Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Sonntag, 1. August 2010

Seltsame Küchenartefakte

Eigentlich begann der Tag wie jeder Tag. Ich tappte ziemlich früh am Morgen in die Küche, um mir dort ein sonntägliches Frühstück zu bereiten. Allerdings kam es nicht dazu, und wie es dazu kam, daß es nicht dazu kam, weiß ich nicht mehr wirklich. Es war vielleicht ein spontaner Gedanke, der mich abgelenkt hat und mich dazu animierte, eine Entsorgungsorgie zu starten. In den anderen Zimmern bin ich recht schnell und zeitnah beim Entrümpeln, aber da die Küche sowieso seit Jahren Baustelle ist und auch so aussieht, reizt sie dazu, dort nicht nur ständig wild irgendwelches Zeug abzustellen, sondern sich auch nicht allzu viel Gedanken um Ordnung zu machen, weil es ja in diesem Zustand eh egal ist. Zuerst mußten die zehn Jahre alten Bonbons im Bonbonglas daran glauben, die ich mit dem Hintergedanken aufgehoben hatte, daß ja plötzlich einmal ein akuter und höchstnotpeinlicher Notfall auftreten könnte, in welchem ich dringend und auf der Stelle einen Bonbon benötige. Dieser Notfall ist in zehn Jahren aber nie aufgetreten. Deshalb gehe ich ganz stark davon aus, daß er in den nächsten zehn Jahren ebenfalls nicht auftreten wird. Stattdessen füllte ich in das Glas nun eine Knabbermischung aus Walnüssen und Sonnenblumenkernen, von denen die Tüten sonst dauernd wahllos angebrochen irgendwo herumliegen. Als nächstes mußte die geschenkte Kaffeemaschine gehen, die ich nie benutzt habe, da ich keinen Kaffee trinke. Aber ich dachte mir, wenn der Besuch einmal Kaffee trinken möchte....dabei vergaß ich jedoch, daß ich nicht nur nicht Kaffee trinke, sondern auch nie Kaffee im Haus habe. Selbst wenn ich also Besuch bekommen hätte, der unbedingt Kaffee trinken möchte, hätte er Pech gehabt. Also weg damit. Bei dieser Aktion stellte ich außerdem fest, daß ich nur noch drei flache große Teller besitze. Das war mir bisher gar nicht aufgefallen. Es besteht dementsprechend also nicht nur ein bekanntes Kleine-Löffel-Sterben, sondern ebenso eine hohe Flache-Teller-Sterblichkeit.

Der bewußte Blick in die Schublade mit den Küchengeräten offenbart immer wieder Überraschendes. Ein wenig fühlt man sich dabei wie ein Archäologe, der rätselhafte Artefakte ausgräbt und sich fragt, wozu sie wohl einmal gedient haben. Bei manchen Geräten habe ich dazu wirklich keine Idee. Wozu benutzt man zum Beispiel diese Gegenstände? Sind das vielleicht Ritualwerkzeuge für den Dienst an einem blutdürstigem Gott?

Küchenartefakte

Ok, beim ersten von links habe ich es inzwischen herausgefunden. Es ist dieses Teil und ich wußte nicht, daß ich so etwas besitze. Bestimmt wieder irgendein Weihnachtsgeschenk. Entdeckt habe ich außerdem solche Schätze wie einen Universalzerkleinereraufsatz für meinen Mixstab, der sogar ein Crusheismesser hat. Völlig neu für mich, obwohl ich diesen Mixstab schon mindestens zehn Jahre besitze. Allerdings hat mich Crusheis bisher nie interessiert. Crusheis interessiert mich erst seit ca. vier Tagen, seitdem ich meinen ersten Obstsmoothie gemixt habe, der mich so begeistert hat, daß es durchaus sein könnte, daß ich mich in den nächsten Wochen nur noch von Obst- und Gemüsesmoothies ernähre. Auf jeden Fall werde ich, so bald dieses dicke grüne reife Ding da unten im Foto geschlachtet ist, einmal einen Wassermelonensmoothie mit Crusheis probieren. Insgesamt ist das Ergebnis der Spontanaktion ein Frühstück am Nachmittag und ein Sack voller Müll.

Samstag, 31. Juli 2010

Hm,

die Zimmer in Dres.den sind gebucht, Konzertkarten für den gleichen Monat bestellt, aber freuen kann ich mich irgendwie auf gar nichts. Meine Gedanken kreisen nur darum, wie ich den Rest des Jahres noch überstehe, ohne daß es in mehr Quälerei ausartet. Ich fühle mich wie eine Schnecke, die einen Lastwagen überholen will. Hoffentlich bekomme ich wenigstens auf der Reise einen kleinen Energieschub, damit ich währenddessen nicht total schlapp mache. Vielleicht würde es helfen, einfach hundert Jahre durchzuschlafen, aber ich schaffe es ja nicht einmal, mich mit einer bösen Fee anzulegen, sondern locke nur Ratten hinter dem Ofen hervor.

Freitag, 30. Juli 2010

vergelesen

"Der schlanke Bauch vom Flohmarkt"

statt

"Das schlaue Buch vom Flohmarkt"

Vom Flohmarkt würde ich den schlanken Bauch sofort mitnehmen.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Traumsplitter

Auf Klassenfahrt suche ich das große Gemeinschaftsbad auf, welches mit den groben Kacheln und großen Waschbecken an eines auf einem Zeltplatz erinnert, um mir das Gesicht frisch zu machen. Beim Aufdrehen eines seltsamen Wasserhahns springt mir gleich wie aus einem Schlauch eine kalte Wasserdusche entgegen. Wow, das ist toll! Ich bekomme Lust, ganz zu duschen und stelle mich in eines der offenen Duschabteile. Genüßlich lasse ich das kalte Wasser über meinen Körper fließen. Wahnsinn! Obwohl ich weiß, daß das Wasser definitiv eiskalt ist, spüre ich die Kälte zu keiner Minute. Es ist einfach nur angenehm und erfrischend. Da könnte man glatt zum Kaltduscher werden.

Eine Spielrunde mit einem Dame(?)-Spiel und mehreren Kollegen, unter ihnen auch die ehemalige Kollegin D.B. Zunehmend bemerke ich während des Spiels eine ziemlich herrische Art an ihr, welche mich mir mißfällt. Komisch, daß mir das früher nie aufgefallen ist.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Über die Sitten der Massageten:

Sonst läßt man die Leute leben und alt werden, aber wenn einer gar zu alt wird, kommen alle seine Verwandten zusammen und schlachten ihn, aber mit ihm auch Tiere, kochen das Fleisch und tun sich gütlich daran, und das ist für sie ein Hochgenuß. Ist aber einer an einer Krankheit gestorben, so essen sie ihn nicht, sondern begraben ihn, und bedauern nur, daß er nicht hat geschlachtet werden können.
(aus "Das Geschichtswerk des Herodotos von Halikarnassos")

Traumsplitter

Allein bis auf die Seminarleiterin in einem Seminarraum sitzend. Herr Books kommt herein mit einem Blatt Papier in der Hand. Er zeigt mir, was er darauf geschrieben hat, nämlich eine Aufzählung, so eine Art To do-Liste. Im letzten und zehnten Punkt steht: Die VHK-Stunden auf 32 erhöhen. VHK bedeutet Volkshochschulkurse. Herr Books ist privat versichert, deshalb kann er sich das leisten. Ich dagegen bin gesetzlich versichert und die Seminarleiterin bedeutet mir, nicht ohne daß es ihr unangenehm ist, daß ich meine damit möglichen VHK-Stunden bereits überschritten habe und der Rest deshalb gestrichen werden muß.

Eine Schienenstrecke, die ich überqueren möchte. Jedoch liegt das Schienenbett so tief wie ein ein- oder zweistöckiges Haus. Also nur etwas für Selbstmörder. Ich springe da nicht hinunter. Stattdessen folge ich den Schienen und hoffe, daß sich irgendwo eine Möglichkeit der Überquerung ergibt.

Bemerkung: Wasn das? Bildungsversicherung?

Dienstag, 27. Juli 2010

Die Vier

Mir ist heute schlagartig klar geworden, warum ich in letzter Zeit andauernd von der Zahl Vier träume. Ich bin bisher absolut nicht darauf gekommen. Natürlich - ich werde im nächsten Monat Vierzig. Kein Wunder, daß mich die Vier bis in meine Träume verfolgt. Manchmal steht man aber wirklich auf der Leitung.

Forscher finden Riesenratte

http://www.scienceticker.info/2010/07/26/forscher-finden-riesenratte/

Na das war ja klar, daß sie die ausgerechnet jetzt finden, in meinem Rattenjahr.

Montag, 26. Juli 2010

Mein Hippienachweis (TÜV-erneuert am 26.07.2010)

Immer diese Bürokratie...*grmpf* -

Bewerbung für die Hippie-Kommune "Peace On Earth":

Papphaus

In Polen

Sonntag, 25. Juli 2010

Und damit begann es

damals, ich weiß es noch wie heute.



Wenn ich tanzen ging, trug ich immer einen silber glitzernden Ripprolli und silberne Schnürstiefeletten.
Aber eigentlich stimmt es nicht, eigentlich begann alles schon mit Acid House, das bereits in den DDR-Clubs gespielt wurde.

Und ich zerbreche mir

die ganze Zeit den Kopf darüber, warum der Veranstalter so blöd ist, bei einer Massenveranstaltung die Leute durch einen Tunnel zu schleusen. Sowas ist doch entgegen jedem Sinn und Verstand. Allerdings bin ich nicht auf des Rätsels Lösung gekommen, zum einen wahrscheinlich, weil mir jedes Profitdenken abgeht, und zum anderen, weil ich diese Vorgehensweise von der Loveparade in Berlin nicht kenne, daß einem zusätzlich Geld abgeknöpft wird. Unglaublich! Gerade letzte Woche hatte ich einen Loveparade-Gedenktag eingelegt, aber ich wußte noch nicht, WIE tot die Loveparade wirklich ist.

http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1357589/Dr-Motte-attackiert-Veranstalter-der-Loveparade.html#reqRSS

Mäuse in Babyschuhen und 25jähriges Jubiläum

Im Sessel neben der Fensterwand mit den zugezogenen Gardinen, welche im Traum rot statt wie in Wirklichkeit weiß sind, erwache ich. Ich muß eingeschlafen sein. Noch mit schläfrigem Blick fällt mir gleich neben mir ein Schriftzug auf, der wie in die Gardine hineingeprägt zu sein scheint und deshalb nur sehr undeutlich zu entziffern ist. Ich versuche es trotzdem und meine, meinen Namen zu erkennen, zumindest etwas in der Art, so wie "Anne Susanne". Das ist unheimlich. Wie kommt der Schriftzug in die Gardine? Steht dahinter jemand, der ihn hineinstempelt? Und jetzt bewegt sich die Gardine auch noch von alleine! Auf einmal ist sie nicht mehr zugezogen, sondern zur Seite gerafft. Ich habe jedoch nicht wirklich vor, diesen unheimlichen Vorgängen auf den Grund zu gehen, sondern bleibe sitzen. Dabei sehe ich in einer Ecke nun drei Mäuse, die sich dort an liegen gebliebendem Katzenfutter gütlich tun. Zwei davon sitzen seltsamerweise in Babyschuhen und bewegen sich mit ihrem jeweiligen Schuh auch fort. Da muß sie doch jemand hineingesetzt haben! Womöglich ebenfalls mein unheimlicher Gast. Aber was will er damit bezwecken?

Mit meinem Kumpel in der Stadt unterwegs. Es dämmert, aber noch in der aufziehenden Dunkelheit, entdecke ich mehrere große Bögen am Himmel. Sind das Regenbögen? Ich zähle acht. Also einen achtfachen Regenbogen habe ich noch nie gesehen. Sie scheinen die gesamte Himmelskuppel zu überspannen. Aber eigentlich seheh sie nicht wirklich wie Regenbögen aus. Als Farbe erkenne ich zwischen einem dunklen Mischmasch nur Grün und etwas Weißes sieht aus, als gehöre es zu Schriftzügen darauf. Irritiert frage ich meinen Kumpel, ob er das auch sieht, was ich sehe, denn vielleicht bilde ich es mir ja nur ein. Er nickt jedoch, erklärt aber auch gleich, daß dies keine Regenbögen sind, sondern die Bögen für ein 25jähriges Jubiläum aufgebaut wurden, wobei er seufzend eine Bemerkung über die Schnelllebigkeit der Zeit hinterher setzt. Nachdenklich bleibt er vor einem Schaufenster stehen. 25 Jahre. Ich weiß nicht, was vor fünfundzwanzig Jahren hier in der Stadt war, aber das interessiert mich auch nicht so sehr. Stattdessen versuche ich zu ergründen, an welches Leben mein Kumpel wohl denkt, das er vor fünfundzwanzig Jahren hatte. Damals kannten wir uns noch nicht. Das sind bisher erst achtzehn Jahre.

Bemerkung: Letzte Woche kaufte ich ein gebrauchtes Buch, in dessen erste Seite der Vorbesitzer ganz unauffällig die Schriftzüge seines Namens hinein geprägt hat. Da man sie nur durch die Erhebung erkennt, habe ich den Namen erst entdeckt, als ich das Buch schon gelesen hatte.

Samstag, 24. Juli 2010

Ein Vogel wollte Hochzeit machen...



Als Kind habe ich ständig die Strophen von dem Lied vergessen und heute findet man alles im Internet. Wenn wir damals spielten, so ganz ohne Internet, und nicht mehr wußten, wie es weitergeht, dichteten wir mit Vergnügen selbst und dabei kam dann sowas raus:

Die Taube, die Taube, die schnürt der Braut die Haube.

Der Sperling, der Sperling, der gibt der Braut den Hochzeitsring.

Die Krähe, die Krähe, ist auch ganz in der Nähe.

Die Nachtigall, die Nachtigall, die flötet auf dem Hochzeitsball.

Der Geier, der Geier, der spielt dazu die Leier.

Das Rebhuhn, das Rebhuhn, endet im Topf als Suppenhuhn.

Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der schaut den Köchen in den Topf.

Der Reiher, der Reiher, brät schnell noch ein paar Eier.

Das Käuzchen, das Käuzchen, rasiert sich glatt das Schnäuzchen.

Der Kranich, der Kranich, der heiratet heut gar nich.

Fortsetzung ist ausdrücklich erwünscht.

Ähm,

ja, alles klar. Eigentlich hatte ich nach was einfachem gesucht. Gibt es nicht ein Ratten-Asana oder sowas?



Tags:

Lagerung von Melonen

Zwei amerikanische Wissenschaftlerinnen konnten jedoch nachweisen, dass durch die Lagerung bei Zimmertemperatur der Anteil an Carotinoiden stark ansteigt, während er bei den im Kühlschrank gelagerten Früchten konstant bleibt oder sogar abnimmt. Carotinoide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen (Link), sorgen für die gelbliche bis rote Farbe in Obst und Gemüse und wirken im menschlichen Körper als Antioxidanzien. Diese sind vermutlich am Schutz vor Krebs, Herz-Kreislauf- und anderen Erkrankungen beteiligt.

Traumsplitter

Mir wird ein Schriftstück mit einer Aufzählung gezeigt. Einen Punkt davon soll ich anstreichen, weil er mich betrifft. Darin steht, daß mir in der nächsten Zeit wichtige Fragen gestellt werden.

Freitag, 23. Juli 2010

Traumsplitter

Mit einer Freundin und einem Mann spiele ich ein Ballspiel. Außerdem wird mir bei einem Test die Frage gestellt, welche Art Beziehung ich mit dem Mann bevorzugen würde. Dazu habe ich vier Punkte zum Ankreuzen. Punkt eins ist Freundschaft, Punkt zwei eine Partnerschaft, die Punkte drei und vier habe ich vergessen. Spontan wähle ich 'Freundschaft'. Meine Freundin fragt mich daraufhin, warum ich mir ausgerechnet das Schwierigste aussuche. Hm, könnte sein, daß sie recht hat. Jetzt bemerke ich, daß beide miteinander tuscheln. Ich soll davon nichts mitbekommen, aber ich höre trotzdem genau, daß es dabei um meinen Geburtstag geht. Stimmt, der ist ja bald. Er fragt sie, ob sie sich schon etwas überlegt hat und sie antwortet irgendetwas in der Art, daß ich mir Obst wünsche. Wünsche ich mir Obst? Doch ja, es ist so. Aber wie ich nun höre, gibt es wohl Probleme damit.

Bärenmarke

ist ja süß: Verkaufen Schokomilch, schreiben drauf, man soll schütteln, und schon ist es ein Schüttel-Shake, sicherlich gleich teurer, aber auf jeden Fall up to date. Wenn ich die Müllermilch schüttel, kommt wahrscheinlich dasselbe raus und die schmeckt auch besser.

Edit: Aber ok, Müller schrumpft stattdessen ständig seine Verpackungsgrößen, ohne daß der Preis weniger wird.