wurden heute in einer mehrsekündigen Operation erfolgreich durch mich getrennt.
stellen die Leute zur Zeit ausgerechnet an Google - gestern:
"Sehe ich meine verstorbene Mutter wieder?"
und gleich heute:
"Sehe ich einen verstorbenen Freund nach dem Tod wieder?"
Liegt irgendwas in der Luft, von dem ich noch nichts weiß?
Nachtrag:Und jetzt auch noch:
Wie merke ich das ein Verstorbener bei mir ist?
Vor einigen Minuten ein Werbespot im Fernsehen, den ich nicht beachtete, dennoch meinte ich klar und deutlich den Slogan "SCHÖNHEIT IST SELBSTBETRUG" zu vernehmen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß er nicht so lautete.
Oder besser - was für eine Demse? Woher stammt eigentlich dieses Wort? Es erinnert mich an Gemse, aber Gemsen haben mit der Herkunft des Wortes sicherlich nichts zu tun. Schon erstaunlich, was man so Tag für Tag im Mund führt ohne es zu kennen.
Große Tische, kleine Tische; runde Tische, eckige Tische; Tische mit vier Beinen und Tische mit einem Bein; Schreibtische, Eßtische, Cafehaustische; Tische mit tiefen, düsteren Fächern, Schubladen und Abstellflächen; Tische aus Glas und Metall, Tische aus hellem Holz; hohe Tische, flache Tische; Stehpulte und Sitzpulte, beweglich und unbeweglich; Tische mit japanischen Tuschezeichnungen auf der Platte und dazugehörigen Sitzflächen, welche das Bild ergänzen, Tische mit der Nummer 36, schmal und breit - sie alle gibt es in meinem ehemaligen Kinderzimmer und dem großen Hausflur, in welchem wir früher gerne spielten. Diesen will ich mir als zusätzliches Zimmer einrichten. Er ist groß wie ein Tanzsaal, hat aber nur kleine Fenster. Die ganze Nacht bin ich damit beschäftigt, zu entscheiden, welche Tische wo am besten stehen und von welchen Tischen ich mich trennen sollte. Selbst im Traum wird mir diese ungeheure Zahl an Tischen unheimlich, zumal sich jedesmal, wenn ich einen zweiten Blick auf etwas werfe, neue verlockende Tische finden. Welchen soll ich denn nun als Eßtisch nehmen? Den kleineren mit einem Bein? Den großen, klappbaren? Den gemütlichen mit vier Beinen? Mir ist bewußt, daß ich keinesfalls alle behalten kann, ich verstehe sowieso nicht, wie die alle hierher gekommen sind, aber andererseits kann man nie genug Tische haben. So ist man für jede Situation und Tätigkeit gerüstet.
Bemerkung: Ich habe das unbestimmte Gefühl, daß diese Inflation von Tischen mir etwas wichtiges sagen will. Aber was?
heimlich, still und leise, wie Politiker, stoßen wir vielleicht durch die Zimmer und sehen mit Erstaunen, daß sie kausal und rational auf keine Art bestimmbar sind. Das 11te spottet aller Tests und verhält sich »antihoroskop«. Nicht einmal die Kundalini erhebt sich und es wird mir klar, dass der Geruch nicht von Gott ist, wohl aber mit den schwimmenden Kloschüsseln eine Marktlücke entdeckt wurde. Dessen ungeachtet muss »Maria« eine Jungfrau bleiben, weil sie die Rolle des unkontrollierbaren Zufallvektors, bzw. der variierenden Variabel, einnimmt, welche den armen Wanderer im Kreis herumschickt, indem sie für jeden einfach strukturierten Piraten bei Tag die Widerspiegelung seines Lebens wissen will.
Da ich für Filmaufnahmen zunächst noch nicht gebraucht wurde, genoß ich meine Freiheit und auch die mich umgebende arktische Landschaft in vollen Zügen. Die Luft war seidenweich und so warm, daß man im Badeanzug herumlaufen konnte, aber es brach eine schreckliche Mückenplage aus. Um den Moskitos zu entgehen, machte ich mein Faltboot fertig, paddelte im Badeanzug hinaus aufs Meer und ließ mich treiben, Stunde um Stunde, halbe Tage lang. Ich glitt durch Eistore hindurch, an glitzernden, haushohen Eisbergen vorbei, durch schimmernde Grotten, deren Wände sich bis ins Meer hinab grün, rosa, blau und violett spiegelten. Einige Male traf ich Eskimos in ihren wendigen Kajaks, sie kamen von der Jagd - ihr Gruß war ein Lächeln. Eines Tages nahm ich mir, von niemandem bemerkt, eine Gummimatratze aus meinem Zelt ins Paddelboot und suchte mir einen Eisberg mit flachem Fuß, auf den ich leicht hinaufsteigen konnte. Es war der erste Eisberg, den ich betrat. Aus dem Schmelzwasser hatte sich ein kleiner See gebildet, der wie ein Smaragd im Eis lag. Auf dem Eisberg herrschte Gletscherhitze, so daß ich in dem kleinen See ein erfrischendes Bad nahm. Dann legte ich mich auf meine Matratze und ließ mich von der Sonne bestrahlen. So befreit und sorgenlos hatte ich mich selten gefühlt, während der Eisberg langsam durch den Fjord zog. Mit einem Male riß mich ohrenbetäubendes Krachen aus meinen Träumereien - mein Berg geriet ins Wanken, der See spülte über mich hinweg, ich rutschte auf dem Bauch den Hang hinunter und klammerte mich an mein Paddelboot, das ich nicht verlieren durfte. Zum Glück drehte sich mein Berg nicht ganz rundrum, er fing nur an zu pendeln, hin- und herzuschwanken. Allmählich beruhigte er sich, jetzt erst konnte ich sehen, was geschehen war. Nicht mein Berg hatte gekalbt, sondern ein Nachbarberg war auseinandergebrochen. Er wälzte sich wie ein riesiges Untier im Wasser, ständig brachen von ihm neue Eisstücke ab, die große Wellen verursachten und meinen kleinen Eisberg nicht zur Ruhe kommen ließen. Ich verließ meinen gefährlichen Platz. Es war das erste und das letzte Mal, daß ich zu meinem Privatvergnügen einen Eisberg betreten habe. Meinem Regisseur erzählte ich von diesem Abenteuer natürlich nichts.
(aus den Memoiren von Leni Riefenstahl - hier: Dreharbeiten zu "SOS Eisberg")
Ich kann gar nicht beschreiben, was das Lesen dieser Passage bei mir ausgelöst hat. Gerade heute wäre ich auch bereit, auf einen Eisberg zu klettern.
kann man an heißen Sommertagen sogar gut in Großstädten beobachten. Heute stand ich inmitten einer lärmenden Kreuzung, wo ich mein eigenes Wort kaum verstand und hatte plötzlich das Gefühl - es war wirklich mehr eine Art Gefühl, obwohl ich auch etwas hörte -, daß irgendwo in der Nähe Wasser ist. Mir fuhr durch den Kopf - Wasser!, und ich drehte mich abrupt und wie ferngesteuert um. Zuerst sah ich nichts, doch dann, hundert Meter weiter im vierten Stock eines Wohnhauses, goß eine Frau ihre Blumen. Ich war selbst ein wenig überrascht, auf diese Entfernung und unter diesen Umständen etwas gehört zu haben. Andererseits, sollte es noch heißer werden, wittert und hört man Wasser wahrscheinlich schon über mehrere Kilometer. Aber auch meine Geschmacksnerven scheinen zur Zeit ziemlich empfindlich zu sein, denn ich könnte schwören, daß in dem Vanillepudding, den ich aß, keineswegs frische Vollmilch verarbeitet wurde, so wie es auf der Packung steht, sondern Milchpulver. Dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen.
Ich befinde mich in einem sehr überfülltem Seminar, welches von Reich-Ranicki als Dozent geleitet wird. Es scheint allerdings kein Literaturseminar zu sein, sondern hat wohl mehr etwas mit Musik zu tun. Reich-Ranicki stellt immer wieder Fragen, wobei er gerne mich herannimmt, und ist mit meinen Antworten nie zufrieden. Stattdessen macht er vor allen Teilnehmern klar, daß meine Antworten völlig daneben sind. Nun sollen auch noch drei Leute aus dem Seminar singen, unter anderem natürlich ich. Ich bin als letztes an der Reihe und meine Stimme klingt vollkommen unausgebildet und piepsig. Wie peinlich! Wahrscheinlich wußte er das und hat mich deshalb ausgesucht, um mich den anderen als unmögliches Beispiel vorzuführen. Während des Singens schaut er mich die ganze Zeit mit einer Mischung aus Interesse und Spott an, als ich geendet habe, sagt er nur ein paar schlagkräftige, verächtliche Sätze, die ich vergessen habe, und macht mich damit vor allen zur Schnecke. Danach beachtet er mich nicht mehr. So langsam reicht mir das. Ich habe mir über viele Seminare hinweg von ihm Sprüche anhören müssen und mich fertig machen lassen. Ich habe es hingenommen, weil ich seinen Unterricht schätzte und weil ich mir sagte, er ist halt so, es hat nichts mit mir zu tun. Ich hätte auch zu anderen Dozenten gehen können, aber ich wollte zu ihm. Ich bin ruhig geblieben, habe mich nie aufgeregt und seine Launen an mir abprallen lassen, auch wenn er mich lächerlich gemacht hat. Allerdings ist er anscheinend wirklich nur bei mir so - langsam bekomme ich das Gefühl, daß er mich nicht leiden kann. Oder sollte dies etwa seine ganz besondere Art sein zu zeigen, daß er jemanden sympathisch findet? Nee, das ist wohl eher unwahrscheinlich. Ich sollte der Wahrheit ins Gesicht sehen - so sehr ich ihn auch schätze, so scheint das doch nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen.
Später befinde ich mich mit mehreren Fotografen zusammen auf einem Fotografentreffen(?). Wir steigen in einen Zug mit oben offenen, kleinen Waggons, ähnlich einer Achterbahn, und los geht eine rasante Talfahrt. Ich sitze ganz vorne und überlege, ob ich irgendwas machen müßte, um zu lenken, allerdings gibt es nichts, was ich machen könnte. Die Waggons lassen sich nicht einmal eine Winzigkeit steuern, sondern schlittern ohne Halt und Richtung auf einer gelben Pampe ins Tal hinunter. Ein wenig erinnert es an eine Schlittenfahrt, nur daß die gelbe Pampe Kartoffelbrei ist. Eine seltsame Fortbewegungsart - wer sich das wohl ausgedacht hat? Da ich die Waggons weder anhalten noch steuern kann, versuche ich mich mit der Überlegung zu beruhigen, daß der Kartoffelbrei sicher nur auf vorbestimmten Bahnen angehäuft wurde und die Waggons so völlig automatisch in der Spur bleiben.
Ich fühle mich zwar nicht anders, sondern noch genau so wie letzte Woche, aber trotzdem ist irgendwas anders. Die Autofahrer halten alle an, wenn ich über die Straße will (was mich nervt, da meistens immer nur die in der ersten Spur halten, aber nicht die in der zweiten), die Herren wollen mir ständig Türen aufhalten, selbst wenn ich noch hundert Meter entfernt bin oder ganz woanders hin will und die Klienten auf dem Flur - egal ob mit Rollstuhl oder ohne -, pfeifen, wenn sie mich sehen. Anscheinend haben die alle zuviel Sonne abbekommen. Oder sollte das an der ausgebeulten und schlabbrigen Strandhose liegen, die ich heute trage, weil mir die Jeanshose zu warm war?
Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, neben einem Buch die Nacht zu verbringen. Nicht auf oder unter einem Buch, sondern neben einem Buch, dem man mehr oder weniger das gesamte Bett überläßt, weil man es so großzügig auf dem Kopfkissen ausgebreitet hat und sich selbst in die letzten dreißig Zentimeter an der Wand quetscht. Ich hoffe, mein Buch hat gut geschlafen, besser als ich, und weiß es zu schätzen, daß ich dem Kulturgut so viel Platz in meinem Bett einräume.
sind für mich das, was für andere Frauen Schuhe sind - man kann nie genug davon haben. Kann ich mich kurz nach dem Erwerb noch zurückhalten, das zweite dritte und vierte zu kaufen, werde ich spätestens zwei Jahre nach dem letzten Kauf auffällig hibbelig und von Notebook-Shops regelrecht magnetisch angezogen, selbst wenn das alte noch einwandfrei funktioniert. Mein jetziges ist nun auch schon älter als zwei Jahre und völlig ausreichend. Es hat außerdem XP und das ganze Vista-Zeugs will ich eigentlich eh nicht. Genial wäre, wenn ich das XP auch auf anderen Notebooks installieren könnte, bin mir aber nicht sicher, ob das nicht nur so eine Recovery-Version ist. Das müßte man einmal ausprobieren. Nun ja, die 80 GB Festplatte wird langsam etwas knapp (ich erinnere mich, daß ich einmal mit 2 GB angefangen habe - unvorstellbar) und wenn die 1 GB RAM schon eine Offenbarung waren, wie sehr müssen es dann erst 2 GB RAM sein? *sich mit beiden Händen in die Tischkante krallt und immer wieder vorsagt: Ich brauche kein neues Notebook, nein, ich brauche es nicht."*
Jorge Alvaro Espinosa, ein Jurastudent, der mich gelehrt hatte, die Bibel zu durchschiffen, und der mich alle Namen der Begleiter Hiobs auswendig lernen ließ, legte mir eines Tages einen erschreckenden Wälzer auf den Tisch und erklärte mit seiner bischöflichen Autorität: "Das ist die andere Bibel." Es war, wie konnte es anders sein, der Ulysses von James Joyce, den ich stückweise und stolpernd las, bis meine Geduld am Ende war. Es war verfrühter Wagemut. Jahre später, als ich schon erwachsen und demütig war, stellte ich mich der Aufgabe, den Ulysses ernsthaft wieder zu lesen, und es war für mich die Entdeckung einer eigenen Welt, die ich nie in mir vermutet hatte, und darüber hinaus eine unschätzbare technische Hilfe, was die Freiheit der Sprache, die Behandlung der Zeit und die Struktur meiner Bücher anbelangte.
(aus "Leben, um davon zu erzählen" von Marquez)
Nachdem ich heute die Nachrichten gesehen habe, weiß ich endlich, was das für komische gelbe Sandflecken auf dem Holzboden meines Balkons sind. Allerdings sind diese schon vor zehn Tagen mit dem letzten Regen heruntergekommen und ich hatte mich arg gewundert, da ich in KEINEM meiner Balkonkästen gelben Sand habe, aber auch noch nicht erlebt habe, daß Regen gelbe Flecken hinterläßt.
Außerdem fiel mir auf, daß ich, wenn ich mit Heimwerken beschäftigt bin und ständig in Baumärkten unterwegs, auch dauernd von Leuten nach dem nächsten Baumarkt gefragt werde, selbst und sogar dann, wenn nichts an mir nach Baumarkt aussieht. Doch seitdem Baumarkt mich nicht mehr beschäftigt, vorerst zumindest, hat mich seit Monaten kein Sch.... mehr nach einem Baumarkt gefragt.
Eine junge Frau möchte sterben und mir wird im Traum ausführlich von anderen erklärt, wie sie das anfangen kann oder angefangen hat, so daß es absolut sicher ist, ohne daß sie selbst Hand an sich legen muß oder die Helfer. In zwei übereinanderliegenden dicken Matratzen wird eine Höhlung geschnitten, in die sie genau hineinpasst. Die Matratzen ähneln dabei einer Abgußform. Bevor sie sich da hinein legt, nimmt sie dreierlei Tropfen: Tropfen, die das Herz ruhigstellen und verlangsamen, Tropfen, die schläfrig machen und den Muskeltonus herabsetzen (Clonazepam?) und noch irgendwas anderes, an das ich mich nicht mehr erinnere. Wenn sie jetzt in der Matratze liegt, hat sie keine Chance mehr, lebendig herauszukommen, zumal sie da drinnen auch keine Luft bekommt. Während mir das erklärt wird, bin ich ein wenig skeptisch. Sie könnte doch einfach die Matratze anheben, aber nein, mir wird gesagt, das könnte sie wegen der Tropfen dann nicht mehr. Hm, ich finde es ja ein wenig aufwendig und grausam, zwischen zwei Matratzen zu ersticken. Aber zumindest wenn es funktioniert, umgeht es die Situation, daß man selbst Hand an sich legen muß oder andere, die sich dabei strafbar machen.
In der Ferne sehe ich eine Veranstaltung, auf welcher Menschen auf Matratzen in der Luft herumgewirbelt werden. Schließlich landen die Matratzen - es ist ein erstaunlicher Stapel von ziemlicher Höhe, fast wie ein Turm - und eine junge Frau steht darauf. Durch das Gewirbel ist sie wohl ziemlich aus dem Gleichgewicht, weshalb sie rücklings herunterfällt und mit so geknicktem Kopf aufprallt, daß ich schon vermute, sie hätte sich das Genick gebrochen. Aber nein, sie lebt noch. Ich und mein Kumpel wollen jetzt auch bei diesem Zirkus mitmachen, besser gesagt, ich bin mir nicht wirklich sicher, lasse mich aber überreden. Doch dann dürfen gar nicht alle mitmachen und mein Kumpel landet im Publikum, während ich mit anderen zusammen in Reihen auf dem Fußboden sitze. Vorne befindet sich eine Wandtafel und bevor der ganze Zirkus losgeht, müssen wir sechsunddreißig nummerierte Songs von der Tafel abschreiben. Manche kenne ich davon nicht, kann mich aber noch an Jethro Tull erinnern. Irgendwie fällt mir das Abschreiben enorm schwer, weil ich das da vorne nicht lesen kann. Ich muss immer wieder einen jungen Mann neben mir fragen, der mir auch bereitwillig Auskunft gibt. Mir ist mulmig, wenn ich an den bevorstehenden Zirkus denke, wo ich durch die Luft geschleudert werde, aber anscheinend geht es immer noch nicht los, sondern jetzt müssen die Kandidaten alleine einen der Songs singen und interpretieren. Auch das noch! Wäre ich nur nie hierher gekommen! Ich kenne ja nicht mal die Texte von den Songs. Soll ich meinen Kumpel fragen, ob er mit mir tauscht? Ich weiß aber nicht, ob das möglich ist. Jeder, der einen Song gesungen hat, gibt eine zerknüllte McDonald-Tüte an einen anderen weiter, der dann als nächstes singen muß. Zum Glück geht die zerknüllte Tüte knapp an mir vorbei.
Im obersten Stockwerk eines Hauses, das ein Kaufhaus zu sein scheint. Im obersten Stockwerk ist aber alles leer. Nur ein schimmernder blauer Fußboden ist vorhanden. Meine ehemalige Mitschülerin C. erzählt etwas über meinen ehemaligen Mitschüler R. Sch., nämlich daß dieser so lichtempfindlich gewesen sei. Dies sagt sie in sehr herablassendem und spöttischem Tonfall, was mich dazu bringt, völlig ernst zu erklären, daß ich ebenfalls sehr licht- und lärmempfindlich bin. Dies stimmt ja auch, allerdings betone ich es extra, um zu zeigen, daß es etwas normales bei manchen Menschen ist und nichts, worüber man sich lustig machen muß.