, diesen Sch.... in die Praxis umzusetzen. Dabei ist das neue Softwareprogramm sogar noch das kleinere Übel, zumindest im Vergleich zu den drei Millionen Formularen, Ausdrucken, Statistiken und Listen, die angeblich für die Eingabe notwendig sind - ich hatte ja mal gedacht, Computer sollen das Papier ersetzen - , mal ganz abgesehen von einigen verbretterten Holzköpfen, bei denen jedes Komma an der gleichen Stelle sitzen muß.
Manchmal frage ich mich wirklich, was mich geritten hat, in die Verwaltung zu gehen. Andererseits denke ich mir, wenn es dort nicht solche Leute wie mich gäbe, wie sähe die Verwaltung dann erst aus? Kaum auszudenken, zumindest von meinem Blickpunkt aus. So eigenartige Marotten Herr N. auch hat, was das betrifft verstehen wir uns. Auch er ist ständig dabei, gegen Dummheit und Bürokratenwahn anzugehen, mit etwas mehr Erfolg als ich, da er weniger Skrupel hat und nicht meint, immer zu jedem nett sein zu müssen. Wenn ich etwas von seiner Skrupellosigkeit abbekäme und er etwas von meinem Einfühlungsvermögen, wir hätten beide einen riesen Fortschritt gemacht.
PS: Und mein Notebook spuckt jetzt gerade schwarzen, krümeligen Staub in die Runde. Ob das etwas zu bedeuten hat?
Die letzte Nacht war ziemlich anstrengend. Das lag daran, daß ich durch all meine Träume mehr oder weniger gezerrt wurde (weshalb ich auch nicht mehr viel erinnere), und zwar von einem großen Schäferhund an der Leine. Dieser hatte glänzendes rotgoldenes Fell und freute sich tierisch, endlich spazieren gehen zu dürfen. Deshalb rannte er ständig mehrere Meter vorne weg und zog mich, die ich immer versuchte, ihn zu halten und die Leine nicht um irgendwelche Hindernisse zu wickeln, hinter sich her. In diesem sonderbaren Gespann spazierten wir durch U-Bahnen, U-Bahnhöfe, Tunnel, Treppen hinauf und hinunter - eine Kollegin kam mir auf der Treppe entgegen, aber ich konnte nicht stehen bleiben, da der Hund keine Ruhe gab -, durch Parks und Winterlandschaften, ja, sogar durch Kaufhäuser, wo ich immer aufpassen mußte, daß er die Leine nicht um die Regale wickelt, weil er dreimal drumherum lief.
Trotz dieses etwas gehetzten Traumabenteueres war es im ganzen doch recht vergnüglich, da es mir Spaß machte, das muntere Tier zu beobachten und mich von ihm tyrannisieren zu lassen.
Wie man der Karte unschwer entnehmen kann, ist die Hochburg meiner Sippschaft Berlin. Dort gibt es nämlich ganze 14 Telefonanschlüsse mit diesem Namen. Wenn man aber ein Eingeweihter unserer Familie ist, weiß man, daß der geheime eigentliche Familiensitz in Potsdam liegt, nahe Berlin (nein, nicht die königliche Linie). Dort gibt es zwar weniger Telefonanschlüsse, aber die berühmtesten Vertreter einer gewissen familientypischen Zunft kommen von dort. Erstaunlicherweise gibt es in der Schweiz nur einen einzigen Telefonanschluß mit diesem Namen. Meine Sippe scheint nicht sehr auswanderungsfreudig zu sein, obwohl ich auch schon in den USA diesen Namen gefunden habe. Vielleicht sind das ja die Nachfahren eines gewissen Karl XXX, der laut Schiffsbüchern im 19. Jahrhundert an Bord eines Ozeanriesen ging, um nach Amerika zu schippern.
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einer der Hauptzwecke des menschlichen Körpers besteht letztlich nur darin, ein Universum der Illusion zu erzeugen. So hat endlich jemand den Knick in der BhagavadGita gefunden, der vom göttlichen Krishna als sicherer Weg zum Glück führt. Das war ganz gewiß ein Kabbalist, der eine mentale und/oder emotionale Verbindung zu einer eleganten Hochsteckfrisur aufgenommen hat. So wurde aus der variierenden Variable ein garantiert apartes und exklusives Lesezeichen.
Es ist mitten im Krieg und um Geld für Waffen zu sparen, bzw. weil kein Geld mehr vorhanden ist, ist es nur noch erlaubt, trockenes Fladenbrot zu essen. Dieses gibt es dafür in jeder Variation: dünn und dick, eckig und rund, klein und groß. Überall um mich herum stapeln sich Türme von Fladenbrot. Ich nehme mir ein rechteckiges, das relativ weich ist und knicke es einmal in der Mitte, um es zu essen. Meine Mutter sitzt nun auf einem Stuhl in der Pfarrküche. Ihr Haar ist völlig grau geworden und lang, im Nacken zu einem Zopf zusammengefasst. Ich streiche ihr ein paar Strähnen zärtlich aus dem Gesicht, so wie sie es früher bei mir getan hat. Sie ist wirklich alt geworden, allerdings ist ihr Gesicht frisch und lebendig. Sie ist eine sehr schöne alte Frau. Sie sagt zu mir, daß ein Stern, der äußerst wichtig ist, im nächsten Jahr wieder einen großen Einfluß bekommt. Diesen Einfluß hat er nur selten, deshalb verdienen diese Zeiten besondere Aufmerksamkeit. Es ist der Stern Regina.
Später befinde ich mich in der Wohnung von Verwandten. Es sind drei nebeneinanderliegende Zimmer, das mittlere davon ist ziemlich dunkel, außerdem hängt auch noch so eine seltsam häßliche Lampe darin. Diese hängt nicht in der Mitte, sondern direkt in der Ecke, wo sich beide Durchgangstüren befinden. Sie hat zwei Glühbirnen und ist sehr unförmig, weder rund, noch oval, bucklig trifft es am besten. Aber gut, es muß ja nicht mir gefallen. Ich trete zur Balkontür des Zimmers heraus, diese führt direkt auf den umbauten Hinterhof des Hauses. Gleich neben mir sitzt ein Vogel auf einem Zweig und fliegt überhaupt nicht weg. Er muß entweder sehr zutraulich sein oder er bemerkt mich nicht. Unbekümmert singt und zwitschert er. Da kommen auch schon zwei putzige Waschbären heran, die ebenso zutraulich sind. Sie schleichen mir wie Katzen um die Beine und versuchen sich durch die Tür in die Wohnung zu stehlen. Einem gelingt das auch - oh Gott, was werden meine Verwandten denken, wenn sie einen Waschbären in ihrer Wohnung finden. Ich muß ihn unbedingt wieder hinausbefördern, bevor er viel Unheil anrichten kann. Zum Glück gelingt mir das auch und während ich den Waschbären hinauskomplimentiere, werfe ich noch einmal einen Blick auf den Hinterhof. Auf den ersten Blick sieht dieser sehr wüst aus, da er nur aus Sand, umgekippten Bäumen und hoch in den Himmel ragenden Baumwurzeln besteht. Doch irgendwie bietet diese Baumwurzelwüste auch einen bizarr-zauberhaften Anblick, mit diesen besonders zutraulichen Tieren darin eine fast märchenhafte Atmosphäre.
Bemerkung: Wie ich gerade verblüfft feststelle, heißt der Fixstern Regulus, der im Horoskop auf meiner Mars-Sonne-Lilith-Konjunktion liegt, auch stella regina. Ich hatte bereits gleich nach dem Aufwachen an Regulus gedacht, allerdings nur aus einer spontanen Assoziation heraus.
Daraus schlussfolgert, dass verstärkt diejenigen Fixsterne beachtet werden, die nicht allzuweit von der Ekliptik entfernt sind. Die Zunahme der Wertigkeit mit der Nähe zum Tierkreis drückt sich bei einem Stern schon im Namen aus.
Der Beinamen für den im Löwen liegenden Regulus lautet "stella regina". Dies bedeutet Königsstern und diese Namensgebung beruht darauf, dass dieser Stern haargenau auf der Ekliptik liegt und somit häufig punktgenaue Konjunktionen mit den Planeten zustandekommen.
Astronomische Ereignisse: Merkur 0°39' nördlich Regulus am 2. August 2009
Regulus in der Astrologie