Es herrscht einiges Durcheinander an der Hochschule oder Fachhochschule, in der ich mich gerade befinde. Ich selbst habe meine Tasche irgendwo liegen gelassen und meinen Stundenplan nicht im Kopf. Mir ist, als müßte ich jetzt noch einmal einen Kurs bei derselben Seminarleiterin haben, bei der ich gerade schon Unterricht hatte, nur in einem anderen Raum. Tatsächlich finde ich einen Raum, wo diese Dozentin gerade unterrichtet, allerdings tanzt und singt die ganze Truppe dort Hip Hop. Nee, da muß ich mich wohl geirrt haben, für Hip Hop habe ich mich ganz bestimmt nicht angemeldet. Ich will also wieder gehen und einige sind vor mir, die das auch wollen, doch die Seminarleiterin stellt sich demonstrativ aber freundlich vor den Ausgang, auf dem die Nummer 10 prangt, und sagt zu mir, ich müßte ihr jetzt eine richtig gute Geschichte erzählen, warum ich den Unterricht verlassen will. Charmant lächelnd erkläre ich, daß es keine gute Geschichte dazu gibt, sondern sie einfach so lautet, daß ich im falschen Kurs bin. Lachend gibt sie die Tür frei. Weiterhin bin ich auf der Suche nach dem richtigen Raum und dabei irgendwie ins Freie gelangt. Ab und zu treffe ich ehemalige Klassenkameraden. Hinter einer Brücke entdecke ich ein großes dunkles Gebäude und bin der Meinung, daß sich dort der Hintereingang der Schule befindet. War es nicht so, daß man dort hinein muß, um in den richtigen Raum zu gelangen? Ich bin mir jetzt so sicher, daß mir gar nicht auffällt, wie leer es vor dem Haus ist. Knarrend öffnet sich die riesige alte und sehr morsche Tür, deren rostiges Schloss nicht eingeklinkt war. Staunend stehe ich in einer schwindelerregend hohen Halle. Sie scheint ausschließlich aus runden Holzstämmen zu bestehen und ich muß an Stabkirchen denken. Es ist finster und ein wenig unheimlich, daß es hier außerdem total menschenleer ist, beirrt mich aber immer noch nicht. Ich öffne eine ebenso alte und morsche Tür links von mir und spähe in einen großen Saal voller leerer Stühle. Hier könnte durchaus Unterricht stattfinden, nur daß es dunkel und kein Mensch zu sehen ist. Von irgendwoher höre ich nun eine Stimme singen. Sie singt genau das Lied, welches ich im Hip-Hop-Kurs gehört hatte und gerade eben in meinem Kopf ist. Das ist gruselig und mit einem Mal fällt es mir wieder ein: Das ist hier keine Schule, sondern das Haus, in dem das Böse wohnt. Eigentlich wußte ich das vorher, und kann mir nicht erklären, warum ich es vergaß. Doch nach langen Überlegungen ist mir nicht zumute. Spontan knalle ich die Tür zu und renne hinaus, renne immer weiter, mit dem Wissen, daß das Böse mich verfolgt. Einige Kommilitonen erwarten mich schon draußen, denn jemand hat mich in das Haus hineingehen sehen und die anderen alarmiert. So sind sie zusammen angerückt, um mich dort wieder herauszuholen. Sie tragen alle schwarz und sehen irgendwie schattenhaft aus, da ihre Gesichter, Hände und alles andere ebenso dunkel sind. Wir rennen und rennen, wobei ich zwischendurch bemerke, daß einige vom Bösen eingeholt worden sind und nun sich übergebend am Boden liegen. Sie kotzen jede Menge weißes Zeug, das macht das Gift des Bösen. Auch wir anderen werden eingeholt, das Böse hat jetzt das Aussehen eines knuffigen weißen kleinen Hundes mit schwarzer Nase. Kein Wunder, daß es schneller ist. Ich habe eine Idee und packe den Hund blitzschnell so an seinen Hinterbeinen, daß er mit dem Kopf nach unten hängt. So in der Zange kann er uns nicht mehr viel tun, schafft es mit wildem Gezappel aber dennoch, mir mit einer Kralle aus blankem Metall einen kleinen Kratzer in den Finger zu hauen. Ein einzelner Blutstropfen quillt hervor und der Hund sagt mit menschlicher Stimme und ziemlich schadenfroh, daß dies der Beginn meiner Vergiftung wäre. Egal, so eine kleine Menge Gift werde ich schon überleben. Trotzdem packe ich ihn nun noch vorsichtiger an, ohne ihn aber loszulassen, denn ich habe einen Plan. Wir stehen hier an einer Straße und ich habe vor, wenn ein Auto vorüber fährt, ihn vor dieses zu werfen, damit er überfahren wird und das Böse besiegt ist. Leider ist es aber spätabends und scheinbar fahren gerade nicht viele Wagen auf der Straße. Eine kleine Weile kommt überhaupt niemand. Dann sehe ich in der Ferne Lichter, doch bevor der Wagen heran ist, kommen mir Zweifel, ob ich beim Werfen richtig zielen kann, weshalb ich ihn einem meiner Begleiter neben mir gebe. Bevor ich überhaupt irgendetwas bemerke, ist der Hund schon verschwunden, ich habe ihn nicht einmal fliegen gesehen. Nanu? Ist denn jetzt alles nach Plan gelaufen? - wende ich mich verwirrt an denjenigen, dem ich den Hund gegeben hatte. Er antwortet: "Favor" und ich nehme das als Zeichen, daß die Ausführung des Planes erfolgreich war.
Die Gratisaktion ist abgeschlossen und fast wie abgesprochen wiederholt die ARD heute um 23:45 h die Doku zu
meinem Roman "Die Jagd nach dem Zarengold". Na ja, nicht wirklich zum Roman, sondern im Grunde ist es eine Art Fortsetzung, denn es geht um den Verbleib des Zarengoldes nach der Oktoberrevolution 1917. Für alle Schatzsucher ungemein interessant.
All die Wunder pflücken,
welche noch möglich sind
Wunschlos ist nicht glücklich,
denn wachsen sollen Samen,
wie das Leben es gedacht
In ewigen Teetälern
dampft schon der Herbst
aus blassen Henkeltassen
Alte Prophezeiungen
fallen reif vom Himmel -
wie ungläubig war ich,
als sie über mir schwebten!
Ich bin mir selbst das Wunder,
wage so das Wünschen neu
ihr seid nicht vor Schreck in Ohnmacht gefallen, als ihr auf mein Weblog kamt und euch das Rosa entgegensprang. Es ist tatsächlich wahr, ich habe es getan! Ok, im Grunde ist es kein wirkliches Rosa, sondern mehr Flieder. Ich hatte das Anthrazit irgendwie satt und auch, daß es ständig mit Schwarz verwechselt wird. Allerdings finde ich immer noch, daß Fotos und Bilder auf dem anthrazitfarbenen Hintergrund am schönsten und leuchtendsten aussehen. Eigentlich bin ich mit dem ganzen Blog gerade unzufrieden. Es gefällt mir nicht mehr, auch jetzt nicht wirklich. Irgendetwas muß und werde ich mir noch einfallen lassen, ich habe nur keine Ahnung was.
unter
http://www.amazon.de/registry/wishlist/1XIDMCI5Y4JXW/ref=cm_wl_sortbar_o_page_1?_encoding=UTF8&page=1 wird immer seifenlastiger. Aber besser ein Seifenfreak zu sein als ein Bücherfreak. Die nehmen wenigstens nicht so viel Platz weg und stehen einem nicht in der Sonne herum. Nein, ich mag Bücher. Noch lieber ist mir aber Raum, den ich nicht habe. Ich muß dringend wieder einige Stapel entsorgen.
Nun habe ich lange
mein Buch gratis feilgeboten und gewissen Anzeichen entnehme ich, daß es nicht nur heruntergeladen, sondern auch gelesen wird, aber mit dem Rezensieren tut man sich schwer. Jetzt überlege ich gerade, wie ich das wohl schmackhaft machen könnte. Sollte ich versprechen, einen neuen Roman zu schreiben, wenn ich viele Rezensionen erhalte oder lieber eine Blogerwähnung und -verlinkung in einem Eintrag auf meinem Blog anbieten? Oder wäre beides sinnlos und es brächte mehr, wenn ich verspreche, keine Romane mehr zu schreiben? Hm, womit fängt man hier wohl Mäuse?
wenn das Software-Programm in der dritten Person über einen spricht:

Also Schinderei ist das wirklich. Mein Körper war vollkommen geschockt und meinte so: "Äh, hallo???? Was soll dieses viele Rumgehopse? Was will die auf einmal von mir? Wo ist die Hängematte?" Irgendwie habe ich ja im Sommer generell das Gefühl, daß ich mich viel bewege, selbst wenn ich das objektiv gesehen gar nicht tue. Das liegt vielleicht daran, daß ich im Sommer geistig viel beweglicher bin und das kostet mindestens dieselbe Menge Energie. Im Winter läßt meine geistige Beweglichkeit nach, aber dafür bekomme ich dann Lust, mich körperlich auszupowern. Ich glaube, das ist so ein Ding des Gesamtenergieumsatzes. Interessant, daß man sich nach stundenlanger geistiger Anstrengung oft so fühlt, als hätte man einen kilometerlangen Gewaltmarsch hinter sich und Heißhunger auf Kuchen bekommt. Bei mir ist es zumindest so. Ich halte es, wenn man sehr viel geistig arbeitet und sich gleichzeitig total körperlich auspowert, für genauso schädlich, als würde man nur geistig arbeiten und sich gar nicht bewegen. Und ich glaube, es war eine gute Idee, diesmal einen Kurs am Vormittag zu belegen, denn gerade, wenn es im Winter früh dunkel wird, fällt es mir schwer, mich abends noch von der warmen Couch in die dunkle Kälte zu begeben, mal ganz abgesehen davon, daß ich Schwierigkeiten damit habe, den Tag zu planen und zu nutzen. Außerdem ist der Kurs jetzt ziemlich in meiner Nähe, weshalb ich die Halle auch mit einem zwanzigminütigem Fußmarsch erreichen könnte. So stehe ich früh auf, tanze mich munter, laufe gemütlich nach Hause und kühle mich ab, tanke etwas Sonne, bevor sie wieder verschwindet, und habe keinen Termin mehr, an den ich denken muß. Es ist zwar eine Schinderei, aber macht auch richtig viel Spaß, obwohl ich ja immer ein wenig das Gefühl habe, daß ich mich völlig unkoordiniert bewege und herumhopse. Doch he, ich bekomme keine Zensuren dafür und will kein Sportdiplom. Und die anderen sind im schnellen Rhythmus hektisch beschäftigt damit, selbst ihre Bewegungen zu koordinieren, daß ich meine, kaum jemand hat überhaupt die Zeit, auch noch auf die Bewegungen der um ihn Stehenden zu achten. Mir scheint es außerdem, als würde ich viel leichter in den richtigen tänzerischen Ablauf kommen, wenn ich mich gar nicht so sehr auf die Schritte konzentriere, sondern mich intuitiv von der Musik leiten lasse. Leider komme ich aber bei jedem Wechsel des Schrittablaufs wieder raus, weil ich mich erneut auf die Schritte konzentrieren muß. Vermutlich rangeln da rechte und linke Gehirnhälfte miteinander.
Meine Hausärztin hatte Sehnsucht nach mir und wollte mich unbedingt mal wieder sehen. Dafür nahm sie sich dann auch viel Zeit und gab sich jede Menge Mühe, irgendetwas bei mir zu finden. Immer wenn ich dachte, wir wären fertig, fiel ihr noch etwas ein, wo sie suchen könnte, aber ich mußte sie leider enttäuschen. Meine Blutwerte sind alle super, sogar der Cholesterinspiegel ist gesunken, der sonst stets etwas erhöht war, alle anderen Werte sind ebenfalls im Normbereich, und mein EKG hat wahre Begeisterungsstürme sowohl bei der Schwester als auch bei der Ärztin ausgelöst. Es sei so wunderwunderschön wie mein Herz schlägt. Kein Wunder, mein Herz ist satt an Sommer und nur noch halb so schwer. Da ich in der Praxis meistens länger warten muß, suchte ich nach einem dünnen Buch zum Mitnehmen und griff spontan nach "Pierre und Luce" von Romain Rolland. Oje, hätte ich vorher gewußt, was mich erwartet, hätte ich mir Taschentücher zum Hineinschniefen mitgenommen. Eine Liebesgeschichte in Zeiten des Krieges, so schön und so tragisch.
"Der Nebel kam und verhüllte die Februarsonne. Aber er konnte die Sonne nicht auslöschen, die sie im Herzen trugen. Ach! Es konnte ruhig jedes Wetter sein, das sein wollte: kalt, warm, Regen, Wind, Schnee oder Sonne! Es würde immer sehr gut sein. Und es würde sogar besser sein. Denn wenn das Glück im Wachstumsalter ist, ist der schönste aller Tage immer heute."
Ich finde ja, eine absolut ehrliche, romantische Liebesgeschichte muß im Grunde immer tragisch enden. Wie auch immer, als ich nach dem Arztbesuch im Supermarkt war, stellte ich mal wieder fest, daß mein bevorzugter Aufenthaltsort hinter dem Mond ist. Denn die Kassiererin gab mir einen 5-Euro-Schein heraus, der mir total merkwürdig vorkam. Er war viel kleiner als in meiner Erinnerung und so komisch dick, als sei er auf dünner Pappe gedruckt. Also ging ich zurück und sprach sie darauf an, worauf sie mir erklärte, dies seien neue Scheine. Ich war weiterhin skeptisch, dachte aber, weshalb sollte mir die Kassiererin etwas Falsches sagen. Dennoch schaute ich zu Hause sofort im Internet nach. Und wirklich, seit Mai 2013 schon sind neue 5-Euro-Scheine im Umlauf und irgend so ein Schlauberger hat bereits festgestellt, daß auf ihnen Hakenkreuze zu sehen sind. Upps...
Als ich heute meinen selbst aufgepeppten Chicken-Burger begrünen wollte, fiel mir ein, daß in meinem Blumenkasten vor dem Fenster eine uneingeladene Löwenzahnpflanze wächst. Also zupfte ich zwei Blätter ab und fertig war der Salat. Drei sind noch dran, leider etwas wenig. Und mir kam die Idee, daß so eine Löwenzahnzucht auf dem Balkon oder vor dem Fenster doch eigentlich genial wäre. Nicht nur, daß man jederzeit frische Salatblätter hätte, statt welke im Kühlschrank - für Burger, Sandwiches, Rahm-Grün oder Salatteller, man muß noch nicht einmal viel tun, denn die Dinger wachsen ganz von alleine, sogar ohne zu gießen. Anderer Salat ist nicht so einfach zu züchten. Mein Neffe hat es gerade mit Rucola versucht und ist daran gescheitert. Dazu kommt, daß man aus den Blüten Löwenzahngelee kochen kann. Habe ich selbst noch nicht gemacht, aber schon gekauft. Und das alles ist auch noch super gesund für die Leber, die zur Zeit eh dauernd eingeschnappt ist bei mir, weil sie die Medikamente nicht verträgt. Ein Rundum-Praktisch und Gesund-Paket sozusagen. Im Grunde ist es doch phantastisch, was man mit so einem kleinen "lästigen Unkraut" alles anfangen kann. Wäre es norwegischer Löwenzahn, könnte ich aus einem Blatt sogar einen ganzen Salatteller machen, die sind doppelt und dreifach so groß. Aber versucht sowas mal mit Gras, besonders wenn es drei Zentimeter kurz ist...
Im Halbdunkel habe ich den Eindruck, ein Vogel ist in mein ehemaliges Kinderzimmer geflogen und sitzt nun auf meinem Schreibtisch. Als ich das Licht anmache, ist es jedoch meine Katze, die dort hockt und mit ihren Zähnen einen Spatzen gepackt hat. Bisher hält sie ihn nur fest und kaut noch nicht. Der Spatz hat apathisch seine Augen geschlossen, vielleicht ist er ja schon vor Schreck gestorben. Trotzdem greife ich in ihr Maul und ziehe ihre Zähne auseinander, was sie natürlich mit den Krallen quittiert, die sie mir wütend in die Hand schlägt. Der Spatz plumpst auf den Boden, einige dünne Rinnsale von Blut laufen über sein Gefieder. So humpelt er eilig davon. Doch bevor ich mich um ihn kümmern und schauen kann, ob er überleben wird, nehme ich erst die Katze, sperre sie in ein anderes Zimmer und wache auf. Im anderen Zimmer wasche ich vorher meine Hände an einem Wasserboiler und denke biestig über meine Katze, daß sie sowieso egoistisch ist und mir nie etwas vor die Füße legt, das sie gefangen hat, so wie man das von anderen Katzen hört. Dann hole ich mir meine Geschenke eben selbst.
Wenn ich kalte Pellkartoffeln im Kühlschrank zu stehen habe, sollte ich unbedingt einen großen Bogen um ihn machen. Sonst könnte es sein, daß ich eine ganze Schüssel davon noch nachts wegputze, die eigentlich für Kartoffelsalat bestimmt waren. Keine Ahnung, was mich an kalten Pellkartoffeln so süchtig macht, aber für sie würde ich jedes Drei-Gänge-Menü links liegen lassen. Sehr gefährlich sind auch die schottischen Butter-Shortbreads, die ich zum Geburtstag geschenkt bekam. Bei denen mutiere ich regelrecht zum Krümelmonster. Hmm..