Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Montag, 7. Oktober 2013

Relight my fire,

Hund, Ratte, Ente in Hosen! Neben Zucker ist auch Alkohol in Norwegen ein Feiertag, wurde mir mitgeteilt. Ich als Feiertag! Der Vermieter guckt etwas unsicher, wahrscheinlich, weil er mir zeigt, daß er rein überfließen mußte, sich Tropfen für Tropfen verlor, in die Kirche und sogar in den Geiranger-Fjord hinein, der relativ lang ist. Das Duft-Erinnerungszentrum massiv betäuben, um den Geruch nach Infusionen zu verlieren.
Die Anthologie dürfte auch schon im Schonwaschgang stecken. Geduld und Ungeduld haben keinen Wert an sich, man fühlt sich schnell aus dem Gedächtnis gezeichnet, inklusive zwei großer wuchender Traumblätter. Sie schleicht umher mit wirrem Blick, schleicht sie herum rund um den Plötzensee und der Mittelpunkt der Blüten erinnert an Zistrosen, die einzige noch frei laufende Mahlzeit auf diesem Planeten. Erst werden ihre Augenbrauen gezupft, dann beginnt ihre Wachsbehandlung - could it be magic?

Samstag, 5. Oktober 2013

Untertauchen

Manchmal und immer öfter hätte ich wirklich Lust, dieses Blog still und heimlich zu verlassen und in den weiten Fernen des Internets irgendwo unerkannt ganz von vorne zu beginnen. Komisch, solche Gedanken kommen mir im realen Leben eher selten (hatte ich aber auch schon), während es natürlich für die Internetidentität um einiges einfacher ist, so etwas in die Tat umzusetzen. Nicht nur, daß man mit einer über Jahre gepflegten Internetpräsenz eine netzeigene Identität aufgebaut hat, die eigentlich nur einen Teil der Persönlichkeit zeigt, doch trotzdem auf Dauer kaum anonym zu nennen ist, so sind da noch einige Menschen aus dem realen Leben, die ebenfalls hier mitlesen und natürlich schon ein viel größeres Paket meiner Persönlichkeit kennen, aber absolut nie alles. Das erhöht die Verantwortung enorm, will man niemandem auf die Füße treten. Ich nenne zwar keine Namen, so daß andere Leser gar nicht wissen, wer gemeint ist, aber allzu oft kommt es vor, daß Leute das Geschriebene fälschlich auf sich beziehen und dann ist das Chaos komplett. So läßt man solche Geschichten lieber ganz weg. Bei meinem Buch stelle ich es ebenfalls fest, daß Leser dort beschriebene Personen auf sich selbst beziehen. Natürlich lasse ich mich beim Schreiben durchaus vom realen Leben inspirieren, allerdings kommt es nie vor, daß ich eine Person oder Geschichte völlig eins zu eins übernehme. Der größte Teil besteht aus Fiktion, eine reale Person gibt höchstens einen Gedankenanstoß dazu. Müßte ich aber alles, das ich im realen Leben gesehen oder erfahren habe weglassen, und mir ausschließlich Dinge ausdenken, die in meinem Umkreis weit und breit nicht vorkommen, bräuchte ich gar nicht mehr zu schreiben, denn das wären Themen, die mich nicht interessieren würden. Weiterhin ist da diese Verantwortung dafür, was mit diesem Blog im Literaturarchiv archiviert wird. Ab und zu versuche ich zu erraten und mir vorzustellen, was wohl jemand, der sich nach meinem Dahinscheiden für mich interessiert und diese Quelle im Archiv ausmacht, für ein Bild von mir und meinem Leben bekommen würde. Und dabei ist es für mich doch jetzt bereits ein unlösbares Rätsel, wie dieses Weblog und meine Person bei anderen gesehen wird.

Freitag, 4. Oktober 2013

Brückenmuster

Norwegen 063ab
.

Unrealistische Bücher

Da habe ich mich doch letztens über den ersten Veriss meines Buches amüsiert und darüber, daß man bemängelt, es sei unrealistisch, wenn jemand kein Problem damit hat, ohne Mitführen von Wechselkleidung und Körperpflegeprodukten länger von zu Hause fort zu bleiben, und jetzt griff ich rein zufällig selbst in die Kiste unrealistischer Bücher. Heute ist nicht mein Tag, überall Aua und Müdigkeit, also dachte ich mir, einfache und entspannende Unterhaltung muß her, mehr ist zur Zeit nicht drin. Ich griff nach einem historischen Kriminalroman, der in Branitz spielt und mich gerade deshalb interessiert, weil ich selbst schon einmal im Branitzer Park war, sowie im Schloß des Fürsten Pückler und den Schrumpfkopf seiner Lieblingssklavin gesehen habe. Sobald man die Örtlichkeiten eines Kriminalromans kennt, steigert das gleich noch einmal den Unterhaltungswert, finde ich. Das Buch aufschlagend begegnete mir sofort auf der allerersten Seite dies hier: "Ein fürchterliches Unwetter toste durch Branitz und den Schlosspark, zerrte an den Kronen der Bäume und zwang sie zu einem ungleichen Kräftemessen. Er stand am Fenster und starrte besorgt in die Finsternis hinaus...
...Der ums Haus heulende Sturm zwängte sich selbst durch die schmalsten Ritzen und verführte die Flammen der Kerzen zu einem wilden Tanz....
...Im Haus war es vollkommen still. Einzig das prasselnde Feuer und das unter anderen Umständen als gemütlich empfundene Knacken der Holzscheite zeugten davon, dass hier zu dieser späten Stunde noch jemand arbeitete."

Hallo??? Hier hat eine Autorin wohl noch nie einen Sturm in einem ungedämmten Haus erlebt. Sobald der Wind durch die Ritzen Flammen zu einem wilden Tanz verführt, pfeift und heult es im Haus, daß die Bude wackelt. Zu Zeiten vor Rekonstruktion meines Hauses bin ich davon sogar nachts wach geworden. In einem zugigen Schloß dürfte es sogar noch um einiges schlimmer sein. Solche unrealistischen Schilderungen können mir zugegebenermaßen ebenfalls den Spaß am Lesen verderben und wenn so etwas bereits auf der allerersten Seite eines Romans vorkommt, frage ich mich ernsthaft, ob es mir viel bringt, wenn ich das Buch weiterlese.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Oma ist doch die Beste

Das Drama begann bereits vor dem Supermarkt. Eine Mutter setzte ihren Jungen in den Kindersitz des Einkaufwagens, doch dieser protestierte lauthals und stellte auch klar, warum: "Ich möchte hier nicht reiiiiiin!". (Recht hat er - Einkaufen ist doof.) Die Mutter stieß den Wagen von sich weg, ging davon und hielt sich die Ohren zu, während die alles mit ansehende Oma schimpfte: "Was bist du doch für ein mißratener Bengel. Nirgendwo kann man mit dir hingehen. Da siehst du, was du davon hast!" Im Supermarkt ging das Drama weiter, aber diesmal, weil der Junge etwas haben wollte. Die Mutter gab nach, machte aber klar, daß dies eine Ausnahme sei und er sich den Inhalt der Packung einzuteilen habe. Die Oma brabbelte weiterhin unflätig herum. An der Kasse dann standen die Drei vor mir in der Schlange. Der Junge wollte aus dem Kindersitz heraus, da man ihn aber ignorierte, kletterte er allein in den Einkaufswagen. Die Oma funkelte ihn böse an und erklärte, daß sie in den Wagen ihre (4-5) gekauften Artikel legen wolle. Und dann stellte sie verächtlich klar, so daß es jeder an den Kassen hören konnte: "Heute kommst du nicht mit zu mir, hast du verstanden. Ich will meine Ruhe haben!" Der Mann hinter mir lachte und meinte: "Das war eine klare Ansage von der Oma." Mir war irgendwie weniger nach lachen zumute, denn ich muß ehrlich sagen, wenn dieser Blick, mit dem die Oma ihr Enkelkind ansah, töten hätte können, dann wären im Umkreis von zehn Metern noch die Fliegen von der Wand gefallen.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Verschenke Gutschein

Ich verschenke einen Gutschein über 10 EUR bei love-me-green.de, ein Anbieter für Naturkosmetik. Der Gutschein ist bis zum 15.11.2013 gültig bei einem Mindestbestellwert von 20 EUR. Wer Interesse hat, meldet sich einfach bei mir in den Kommentaren oder per Email.

Zumba-Ferien

Da hetzte ich früh zum Zumba-Kurs, trennte mich von meinen Träumen, in denen ich durch die Prenzelberge und Heil-Geschäfte schlenderte, wo es heilsame Dinge gab, sowie alte Bekannte traf - ihnen hätte ich sehr gerne weiter nachgehangen, aber ich überwand die Verlockungen des Träumens, doch an der Turnhalle stehe ich vor verschlossener Türe. Der befragte Pförtner erklärte mir, daß Ferien seien. Ich kenne generell keine Ferientermine, da ich keine Kinder habe, hätte mir jedoch auch in meinen kühnsten Planungen und Ahnungen nicht einfallen lassen, daß, nachdem die Sommerferien gerade vorbei sind, schon wieder Ferien gefeiert werden. Jedenfalls sollte ich mir vielleicht doch mal einen Ferien-Kalender besorgen, damit das nicht noch einmal passiert. Und damit ist für heute Zumba Zamba auf dem Sofa angesagt. Ist aber vielleicht auch besser, weil mir seit einer Woche die Hüfte bei abrupten Bewegungen schmerzt, so viel Herumgehopse ist da wahrscheinlich gar nicht gut.

Sonntag, 29. September 2013

Seemannsgarn - Nordkap

Seemannsschmaus: Festmahl aus dem Meer (Meeresfrüchte-Buffet)

Ja meine Lieben, es geht weiter mit der Reiseberichterstattung. Was hattet ihr denn gedacht? Dachtet ihr, der Rest des Kelches geht an euch vorüber? Aber tröstet euch, denn wir sind nun genau in der Mitte und beim Höhepunkt der Reise angelangt, passend dazu ging es zum nördlichsten Zipfel Norwegens. Nach dem Meer kommt dort nur noch die Arktis. Wir hatten am Nordkap relativ gute Sicht. Und wer gerne wissen möchte, wie es dort aussieht, kann es sich über diese Webcam live anschauen: http://nordkapp.livecam360.com/cam3/flash/main.php Vielleicht kann man über die Cam im Winter auch Nordlichter sehen, ich werde ab und zu mal über den PC nach Norden blicken. In der Nordkap-Halle sahen wir einen kurzen Panorama-Film und auch hier trieben natürlich wieder Trolle ihr Unwesen. Im Andenken-Supermarkt entdeckte ich eine traumhafte und ungewöhnliche Felljacke. Grau-weiß-anthrazit gemustert und mit Löchern, die mit Fell umbortet waren, sehr schwer zu beschreiben. Wenn ich das entsprechende Geld dabei gehabt hätte, hätte ich sie mir sofort gekauft. Ich träume heute noch von ihr. Auf der Fahrt zum Nordkap hielten wir bei einer Samenfamilie, die Rentiere züchtet und ein gut gehendes, aber windschiefes Souvenirgeschäft führt. Diese kleinen grasbewachsenen Hügel mit Fenster drin, sind die traditionellen Behausungen der Samen.

Da es der längste Tag des Jahres war, spazierten noch bis spät in der hellen Nacht mehr Leute als sonst um das Deck, um die Mitternachtssonne zu sehen. Mittendrin tönte plötzlich die Stimme des Kapitäns aus den Lautsprechern, um Walalarm auszurufen. Es sei perfektes Walwetter und man hätte tatsächlich einen bei den weit entfernten Fischerbooten gesichtet. Sofort strömten jede Menge Fotografen mit ellenlangen Teleobjektiven an die Reling. Eine Fotografin, die mit Stativ und Teleobjektiv fotografierte, hatte ihre kleine, geschätzt fünfjährige Tochter mit dabei, welche durch das Teleobjektiv schauen durfte. Als sie den Wal entdeckt hatte, sprang und tanzte sie herum und sang "Ich hab den Wal gesehen, ich hab den Wal gesehen!". Entschuldigung, das ist eigentlich falsch, denn sie sang es auf Englisch. Ich glaube, es waren Kanadier. Nach Mitternacht jedoch leerte sich das Deck zusehends bis auf wenige Hartgesottene unter denen ich und der Fast-Kapitän waren, der mir erklärte, wann die Sonne ihren tiefsten Stand erreicht hat. Er wollte so lange an Deck ausharren, bis dieser Punkt erreicht ist, aber mir wurde es vorher schon zu kalt, zumal ich mich bereits mehrere Stunden im Freien aufgehalten hatte und entsprechend durchgefroren war.

Norwegen Tag 6aNorwegen Tag 6b

Norwegen Tag 6dNorwegen Tag 6c

Norwegen Tag 6lNorwegen Tag 6e

Norwegen Tag 6fNorwegen Tag 6g

Norwegen Tag 6iNorwegen Tag 6k

Norwegen Tag 6hNorwegen Tag 6l
Dieses Kerlchen war am Nordkap an den Zaun gefesselt. Keine Ahnung, wer ihm das angetan hat. -
Der Troll in der Nordkap-Halle

Norwegen Tag 6nNorwegenTag 6o

Norwegen Tag 6pNorwegen Tag 6s

Norwegen Tag 6t Norwegen Tag 6u

Norwegen Tag 6v

Schloß Sanssouci

Neben einer erfrischenden Wasserfontäne im Park von Sanssouci sitzend, die mir ab und zu ein paar Tropfen auf die sonnengewärmte Haut schickt, träumte mir, das Schloß sei zu einer stattlichen Anzahl von Wohnungen umgebaut worden, die man anmieten könne. Und ich denke bei mir, daß es doch sicher fantastisch wäre, hier zu wohnen - bis auf die vielen Treppen. Diese immer hinauf und hinab steigen zu müssen ist bestimmt sehr anstrengend. Es wäre zu wünschen, daß man neben ihnen einen Fahrstuhl gebaut hat, damit die Wohnungen auch im Alter bewohnbar bleiben.

Samstag, 28. September 2013

Boxenluders Biobox

Zur Glossybox bin ich ja im Grunde gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Wie ich bereits im Eintrag zur September-Glossybox schrieb, würde ich ein Jahresabo wohl nicht mehr abschließen, sondern nur noch sporadisch mal so eine Box bestellen. Inzwischen nun habe endlich auch ich mitbekommen, daß Boxen ein großes Geschäft und ein Riesen-Hype in der Internetwelt sind. Es gibt nicht nur jede Menge Kosmetikboxen, sondern auch Lebensmittelboxen und wahrscheinlich sogar welche zu ganz anderen Themen. Weiterhin gibt es Unmengen von Blogs, die sich nur mit Boxen und Produkten beschäftigen. Keine Sorge, ich habe nicht vor, mein Blog zu solch einem Themenblog zu machen. Aber es ist auch nicht zu leugnen, daß ich mich mit dem Boxenfieber infiziert habe. Ich hoffe, das ist eine Krankheit, die schnell vorübergeht. Und ich bin im Grunde ganz froh, daß ich mit den meisten Boxen, gerade auch mit den "normalen" Lebensmittelboxen nicht viel anfangen kann. Zwar mögen dort ab und an ebenfalls brauchbare Produkte drin sein, aber in der Masse sind es doch eher Dinge, die ich nicht anfassen würde, da mit zu vielen Inhaltsstoffen, die ich zu meiden versuche. Was Bio- und Ökoprodukte betrifft, gibt es nur sehr wenige und überschaubare Angebote. Als ich also ein wenig herumstöberte, stieß ich auf die Biobox und dieses Angebot gefiel mir deshalb am besten, weil es eigentlich zwei Boxen sind, eine Beauty-Box und eine Food&Drink-Box, die alle zwei Monate versendet werden. Bestellt man beide Boxen, erhält man also in einem Monat eine Beauty-Box und im nächsten Monat eine Food&Drink-Box. Das finde ich optimal - jeden Monat Kosmetik braucht kein Mensch und neue Bioprodukte aus dem Lebensmittelbereich teste ich auch immer mal gerne. Heute kam eine Beauty-Box bei mir an. Natürlich ist die Verpackung bei weitem nicht so schick und glamourös wie bei der Glossybox. Während es bei der Glossybox mit der bunten Schachtel, dem Seidenpapier und dem Schleifchen immer wie Geschenke auspacken ist, ist es bei der Biobox nur ein einfaches Papp-Päckchen mit Schaum-Schnipseln als Füllmaterial. Aber der Inhalt ist für meine Begriffe doch sehr viel cooler und brauchbarer. Worüber ich mich am meisten freute, war ein kleines Stück der afrikanischen schwarzen Seife, die ich schon immer mal ausprobieren wollte. Ich hätte davon auch gerne ein großes Stück genommen. Immerhin überhaupt endlich mal Natur-Seife - bei der Glossybox gab es das noch nie und dabei ist das doch mein Haupt- und Lieblingspflegeprodukt. Weiterhin war enthalten eine große 200 ml-Tube Duschgel von Cattier Paris mit Weisser Heilerde und Minze, aber garantiert ohne Parabene, Paraffine, Silikone und Phenoxyethanol. Zwar benutze ich lieber Seife, aber manchmal, zum Beispiel beim Reisen, ist Duschgel einfach vorteilhafter, von daher ebenfalls sehr ok. Ayurvedische Kräuterzahncreme wollte ich früher schon gerne testen, jetzt habe ich eine kleine Tube von Maharishi Ayurveda in der Box gehabt. Prima! Einen Concealer von Lavera hätte ich mir wahrscheinlich nicht gekauft, aber da ich mit Lavera bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und häufig mit Augenringen und Rötungen zu kämpfen habe, überhaupt nicht verkehrt. Leider war auch eine Gesichtscreme enthalten - selbst bei Bio kommt man daran nicht vorbei -, aber es sind nur 15 ml und zudem völlig unbedenklich zu testen oder zu verschenken, da von Love me green und ohne Silikone oder Parabene. Außerdem lag ein Gutschein über 10 Euro für love-me-green.de dabei. Als sechstes Produkt war in der Box eine Handcreme von Wilms Pinus Vital mit Kiefern-Kernholz-Extrakt aus der Schweiz. Nun ja, eine Handcreme ist eigentlich nichts, was ich mir in so einer Box wünsche, aber ab und an, besonders nach größeren Putzeinheiten, brauche ich dann doch mal Handcreme und da ist es ganz gut, wenn man ein hochwertiges Produkt zu Hause hat. Ich bin schon auf die Food&Drink-Box im nächsten Monat gespannt.

Biobox September

Freitag, 27. September 2013

Oh wow,

ich hatte bei Flip4new ein altes Tablet der eher preiswerten Kategorie zum Verkauf eingeschickt und bekomme nun, wie mir mitgeteilt wurde, sogar ein paar Euro mehr als den vereinbarten Ankaufspreis, weil es so gut in Schuß gewesen ist. Was mich daran freut sind nicht die paar Euro mehr, denn so nötig habe ich die nicht, als viel mehr, daß man dort als Kunde tatsächlich noch ehrlich behandelt wird. Mit einer ähnlichen Firma, deren Name ich hier nicht nennen will (Rebuy ist es nicht - mit denen habe ich bisher auch nur positive Erfahrungen gemacht), hatte ich nämlich erlebt, daß mit hohen Ankaufspreisen gelockt wird und man dann mit fadenscheinigen bis falschen Argumenten übers Ohr gehauen wird. Wahrscheinlich spekulieren sie dort darauf, daß jeder so wie ich einfach auf die Differenz verzichtet, weil man keine Lust hat, sich wieder alles zurückschicken zu lassen und woanders zu verkaufen, zumal der Ankaufspreis dann immer noch gleich hoch ist wie bei den anderen Anbietern. Auf Emails wird dort generell nicht geantwortet. Letzten Endes waren es "nur" 15 Euro weniger und trotzdem 1 Euro mehr, als ich z.B. bei Flip4new dafür bekommen hätte. Also an sich kein größerer Verlust, als hätte ich woanders verkauft. Nur lasse ich mich nun einmal unglaublich ungerne verarschen und merke mir so etwas für immer. Um so positiver überrascht war ich deshalb heute von Flip4new. Daumen hoch für den Service.

Donnerstag, 26. September 2013

Makeup-Recycling

Kopf hoch!

Ich habe heute festgestellt, daß man mit den Makeup-Vorräten, die man eh nicht benutzt und die irgendwann im Müll landen, prima auch Bilder machen kann. Sogar der ausgetrocknete Eyeliner aus der Glossybox funktioniert auf Papier noch.

Mittwoch, 25. September 2013

Petition gegen die Streichung wichtiger Diagnostik bei der Brustkrebsbehandlung

Genexpressionstests haben sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen diagnostischen Methode in der Pathologie bei der Diagnose Brustkrebs entwickelt.
Nach Expertenschätzungen werden sie es ermöglichen, jedes Jahr allein in Deutschland ca. 12.000 bis 15.000 weniger Brustkrebspatientinnen als bisher mit einer überflüssigen und belastenden Chemotherapie zu behandeln, ohne dabei ihre Prognose zu verschlechtern.

Leider hat der Bewertungsausschuss trotz Einsprüche renommierter Ärzte, Experten und Fachkliniken beschlossen, dass ab dem 01.10.2013 gesetzlich versicherten Frauen diese Tests nicht mehr zur Verfügung stehen und dieser wichtige Bestandteil der Diagnostik aus dem Leistungskatalog EBM gestrichen wurde.
Ältere, bislang gültige Tests, erlauben es Ärzten nicht, eine objektive Beurteilung darüber zu stellen, wie weit Frauen einen Nutzen aus einer Chemotherapie erzielen können...
Einige dieser Tests besitzen laut Analyse der Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Onkologie den höchsten wissenschaftlich-klinischen Evidenzgrad.

Von Brustkrebs betroffene Frauen sind der Ansicht, dass es unabdingbar ist, dass zukünftig von Brustkrebs betroffenen Frauen auch in Zukunft diese vielfach renommierten Genexpressionstests zur Verfügung stehen sollten – Frauen eine Chemo erspart bleiben sollte wenn dies möglich ist, um ihnen ein gesünderes Überleben nach dem Krebs zu ermöglichen. Diesen Frauen kann großes, unnötiges Leid erspart werden.
Fünf Prozent der Betroffenen aus der Gruppe von 12.000 bis 15.000 Frauen, denen man mit den bisherigen älteren Tests von einer Chemo abraten würde, da sie vermeintlich an einem weniger aggressiven Tumor erkrankt sind, empfiehlt man mit Hilfe der neueren Tests doch zu einer Chemo, da ihre Tumordaten zwar weniger aggressiv erscheinen mögen, aber eben doch dazu neigen, früh zu metastasieren. Ihnen könnte diese Art von Test ihr Leben auf lange Sicht retten.

Jeder gesetzlich versicherten Frau sollte auf Grund dessen, das Recht an Genexpressionstest im Falle einer Brustkrebsdiagnose, offen stehen dürfen. Genexpressionstests helfen unter anderem dabei, hohe Kosten im deutschen Gesundheitswesen einzusparen. Jährlich geschätzte 100 Millionen Euro. Somit ist dies ein Thema für jeden von uns.


Bitte unterzeichnet dafür hier, damit anderen Frauen eventuell die Chemo erspart bleibt und diese aggressive Behandlungsmethode, die mit vielen Neben- und Nachwirkungen verbunden ist, gezielter und effektiver eingesetzt werden kann:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2013/_09/_12/Petition_45688.html