Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Samstag, 14. September 2013

Wieder ein Fremdwort gelernt

in dieser Woche. Nämlich "Polymorphismen", aber von vorne: Bei der Befundbesprechung am Donnerstag wurde mir mitgeteilt, daß keine krankheitsrelevanten Mutationen in den Brustkrebsgenen 1 und 2 festgestellt wurden, sondern nur Polymorphismen. Das sind häufige und meist harmlose Veränderungen, die jeder Mensch irgendwo hat, und die nach jetzigem Erkenntnisstand und nach Abgleich mit den bis heute vorhandenen Datenbeständen nicht in Verbindung mit Brustkrebs stehen. Die Brustkrebsgene 3 und 4 werden noch untersucht und in ungefähr einem Monat erhalte ich das Ergebnis per Post. Die Ärztin meinte aber gleich, daß hier entsprechende Mutationen sehr sehr selten sind und deshalb die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, daß etwas gefunden wird. Nach dieser erfreulichen Nachricht stromerte ich den Rest des Tages durch Weddings Grün und begegnete diesmal gleich dreimal einem Reiher auf meinem Weg. Ich habe den Eindruck, meine Ratten-Phase ist nun endgültig abgeschlossen, denn von diesen Tierchen habe ich seit mindestens einem Jahr oder länger keines mehr gesehen, und ich mich bereits mitten in einer Reiher-Phase befinde. Interessanterweise las ich, daß der Reiher oft auch mit dem Vogel Phönix gleichgesetzt wird.

Gekrabbel

Reiher 1Reiher 3

Reiher 2Reiher 4

Freitag, 6. September 2013

In den Brombeeren

Gestern war ich in den Brombeeren. Leider ist die Ausbeute nicht all zu groß ausgefallen, da waren wohl andere schneller. Es saßen viel mehr leckere dicke Spinnen in den Sträuchern als Früchte, da überlegt man sich, wo man hingreift. An anderen Stellen wieder hingen ganze Trauben von Beeren, die aber noch nicht reif gewesen sind. Letztens kaufte ich mir bei Edeka ein kleines Schälchen Brombeeren, die haben nach überhaupt nix geschmeckt, so als würden sie inzwischen auch schon künstlich hochgezüchtet werden. Die wilden Brombeeren haben noch ein richtiges Aroma. Das gelbe ist natürlich keine Brombeere, sondern eine Quitte, wenn ich http://www.mundraub.org glauben darf. Da ich erst im Dunkeln an den Sträuchern vorüber kam, pflückte ich mir eine, um das zu überprüfen. Reif dürften sie noch nicht sein, aber Ende September, Anfang Oktober will ich mir ein paar mehr holen und probieren, Gelee daraus zu machen, weil ich das so gerne esse.
Meine Urlaubspause bei Lovefilm ist nun ebenfalls vorbei und ich muß wieder Filme gucken, so ein Mist. Hab erstmal gleich die Leihliste aktualisiert und all die Filme der letzten Monate drauf getan, die ich verpaßt habe, weil ich immer zu langsam bin.

In den Brombeeren 2In den Brombeeren

 

In den Brombeeren 3

Donnerstag, 5. September 2013

Spätsommerliches Suchbild

Spätsommerliches Suchbild

Mindestens zwei Tiere sind darauf zu finden, sowie jede Menge Herzen. Reicht für euch alle!

Vergelesen

Ich las gerade von einer "Überraschungsgrammatik" statt "Übungsgrammatik".

Dienstag, 3. September 2013

Das Gift des Bösen

Es herrscht einiges Durcheinander an der Hochschule oder Fachhochschule, in der ich mich gerade befinde. Ich selbst habe meine Tasche irgendwo liegen gelassen und meinen Stundenplan nicht im Kopf. Mir ist, als müßte ich jetzt noch einmal einen Kurs bei derselben Seminarleiterin haben, bei der ich gerade schon Unterricht hatte, nur in einem anderen Raum. Tatsächlich finde ich einen Raum, wo diese Dozentin gerade unterrichtet, allerdings tanzt und singt die ganze Truppe dort Hip Hop. Nee, da muß ich mich wohl geirrt haben, für Hip Hop habe ich mich ganz bestimmt nicht angemeldet. Ich will also wieder gehen und einige sind vor mir, die das auch wollen, doch die Seminarleiterin stellt sich demonstrativ aber freundlich vor den Ausgang, auf dem die Nummer 10 prangt, und sagt zu mir, ich müßte ihr jetzt eine richtig gute Geschichte erzählen, warum ich den Unterricht verlassen will. Charmant lächelnd erkläre ich, daß es keine gute Geschichte dazu gibt, sondern sie einfach so lautet, daß ich im falschen Kurs bin. Lachend gibt sie die Tür frei. Weiterhin bin ich auf der Suche nach dem richtigen Raum und dabei irgendwie ins Freie gelangt. Ab und zu treffe ich ehemalige Klassenkameraden. Hinter einer Brücke entdecke ich ein großes dunkles Gebäude und bin der Meinung, daß sich dort der Hintereingang der Schule befindet. War es nicht so, daß man dort hinein muß, um in den richtigen Raum zu gelangen? Ich bin mir jetzt so sicher, daß mir gar nicht auffällt, wie leer es vor dem Haus ist. Knarrend öffnet sich die riesige alte und sehr morsche Tür, deren rostiges Schloss nicht eingeklinkt war. Staunend stehe ich in einer schwindelerregend hohen Halle. Sie scheint ausschließlich aus runden Holzstämmen zu bestehen und ich muß an Stabkirchen denken. Es ist finster und ein wenig unheimlich, daß es hier außerdem total menschenleer ist, beirrt mich aber immer noch nicht. Ich öffne eine ebenso alte und morsche Tür links von mir und spähe in einen großen Saal voller leerer Stühle. Hier könnte durchaus Unterricht stattfinden, nur daß es dunkel und kein Mensch zu sehen ist. Von irgendwoher höre ich nun eine Stimme singen. Sie singt genau das Lied, welches ich im Hip-Hop-Kurs gehört hatte und gerade eben in meinem Kopf ist. Das ist gruselig und mit einem Mal fällt es mir wieder ein: Das ist hier keine Schule, sondern das Haus, in dem das Böse wohnt. Eigentlich wußte ich das vorher, und kann mir nicht erklären, warum ich es vergaß. Doch nach langen Überlegungen ist mir nicht zumute. Spontan knalle ich die Tür zu und renne hinaus, renne immer weiter, mit dem Wissen, daß das Böse mich verfolgt. Einige Kommilitonen erwarten mich schon draußen, denn jemand hat mich in das Haus hineingehen sehen und die anderen alarmiert. So sind sie zusammen angerückt, um mich dort wieder herauszuholen. Sie tragen alle schwarz und sehen irgendwie schattenhaft aus, da ihre Gesichter, Hände und alles andere ebenso dunkel sind. Wir rennen und rennen, wobei ich zwischendurch bemerke, daß einige vom Bösen eingeholt worden sind und nun sich übergebend am Boden liegen. Sie kotzen jede Menge weißes Zeug, das macht das Gift des Bösen. Auch wir anderen werden eingeholt, das Böse hat jetzt das Aussehen eines knuffigen weißen kleinen Hundes mit schwarzer Nase. Kein Wunder, daß es schneller ist. Ich habe eine Idee und packe den Hund blitzschnell so an seinen Hinterbeinen, daß er mit dem Kopf nach unten hängt. So in der Zange kann er uns nicht mehr viel tun, schafft es mit wildem Gezappel aber dennoch, mir mit einer Kralle aus blankem Metall einen kleinen Kratzer in den Finger zu hauen. Ein einzelner Blutstropfen quillt hervor und der Hund sagt mit menschlicher Stimme und ziemlich schadenfroh, daß dies der Beginn meiner Vergiftung wäre. Egal, so eine kleine Menge Gift werde ich schon überleben. Trotzdem packe ich ihn nun noch vorsichtiger an, ohne ihn aber loszulassen, denn ich habe einen Plan. Wir stehen hier an einer Straße und ich habe vor, wenn ein Auto vorüber fährt, ihn vor dieses zu werfen, damit er überfahren wird und das Böse besiegt ist. Leider ist es aber spätabends und scheinbar fahren gerade nicht viele Wagen auf der Straße. Eine kleine Weile kommt überhaupt niemand. Dann sehe ich in der Ferne Lichter, doch bevor der Wagen heran ist, kommen mir Zweifel, ob ich beim Werfen richtig zielen kann, weshalb ich ihn einem meiner Begleiter neben mir gebe. Bevor ich überhaupt irgendetwas bemerke, ist der Hund schon verschwunden, ich habe ihn nicht einmal fliegen gesehen. Nanu? Ist denn jetzt alles nach Plan gelaufen? - wende ich mich verwirrt an denjenigen, dem ich den Hund gegeben hatte. Er antwortet: "Favor" und ich nehme das als Zeichen, daß die Ausführung des Planes erfolgreich war.

Montag, 2. September 2013

Doku zum Roman

Die Gratisaktion ist abgeschlossen und fast wie abgesprochen wiederholt die ARD heute um 23:45 h die Doku zu meinem Roman "Die Jagd nach dem Zarengold". Na ja, nicht wirklich zum Roman, sondern im Grunde ist es eine Art Fortsetzung, denn es geht um den Verbleib des Zarengoldes nach der Oktoberrevolution 1917. Für alle Schatzsucher ungemein interessant.

Samstag, 31. August 2013

Ernte

All die Wunder pflücken,
welche noch möglich sind
Wunschlos ist nicht glücklich,
denn wachsen sollen Samen,
wie das Leben es gedacht
In ewigen Teetälern
dampft schon der Herbst
aus blassen Henkeltassen
Alte Prophezeiungen
fallen reif vom Himmel -
wie ungläubig war ich,
als sie über mir schwebten!
Ich bin mir selbst das Wunder,
wage so das Wünschen neu

Freitag, 30. August 2013

Ich hoffe,

ihr seid nicht vor Schreck in Ohnmacht gefallen, als ihr auf mein Weblog kamt und euch das Rosa entgegensprang. Es ist tatsächlich wahr, ich habe es getan! Ok, im Grunde ist es kein wirkliches Rosa, sondern mehr Flieder. Ich hatte das Anthrazit irgendwie satt und auch, daß es ständig mit Schwarz verwechselt wird. Allerdings finde ich immer noch, daß Fotos und Bilder auf dem anthrazitfarbenen Hintergrund am schönsten und leuchtendsten aussehen. Eigentlich bin ich mit dem ganzen Blog gerade unzufrieden. Es gefällt mir nicht mehr, auch jetzt nicht wirklich. Irgendetwas muß und werde ich mir noch einfallen lassen, ich habe nur keine Ahnung was.

Donnerstag, 29. August 2013

Mein Wunschzettel

unter http://www.amazon.de/registry/wishlist/1XIDMCI5Y4JXW/ref=cm_wl_sortbar_o_page_1?_encoding=UTF8&page=1 wird immer seifenlastiger. Aber besser ein Seifenfreak zu sein als ein Bücherfreak. Die nehmen wenigstens nicht so viel Platz weg und stehen einem nicht in der Sonne herum. Nein, ich mag Bücher. Noch lieber ist mir aber Raum, den ich nicht habe. Ich muß dringend wieder einige Stapel entsorgen.

Mittwoch, 28. August 2013

Rezensions-Lockmittel

Nun habe ich lange mein Buch gratis feilgeboten und gewissen Anzeichen entnehme ich, daß es nicht nur heruntergeladen, sondern auch gelesen wird, aber mit dem Rezensieren tut man sich schwer. Jetzt überlege ich gerade, wie ich das wohl schmackhaft machen könnte. Sollte ich versprechen, einen neuen Roman zu schreiben, wenn ich viele Rezensionen erhalte oder lieber eine Blogerwähnung und -verlinkung in einem Eintrag auf meinem Blog anbieten? Oder wäre beides sinnlos und es brächte mehr, wenn ich verspreche, keine Romane mehr zu schreiben? Hm, womit fängt man hier wohl Mäuse?

Irgendwie süß,

wenn das Software-Programm in der dritten Person über einen spricht:

Software

Dienstag, 27. August 2013

Oh weh, Zumba!

Also Schinderei ist das wirklich. Mein Körper war vollkommen geschockt und meinte so: "Äh, hallo???? Was soll dieses viele Rumgehopse? Was will die auf einmal von mir? Wo ist die Hängematte?" Irgendwie habe ich ja im Sommer generell das Gefühl, daß ich mich viel bewege, selbst wenn ich das objektiv gesehen gar nicht tue. Das liegt vielleicht daran, daß ich im Sommer geistig viel beweglicher bin und das kostet mindestens dieselbe Menge Energie. Im Winter läßt meine geistige Beweglichkeit nach, aber dafür bekomme ich dann Lust, mich körperlich auszupowern. Ich glaube, das ist so ein Ding des Gesamtenergieumsatzes. Interessant, daß man sich nach stundenlanger geistiger Anstrengung oft so fühlt, als hätte man einen kilometerlangen Gewaltmarsch hinter sich und Heißhunger auf Kuchen bekommt. Bei mir ist es zumindest so. Ich halte es, wenn man sehr viel geistig arbeitet und sich gleichzeitig total körperlich auspowert, für genauso schädlich, als würde man nur geistig arbeiten und sich gar nicht bewegen. Und ich glaube, es war eine gute Idee, diesmal einen Kurs am Vormittag zu belegen, denn gerade, wenn es im Winter früh dunkel wird, fällt es mir schwer, mich abends noch von der warmen Couch in die dunkle Kälte zu begeben, mal ganz abgesehen davon, daß ich Schwierigkeiten damit habe, den Tag zu planen und zu nutzen. Außerdem ist der Kurs jetzt ziemlich in meiner Nähe, weshalb ich die Halle auch mit einem zwanzigminütigem Fußmarsch erreichen könnte. So stehe ich früh auf, tanze mich munter, laufe gemütlich nach Hause und kühle mich ab, tanke etwas Sonne, bevor sie wieder verschwindet, und habe keinen Termin mehr, an den ich denken muß. Es ist zwar eine Schinderei, aber macht auch richtig viel Spaß, obwohl ich ja immer ein wenig das Gefühl habe, daß ich mich völlig unkoordiniert bewege und herumhopse. Doch he, ich bekomme keine Zensuren dafür und will kein Sportdiplom. Und die anderen sind im schnellen Rhythmus hektisch beschäftigt damit, selbst ihre Bewegungen zu koordinieren, daß ich meine, kaum jemand hat überhaupt die Zeit, auch noch auf die Bewegungen der um ihn Stehenden zu achten. Mir scheint es außerdem, als würde ich viel leichter in den richtigen tänzerischen Ablauf kommen, wenn ich mich gar nicht so sehr auf die Schritte konzentriere, sondern mich intuitiv von der Musik leiten lasse. Leider komme ich aber bei jedem Wechsel des Schrittablaufs wieder raus, weil ich mich erneut auf die Schritte konzentrieren muß. Vermutlich rangeln da rechte und linke Gehirnhälfte miteinander.