Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Montag, 20. August 2012

42

und schon die ersten schlechten Nachrichten. Von einer Kollegin erfuhr ich, daß eine andere Kollegin zwei Suizidversuche hinter sich hat. Das schockiert mich, wundert mich aber weniger. Mich wundert es eher, daß es nicht noch mehr solche Vorfälle gibt (diejenigen, die sich zu Tode saufen, mal nicht eingerechnet), bei dem, was sie mit dem Personal machen. So richtig wird einem das erst bewußt, wenn man es mit Abstand sieht. Ist man mitten drin in der Mühle, ist man viel zu beschäftigt damit zu funktionieren, um über irgendetwas nachdenken zu können. Vielleicht ist das ja gewollt.
Und die Krankenkasse wird auch immer frecher und erhöht zum Geburtstag die Beiträge einfach mal um 10 Euro, mit der Behauptung, mein Einkommen hätte sich geändert, obwohl ich ihnen nachgewiesen habe, daß sich da nichts geändert hat. Da kommt Freude auf, wenn man wieder Einsprüche schreiben darf. Vielleicht ist Einsprüche schreiben ja der Sinn des Lebens, neben 42.

Sonntag, 19. August 2012

Die Spinnen

laden zu Tisch, die Grillen fideln dazu, das Wetter und die Sternschnuppen gebärden sich verheißungsvoll.

Abend

Freitag, 17. August 2012

Bei den freilaufenden Bullen

war ich mal wieder. Auf sämtlichen Wegen krabbelten Massen von Mistkäfern. Im Buch "Tierboten" von Angela Kämper steht zur Botschaft der Mistkäfer folgendes: "Der Pillendreher will dir mitteilen, dass du zurzeit mit etwas beschäftigt bist, an etwas arbeitest, was keine Aussicht auf Erfolg hat. .. Ein Plan hat sich als nicht durchführbar erwiesen. Vielleicht ist die Zeit - oder bist du oder sind es die Umstände - dafür noch nicht gekommen...Wenn du das Projekt klar und eindeutig abwählst und hinter dir lässt, wirst du sehen, dass eine neue und erfüllbare Aufgabe auf dich zukommen kann und wird." Nun gut. Auch die dummen Kühe standen wie immer im Weg herum. Am Elfenwald ließ ich mich einen Augenblick nieder, weil man da so schön und ruhig in der Sonne sitzen kann. Dazu gibt es extra gezimmerte Bänke, die von einem Zaun umgeben sind. Vielleicht, damit da kein Bulle reinkommt? Nach einer Weile näherte sich ein einsamer Wanderer, kam direkt auf mich zu und fragte: "Na, keine Angst vor freilaufenden Bullen?" "Nö", antwortete ich, "hier ist noch nie einer vorbeigekommen." Dann begann er zu erzählen, daß er aus der Landwirtschaft käme und deshalb auch keine Berührungsängste hätte, erklärte mir Wanderrouten, wo überall welche Tiere weiden, und daß die Jäger nicht sehr angetan über diese Weidebewirtschaftung sind, weil es seitdem keine Rehe mehr dort gibt. Die sind alle verschwunden. Desweiteren erfuhr ich, daß er Ausdauersportler ist und am Tag schon bis zu 75 km gewandert ist. Das halte ich ja für etwas übertrieben, meine längste Strecke war vor Jahren um die 40 km, aber gut, ich bin ja auch kein Ausdauersportler. Wir quatschten fast eine halbe Stunde, bevor er weiterzog. War ein nettes Gespräch - mit sowas rechnet man nun gar nicht, wenn man sich allein in einen einsamen Wald begibt.

Spaziergang 1

Spaziergang 2

Spaziergang 3

Spaziergang 4

Spaziergang 6

Spaziergang 7

Spaziergang 5

Donnerstag, 16. August 2012

Albernheiten

Mit Raupenbabys scheint es wie mit Vogelkindern und allen anderen zu sein: Irgendeines ist immer dabei, das nicht aus dem Knick kommt und zurückbleibt. Die letzte Raupe hat es jetzt zwar doch endlich geschafft, sich zu verpuppen, allerdings sieht es aus, als würde ein kleines Stück Raupe herausschauen. Hat sie wohl nicht so richtig hingekriegt. Doch egal, heute wurden alle in das Schmetterlingshaus umgebettet.

Ich weiß ja, es ist albern, aber das viertel- bis halbstündige regelmäßige Ratzen des Feuerzeuges auf dem Balkon meiner Nachbarin, treibt mich so langsam in den Wahnsinn. Ich finde dieses Geräusch inzwischen nerviger als jedes Flugzeug, das vorbeifliegt. Hat irgendwie etwas von chinesischer Wasserfolter.

Und es ist an der Zeit, daß ich endlich über eines meiner inneren Bilder schreibe, die mich seit Jahren verfolgen. Also jetzt kein schlimmes, eher ein lustiges, aber ich werde es einfach nicht los. Es ist wie verhext. Vor zwei Jahren war ich, wie einige Leser sicher noch wissen, in Dresden. Im dortigen Hotel gab es einen etwas seltsamen, glatzköpfigen und schmierig wirkenden Hotelportier. Als er uns die Zimmer zeigte, hat er meine Schwägerin immer ganz hingerissen angeschaut, fast schon verliebt, wie mir schien. Meine Schwägerin ist sehr korpulent, um es milde auszudrücken, und er war ein kleines schmales Fähnchen von Mann, aber das tut ja nix zur Sache. Es soll Männer geben, die auf korpulent stehen. Als wir uns am übernächsten Morgen zum Frühstück trafen, stellte meine Schwägerin verärgert fest, daß die Zimmermädchen die Nachtwäsche von jedem säuberlich zusammengelegt hatten, nur ihr Nachthemd sei total zerwühlt gewesen. Sofort hatte ich eine innere Vision vor meinen Augen, wie der kleine glatzköpfige Portier sich im zeltartigen Nachtgewand meiner Schwägerin verzückt hin- und herrollt, die Nase tief in dessen Falten vergrabend. Und diese Visionen verfolgen mich bis heute, steigen immer wieder zu unmöglichsten Zeiten (wie eben gerade auf dem Klo) in mein Bewußtsein und bringen mich zum hemmungslosen Kichern. Meiner Schwägerin habe ich nie davon erzählt, ich weiß auch gar nicht, ob sie sich noch erinnern würde. Aber vermutlich würde es auch gar nichts nützen. Dieses Bild werde ich wohl für den Rest meines Lebens nicht mehr los.

Mittwoch, 15. August 2012

Raupen spinnen

Als ich letztens den Film "Fall 39" sah, über einen Satansbraten so wie ihn niemand braucht, träumte ich in der Nacht darauf, daß die Raupen den Deckel ihres Häuschens abgehoben und den gesamten Tisch umsponnen haben, irgendwie etwas gruselig, auch wenn man nur Raupenmama ist. Als ich aufwachte, waren sie natürlich noch im Häuschen, hatten sich aber fleißig durch ihr Essen geraupt und innen fast das ganze Häuschen zugesponnen. In der Anleitung steht, wenn Raupen spinnen, dann geht es ihnen gut, also anscheinend fühlten sie sich pudelwohl. Heute nun begannen sie, sich eine nach der anderen in Form eines "J" an den Deckel zu hängen und sich zu verpuppen. Eine der Raupen ist die Bummelletzte und immer noch dabei. Mir fällt gerade auf, daß der Zeitpunkt so gefallen ist, daß vielleicht zu meinem Geburtstag die Schmetterlinge schlüpfen.

Raupen 2

Dienstag, 14. August 2012

Unsagbar müde

Um mich herum herrscht weiterhin Chaos, ich kann kaum treten zwischen Küchenmöbeln und Küchentrödel. Eine Ecke in der Küche muß noch verputzt und gestrichen werden, aber ich hab mal wieder keine Kraft mehr. So schleppe ich mich voran - eine Woche Arbeit, ein bis zwei Wochen Erschöpfung und die Lasten auf meinen Schultern nehmen nur in winzigen Schritten ab, wenn nicht neue dazu kommen. Alles wächst ständig über den Kopf. Dazu dieser Riesenhass auf diejenigen, die mich zwar im Stich, aber nicht in Ruhe lassen, und statt mich zu unterstützen, alles tun, um mich zu täuschen, zu verwirren und psychisch fertig zu machen, damit es mir noch schlechter geht. Da fragt man sich echt, womit man solche Feinde verdient hat - und wozu ich eigentlich das alles im letzten Jahr mit mir veranstalten hab lassen. Wozu habe ich die Behandlungen mitgemacht und alles getan, um gesund zu werden? Vielleicht hätte ich es lieber laufen lassen sollen, damit ich so schnell wie möglich weg von hier bin, von dieser kranken Welt mit ihren kranken Menschen, von denen einige noch kranker sind, als ich es je sein kann. Stattdessen nächste Woche wieder mein Geburtstag. Wozu? Hätte ich mich anders entschieden, bliebe mir das erspart, und einigen hätte ich damit wahrscheinlich einen ebenso großen Gefallen getan, aber nicht jenen, denen ich gerne einen Gefallen tun würde.

Samstag, 11. August 2012

Gibt es eine unsterbliche Seele?

Rezensionen sind an sich nicht mein bevorzugtes Blogthema, doch vor einiger Zeit stieß ich auf die Seite Bloggdeinbuch.de und dort auf eine laufende Aktion, die mich sofort interessierte. Es ging um das Buch "Auf den Spuren der Nahtoderfahrungen" von Günter Ewald. Also bewarb ich mich, erhielt freundlicherweise ein Exemplar vom Verlag Butzon & Bercker und ließ mich auf die Verpflichtung ein, innerhalb von 30 Tagen das Buch zu rezensieren, aber auch auf das Vergnügen, es zu lesen. Gut, Vergnügen ist bei physikalischen und philosophischen Wissensgebieten vielleicht das falsche Wort, doch jeder, der sich ein wenig für diese Bereiche interessiert, wird es mit Spannung und Gewinn lesen, so wie ich es tat.

Alleine die individuellen Berichte von Nahtoderfahrungen sind für mich stets außerordentlich faszinierend, ebenso aber auch die Tatsache, daß Menschen, die solch eine Erfahrung gemacht haben, oft fest an ein Leben nach dem Tod glauben und die Angst vor dem Tod verlieren. Im ersten Teil des Werkes werden nun diverse Nahtoderlebnisse, aber auch Nachtoderlebnisse (Begegnungen mit Verstorbenen) und Psi-Phänomene dokumentiert und ihre Merkmale herausgearbeitet. Der Autor berichtet über bisherige Forschungen, wobei er insbesondere auf die Studien des Kardiologen Van Lommel eingeht, dem als Mediziner einige solcher Berichte zu Ohren kamen und der schließlich Kollegen, Mitarbeiter und Psychologen für ein größeres Projekt gewinnen konnte. Im zweiten Teil macht der Autor, der übrigens Mathematik, Physik, Chemie und Philosophie studierte, den Leser mit der Quantenphysik und Fragen des Bewusstseins vertraut. Im dritten Teil verknüpft Günter Ewald wissenschaftliche Aspekte mit den Nahtoderfahrungen und stellt seine eigenen Überlegungen und Denkmodelle vor.

Obwohl der Autor engagierter Christ ist und das Buch im christlichen Verlag Butzon & Bercker erschien, ist das Buch zum größten Teil neutral gehalten und nähert sich dem Thema eher wissenschaftlich, distanziert sich auch wohltuend von esoterischen Ansatzpunkten dieses Feldes, bevor in einem letzten Abschnitt auf die unsterbliche Seele und den christlichen Auferstehungsglauben eingegangen wird. Die Motivation von Günter Ewald, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, wird direkt greifbar, wenn er von seiner mit 13 Jahren verstorbenen Tochter und den Traumbegegnungen mit ihr berichtet, was das Buch besonders authentisch macht. Auch ist das Werk übersichtlich gegliedert und durchgehend klar und knapp geschrieben, für meinen Geschmack manchmal etwas zu knapp, dafür aber selbst in den schwierigen physikalischen und philosophischen Passagen sehr schön verständlich. Ich habe zwar bereits Bücher über Quantenphysik gelesen, halte die Erklärungen hier jedoch am nachvollziehbarsten, auch für Leser, die auf diesem Gebiet keine Vorkenntnisse haben. Das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung (eine enge Verbindung zwischen zwei Teilchen, welche Quantenzustände sofort ungeachtet der Entfernung auf das andere Teilchen überträgt, von Einstein auch "spukhafte Fernwirkung" genannt) regt ja gerne zu verschiedenen phantastischen Überlegungen an. Zum Beispiel gibt es die Vorstellung, daß wir alle zweimal vorhanden sind und unser Doppelgänger in einer Parallelwelt lebt, in welcher er die entgegengesetzten Entscheidungen zu denen in dieser Welt trifft. Die Verknüpfung der Quantenphysik mit dem Phänomen der Nahtoderlebnisse führt zu ganz neuen und überraschenden Möglichkeiten. Günter Ewald bietet hier das Denkmodell an, daß es das Diesseits und das Jenseits sind, die eng miteinander verbunden sich gegenseitig durchdringen, wobei das Jenseits nur selten und bei Extremerfahrungen direkt wahrnehmbar wird. Ein weiteres denkbares Modell wäre, daß jeder Teil des Bewusstseins einen Zwilling in der Seele hat, mit dem er "verschränkt" ist, wenn man von der Seele als Ganzheit ausgeht, die alle unbeschadet vom Körper trennbaren Eigenschaften eines Menschen umfaßt. Alles in allem empfinde ich solche Gedankengänge immer als ungeheuer mächtig und inspirierend, da sie unser bisheriges Weltbild in Frage stellen. Die Sammlung an Nahtoderfahrungen hätte gerne noch größer und umfangreicher sein können. Wer mehr davon lesen will, kann auf die Internetseite http://www.netzwerk-nahtoderfahrung.de/ zurückgreifen. Weiterhin nimmt der Autor gerne die Mitteilung eigener Erlebnisse entgegen.

Fazit: Für Interessierte, die ein ehrliches und verständliches Buch zu dem Thema lesen wollen, aber keine langen oder nebulösen Wälzer, ist das Buch sehr gut geeignet. Es bietet auf 162 Seiten einen schnellen Überblick über die Phänomene, sowie über wissenschaftliche und philosophische Theorien, regt aber auch zum eigenen Nachdenken und Philosophieren an. Da es gewünscht wird, daß man Sterne vergibt, vergebe ich hiermit 4 von 5 Sternen.

Zu beziehen ist das Buch hier.

Geburtstagswunsch

Meine Mutter hat mir heute ihren Geburtstagswunsch zum 80. Geburtstag übermittelt. Sie möchte, daß ich ihr einen eigenen Gedichtband überreiche. Hilfe!!! Das sind ja vielleicht Sonderwünsche! Zum Glück ist es in diesem Jahr noch nicht soweit. In zwei Wochen wäre das wohl kaum zu bewerkstelligen.

In der Alchemistenküche

Ein bulliger und bärtiger Mann, mit dem ich scherzhaft meine Kräfte messe, indem wir unsere angespannten Oberarme miteinander vergleichen. Natürlich hat er viel mehr Muskeln und meine Arme sind dagegen dünn, doch trotzdem sagt er anerkennend, daß ich ganz schöne Muckis hätte. Hoppla, ist mir da etwas entgangen? Wenn ich mir meine Oberarme genauer betrachte, sind die Muskeln tatsächlich dicker, als ich gedacht hätte.
Ein weiterer bulliger und großer Mann, der schützend seine Arme um mich legt, was durchaus angenehm ist, nur leider hat er im Mund alles voller schiefer, fauliger und stinkender Zähne. Küssen entfällt daher, was er einsieht, da er selbst von seinem Mundgeruch weiß.
In einem Gebäude, in welchem sich irgendwelche Cowboys gegenseitig jagen. Während ich eher unbeteiligt bin und den Guten helfe, indem ich ihnen Tipps gebe, zu welcher Tür oder Treppe die Bösen gegangen sind, muß ich feststellen, daß die Bösen in einer mit blutigem Wasser gefüllten Duschtasse eine Leiche hinterlassen haben. Das ist ja wirklich nett. Und ich soll jetzt wohl den Dreck wieder weg machen? Nee, dazu habe ich keine Lust. Ich verdrücke mich lieber und finde irgendwo einen versteckten Gang mit einer Geheimtür, den ich neugierig erkunde. Als ich die geheime Tür öffne, finde ich mich in einem Raum wieder, der wie das Turmzimmer einer alten mittelalterlichen Burg aussieht. Die Wände sind unverputzt aus grobem Felsgestein und es gibt keine richtigen Fenster. An der rechten Wand kann ich jedoch etwas entdecken, das wie Gucklöcher und Schießscharten aussieht. Vorsichtig lehne ich mein Auge an den kühlen Fels und probiere, ob ich etwas sehen kann. Tatsächlich, durch die kleinen Gucklöcher und Schießscharten hindurch erblicke ich winzige Ausschnitte einer Landschaft, sowie eine mächtige Burgmauer. Diese bildet die der Tür gegenüberliegende Wand des Zimmers. Jetzt schaue ich mich im Raum selbst genauer um. Es scheint die Küche eines Alchemisten gewesen zu sein und wurde auch später noch als Küche benutzt, nur in den letzten Jahren wohl nicht mehr, denn es sieht nicht so aus, als hätte ihn kürzlich jemand betreten. Neben einem modernen Herd finden sich Schränke, Tische und Regale, auf welchen wild durcheinander Utensilien wie Reagenzgläser mit Ständern, seltsame Geräte und Papiere liegen. Leider ist es ziemlich dunkel, da es nur ein schwaches funzeliges Licht an der Decke gibt. Trotzdem bin ich sehr angetan von dem Zimmer. Da es anscheinend niemand kennt, hätte ich hier wahrscheinlich meine Ruhe und könnte klasse zum Beispiel ein Fotolabor einrichten oder mich mit alchemistischen Kochversuchen und anderen Dingen beschäftigen, die mich interessieren. Doch während ich noch plane und meinen Vorstellungen nachhänge, platzen schon wieder ein paar Leute hinein.

Freitag, 10. August 2012

...

Lange Briefe schrieb ich dir
von noch längerer Liebe
Du warst da, wann immer ich
die Hochzeit verpasste,
Hochzeiten bei denen
Perlen von Kleidern fielen,
Blumen aus den Haaren,
Masken von Gesichtern,
Falschheit aus den Mündern
In der Stille besiegelten wir
unseren Bund mit Wahrheit

Donnerstag, 9. August 2012

Versteck

Versteck
.

Mittwoch, 8. August 2012

Dicke Raupenbabies

der Arla-Aktion sind heute bei mir per Post eingetroffen. Anscheinend fallen die aus der Zuständigkeit vom Klapperstorch. Es ging auch erstaunlich schnell, obwohl sie aus England kommen. Nun ja, wirklich so richtig dick sind sie noch nicht, aber sie stehen jetzt in ihrem Häuschen auf der Kommode, raupen herum und fressen sich dick und rund, bevor sie sich irgendwann verpuppen. Und hoffentlich tanzen sie mir nicht auf dem Kopf herum.
Ansonsten bin ich seit Tagen dabei, Unmengen von Schubladen zusammenzubauen. Für die Küchenunterschränke habe ich mich nämlich durchgehend für Schubladen und Auszüge entschieden, da ich die praktischer finde, wenn man nicht immer in den Schrank hineinkriechen will. Aber vor den Preis wurde wie überall der Fleiß gesetzt. Ich fühle mich ein bißchen wie in einer Schubladen-Massenproduktion.

Raupen1

Herzschwäche

Wieder in der Klinik wird mir von einer Ärztin Blut abgenommen. Sie schaut angestrengt und besorgt, obwohl das Blut noch gar nicht im Labor war, sagt aber nichts, sondern wuselt herum. Als ich sie darauf anspreche, antwortet sie mir, daß ich eine Herzschwäche hätte. Wie sie das ohne Labor schon wissen könne, frage ich. Das sieht man am Blut, erklärt sie mir. Das Blut sei viel zu dünn. Ich schaue auf meinen Daumen, wo von der Blutabnahme eine größere Wunde zurückgeblieben ist - tatsächlich, es sprudelt viel zu viel wässriges Blut aus der Wunde. Na toll, denke ich genervt bei mir, das hat mir jetzt auch noch gefehlt. Im Hintergrund eine Stimme, die wie in einem Flughafen-Tower Anweisungen zu geben scheint: "Bitte regulieren Sie Ihren individuellen Hasslevel!"