möglichst nur in erträglichen homöopathischen Dosen begegnen möchte:
Leute, die sich für etwas Besseres halten, vielleicht sogar deshalb, weil es ihnen gerade besser geht, und die erwarten, daß man nicht klagt und nicht jammert, sondern die eigenen Gefühle heldenhaft opfert, damit niemand belästigt und mit Unangenehmen konfrontiert wird.
Leute, die ihren eigenen Seelenmüll auf mich projizieren, ganz besonders, wenn sie schlechte Laune haben.
Leute, die anderen nichts gönnen können, weil sie sich selbst nie genug sind, und die dazu noch gerne andere subtil oder aggressiv abwerten, um die eigene Person aufzuwerten.
Stattdessen sehe ich zuversichtlich weiteren Begegnungen mit großherzigen, unterstützenden und vorurteilsfreien Menschen entgegen und hoffe, daß ich für sie dasselbe sein kann, zumindest in dem Maße, wie es meine Ängste zulassen. Normalerweise fasse ich ja keine guten Vorsätze für das neue Jahr, aber für dieses Jahr nehme ich mir vor, noch besser auf mich aufzupassen und natürlich auch darauf, welchen Menschen ich meine Aufmerksamkeit schenke.
klingt super und beruht auf dem indischen Mondzeichen:
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Plentiful new opportunities will come your way as if they were waiting for the right time. Even offers that you missed in the past because of lack of expertise will come back to you and everything that seemed impossible will now be within attainable limits.
You may get opportunities to enhance your knowledge and you will be able to concentrate better. Time is excellent for learning, acquiring a higher degree, teaching and pursuing intellectual interests of similar types. Creativity, enhancing your skills, psychology, spirituality and home management are areas likely to grab your interest this year. You are likely to achieve fame and success in these spheres. For those who wish to pursue higher education abroad, this may be just the time to try your luck. The response will be favourable. You will find more opportunities to advance your trade with academics institutions, foreign agencies and government sector.
2014 Pisces Love & Romance Horoscope: "The moment you have in your heart this extraordinary thing called love and feel the depth, the delight, the ecstasy of it, you will discover that for you the world is transformed"
A lot of nice things waiting to happen to you will happen this year. This is the year of optimism and you will be filled with positive energy. Love life will blossom and socialising will be on its peak. You will celebrate accomplishments, encourage goals and ambitions, and explore each others values and beliefs with each other.
Married people will be blessed with a wonderful relationship. They will enjoy domesticity and will be bless with child birth. Singles Pisces will find their true love and will be dating more often. Your social circle starts to expand this year and in a healthier way too. Your marriage or love relationship will begin to heal-up slowly.
It'll be a new and better beginning from now in your relationships. You must focus on your family and consider a more stable and settled life.
2014 Pisces Career & Money Horoscope: "Do your work with your whole heart and you will succeed - there's so little competition"
It's about positive new beginnings. You may feel rooted, secure, and comfortable. This will make for one of the best financial year you have had so far. You will relish your wealth and spend it happily with family and friends. Children in your family will inspire you to do better in life and look for more financial opportunities. Also, your creativity will find a way to be marketable. You can expect a good raise, bonus, money back from some investment, or some other material increase can come into your life. Financially, you are in a period of prosperity. Travel, family, occasions of celebrations and all the good things are on the cards for you. Many of you will change jobs and even shift the field. You will need to be more patient while handling financial issues, and more so if they are concerning estate, tax or insurance. This is also a good time to clear your financial debts. Spiritual practices such as chanting of prayers and meditation will also have a positive impact on your personal and professional life.
Der Traum spielt zum größten Teil in Rußland, wo ich erst arbeite, dann ein wenig shoppe und verschiedene Orte bereise. Mit dabei meine Schwester, womöglich sogar eine Zwillingsschwester, mit welcher ich zusammen ein Buch über das Meer geschrieben habe. Im Grunde war ich nur der Schreiber, während meine Schwester die Ideen und das Wissen beigesteuert hat. Trotzdem werde ich hauptsächlich als Autorin genannt. Wir reisen zu einer großen, düsteren Brunnenanlage aus mächtigen, fast schwarzen Steinen gearbeitet, die meterhohe Wasserfontänen in die Luft jagt, unter welchen man hindurchgehen kann. Später befinden wir uns auf einer großen leeren Landschaftsfläche, von welcher aus man hinter einem Zaun das Meer stürmisch gegen Felsen toben sieht. Wir bemerken plötzlich, daß die Fläche, auf welcher wir stehen, und die eigentlich durch den Zaun zum Meer hin abgetrennt ist, ebenfalls noch Meer ist, allerdings mit einer Eisschicht obenauf. Durch eine entfernte Explosion kommt diese Eisschicht ins Beben und löst sich unmerklich auf. Wir machen ganz schnell, daß wir fort kommen und befestigten Boden unter den Füßen erreichen.
Schließlich bin ich als Autorin des Buches in die Talkshow von Beckmann eingeladen. Als ich hinter den Kulissen eintreffe, sieht es dort aber völlig anders aus. Es ist eine bestrahlte Bühne, auf der ein paar Leute im Kreis Platz genommen haben und in ein Mikrofon sprechen, während ein sehr zahlreiches Publikum um die Bühne herum im Dunkeln sitzt. Auch Beckmann sieht nicht wie Beckmann aus, sondern ist ganz schön zerfurcht im Gesicht, trägt einen roten Pullover und eine schwarz umrandete Brille. Hinter der Bühne ist viel Gewimmel, da noch einige andere Talkgäste eingetroffen sind. Ganze Menschenmengen stehen dort herum. Nach meinem Blick von der Seite auf die Bühne merke ich, daß ich kaum aufgeregt bin, was mich doch sehr verwundert, aber wohl daran liegt, daß nur die Leute auf der Bühne wirklich zu sehen sind. Wir erhalten alle zwei verschieden farbige Formulare in die Hand gedrückt, welche wir ausfüllen sollen. Ich erhalte ein rotes und ein blaues Papier. Durch die Reaktionen und Fragen der anderen bekomme ich mit, daß das blaue Papier wohl für eine ziemlich hohe Honorarklasse steht. Das genaue Honorar trägt man jedoch, natürlich die Grenzen dieser Honorarklasse einhaltend, selbst auf dem Formular ein. Immer wieder kommen anerkennende oder etwas neidische Bemerkungen über mein blaues Formular, welches ich ergattert habe. Auf Fragen antworte ich, daß ich das erste Mal in einer Talkshow bin. Mitten in diesem Geplapper versuche ich mich auf die anderen Fragen im Formular zu konzentrieren und bin total genervt, weil ich sie nicht verstehe und nicht weiß, was ich darauf antworten soll. Überhaupt wird mir langsam klar, daß ich eigentlich so gar nicht richtig weiß, was ich in der Talkshow erzählen soll. Ich könnte zwar über mich reden, aber zum Thema vom Buch habe ich nicht wirklich viel Ahnung. Mir ist das alles zu doof und ich habe immer weniger Lust. Da kommt mir plötzlich der Gedanke, mich einfach ganz schnell vom Acker zu machen. In diesem Getümmel dürfte das kaum auffallen und sie haben hier ja noch genug andere Gäste, mit denen sie die Zeit füllen können. Sofort setze ich den Plan in die Tat um und stehle mich davon. Meine Schwester, die mich begleitet hat, aber nicht zur Talkshow geladen war, folgt mir und holt mich auf der Straße ein. "Was ist los mit dir? Du kannst doch jetzt nicht einfach kurz vor der Sendung gehen?" meint sie ganz erschrocken und aufgeregt. Ich jedoch zucke nur mit der Schulter und antworte: "Dann geh du doch in die Sendung! Es sind doch deine Ideen und Denkprozesse in dem Buch!" und lasse mich nicht aufhalten. Meine Schwester scheint dazu allerdings ebenfalls keine Lust zu haben und folgt mir lautlos.
Lenormand-Karten: Der Garten und der Reiter
Der Mensch, der das Meer
in meinem Innern stillt,
die Wogen glättet
Der Mensch, der die Uhren
in mir anhält,
der die grauen Tage
mit Rot beblüht
Der Mensch, der das Handkleid
von meinen Fingern pflückt
und den Polarstern
mir hineinlegt
Der Mensch, der mich sieht
durch Winterfenster
und Herzen dort hineinhaucht
Dieser Mensch
könnte ich sein
Es ist nicht wirklich eine Silvester-Edition, aber die Box kam gestern mit der Post, deshalb nenne ich sie so, und war prall gefüllt. Zum Beispiel mit der Dose Teepyramiden von Sonnentor "Seelensonne" - Weißer Tee mit Holunderblüten, Zitronenverbene, Himbeerstücke, Ingwer und Rosenblüten. Das klingt sehr lecker und ich werde den Tee gleich einmal zum Neujahrsfrühstück austesten, das ca. in einer Stunde stattfindet, dazu die erste Folge von "Klimbim" auf Youtube. Wie gut, daß ich eine VideoWeb-Box habe, mit der ich so etwas auf meinen Küchentv streamen kann. Weiter fand ich in der Box die Gewürzmischung von Herbaria "Sunday Roast", ebenfalls in Originalgröße, die wohl für Fleischgerichte sein soll. Ich habe von Herbaria bereits das Bratkartoffelgewürz, das ich aber nur noch für Hähnchen benutze, weil es darauf viel besser schmeckt. Von daher weiß ich, daß man solche Vorgaben nicht so genau nehmen muß. Dann gab es eine kleine Flasche (250 ml) Spätburgunder im Holzfass gereift aus dem Markgräflerland vom Weingut Rieger. Nun bin ich nicht so der Wein-Fan, aber die kleine Flasche trinkt sich sicher irgendwann weg. Etwas skeptischer bin ich da bei der Packung Kokosnusswasser, denn ich habe Kokosnusswasser früher einmal probiert und fand es total eklig. Nun ist dieses allerdings mit Aronia und Granatapfel, vielleicht schmeckt das ja ein wenig angenehmer. Zum Knabbern lagen eine Tüte Organic Scandinavian style potato chips von LantChips bei, sowie getrocknete Datteln. Zu guter Letzt fand ich noch ein kleines Fläschchen Orangenöl von Primavera, das eigentlich zum Würzen von Kuchen und Desserts gedacht sein soll. Doch da gerade erst vor ein paar Tagen das Orangenöl zuende gegangen ist, welches ich für meine Aromalampe benutzt habe, werde ich es natürlich gleich als Ersatz für diese verwenden. Wie praktisch! Aber jetzt - ab zum Frühstück!
Edit: Der Sonnentor-Tee schmeckt tatsächlich sehr gut!

ca. 95 Prozent aller Reklamationen sind leider auf Bedienungsfehler zurückzuführen... (Zitat)
Klingt ein wenig wie "Sehr geehrter Kunde, leider sind Sie doof..." Aber gut, bei elektrischen Lockenbürsten und ähnlichen Geräten, besteht da wohl tatsächlich eine höhere Wahrscheinlichkeit.
In meiner Kindheit gab es zwei absolute Serienhighlights, von denen ich nie auch nur eine Folge verpassen wollte. Natürlich liefen außerdem andere Serien, die ich regelmäßig geschaut habe, wie "Raumschiff Enterprise", aber da war es mir relativ egal, ob ich eine Folge einschaltete oder nicht. Niemals verpassen jedoch durfte ich "Mit Schirm, Charme und Melone" und die vielleicht sogar allererste(?) Comedyserie "Klimbim". Meine ultimativen Lieblingsserien, zu denen meine Eltern verzweifelt amüsiert mit den Augen rollten, wenn ich den Fernsehabend wieder einmal für mich entschieden und mich durchgesetzt hatte. Damals gruselte ich mich vor der Klimbim-Familie etwas, was wahrscheinlich eine ziemlich gesunde und normale Reaktion war und sicherlich einen der Reize ausmachte. Heutzutage kann ich meine kindliche Begeisterung für diese TV-Ereignisse ebenfalls nur noch schwer nachvollziehen. Wenn man sich jedoch meine Serien-Biografie genauer anschaut, kristallisiert sich da eindeutig ein roter Faden heraus. Im Grunde ist doch "Klimbim" der deutsche Vorläufer von "Eine schrecklich nette Familie", die ich später gerne anschaute, gefolgt von "Twin Peaks" und "Das Model und der Schnüffler", zwei Serien, die zwar älter sind, aber die ich erst bei ihren Wiederholungen entdeckte, da ich nach dem Auszug von meinen Eltern im Alter von siebzehn Jahren ungefähr vier Jahre lang keinen Fernseher besaß. Der rote Faden ist in den skurrilen Charakteren und dem groteskem Humor dieser Serien zu finden, eine Vorliebe, die sich anscheinend bereits im zartesten Kindesalter bei mir massiv Bahn brach, während andere Kinder mit ihren Puppen und Plüschtieren spielten. Vielleicht konnte ich aber die Verhältnisse bei mir zu Hause ausschließlich mit einer großen Portion schwarzen Humors ertragen. Ich schätze mal, daß mir meine Kindheit auf jeden Fall einen Sinn für das Groteske mitgegeben hat. So gesehen, habe ich einen Nutzen daraus gezogen, der sicher nicht nötig gewesen wäre, der aber heute einen Punkt meiner größten Begeisterungsfähigkeit und Inspiration ausmacht. Jedes Jahr zu Silvester werden wieder ein bis zwei "Klimbim"-Folgen aus der angestaubten Kiste gezogen, leider meistens die ewig gleichen. Schade eigentlich, daß es keine Klimbim-Sammeldvds gibt. Ich würde sie wohl kaufen. Klambam, Klumbum.
Meine Mutter hat gestrickt, doch keine Topflappen aus alten Wollresten, was sie sonst gerne tat, sondern einen modernen Schlauchschal mit dazu passenden Stulpen. Ich habe keinen Schimmer, wie sie darauf gekommen ist, aber es gefällt mir.
Der dunkelrote Nagellack auf meinen Fingern stammt übrigens aus der Glossybox von Dezember und nennt sich Victoria von Nails Inc. Leider läßt sich der Nagellack aus der Originalgröße ziemlich schwierig auftragen, da der Pinsel ganz schön breit ist und bei dunklen Farben ist es ja sowieso noch etwas kniffliger. Die Farbe gefällt mir aber an sich - es ist das Rot von dunklen, prallen, saftigen Kirschen. Dazu paßt
der beerige dunkle Lippenstift aus der letzten Box.
Etwas enttäuscht war ich, daß in der Box gleich zwei Produkte enthalten waren, die ich schon einmal hatte, nämlich die Creme von Naobay und das Duschgel von Balance me, aber immerhin Naturkosmetik. Trotzdem hätte ich lieber den Makeuppinsel gehabt, der bei anderen drin war, hätte ich mehr davon. Außerdem enthielt die Box noch einen Lippenkonturenstift, den man auch direkt als Lippenstift benutzen kann und eine Christmas Handcreme von alessandro. Der Lippenkonturenstift sieht auf dem Foto etwas orange aus, ist aber mehr ein Natur-Beigeton, von daher ok. Und die Handcreme ist zwar nicht ganz "sauber" von unerwünschten Inhaltsstoffen, riecht aber so gut nach Äpfeln und Zimt, daß ich sie trotzdem dauernd benutze, nur um dann an meinen Händen zu schnuppern.
Eigentlich müßte ich, wie man sieht, unbedingt mal wieder meinen Spiegel putzen, aber zwischen Weihnachten und Neujahr soll man das nicht tun, weil es Unglück bringt. Man soll auch keine Haare und Nägel schneiden, sowie keine Wäsche waschen. Da ich gar keine große Lust zum Putzen habe, habe ich wenigstens jetzt einmal den perfekten Vorwand, um es nicht zu tun.
Bin nachts aufgestanden und habe das Bad geputzt, weil ich nicht schlafen konnte.
Lenormand-Karten: Die Dame und die Vögel
Und überhaupt: Ich weiß ja, daß ich ziemlich hellhörig und hellfühlig bin, aber daß ich mein Handy in der Ladeschale hinter zwei geschlossenen Türen im Nebenzimmer VIBRIEREN höre, das geht nun wirklich zu weit. Nächstens vernehme ich tatsächlich noch das Gras wachsen.
In der Eingangshalle meiner (neuen?) Wohnung, in der viele Leute sitzen und herumlaufen, finden Umbaumaßnahmen statt. Dies ist auch dringend nötig, denn an einer Seite des Raumes fehlt die Wandvertäfelung und die Elektrik mit einem Wirrwarr aus Kabeln und Drähten ist zu sehen, was nicht nur unschön aussieht, sondern zudem gefährlich ist. Bauarbeiter sind dabei, ein viereckiges Loch in die Dielen zu reißen, vielleicht um zu schauen, ob Schwamm darin ist. Man kann nun durch drei Stockwerke bis in die Tiefe schauen, da in den anderen Böden sich jeweils an der Stelle ebenfalls ein Loch befindet. Doch sie arbeiten bereits daran, neue Bohlen zu verlegen. Ein Krähenschwarm mit schwarzem Gefieder fliegt draußen vorbei und ich frage mich, ob man die Bohlen nicht so anordnen könnte, wie in den Federn der Vögel zu sehen. Würde jedenfalls besser aussehen, als auf diese einfache quadratische Weise, wie es die Bauarbeiter machen.
Lenormand-Karten: der Turm und das Buch
In der Wohnung eines Schriftstellers treffen ich und einige andere Besucher zusammen. Es ist beengt und man ißt aus Schälchen Kirschkompott. Am Ende des Traumes, als ich in die Wohnung zurückkehre, gleicht sie einem Schlachtfeld und die Besucher haben es sich auf Matratzen gemütlich gemacht, um dort zu übernachten, während die kaputten Möbel auf der Treppe diese versperren. Da ich nicht hier übernachten will, muß ich ziemlich viele Hindernisse, Balken und Bretter überwinden. Zwischendurch bin ich auf der Suche nach einem Kamm und werde zu einer dreckigen Spelunke geschickt, in der gerade zwei Köche am Kochen sind, die eher wie Seeräuber aussehen. Durch eine Durchreiche hindurch frage ich nach dem Kamm und der eine schickt den anderen, der zusätzlich Barbier ist, zu mir nach draußen. Allerdings hat er keinen Kamm dabei, sondern seine Kochlöffel, tastet meine Kopfhaut ab und fragt mich, ob ich Läuse hätte. Ich verneine und er klopft mir mit seinem Kochlöffel prüfend auf den Schädel. Dann fällt ihm ein, daß er gerade keine Lust hat, Haare zu schneiden und geht wieder in die Spelunke hinein. Vor der Tür dreht er sich noch einmal um und erklärt, daß beim nächsten Mal zwanzig Prozent der Haare abgeschnitten werden. Und was ist nun mit einem Kamm? Mehr wollte ich eigentlich gar nicht!
Lenormand-Karten: Buch und Reiter
diese Verbindungsabbrüche an Weihnachten sind ein steter Quell der Freude. Fast könnte man mutmaßen, daß der Weihnachtsmann schon lange nicht mehr durch den Kamin kommt, sondern lieber durch die DSL-Leitungen, zumindest da, wo er keinen Kamin findet. Bei mir muß er stecken geblieben sein. Sicher sind die Geschenke zu groß.
Ein riesengroßes Hochhaus voller verschiedener Abteilungen, welche ich durchstreife. Es ist eine Fabrik vorhanden, wo ich einen Platz bekommen soll. Zuerst ist der Gedanke ganz angenehm, daß ein Platz für mich da ist, aber dann fällt mir wieder ein, was alles dazu gehört, schließlich sammelte ich bereits genug Erfahrungen dort. Im Grunde habe ich nicht wirklich Lust, das noch einmal zu machen. Ich ziehe weiter durch Büros und Verkaufstände. Sogar eine Bar gibt es im Hochhaus, allerdings ist gerade nicht viel los, als ich sie durchquere. Die Barhocker sind alle leer. Der Barkeeper mit großen hellen Augen und hellem Haar schaut mir neugierig nach, so als würde er mich kennen. Wahrscheinlich tut er das auch, weil ich hier einige Male schon saß. Ich treffe eine ehemalige Mitschülerin, welche auf rote Keramiktöpfe mit weißen Punkten zeigt und mich fragt, ob ich die gemacht hätte. Ich schüttle den Kopf. Das war ich nicht. Einen langen Flur hinuntergehend treffe ich auf andere ehemalige Mitschüler und geselle mich zu einigen von ihnen. Mir fällt auf, daß die meisten ihre Haare gefärbt haben. Anscheinend bin ich noch die einzige, die mit ihrer Naturhaarfarbe herumläuft. Vielleicht sollte ich meine Haare ebenfalls färben. Schließlich steige ich die Treppe des Hochhauses hinauf. Ich befinde mich nur noch eine Etage unter der Dachetage, stelle ich befriedigt fest. Der letzte Schritt auf der Treppe ist ein ziemlich großer, da mehrere Treppenstufen fehlen. Doch ich bin oben. Ich habe es bis ganz oben geschafft, fabelhaft! Ein ehemaliger Praxisanleiter nimmt mich in Empfang und weist mich an, daß ich die Damen des Kammermusikchores nicht in den dort befindlichen Saal lassen soll, da gerade noch eine andere Veranstaltung stattfindet. Also gut, so lerne ich die Damen des Kammermusikchores immerhin kennen. Doch um vor dem Eingang des Saales stehen zu bleiben bin ich zu neugierig. Ich schaue mich lieber ein wenig auf dem Dach um. Es ist größtenteils offen und die Balustrade an manchen Stellen relativ niedrig, so daß man von dort in schwindelerregende Tiefen schauen kann. Aber da ich nicht schwindelfrei bin ignoriere ich diese Ausblicke und schlendere lieber hinter den Saal, wo sich ein offener Dachgarten mit grünen Pflanzen und Tieren befindet, fast wie ein kleiner Zoo. Doch ich darf mich nicht zu lange aufhalten, denn schließlich soll ich die Damen des Kammermusikchores, die älteren Damen vermutlich, die hier schon überall herumstehen, davon abhalten, den Saal zu betreten. Nicht daß sie jetzt dauernd in die Veranstaltung platzen.
Lenormandkarten: Der Mond und die Blumen