Nachdem mich die Facebook-Gruppe "DDR-Rezepte" seit Monaten mit ihren Ofenpfannkuchenbildern terrorisiert, konnte ich heute nicht mehr an mich halten und wollte die auch probieren. Ich muß schon sagen, gegenüber den einfachen Pfannkuchen oder Eierkuchen, wie man hier in Berlin sagt, haben sie zwei tolle Vorteile: Zum einen braucht man nicht neben der Pfanne zu stehen, sondern schiebt sie einfach 30 Minuten in den Backofen, und zum anderen spart man Fett ein. Genau deshalb sollte in den ansonsten gewöhnlichen Eierkuchenteig aber noch etwas Butter hinein, weil er sonst zu trocken wird. Hier auf dem Bild esse ich die Pfannkuchen mit Löwenzahn- und Holunderbeerengelee, beides Bio gekauft.

Im Traum lerne ich die Schwester von Chuzpe kennen, allerdings nicht jene, von welcher ich bereits in ihren Blogeinträgen gelesen habe, sondern eine dritte, die erst vor kurzem zur Familie zurückkam. Dabei erfahre ich ihre ganze Geschichte, nämlich daß sie als Kind nicht bei ihren Eltern und Geschwistern aufwuchs, irgendwann als bereits erwachsene Frau in die Familie zurückkehrte und für genau ein Jahr dort lebte. Leider war dieses Zusammenleben nicht sehr harmonisch, es lief nicht gut und nach einem Jahr verließ sie die Familie wieder. Nun hat sie erneut Kontakt zu Chuzpe aufgenommen und wird mir vorgestellt. Sie ist eine sehr taffe und hübsche Frau mit schwarzen vollen Haaren und dunkel gerahmten Augen. Bei einer U-Bahn-Fahrt unterhalten wir uns über das Tagebuchschreiben und ich schlage ihr vor, doch wieder ein Tagebuch zu beginnen. In ihrer Kindheit hat sie bereits Tagebuch geschrieben, es aber später aufgegeben. Sie ist begeistert und scheint auf der Stelle anfangen zu wollen.
Als ich etwas später aus dem Zug steige, bin ich verwirrt, denn ich meine mich in einer Theaterkulisse wiederzufinden. Und das Stück, das in dieser Kulisse aufgeführt wird, scheint von Krieg zu handeln. Ich sehe brennende Häuser und höre Fliegeralarm, kann das Ganze aber noch nicht richtig ernst nehmen, denn es sieht tatsächlich so aus, als seien Feuer und Häuser nur gemalt. Trotzdem flüchten Menschen auf den Straßen panisch in alle Richtungen und ich lasse mich von ihnen anstecken. Während ich flüchte, halte ich nach einem sicheren Unterschlupf Aussschau. Unter einer Brücke mit viel Rasen drumherum gefällt es mir gut, aber ich sage mir, Brücken sind zu gefährlich, denn strategisch wichtige Ziele. Ich gelange in einen Gang und von diesem in ein verlassenes Labor, durch welches der Gang führt. Als ich ihm weiter folge, wird mir klar, daß ich mich in einem Krankenhaus befinde. Krankenhaus ist gut, die werden normalerweise nicht bombardiert, denke ich. Jetzt müssen wir nur noch ein Plätzchen finden, wo wir uns verstecken können, denn in diesem Gang habe ich einen Mann getroffen, mit dem ich nun gemeinsam nach einem Unterschlupf suche. Von dem Gang gehen viele Türen ab, doch eine erregt unsere besondere Aufmerksamkeit. Wir stellen fest, daß sie als Tür zwar noch auszumachen ist, aber der Durchgang zugemauert wurde. Dahinter befindet sich bestimmt ein Raum, der für uns ideal ist. Deshalb macht der Mann sich an die Arbeit, einen Durchbruch zu schaffen und findet dabei unter dem Putz ein Relief, das wie die Darstellung eines alten Maya-Gottes anmutet. Vorsichtig entfernt er mit den Fingern den Sand aus den Vertiefungen, doch wir haben keine Zeit, uns länger damit zu befassen, sondern müssen durch die Wand hindurch.
in dieser Woche. Nämlich "Polymorphismen", aber von vorne: Bei der Befundbesprechung am Donnerstag wurde mir mitgeteilt, daß keine krankheitsrelevanten Mutationen in den Brustkrebsgenen 1 und 2 festgestellt wurden, sondern nur Polymorphismen. Das sind häufige und meist harmlose Veränderungen, die jeder Mensch irgendwo hat, und die nach jetzigem Erkenntnisstand und nach Abgleich mit den bis heute vorhandenen Datenbeständen nicht in Verbindung mit Brustkrebs stehen. Die Brustkrebsgene 3 und 4 werden noch untersucht und in ungefähr einem Monat erhalte ich das Ergebnis per Post. Die Ärztin meinte aber gleich, daß hier entsprechende Mutationen sehr sehr selten sind und deshalb die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, daß etwas gefunden wird. Nach dieser erfreulichen Nachricht stromerte ich den Rest des Tages durch Weddings Grün und begegnete diesmal gleich dreimal einem Reiher auf meinem Weg. Ich habe den Eindruck, meine Ratten-Phase ist nun endgültig abgeschlossen, denn von diesen Tierchen habe ich seit mindestens einem Jahr oder länger keines mehr gesehen, und ich mich bereits mitten in einer Reiher-Phase befinde. Interessanterweise las ich, daß der Reiher oft auch mit dem Vogel Phönix gleichgesetzt wird.



Gestern war ich in den Brombeeren. Leider ist die Ausbeute nicht all zu groß ausgefallen, da waren wohl andere schneller. Es saßen viel mehr leckere dicke Spinnen in den Sträuchern als Früchte, da überlegt man sich, wo man hingreift. An anderen Stellen wieder hingen ganze Trauben von Beeren, die aber noch nicht reif gewesen sind. Letztens kaufte ich mir bei Edeka ein kleines Schälchen Brombeeren, die haben nach überhaupt nix geschmeckt, so als würden sie inzwischen auch schon künstlich hochgezüchtet werden. Die wilden Brombeeren haben noch ein richtiges Aroma. Das gelbe ist natürlich keine Brombeere, sondern eine Quitte, wenn ich http://www.mundraub.org glauben darf. Da ich erst im Dunkeln an den Sträuchern vorüber kam, pflückte ich mir eine, um das zu überprüfen. Reif dürften sie noch nicht sein, aber Ende September, Anfang Oktober will ich mir ein paar mehr holen und probieren, Gelee daraus zu machen, weil ich das so gerne esse.
Meine Urlaubspause bei Lovefilm ist nun ebenfalls vorbei und ich muß wieder Filme gucken, so ein Mist. Hab erstmal gleich die Leihliste aktualisiert und all die Filme der letzten Monate drauf getan, die ich verpaßt habe, weil ich immer zu langsam bin.



Es herrscht einiges Durcheinander an der Hochschule oder Fachhochschule, in der ich mich gerade befinde. Ich selbst habe meine Tasche irgendwo liegen gelassen und meinen Stundenplan nicht im Kopf. Mir ist, als müßte ich jetzt noch einmal einen Kurs bei derselben Seminarleiterin haben, bei der ich gerade schon Unterricht hatte, nur in einem anderen Raum. Tatsächlich finde ich einen Raum, wo diese Dozentin gerade unterrichtet, allerdings tanzt und singt die ganze Truppe dort Hip Hop. Nee, da muß ich mich wohl geirrt haben, für Hip Hop habe ich mich ganz bestimmt nicht angemeldet. Ich will also wieder gehen und einige sind vor mir, die das auch wollen, doch die Seminarleiterin stellt sich demonstrativ aber freundlich vor den Ausgang, auf dem die Nummer 10 prangt, und sagt zu mir, ich müßte ihr jetzt eine richtig gute Geschichte erzählen, warum ich den Unterricht verlassen will. Charmant lächelnd erkläre ich, daß es keine gute Geschichte dazu gibt, sondern sie einfach so lautet, daß ich im falschen Kurs bin. Lachend gibt sie die Tür frei. Weiterhin bin ich auf der Suche nach dem richtigen Raum und dabei irgendwie ins Freie gelangt. Ab und zu treffe ich ehemalige Klassenkameraden. Hinter einer Brücke entdecke ich ein großes dunkles Gebäude und bin der Meinung, daß sich dort der Hintereingang der Schule befindet. War es nicht so, daß man dort hinein muß, um in den richtigen Raum zu gelangen? Ich bin mir jetzt so sicher, daß mir gar nicht auffällt, wie leer es vor dem Haus ist. Knarrend öffnet sich die riesige alte und sehr morsche Tür, deren rostiges Schloss nicht eingeklinkt war. Staunend stehe ich in einer schwindelerregend hohen Halle. Sie scheint ausschließlich aus runden Holzstämmen zu bestehen und ich muß an Stabkirchen denken. Es ist finster und ein wenig unheimlich, daß es hier außerdem total menschenleer ist, beirrt mich aber immer noch nicht. Ich öffne eine ebenso alte und morsche Tür links von mir und spähe in einen großen Saal voller leerer Stühle. Hier könnte durchaus Unterricht stattfinden, nur daß es dunkel und kein Mensch zu sehen ist. Von irgendwoher höre ich nun eine Stimme singen. Sie singt genau das Lied, welches ich im Hip-Hop-Kurs gehört hatte und gerade eben in meinem Kopf ist. Das ist gruselig und mit einem Mal fällt es mir wieder ein: Das ist hier keine Schule, sondern das Haus, in dem das Böse wohnt. Eigentlich wußte ich das vorher, und kann mir nicht erklären, warum ich es vergaß. Doch nach langen Überlegungen ist mir nicht zumute. Spontan knalle ich die Tür zu und renne hinaus, renne immer weiter, mit dem Wissen, daß das Böse mich verfolgt. Einige Kommilitonen erwarten mich schon draußen, denn jemand hat mich in das Haus hineingehen sehen und die anderen alarmiert. So sind sie zusammen angerückt, um mich dort wieder herauszuholen. Sie tragen alle schwarz und sehen irgendwie schattenhaft aus, da ihre Gesichter, Hände und alles andere ebenso dunkel sind. Wir rennen und rennen, wobei ich zwischendurch bemerke, daß einige vom Bösen eingeholt worden sind und nun sich übergebend am Boden liegen. Sie kotzen jede Menge weißes Zeug, das macht das Gift des Bösen. Auch wir anderen werden eingeholt, das Böse hat jetzt das Aussehen eines knuffigen weißen kleinen Hundes mit schwarzer Nase. Kein Wunder, daß es schneller ist. Ich habe eine Idee und packe den Hund blitzschnell so an seinen Hinterbeinen, daß er mit dem Kopf nach unten hängt. So in der Zange kann er uns nicht mehr viel tun, schafft es mit wildem Gezappel aber dennoch, mir mit einer Kralle aus blankem Metall einen kleinen Kratzer in den Finger zu hauen. Ein einzelner Blutstropfen quillt hervor und der Hund sagt mit menschlicher Stimme und ziemlich schadenfroh, daß dies der Beginn meiner Vergiftung wäre. Egal, so eine kleine Menge Gift werde ich schon überleben. Trotzdem packe ich ihn nun noch vorsichtiger an, ohne ihn aber loszulassen, denn ich habe einen Plan. Wir stehen hier an einer Straße und ich habe vor, wenn ein Auto vorüber fährt, ihn vor dieses zu werfen, damit er überfahren wird und das Böse besiegt ist. Leider ist es aber spätabends und scheinbar fahren gerade nicht viele Wagen auf der Straße. Eine kleine Weile kommt überhaupt niemand. Dann sehe ich in der Ferne Lichter, doch bevor der Wagen heran ist, kommen mir Zweifel, ob ich beim Werfen richtig zielen kann, weshalb ich ihn einem meiner Begleiter neben mir gebe. Bevor ich überhaupt irgendetwas bemerke, ist der Hund schon verschwunden, ich habe ihn nicht einmal fliegen gesehen. Nanu? Ist denn jetzt alles nach Plan gelaufen? - wende ich mich verwirrt an denjenigen, dem ich den Hund gegeben hatte. Er antwortet: "Favor" und ich nehme das als Zeichen, daß die Ausführung des Planes erfolgreich war.
Die Gratisaktion ist abgeschlossen und fast wie abgesprochen wiederholt die ARD heute um 23:45 h die Doku zu
meinem Roman "Die Jagd nach dem Zarengold". Na ja, nicht wirklich zum Roman, sondern im Grunde ist es eine Art Fortsetzung, denn es geht um den Verbleib des Zarengoldes nach der Oktoberrevolution 1917. Für alle Schatzsucher ungemein interessant.
All die Wunder pflücken,
welche noch möglich sind
Wunschlos ist nicht glücklich,
denn wachsen sollen Samen,
wie das Leben es gedacht
In ewigen Teetälern
dampft schon der Herbst
aus blassen Henkeltassen
Alte Prophezeiungen
fallen reif vom Himmel -
wie ungläubig war ich,
als sie über mir schwebten!
Ich bin mir selbst das Wunder,
wage so das Wünschen neu
ihr seid nicht vor Schreck in Ohnmacht gefallen, als ihr auf mein Weblog kamt und euch das Rosa entgegensprang. Es ist tatsächlich wahr, ich habe es getan! Ok, im Grunde ist es kein wirkliches Rosa, sondern mehr Flieder. Ich hatte das Anthrazit irgendwie satt und auch, daß es ständig mit Schwarz verwechselt wird. Allerdings finde ich immer noch, daß Fotos und Bilder auf dem anthrazitfarbenen Hintergrund am schönsten und leuchtendsten aussehen. Eigentlich bin ich mit dem ganzen Blog gerade unzufrieden. Es gefällt mir nicht mehr, auch jetzt nicht wirklich. Irgendetwas muß und werde ich mir noch einfallen lassen, ich habe nur keine Ahnung was.
unter
http://www.amazon.de/registry/wishlist/1XIDMCI5Y4JXW/ref=cm_wl_sortbar_o_page_1?_encoding=UTF8&page=1 wird immer seifenlastiger. Aber besser ein Seifenfreak zu sein als ein Bücherfreak. Die nehmen wenigstens nicht so viel Platz weg und stehen einem nicht in der Sonne herum. Nein, ich mag Bücher. Noch lieber ist mir aber Raum, den ich nicht habe. Ich muß dringend wieder einige Stapel entsorgen.
Nun habe ich lange
mein Buch gratis feilgeboten und gewissen Anzeichen entnehme ich, daß es nicht nur heruntergeladen, sondern auch gelesen wird, aber mit dem Rezensieren tut man sich schwer. Jetzt überlege ich gerade, wie ich das wohl schmackhaft machen könnte. Sollte ich versprechen, einen neuen Roman zu schreiben, wenn ich viele Rezensionen erhalte oder lieber eine Blogerwähnung und -verlinkung in einem Eintrag auf meinem Blog anbieten? Oder wäre beides sinnlos und es brächte mehr, wenn ich verspreche, keine Romane mehr zu schreiben? Hm, womit fängt man hier wohl Mäuse?