Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Mittwoch, 18. April 2007

...

Ja oder Nein
das ist hier die Frage
Ist's edler im Gemüt
selbstlos sich dem
Wohl der Allgemeinheit
zu widmen und unverzagt
Eierkuchen backend,
Friede und Freude
mit Sahnehäubchen
zu bedecken, - oder
die Pfeile des grimmigen
Blicks ertragend,
zu sich selbst zu stehen
und ein kühnes Nein
den Ja-Sagern
entgegenschleudernd,
zerbrechliche Harmonie
hinter kleinlichen
Ellenbogengittern
zu erschüttern?

Dienstag, 17. April 2007

War das ein Tag!

Ich weiß noch immer nicht, was mich geritten hat, locker lächelnd "Ja" zu sagen. Ich könnte mir jedes Haar einzeln ausraufen und mir kreuzweise den Arsch versohlen. Vielleicht merke ich mir ja so vielleicht endlich, dass man nachdenkt, bevor man spricht, GANZ BESONDERS dann, wenn man "Ja" sagt. Einen Rückzieher traue ich mich nicht mehr zu machen, weil sich mein drittoberster Chef hundert Mal bei mir bedankt und danach eine "Konferenz" mit allen Beteiligten einberufen hat, um ihnen zu verkünden, dass ich "Ja" gesagt habe und die weitere Vorgehensweise abzusprechen. Hätte ich da gesagt: "Ach wissen Sie, ich hab mich nur versprochen, ich meinte das gar nicht, ich meinte dieses andere Wort mit N...", hätten die mich erst recht für bescheuert gehalten.
Und mein Chef bemerkte sogar noch, nachdem er mich gefragt hat: "Ich hätte gar nicht gedacht, dass das so einfach gehen würde." Schlaues Kerlchen. Wenn mich nicht gerade in jenem Moment mein Hirn verlassen hätte, wäre es auch sicher nicht so einfach gegangen. So heißt es aber nun für mich, ab nächsten Montag die Suppe auszulöffeln, die ich mir eingebrockt habe.

Und eben fand ich in meinem Horoskop:

Allerdings sollten Sie sich nicht übernehmen, sich nicht in überschäumendem Optimismus zu große Verpflichtungen auferlegen, sondern immer bedenken, daß Sie auch jetzt nicht über unbegrenzte Kraftreserven verfügen.

Durch Benutzer ausgewählter Transit:
Jupiter Trigon Med.Coeli ,
aktuell ab Anfang März 2007 bis Anfang November 2007.


Das hätte ich vielleicht mal ein bißchen eher lesen sollen....

Mir ist schlecht.

Warum hab ich nur "Ja" gesagt?

Montag, 16. April 2007

...

Wenn das Bewusstsein nicht auf dieselbe Wirklichkeit gerichtet ist, in der unser Körper anwesend ist, dann löst dies extreme Angst aus. Drei Situationen in vielen Untervarianten treten auf:
1. Ein Mensch in der Warteschlange am Postschalter nimmt außer den Wartenden noch andere Wesen wahr, indem er Stimmen hört, Schattenwesen und Lichtwesen sieht oder sich einfach von fremden Wesen berührt fühlt. Sein Bewusstsein hat sich derart ausgeweitet, dass die Alltagswirklichkeit vom Meer des Träumens überflutet wird. Angst packt ihn.2. Ein Mensch betritt ein Restaurant und stellt dabei fest, dass sich einige nach ihm umdrehen, andere sich mit gesenkter Stimme unterhalten. Wenn sich bei ihm dann die Gewissheit festsetzt, dass die anderen über ihn reden und über Informationen über ihn verfügen, dann lebt er im Bewusstsein, wie es für das Träumen und das Meer des Träumens typisch ist, wo alle mit allem verbunden sind. Solche Menschen ziehen sich immer mehr zurück, brechen den Kontakt mit der Umwelt ab, leben in einem Gespinst von Bezügen, das für niemanden nachvollziehbar ist.

3. Ein Mensch versteht seine eigene Familie nicht mehr, er nimmt sich wie durch einen dunklen Tunnel von der Umwelt getrennt wahr. Er kann seine Kraft nicht mehr auf die Bewältigung der Alltagswirklichkeit richten, seine Lebensfunktionen kommen zum Erstarren und seine Kraft manifestiert sich nur in innerer Unruhe und Schlaflosigkeit: Ihn quält die Angst vor dem Verlust jeden Bezuges zum Leben, er ist depressiv. Er lebt im Bewusstsein der Zwischenwelten. Sein Bewusstsein ist im Wachtraumzustand, obwohl Wachheit gefordert ist...

...Beim Einführungsseminar in schamanische Basistechniken von letzter Woche waren unter den vierzig Teilnehmern sieben jüngere Männer und Frauen, die mit diesen Problemen kämpfen und in separaten Gesprächen betreut werden mussten. Einige von ihnen konsultierten zuvor schon einen Psychiater, erhielten Diagnosen von spiritueller Krise über Depression bis Borderline-Persönlichkeit. Aus meiner Sicht als Psychotherapeut konnte ich diese Diagnosen bestätigen. Nur hilft das nicht weiter. Diese Menschen leben in Zwischenwelten oder, um bei unserer Metapher zu bleiben, am Strand und werden von Kräften aus beiden Richtungen bedrängt. In diesem Gespaltensein lehnen sie sich selbst ab und kämpfen dann noch an einer dritten Front gegen sich selbst.
Heute wird zwar mehr von jenen gesprochen, die mutwillig oder aus reiner Neugier spirituelle Praktiken anwenden und den Boden unter den Füßen verlieren. Wir müssen vorsichtig sein mit solchen Urteilen, solange wir unsere Kinder Sprache, Mathematik und Physik lehren, nicht aber ein Basiswissen für den Umgang mit den überall verfügbaren spirituellen Praktiken vermitteln - aus falscher Angst vor Sektentum und Esoterik.
Ich treffe immer mehr Menschen, die nicht erwachen können; Erwachen im alltäglichen Sinne, weil das Träumen sie so sehr in Anspruch nimmt, dass sie viele Stunden des Alltags träumend verbringen, unfähig ihre Aufmerksamkeit auf eine anspruchsvolle Alltagsbeschäftigung auszurichten, obwohl sie intellektuell dazu ohne Zweifel in der Lage wären. Sie vermögen mit dem Tempo des Arbeitslebens nicht Schritt zu halten.
Alle aufgezählten Phänomene haben aus meiner Sicht einen gemeinsamen Kern - der Mangel an einer tragfähigen Kosmologie mit zwei Sphären: der Alltagswirklichkeit und einer Unendlichkeit, das heißt einer Sphäre, die durch eine Schwellenzone getrennt ist, in der alle möglichen anderen Wirklichkeiten entstehen und wieder vergehen können. Hier hat die Nichtalltägliche Wirklichkeit der Schamanen, das Nirwana der östlichen und der Himmel der christlichen Mythologien ihren Platz. Andererseits brauchen die Menschen Techniken, wie sie in beide Richtungen die Schwellenzone durchqueren und die nötigen Bewusstseinsänderungen initiieren. In der Sprache des Träumens gesagt: Sie müssen sowohl ihre Träume zu einem "guten Ende" träumen, als auch ihre Aufmerksamkeit für den Alltag bündeln können. Träumend brauchen wir ein defokussiertes Bewusstsein, vergleichbar mit einem Licht, dass seine Helligkeit in alle Richtungen verstrahlt, im Unterschied zum Brennstrahl des konzentrierten Alltagsbewusstseins.

(aus "Der schamanische Weg des Träumens" von Carlo Zumstein)

Das Wohnheim oder 4, 4, 11 (Malachit)

Ich wohne statt in einem normalen Haus in einem Wohnheim mit Zimmern statt Wohnungen. Alle meine Nachbarn wohnen ebenfalls dort. Noch ist es Nacht und in meinem großen Zimmer rolle ich das Bett an das Fenster und schaue hinaus. Überraschend ist mitten im Frühling Schnee gefallen, die Bäume vor dem Fenster und die Straße strahlen in einem milden weißen Licht. Ich schaue kurz irgendwohin in das Zimmer und als sich mein Blick wieder nach draußen richtet, ist der Schnee verschwunden. Sollte er so schnell geschmolzen sein? Erstaunlich! Am nächsten Morgen besuche ich die alte Frau H. Sie freut sich sehr auf ein Fest, dass an einem vierten (Juni oder Juli?) im Wohnheim stattfinden soll. Sie hat eine Zeitung auf dem Tisch zu liegen, in der sie schon vier Veranstaltungen angestrichen hat, die sie besuchen will. Ich schaue mir an, was das für Veranstaltungen sind, habe selbst aber nicht viel Lust auf das Fest. Ich verabschiede mich wieder und schaue an einen Aushang. Dort erfahre ich, dass mein Zimmer im ersten Stock liegt und eine hunderter Zimmernummer hat. Elsa hat ebenfalls ein Zimmer im ersten Stock, wie ich sehe. Auffällig ist, dass im ersten Stock, im Gegensatz zu den weiteren Stockwerken, nur wenige ihr Zimmer haben. Ich denke mir, dass sie mich wahrscheinlich dorthin gesteckt haben, weil ich vorher in der Nähe des Wohnheims gewohnt habe. Dann sehe ich meine Nachbarin Fr. M. in einer Blumenrabatte Eier suchen, und zwar richtige ungekochte Hühnereier. Ich grüße nur kurz, sie jedoch kommt freundlich auf mich zu und fragt wie es geht, bzw. ob es wieder gut ist oder besser geht, nach dem Elftem, bzw. dem Stress mit diesem. Ich weiß nicht, was sie meint, nicke aber und wechsel schnell ein paar Worte mit ihr, bevor ich mich wieder in mein Zimmer zurückziehe. Dazu klebe ich einen Aufkleber auf das Türschloß, weil das die Tür, die normalerweise nicht richtig verschlossen werden kann, meines Glaubens verriegelt. Hinter mir reißt jedoch jemand die Tür wieder auf, um mir zu zeigen, dass ich mir das nur einbilde und die Türen auf keine Weise abgeschlossen werden können, sondern für alle immer frei zugänglich sind. Diese Vorstellung, dass sich jemand ungebeten in mein Zimmer schleichen könnte, behagt mir nicht, aber es ist anscheinend nicht zu ändern.

Malachit: Er macht einfühlsam, nimmt jede Scheu und macht wissensdurstig. Wünsche und Bedürfnisse werden sichtbar, wobei deren Erfüllung uns selbst überlassen bleibt.
Er macht das Leben intensiver und der Träger liebt das Risiko und verlässt sich mehr und mehr auf sein Glück als auf pure Sicherheit.

Sonntag, 15. April 2007

Motorbootfahrt in Stockholm und Feuerinferno - Wasser und Feuer (Fluorit/ Merkur t in Opposition Uranus r)

Der Traum beginnt auf dem Balkon meiner elterlichen Wohnung. Es war ein dunkler Nord-Balkon, von Bäumen umstanden. Er ist im Traum über seine vollen vier Meter Länge mit einem relativ breiten Tisch vollgestellt, so dass nicht mehr viel Platz ist. Ich überlege, ob ich einen Teil des Tisches, der sich einzeln bewegen läßt, auf die andere Seite schiebe und so vielleicht mehr Platz gewinne, und probiere es auch gleich aus. Dann kommt mir aber der Gedanke, dass es besser wäre, einen Teil des Tisches ganz zu entsorgen. Ich setze mich wieder auf eine Bank und starre auf einen tönernen Ofen, der genauso aussieht wie der, den ich zum Kauf ins Auge gefasst habe.
Anscheinend ist der Balkon so eine Art Pausenraum, denn er schließt gleich an meine Arbeitsstätte an. Die stellvertretende Gruppenleiterin schaut zur Tür herein und ruft mich. Ob das unangenehm auffällt, wenn ich hier sitze und vor mich hin träume? Sie sagt jedoch nichts, sondern bedeutet mir nur, dass es wieder etwas zu tun gäbe. Die Klienten sind ein schwarzhaariger und ein dunkelblonder Mann, von welchen scheinbar mindestens einer ein Finne ist. Meine Kollegin, die mit am Tisch sitzt, sagt jedenfalls, dass die finnischen Männer die bestaussehendsten Männer in der Welt wären und das würde hier bestätigt. Ich antworte dazu nicht viel, denn ich finde die Männer zwar durchaus nicht unattraktiv, aber auch nicht gerade anders, und außerdem nicht so sympathisch. Irgendetwas, das sie wollen, scheint nicht zu bewilligen oder zu machen zu sein, doch durch meinen Einsatz kann ich helfen. Und schon werde ich im Traum in ein Motorboot katapultiert mitten in Stockholm, dass zwar nichts mit Finnland zu tun hat, aber Träume sind ja selten logisch.
Mit dem Motorboot fahre ich umher, an anderen Booten vorbei, auf einem von ihnen sehe ich den dunkelblonden Mann und winke. Er bemerkt oder erkennt mich nicht. Dann an einer anderen Stelle sehe ich den schwarzhaarigen Mann mit einer Pudelmütze. Dieser bemerkt und sieht mich ebenfalls nicht. Nun fahre ich im rasenden Tempo eine Straße hinunter. Seltsam ist, dass auf der Straße Menschen laufen, aber ich trotzdem gleichzeitig mit dem Motorboot auf Wasser fahre. Irgendwie habe ich nicht rechtzeitig mitbekommen, auf welcher Spur ich bleiben muß, so dass nun reger Gegenverkehr in Form von Leuten herrscht, die mir erschreckt aus dem Weg springen. Im Traum komme ich nicht auf die Idee, die Geschwindigkeit zu drosseln, aber das wäre wahrscheinlich auch nicht gegangen. Große Wasserfontänen spritzen vor dem Bug des Bootes hoch und meine Haare werden vom Wind nach vorne geweht, so dass ich Mühe habe, durch das Wasser hindurch noch etwas vor mir zu erkennen. Trotzdem gelingt es mir, ohne Zusammenstoß unbeschadet durch den Verkehr zu kommen und auf die richtige Spur zu wechseln.
Nun bin ich an meine Arbeitsstelle zurückkatapultiert. Auch die beiden Männer sind wieder da. Sie wollen sich bedanken und haben große Tortenstücke mitgebracht, über die sich schon meine Kollegen her machen. Einer von beiden drückt mir verschiedene Zettel in die Hand, die ich nicht alle lese, aber auf einem davon sehe ich, dass er schreibt, weil er ich bedanken möchte.
Bei den nächsten Klienten ist ein junges Mädchen mit dabei, die plötzlich unvermittelt mit der Faust gegen eine Wand schlägt, um zu prüfen, ob sie die Wand durchstoßen und herausspringen kann. Doch diese Wand ist fest. Nun versucht sie es auf einer anderen Seite. Ein wenig irritiert schaue ich zu und bemerke gleich, als sie nur vortastet, dass es hinter der Tapete rieselt, deshalb ahne ich schon, dass sie hier mehr Glück hat. Mit einem ungemein kraftvollen Schlag hat sie ein großes Loch in die Wand geschlagen, ohne jedoch durchzukommen. Jetzt versucht sie es noch bei der Fensterscheibe, aber auch diese hält stand. Sie verschwindet nun in den Nebenräumen, aber dieses Loch in der Wand ärgert mich, denn ich weiß genau, dass ICH es wieder zuschmieren muss. Deshalb komme ich auf die Idee, diese Aufgabe einfach ihr zuzuweisen - schließlich hat sie das Loch verbrochen -, laufe hinter ihr her und rufe "Kleines! Hey, Kleines!". Ich finde sie bei einer Kollegin, von der sie schon die Aufgabe bekommen hat, aus verschiedenen Teilen (sieben?) einen Schlüssel zu basteln. Ich sage deshalb meiner Kollegin Bescheid, dass sie sie, wenn sie mit dieser Aufgabe fertig ist, zu mir schicken soll. Als es soweit ist, drücke ich ihr einen Eimer mit Spachtelmasse in die Hand und erkläre ihr ganz freundlich, wie sie das Loch wieder zuzumachen hat. Aus dem Mädchen ist jetzt ein kleiner Junge geworden, der sich mit vollem Eifer in die Arbeit stürzt und sich hinterher sogar bei mir bedankt. Anscheinend habe ich ihm mit Übertragung dieser Aufgabe ganz neue Perspektiven eröffnet und er weiß jetzt wohl genau, was er später mal machen möchte (Maurer?).
Aus einem mir nicht bewußtem Grund mache ich mich nun aus meiner Arbeitsstelle fort, obwohl die Arbeitszeit noch gar nicht vorbei ist. Es ist schon Nacht und ich kann mich nicht mehr erinnern, wohin ich wollte, jedoch versperrt mir ein großer LKW den Weg, der anscheinend versucht, um eine Kurve zu kommen, es aber wegen einem Müllberg nicht schafft. Ich muss daher einen kleinen Umweg machen und sehe erst als ich an dem LKW vorbei bin, dass es sich um ein Feuerwehrauto handelt. Von denen stehen noch viel mehr herum und dann sehe ich auch schon, warum. In einiger Entfernung gegenüber brennt der Dachstuhl eines Hauses. Dort, wo ich jetzt stehe, sind dicht an dicht Feuerwehrschläuche aufgebaut, die gleich losgehen werden. Da ich fürchte, mitten in das Wasser zu geraten, gehe ich wieder ein Stück zurück und bleibe auf dem Gehsteig stehen, um die Löscharbeiten weiter zu beobachten. Plötzlich scheint es, als explodiere eine große Antenne über dem Dachstuhl. Ein Feuerball ist zu sehen und auf einmal fliegen Trümmer durch die Gegend. Ein großer Flugzeugpropeller kommt direkt auf mich zu geflogen, obwohl ich gar kein Flugzeug gesehen habe. Ich drehe mich um und renne, habe aber Angst, dass mir das Teil von hinten unbemerkt den Kopf absäbelt, weshalb ich es dann doch sicherer finde mich wieder umzudrehen und stehen zu bleiben. Der Propeller geht nur einige Meter von mir entfernt zu Boden. Nun drehe ich mich erneut um, um mich aus dem Katastrophengebiet zu entfernen. Bisher erschien mir alles nur wie ein relativ kleines Feuer und ich habe auch keine Menschen gesehen, die irgendwie gefährdet waren, doch nun erkenne ich genau in der anderen Richtung das ganze Ausmaß der Katastrophe. Es muss noch viel mehr geschehen sein, als ein kleines Dachstuhlfeuer, denn ich sehe überall brennende Menschen. Sie liegen übereinander auf dem Gehsteig und glühen zwischen schwarz verkohlten Gliedmaßen wie durchgebrannte Kohlen, auffällig ist, dass auch die Augen alle glühen, während die Gesichter schwarz sind. Einige der brennenden Menschen laufen noch wie feurige Schemen umher und werden von plötzlichen Windstößen zu Asche verweht.
Mir wird klar, welch ein riesiges Glück ich hatte, dass ich genau zu diesem Zeitpunkt weggegangen war und mich dort aufhielt, wo ich das Feuer zuerst entdeckte. Wäre ich ganz normal an meinem Arbeitsplatz geblieben, hätte es mich vielleicht ebenfalls erwischen können. Und wieder kommt der Gedanke an einen Schutzengel hoch, bevor ich aus dem Traum erwache.

Bemerkung: Zur Zeit stecke ich in einer mehrmonatigen Neptun t/Mars r - Opposition, Wasser im Kampf gegen das Feuer? (übrigens ist Mars der Herrscher meines Berufshauses)

große Feuersbrunst
Volkstümlich: (europ.) bedeutet für Matrosen eine günstige und sichere Reise, für Literaten Erfolg und Auszeichnungen sowie unbegrenzten Erfolg für Geschäftsleute; -
Feuerspritze
Volkstümlich: (arab.) in Tätigkeit sehen: du wirst einen gewaltigen Beschützer bekommen; -
(ind. ) : - die Tage des Glücks sind nicht mehr fern.
Feuerwehr
Psychologisch: Waren Sie selbst aktiv am Einsatz beteiligt? Dann neigen Sie vermutlich auch in Ihrem Gefühlsbereich dazu, das Feuer lieber zu früh als zu spät unter Kontrolle zu halten. Eher das Gegenteil trifft zu, wenn man sich im Traum als faszinierter Beobachter eines Brandes erlebt, der dem Feuerwehreinsatz wie einem spannenden Film zusieht. Vielleicht äußert sich in der Symbolik ein uneingestandener Hang zur Pyromanie, der sich nur ungern mit den kontrolliert züngelnden Flammen eines Kaminfeuers zufriedengibt. Sich häufig wiederholende Feuerwehrträume sind durchaus als Hinweis zu verstehen, daß man real - oder emotional - ein bißchen mehr als andere Leute zum "Zündeln" neigt. (Zum Glück kommen Feuerwehrträume bei mir nicht sehr häufig vor. *gg*)
Abrennen
Psychologisch: brennt der Dachstuhl eines Hauses ab, sind die Kopfnerven oder die geistige Grundhaltung des Träumers gestört, oder in der Steuerzentrale des Gehirns geriet irgend etwas in Unordnung. Spirituell: Feuer und Wasser symbolisieren stets seelische Energie: Feuer reinigt. Helle Flammen kündigen eine neue Idee an.
Volkstümlich: (europ.) auf ein Haus zugehen, dessen Dachstuhl brennt: man sollte in einer aktuellen Angelegenheit lieber einen Rückzug planen; (manchmal auch Signal für eine Stirnhöhlenerkrankung)
Explosion
Psychologisch: Sie ist häufig ein Gefahrenzeichen, deutet an, daß irgend etwas in unserem zentralen Nervensystem nicht stimmt. Als Traumbild weist die Explosion auf einen psychischen Zusammenbruch oder auf einen heftigen Streit hin. Wird eine heftige Explosion des Zorns, der Angst oder sexueller Entspannung eher wie ein Gewitter empfunden, hat dies die Bedeutung, daß die Auseinandersetzung bereinigend wirkt. Die Explosion kann sich sowohl auf den privaten, als auch auf den beruflichen Bereich des Träumenden beziehen.
Spirituell: Eine Explosion im Traum verweist auf der spirituellen Ebene auf eine Art von Offenbarung.
Volkstümlich: (europ.) mit Todesopfern: man wird aus einer kritisch gefährlichen Lage, ohne Schaden zu nehmen, herauskommen;
das eigene Gesicht oder eines anderen geschwärzt oder entstellt glauben: ohne eigenes Zutun einer Taktlosigkeit beschuldigt werden, wobei die Umstände aber gegen einem sprechen;
Propeller
Psychologisch:
Ein Propeller als Traumbild drückt den Wunsch des Träumenden aus, eine Entdeckungsreise in das Land der Bewußtheit zu unternehmen. Der Träumende hat eine große Kraft zur Verfügung, die ihn auf seinem Weg vorantreibt. Vor allem seine Gefühle, die er gut "im Griff hat", unterstützen ihn dabei.
Spirituell: Auf dieser Ebene zeigt der Propeller im Traum, daß hinter dem Tun des Träumenden ein gewisses Maß an spirituellem Drang steckt.
Brand
Psychologisch:
Die Entdeckung eines Brandherdes im Traum kann, wenn er nicht Erinnerung an wirkliches Geschehen ist, eine Umstellung unseres bisherigen Lebens bewirken und erfordert Gewissens- und Gefühlsforschung. Es kann sich im Brande nur um unterdrückte Affekte der Erbitterung, der Rache handeln. Hie und da sind diese Träume Anzeichen geistiger Erkrankung. Brandträume müssen sehr ernst genommen werden. Zu diesem Gleichnis greift die Seele nur, wenn sie ernste Gefahr sieht. Man sollte beobachten, wo im Haus (siehe dort) der Brand ausbricht.

Hm, symbolisch wird ja der Dachstuhl immer mit dem Kopf der jeweiligen Person gedeutet, was bedeutet dann aber eine riesige Antenne auf dem Dach, die explodiert? Stehe ich kurz vor der geistigen Selbstentzündung, kurz vor dem Wahnsinn? Oder einer Hirnhautentzündung? Interessant dabei ist, dass der Fluorit dem Kronen- und dem Scheitelchakra zugeordnet wird.

Zitat Fluorit: Durch seine stark inspirierende Wirkung auf das Gehirn und die Gedanken fördert er Aufnahmefähigkeit, Intuition und Konzentration. Ihnen wird ein Schutzwall beschert, welcher keine böse Macht in Sie eindringen läßt. Krebs und Aids sollen genauso ihre Chancen verlieren wie negative Wünsche von Mitmenschen.

Letzteres erinnert mich an meine Gedanken bezüglich eines Schutzengels im Traum.

Samstag, 14. April 2007

...

In meinem Buch
gehört dir
die erste Seite,
ich lese dir vor
von deiner Haut
und deinen Küssen,
die Worte wandeln,
verändern sich,
du kennst sie nicht,
doch du verstehst,
sie klingen in
der Tonleiter
des Lebens,
aus staubigen Seiten
flieht der Duft
von grünem Bärlauch
und macht Hunger
auf weiße Wolken

Freitag, 13. April 2007

Totentanz

Das bombige Wetter verführte mich nach der Arbeit zu einem kleinen Ausflug ins Grüne. Allerdings war ich nicht die einzige mit dieser Idee und direkt am Wasser herrschte Hochbetrieb, so dass ich mich in den Wald schlug, um erst den toten Spreepark und dann das sowjetische Ehrenmal für die gefallenen Soldaten zu besuchen. Im Wald roch es die ganze Zeit so würzig-lecker nach Mittagessen, worüber ich mich wunderte, bis ich bemerkte, dass der Boden über und über mit Bärlauch bedeckt war, der so appetitanregend duftete. Jetzt verstehe ich auch, warum es auf einmal so viele Bärlauch-Produkte im Handel gibt - Bärlauchkäse, Bärlauchquark, Bärlauchwurst, Bärlauchnudeln, Bärlauchbrot usw. usf. Wahrscheinlich ernten sie dazu die wie Unkraut wachsenden Bärlauchfelder im Plänterwald ab.

Donnerstag, 12. April 2007

...

Rabbi Meiir sagt: Der erste Mensch war ein großer Frommer. Als er sah, dass durch ihn der Tod als Strafe verhängt wurde, da setzte er sich zum Fasten für hundertunddreißig Jahre, trennte sich von seiner Frau für hundertunddreißig Jahre und trug Kleider aus Feigenblättern für hundertunddreißig Jahre.
(aus dem Talmud, Eruwin 18b)

Das Volk, das niemals flog (Tigerauge)

Vieles habe ich mir nicht gemerkt. Ich weiß nur noch, dass ich in der letzten Nacht äußerst witzig war. Ich habe ständig Sprüche geklopft, die auch immer gut aufgenommen und mit Gelächter quittiert wurden. Im zweiten Teil der Nacht jedoch lernte ich die Sprache der Traumzeit. Dies hört sich schwieriger an als es ist, weil die Wörter der Traumzeit genau dieselben sind, die ich schon aus meinem Wortschatz kenne, nur dass sie eine völlig andere Bedeutung haben, als man gemeinhin annimmt, wenn sie entschlüsselt sind (Blavatsky läßt grüßen). So sah ich also vier dieser Wörter auf einen Zettel geschrieben und dahinter ihre "Übersetzung". Leider kann ich mich von allen vier Wörtern nur an ein einziges erinnern, nämlich:

Endzeit = das Volk, das niemals flog

Was immer das bedeutet, im Traum wußte ich es.

Das war ja auch gerade putzig....

Kommt ein Klient und will sich nur eine Bescheinigung abholen, ich hatte schon alles vorbereitet, zieht eine kilometerlange Fahne aus Alkohol und ungewaschenen Klamotten hinter sich her. Zum Glück hatte ich Fenster offen, sonst wäre ich bei so duftintensiver männlicher Präsenz zu Boden gegangen. Doch statt die Bescheinigung zu nehmen und zu gehen, bietet er mir Brezeln an und hat anscheinend das Bedürfnis noch etwas zu plaudern. Er erzählt mir, dass ihn seine Frau, eine Tschechin mit gefälschtem Pass, auf einem riesigen Berg Schulden hat sitzen lassen, inklusive Mietschulden, da sie das Geld für die Mieten nie eingezahlt, sondern sich damit aus dem Staub gemacht hat. Jetzt hätte er die Schnauze voll von Frauen - erstmal. Aber sein kleiner Sohn hätte gerne wieder eine neue Mama. Sagt er und erklärt weiter, dass er sicherlich nochmal zu mir kommen müsse, da er diverse andere Bescheinigungen benötige, da wäre ich doch wahrscheinlich ebenfalls zuständig. Dann geht er und lässt seine Brezeln liegen.

Preisfrage

Wenn überall Strümpfe und Schuhe auf den Straßen liegen, die Vögel in den höchsten Tönen singen und ich stundenlang den Stadtplan nach Wanderwegen abgrase, ohne zu wissen, wo ich die Zeit zum Wandern hernehmen soll.....was ist es dann?

Kennt das von euch auch jemand,

dass man manchmal das Gefühl hat, dass sich in einem noch eine völlig fremde Person befindet, jemanden, den man überhaupt nicht kennt, der aber bei allem mit dabei ist. Ich mein, ich bin nicht schizophren oder so und höre auch keine Stimmen, aber es ist teilweise so, als wäre diese andere Person zum Greifen nah, so wie einem ein Wort auf der Zunge liegt, das einem aber doch nicht einfällt, aber trotzdem so nah, das es nur eines kleinen Anstoßes, einer kleinen Wirkung von außen oder auch einer minimalen Bewußtseinsänderung bedarf, damit diese Person zum Vorschein kommt, und doch scheint dieser winzige Schritt so weit entfernt, so unmöglich, dass es diese andere niemals geben wird. Sie existiert nur als ein Schatten, der auf seinen Ausbruch wartet und dessen Dasein ich stets so spüre, als würde er direkt neben mir stehen. Und wenn ich mir dann vorstelle, dass ein kleiner Anstoß zu einem Weltzusammenbruch führt und eine völlig andere Persönlichkeit den Trümmern entsteigt, frage ich mich, was für eine Person das sein würde. Manchmal denke ich, dass sie absolut großartig und wunderbar sein würde, manchmal habe ich aber auch die Vision eines übelgelaunten Rüpels vor mir. Und wer sie wirklich ist, werde ich wohl nie erfahren, da sie sich bei bisherigen Weltzusammenbrüchen immer entzog, obwohl sie doch ständig nur auf eine Gelegenheit zu warten scheint.

Mittwoch, 11. April 2007

Hm, ist das lecker....

Durch puren Zufall habe ich heute bei Netto die frühere DDR-Orangenmarmelade gefunden. Die hatte ich schon, wie andere Dinge, vermißt, aber es gibt sie tatsächlich noch - natürlich in einer neuen Verpackung. Aufgefallen ist sie mir heute nur, weil kein Firmenname draufstand und das ist ja eher ungewöhnlich, weil normalerweise die Markennamen groß, größer und noch größer auf jedem Produkt prangen. Also dachte ich bei mir, sollte das etwa...., könnte das etwa....Als ich dann las, dass die in Rostock hergestellt wird, war ich mir schon fast sicher. Ich mir also ein Weißbrot geschnappt und nach Hause und wirklich, die schmeckt ganz genauso wie früher, schön herb, aber auch nicht zu herb, sondern genau die richtige Mischung aus herb und süß, mit garantiert hauchzart geschnittener Orangenschale. Obwohl man Hundert Millionen andere Orangenmarmeladen und -konfitüren im Angebot findet, diese eine schmeckt selbst jetzt noch am besten. Was für eine glückliche Wiedervereinigung! Ab und zu findet man doch einige Vermißte wieder. Jetzt fehlen nur noch die original DDR-Schrippen. Der einzige Bäcker, den ich kenne, wo es die noch gibt, ist leider so weit entfernt, dass ich immer zu faul bin, da hinzufahren seit ich nicht mehr direkt dort arbeite. Zwei Stunden Fahrzeit für ein paar Schrippen ist dann doch etwas viel.

Traumzeit (Goldtopas)

In einiger Entfernung beobachte ich eine Frau mit einem Kind. Ich weiß zwar nicht wieso, aber im Traum bin ich mir sicher, dass es Traumzeit ist. Sie beugt sich hinunter und scheint dem Kind etwas zu erklären. Was mich bei dieser Beobachtung überrascht, ist das Aussehen von Traumzeit, denn ich finde im ersten Moment, dass sie vollkommen anders aussieht, als ich sie mir vorgestellt hätte (obwohl ich nicht wirklich eine Vorstellung habe). Sie hat kurze schwarze Haare, sehr wellig und voll, aber eher helle Haut und eine gekrümmte Nase, eine typisch südländische Nase. Spontan würde ich ihr Aussehen als spanisch oder mexikanisch bezeichnen. Doch dann denke ich, dass es eigentlich ganz klar hätte sein müssen, dass sie so aussieht, da alles darauf hinwies.

Auszug 4 Geheimlehre II - Stichworte: Prometheus-Mythos, das Schicksal der vierten Rasse im Exodus, esoterische Cyklen, künftiges Schicksal der fünften Rasse und Entstehen der sechsten Rasse

...studiert Alte Weisheit in den alten Dramen, den indischen und den griechischen, leset sorgfältig den ,,Gefesselten Prometheus“, der vor 2400 Jahren in den Theatern von Athen aufgeführt wurde! Der Mythos gehört weder dem Hesiod noch dem Aischylos an; sondern wie Bunsen sagt, ist er ,,älter als
die Hellenen selbst“, denn er gehört in Wahrheit dem Aufdämmern menschlichen Bewußtseins an. Der gekreuzigte Titan ist das personifizierte Symbol des kollektiven Logos, der ,,Schar“, und der ,,Herren der Weisheit“ oder des Himmlischen Menschen, welcher sich in der Menschheit inkarnierte. Obendrein war, wie sein Name (Pro-metheus, ,,der vor sich sieht“ oder die Zukunft sieht) zeigt - unter den Künsten, die er erfand und der Menschheit lehrte, psychologische Einsicht nicht die letzte. Denn, wie er den Töchtern des Okeanos klagt:

Ich gab
Der Seherkunst Gebräuche
ihnen an,
Aus Träumen lehrt‘ ich sie
das Künftige
Zuerst erfahren . .
all die
schwere Kunst
Wies ich den
Menschen . . . . . . . . . . .


Der Menschheit Künste sind Prometheus‘ Werk.
Der prometheische Mythos ist in der That eine Weissagung; aber er bezieht sich nicht auf irgend einen der cyklischen Heilande, welche periodisch in verschiedenen Ländern und unter verschiedenen Nationen in ihren vergänglichen Entwicklungsbedingungen aufgetreten sind. Er deutet auf das letzte der Geheimnisse der zyklischen Umwandlungen, in deren Verlauf die Menschheit, nachdem sie vom ätherischen zum festen körperlichen Zustande, von der geistigen zur physiologischen Fortpflanzung übergegangen ist, nun mehr vorwärts auf dem entgegengesetzten Bogen des Zyklus nach jener zweiten Phase ihres ursprünglichen Zustandes geführt wird, wo das Weib keinen Mann kannte, und die menschliche Nachkommenschaft erschaffen, nicht erzeugt wurde.
Jener Zustand wird für sie und für die Welt im ganzen wiederkehren, wenn die letztere die Wahrheiten, welche diesem großen Geschlechtsprobleme zu Grunde liegen, entdecken und wirklich erfassen wird....
....Dann wird, wie einstmals in einem Briefe an einen Theosophen ausgesprochen wurde:
Die Welt eine Rasse von Buddhas oder Christussen haben, denn die Welt wird entdeckt haben, daß die Individuen es in ihrer eigenen Macht haben, Buddhagleiche Kinder - oder Dämonen zu erzeugen. . . . Wenn jene Erkenntnis kommt, werden alle dogmatischen Religionen, und mit diesen die Dämonen aussterben...
....Wenn wir über die fortlaufende Entwicklung der Allegorie und den Charakter der Helden nachdenken, kann das Geheimnis enträtselt werden. Kronos ist natürlich die ,,Zeit“ in ihrem zyklischen Verlaufe. Er verschlingt seine Kinder - einschließlich der persönlichen Götter der exoterischen Dogmen. Anstatt des Zeus hat er sein Steinbild verschlungen, aber das Symbol ist gewachsen, und hat sich nur in der menschlichen Phantasie entwickelt, so wie die Menschheit auf ihrem abwärts gerichteten Cyklus nur zu ihrer physischen und intellektuellen - nicht zur geistigen- Vervollkommnung fortgeschritten ist. Wenn sie in ihrer geistigen Entwicklung ebenso weit vorgeschritten ist, wird Kronos nicht länger getäuscht sein. Anstatt des Steinbildes wird er die anthropomorphische Dichtung selbst verschlungen haben. Denn die Schlange der Weisheit, repräsentiert in den Sabazischen Mysterien durch den anthropomorphisierten Logos, die Einheit der geistigen und physischen Kräfte, wird in der Zeit (Chronos) eine Nachkommenschaft erzeugt haben - den Dionysos-Bacchus‘ oder den ,,dunklen Epaphos“, den ,,Mächtigen“,die Rasse, welche ihn besiegen wird....
......
Von der vierten Rasse erhielten die frühen Ârier ihre Kenntnis von dem „Bündel wundervoller Dinge“, der Sabhâ und Mâyâsabhâ, erwähnt im Mahâbhârata, dem Geschenk des Mâyâsura an die Pândavas. Aus ihnen lernten sie die Aeronautik, Vimâna Vidyâ, die ,,Kenntnis des Fliegens in Luftfahrzeugen“, und daher ihre großen Künste der Meteorographie und Meteorologie. Von ihnen ererbten auch
die Ârier ihre höchst wertvolle Wissenschaft von den verborgenen Kräften kostbarer und anderer Steine, von der Chemie oder vielmehr Alchimie, der Mineralogie, Geologie, Physik und Astronomie.
Verschiedene Male hat sich die Schreiberin die Frage vorgelegt: ist die Geschichte des Auszuges zum mindesten in seinen Einzelheiten - wie sie im alten Testamente erzählt wird, originell? Oder ist sie, wie die Geschichte des Moses selbst und viele andere, einfach eine andere Lesart der von den Atlantiern erzählten Sagen? Denn wer, wenn er die über die letzteren erzählte Geschichte hört, wird verfehlen, die große Ähnlichkeit in den Grundzügen wahrzunehmen?
Man erinnere sich an den Zorn ,,Gottes“ über die Halsstarrigkeit des Pharaoh, an seinen den ,,Auserwählten“ gegebenen Befehl, die Ägypter vor der Abreise ihrer ,,silbernen und goldenen Gefäße“ zu berauben“, und schließlich an die samt ihrem Pharaoh im roten Meere ertränkten Ägypter. Dann lese man das folgende Bruchstück der früheren Geschichte aus dem Kommentare:
Und der ,,Große König mit dem glänzenden Gesicht“, der Führer aller Gelbgesichtigen, war traurig, da er die Sünden der Schwarzgesichtigen sah. Er sendete seine Luftfahrzeuge (Vimânas) an alle seine verbrüderte Führer (Führer anderer Nationen und Stämme) mit frommen Männern darin, sagend:
,,Bereitet euch vor. Erhebet euch, ihr Männer des guten Gesetzes, und durchqueret das Land, dieweil es (noch) trocken ist.
„Die Herren des Sturmes kommen heran. Ihre Wagen nähern sich dem Lande. Eine Nacht und zwei Tage nur sollen die Herren des dunklen Gesichtes (die Zauberer) auf diesem geduldigen Lande leben. Sein Schicksal ist besiegelt, und sie müssen mit ihm untergehen. Die niederen Herren der Feuer (die Gnomen und Feuerelementale) bereiten ihre magischen Agnyastra (durch Magie erzeugte Feuerwaffen) vor. Aber die Herren des dunklen Auges (,,bösen Auges“) sind stärker als sie (die Elementale), und sie sind die Sklaven der Mächtigen. Sie sind bewandert in Astra (Vidyâ, der höchsten magischen Wissenschaft). Kommt und gebrauchet die euren (d. i. eure magischen Kräfte, um jenen der Zauberer entgegenzuarbeiten). Möge jeder Herr des glänzenden Gesichtes (ein Adept der weißen Magie) den Vimâna eines jeden Herrn des dunklen Gesichtes in seine Hände (oder seinen Besitz) kommen lassen, damit keiner (der Zauberer) durch dieses Hilfsmittel den Wassern entkommen, der Rute der Vier (karmischen Gottheiten) entgehen und seine verruchten (Anhänger oder Leute) retten könne.
,,Möge jedes Gelbgesicht von sich Schlaf aussenden zu (mesmerisieren?) jedem (jedes) Schwarzgesicht. Mögen selbst sie (die Zauberer) Schmerz und Leiden entgehen. Möge jeder den Sonnengöttern treue Mensch jeden unter den Mondgöttern stehenden Menschen binden (paralysieren), damit er nicht leide oder seinem Schicksale entrinne.
„Und möge jedes Gelbgesicht von seinem Lebenswasser (Blut) dem sprechenden Tiere eines Schwarzgesichtes anbieten, damit es seinen Meister nicht aufwecke. ]
„Die Stunde hat geschlagen, die schwarze Nacht ist nahe.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
„Ihr Schicksal sei erfüllt. Wir sind die Diener der Großen Vier. Mögen die Könige des Lichtes zurückkehren.“
Der Große König fiel auf sein glänzendes Gesicht und weinte. . . .Als die Könige sich versammelten, hatten die Wasser sich bereits geregt. . . .(Aber) die Völker hatten jetzt die trockenen Länder durchquert. Sie waren jenseits der Wassermarke. Ihre Könige erreichten sie in ihren Vimânas, und führten sie hin zu den Ländern von Feuer und Metall (Ost und Nord). An einer anderen Stelle wird noch gesagt:
Sterne (Meteore) hagelten auf die Länder der Schwarzgesichter; aber sie schliefen. Die sprechenden Tiere (die magischen Wächter) verhielten sich ruhig.
Die niederen Herren warteten auf Befehle, aber sie kamen nicht, denn ihre Meister schliefen.
Die Wasser erhoben sich, und bedeckten die Thäler von einem Ende der Erde bis zum andern. Hochländer blieben übrig, der Grund der Erde (die Länder der Antipoden) blieb trocken. Dort wohnten jene, die entkamen; die Menschen mit den gelben Gesichtern und dem geraden Auge (die offenen und aufrichtigen Menschen).
Als die Herren der dunklen Gesichter erwachten und sich an ihre Vimânas erinnerten, um den steigenden Gewässern zu entrinnen, fanden sie dieselben verschwunden....
...Das klingt in hohem Maße wie das ursprüngliche Material, auf dem die ähnliche Geschichte im Exodus viele hunderttausend Jahre später aufgebaut wurde. Die Lebensbeschreibung des Moses, die Geschichte seiner Geburt, Kindheit und Rettung aus dem Nil durch die Tochter des Pharaoh ist, wie jetzt nachgewiesen, nach der chaldäischen Erzählung vom Sargon bearbeitet worden. Und wenn so, wofür die assyrischen Ziegel im britischen Museum ein guter Beweis sind, warum nicht auch jene von den Juden, die den Ägyptern ihre Juwelen raubten, vom Tode des Pharaoh und seiner Armee und so fort? Die riesigen Magier von Ruta und Daitya, die ,,Herren des dunklen Gesichtes“ können in der späteren Erzählung zu den ägyptischen Magiern geworden sein, und die gelbgesichtigen Völker der fünften Rasse zu den tugendhaften Söhnen Jakob; zum ,,auserwählten Volk!“....
....Die Zivilisation der Atlantier war größer als selbst jene der Ägypter. Ihre entarteten Nachkommen, das Volk von Platos Atlantis, waren es, die die ersten Pyramiden in dem Lande erbauten, und das sicherlich vor der Ankunft der „östlichen Äthiopier“, wie Herodot die Ägypter nennt. Dies kann wohl geschlossen werden aus der von Ammianus Marcellinus aufgestellten Behauptung, welcher von den Pyramiden sagt:
Da sind auch unterirdische Gänge und gewundene Verstecke, welche, wie es heißt, von Männern, die in den alten Mysterien geschickt waren, mit Hilfe welcher sie das Herannahen einer Flut wahrsagten, an verschiedenen Stellen erbaut wurden, damit nicht die Erinnerung an alle ihre heiligen Gebräuche verloren gehen solle. Diese Menschen, die „das Herannahen von Fluten vorhersagten“, waren nicht Ägypter, welche niemals eine solche gehabt hatten, ausgenommen das periodische Steigen des Nils. Was waren sie? Die letzten Überreste der Atlantier....
Da die Europäer mit den wirklichen Tierkreisen von Indien unbekannt sind und jene, von denen sie zufällig Kenntnis haben, nicht verstehen, wofür Bentley Zeuge ist, so wird dem Leser empfohlen, zur Bewahrheitung des Satzes sich dem Werke des Denon zuzuwenden, in welchem die zwei berühmten ägyptischen Tierkreise gefunden und untersucht werden können. Da die Schreiberin sie persönlich gesehen hat, so braucht sie nicht länger auf das zu vertrauen, was andere Forscher - welche beide sehr sorgfältig geprüft und studiert haben - über dieselben zu sagen haben. Die Behauptung der ägyptischen. Priester gegenüber Herodot, daß der irdische Pol und der Pol der Ekliptik früher zusammengefallen sind, ist durch Mackey bestätigt worden, welcher feststellt, daß die Pole auf den Tierkreisen in beiden Lagen dargestellt sind. Und auf jenem, welcher die Pole (Polaraxen) unter rechten Winkeln zeigt,befinden sich Zeichen, welche zeigen, daß es nicht das letzte Mal war, daß sie sich in jener Stellung befanden; sondern das erste (- nachdem die Tierkreise gezeichnet worden waren). Der Steinbock ist darin am Nordpole dargestellt; und der Krebs ist nahe seiner Mitte am Südpole geteilt; was eine Bestätigung dafür ist, daß sie ursprünglich ihren Winter hatten, als die Sonne im Krebs war. Aber die Hauptkennzeichen dafür, daß es ein Denkmal ist, das an das erste Mal erinnert, daß der Pol in jener Lage gewesen war, sind der Löwe und die Jungfrau...

...Welche Zeit ist diesem Volke zuzuschreiben? Wir hören von 4000, höchstens 5000 Jahren v. Ch. (Maspéro). Nun wird behauptet, daß mit Hilfe des Cyklus von 25 868 Jahren (des siderischen Jahres) das annähernde Jahr der Aufrichtung der großen Pyramide festgestellt werden kann.
Unter der Annahme, daß der lange, enge, abfallende Gang, der vom Eingange ausgeht, gegen den Polarstern der Pyramidenerbauer gerichtet war, haben die Astronomen gezeigt, daß im Jahre 2170 v. Chr. der Gang auf Alpha Draconis, den damaligen Polarstern, zeigte. . . . Der Astronom Herr Richard A. Proctor,sagt, nachdem er festgestellt, daß der Polarstern in der verlangten Lage sich ebensowohl um 3350 v. Chr. befunden hat, wie zu 2170 v. Chr.: ,,Jede von diesen beiden wurde der Lage des absteigenden Ganges in der großen Pyramide entsprechen; aber die Ägyptologen sagen uns, daß unbedingt kein Zweifel darüber sein kann, daß die spätere Periode viel zu spät ist.“
Aber es wird uns auch gesagt:
Da diese gegenseitige Stellung von Alpha Draconis und Alkyone eine außergewöhnliche ist, . . . . konnte sie sich ein ganzes siderisches Jahr lang nicht wieder ereignen. Dies beweist, daß, nachdem der Dendera - Tierkreis den Ablauf von drei siderischen Jahren zeigt, die große Pyramide vor 78000 Jahren erbaut worden sein muß, oder daß doch diese Möglichkeit zum mindesten ebenso leicht angenommen zu werden verdient, als das spätere Datum von 3350 v. Ch. Nun finden sich auf dem Tierkreise eines gewissen Tempels im fernen Nordindien dieselben Eigenschaften der Zeichen, wie auf dem Tierkreise von Dendera. Jene, welche die indischen Symbole und Konstellationen gut kennen, werden imstande sein, aus der Beschreibung der ägyptischen herauszufinden, ob die Zeitangaben richtig sind oder nicht. Auf dem Tierkreise von Dendera, wie er von den modernen ägyptischen koptischen und griechischen Adepten aufbewahrt, und von Mackey etwas anders erklärt ist, steht der Löwe auf der Hydra und sein Schweif ist nahezu gestreckt, und deutet in einem Winkel von vierzig oder fünfzig Graden nach abwärts, welche Lage mit der ursprünglichen Gestaltung dieser Konstellationen übereinstimmt. Doch fügt Mackey hinzu:
An vielen Orten sehen wir den Löwen (Sinha), wie sein Schweif über seinen Rücken emporgerichtet ist und in ein Schlangenhaupt endet; wodurch gezeigt wird, daß der Löwe umgekehrt worden ist: was in der That mit dem ganzen Tierkreise, und mit jeder anderen Konstellation der Fall gewesen sein muß, als der Pol umgekehrt wurde.
Einen kreisförmigen Zodiak besprechend, der auch von Denon gegeben ist, sagt er:
Dort . . . . steht der Löwe auf der Schlange, und sein Schwanz bildet eine Krümmung nach abwärts, woraus wir finden, daß, obwohl sechs- oder siebenhunderttausend Jahre zwischen den beiden Positionen vergangen sein müssen, sie doch nur wenig oder keinen Unterschied in der Konstellation des Löwen und der Wasserschlange hervorgebracht haben; indessen die Jungfrau auf den beiden sehr verschieden dargestellt ist - auf dem kreisförmigen Zodiak säugt die Jungfrau ihr Kind: aber es scheint, daß sie diese Vorstellung nicht hatten, als der Pol das erste Mal in der Ebene der Ekliptik war; denn auf diesem Zodiak, wie er von Denon gegeben ist, sehen wir drei Jungfrauen zwischen dem Löwen und der Waage, von denen die letzte in ihrer Hand eine Kornähre hält. Es ist sehr zu bedauern, daß in diesem Zodiak ein Bruch der Figuren in dem hinteren Teile des Löwen und am Anfange der Jungfrau sich befindet, der von jedem Zeichen einen Dekan weggenommen hat.
Nichtsdestoweniger ist die Bedeutung klar, nachdem die drei Tierkreise drei verschiedenen Epochen angehören; nämlich den letzten drei Familienrassen der vierten Unterrasse der fünften Wurzelrasse, von denen eine jede annähernd 25 000 bis 30 000 Jahre gelebt haben muss. Die erste von diesen, die ,,Âryo-Asiaten“, waren Zeugen des Schicksals der letzten von den Bevölkerungen der riesigen Atlantier (der Ruta und Daitya Insel-Kontinente), welche vor etwa 850 000 Jahren zu Grunde gingen gegen den Schluß des Miocänzeitalters.
Die vierte Unterrasse war Zeugin der Vernichtung des letzten Überrestes der Atlantier - der Âryo-Atlantier auf der letzten Insel der Atlantis, nämlich vor etwa 11 000 Jahren. Der Leser wird ersucht, um dies zu verstehen, einen Blick zu werfen auf das Diagramm des Stammbaumes der fünften Wurzelrasse - die allgemein, wenn auch kaum korrekt, die ârische Rasse genannt wird und auf die demselben beigefügten Erklärungen.
Der Cyklus des Kali Yuga soll zwischen dem 17. und 18. Februar im Jahre 3102 v. Ch. begonnen haben. Nun behaupten die Hindus, daß im Jahre 20400 vor dem Kali Yuga der Anfang ihres Tierkreises mit demFrühlingsäquinoktium zusammenfiel - wobei damals eine Konjunktion von Sonne und Mond stattfand - und Bailly bewies durch eine langwierige und sorgfältige Berechnung jenes Datums, daß, selbst wenn fingiert, die Epoche, von der sie ausgegangen waren, um den Anfang ihres Kali Yuga festzustellen, sehr wirklich war. Jene ,,Epoche ist das Jahr 3102 vor unserer Ära“, schreibt er. Die Mondfinsternis, welche gerade vierzehn Tage nach dem Beginne des schwarzen Zeitalters sich ereignete, fand an einem zwischen der Kornähre der Jungfrau und dem Sterne [korrekter Abdruck siehe Buch] desselben Sternbildes gelegenen Punkte statt. Einer ihrer esoterischesten Cyklen beruht auf gewissen Konjunktionen und gegenseitigen Stellungen der Jungfrau und der Plejaden(Krittika). Daher war, da die Ägypter ihren Tierkreis aus Süd-indien und Lankâ brachten, die esoterische Bedeutung offenbar gleich. Die ,,drei Jungfrauen“, oder Virgo in drei verschiedenen Positionen, bedeuteten bei beiden die Aufzeichnung der ersten drei ,,göttlichen oder astronomischen Dynastien“,
welche die dritte Wurzelrasse unterrichteten; und nachdem sie die Atlantier ihrem Schicksale überlassen hatte, während der dritten Unterrasse der Fünften zurückkehrten oder vielmehr wieder herabstiegen, um der geretteten Menschheit die Geheimnisse ihres Geburtsortes - der Sternenhimmel - zu enthüllen. Dieselbe symbolische Aufzeichnung der menschlichen Rassen und der drei Dynastien (Götter, Manen - Halbgöttlicher Astrale der Dritten und Vierten - und der Heroen der fünften Rasse), welche den rein menschlichen Königen vorangingen, fand sich in der Verteilung der Stockwerke und Gänge des ägyptischen Labyrinths. Da die drei Umkehrungen der Pole naturgemäß den Anblick des Tierkreises veränderten, mußte jedesmal ein neuer konstruiert werden. In Mackey‘s Sphinxiad müssen die Spekulationen des kühnen Verfassers dem orthodoxen Teil der Bevölkerung von Norwich Entsetzen eingejagt haben, denn er sagtphantastisch genug:
Aber die letzten Überreste des fünften Kontinentes werden erst einige Zeit nach der Geburt der neuen Rasse verschwinden; wenn eine andere und neue Wohnung, der sechste Kontinent, über den neuen Wassern auf der Oberfläche der Kugel erschienen sein wird, um so die neuen Fremdlinge aufzunehmen. Dahin werden auch alle jene auswandern und sich dort niederlassen, die glücklich genug sein werden, dem allgemeinen Untergange zu entrinnen. Zu wissen, wann dies sein wird, ist wie bereits gesagt - nicht Sache der Schreiberin. Nur werden, da die Natur nicht mehr in plötzlichen Sprüngen und Rucken fortschreitet, als sich der Mensch plötzlich aus einem Kind in einen erwachsenen Mann verwandelt, der schließlichen Umwälzung viele kleinere Versenkungen und Zerstörungen durch Wogen sowohl, als auch durch vulkanische Feuer vorausgehen. Der jauchzende Puls wird hoch schlagen in dem Herzen der jetzt in der amerikanischen Zone befindlichen Rasse, aber es wird keine Amerikaner mehr geben, wenn die sechste Rasse beginnt; nicht mehr in der That, als Europäer; denn sie werden jetzt zu einer neuen Rasse und zu vielen neuen Nationen geworden sein. Noch wird die fünfte nicht sterben, sondern wird eine Weile überleben; in die neue Rasse durch viele Hunderttausende zukünftiger Jahre hinüberragend, wird sie, wie wir soeben gesagt haben, mit ihr langsamer umgewandelt werden, als ihr neuer Nachfolger - doch wird sie in Mentalität, allgemeinem Körperbau und Gestalt gänzlich verändert werden. Die Menschheit wird nicht wieder zu riesigen Körpern heranwachsen, wie es bei den Lemuriern und den Atlantiern der Fall war; weil, während die Entwicklung der vierten Rasse die letzteren bis zum tiefsten Grunde der Materialität in ihrer körperlichen Entwicklung hinabführte, die gegenwärtige Rasse auf ihrem aufsteigenden Bogen ist; und die sechste wird rasch aus ihren Banden der Materie, und selbst des Fleisches herauswachsen.
Somit ist es die Menschheit der neuen Welt, die weit älter ist als unsere alte eine Thatsache, welche die Menschen auch vergessen hatten - von Pâtâla (den Antipoden, oder der Niederen Welt, wie Amerika in Indien genannt wird), deren Sendung und Karma es ist, die Samen für eine zukünftige, großartigere, und viel herrlichere Rasse zu säen, als irgend eine von jenen ist, von denen wir gegenwärtig wissen. Den Cyklen der Materie werden Cyklen der Geistigkeit und eines voll entwickelten Gemütes folgen. Nach dem Gesetze paralleler Geschichte und Rassen wird die Mehrheit der zukünftigen Menschheit aus erhabenen Adepten bestehen.

(aus "Die Geheimlehre II" von Blavatsky)

Dienstag, 10. April 2007

Letzte Woche Dienstag

habe ich im Stress der Ostervorbereitungen vergessen, mir ein neues Rezept zu besorgen. Das geht nur Dienstags, weil das der einzige lange Sprechtag bei den Ärzten ist, an dem ich es von der Arbeit aus schaffe. Also dachte ich, ok, dann lässt du zu Ostern zwei Tage ausfallen und gehst heute hin. Nur leider stand ich heute mal wieder vor verrammelten Türen, weil in der Praxis Urlaub ist. Ich bin ja stets erstaunt darüber, wie oft manche Arztpraxen Urlaub haben. Gerade bei meiner Hausärztin kommt es mir so vor, als ob sie IMMER im Urlaub ist, ich weiß gar nicht, wann ich sie das letzte Mal gesehen habe. Also ein halbes Jahr Urlaub insgesamt ist das bestimmt und natürlich gerade dann, wenn ich dort hin gehe, und spreche ich sie doch mal, sieht sie IMMER wie gerade frisch aus dem Urlaub gekommen aus. Die Ärzte wissen eben ganz genau, was gesund ist, nur ihren Patienten verschreiben sie die Chemiebomben. So ein Leben hätte ich auch gerne und ich denke mir jedesmal, sooo schlecht kann es den Arztpraxen ja dann doch nicht gehen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil sie, wenn ich zwei Wochen vor Ostern gekommen wäre, mich wieder weggeschickt hätten, weil ich erst im neuen Quartal wieder ein Rezept bekomme. Dass ICH kein halbes Jahr Urlaub habe und deshalb meine Möglichkeiten unter der Woche bei diesen Sprechzeiten ein Rezept zu holen ziemlich begrenzt sind, interessiert niemanden.

Montag, 9. April 2007

Ich finde es wirklich immer wieder faszinierend,

wie leicht und schnell in der Regel Zahnextraktionen im Fernsehen vor sich gehen. Selbst in alten Filmen oder Filmen, die in der Vergangenheit handeln, wo es noch keine Betäubung für diese Fälle gab, geht so eine Extraktion meist ratz-fatz.
Dabei denke ich dann regelmäßig an die Zahnextraktion bei meiner Zahnärztin - sie kniet fast auf mir drauf, die Schweißperlen laufen über ihr Gesicht, während sie stundenlang versucht, meinen Backenzahn auch nur einen Millimeter zu bewegen, schließlich holt sie ihre Kollegin, eine mächtige Walküre zur Hilfe, die sich ebenfalls auf mich drauf kniet und sich mit einer Kraft zu schaffen macht, dass ich ständig denke, mir bricht jeden Moment der Unterkiefer ab, doch leider ebensowenig Erfolg hat, meine Zahnärztin übernimmt wieder selbst - anscheinend macht sie sich ebenfalls schon Sorgen um meinen Unterkiefer - und beginnt mit dem Bohrer den Zahn so zu bearbeiten, dass nur noch kleine Stückchen übrig sind und sammelt diese einzeln aus meinem Zahnfleisch. Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich auf diesem Stuhl verbracht habe, aber ich stelle mir gerne vor, was für ein Spaß das vor 200 Jahren, so ohne richtige Betäubung gewesen wäre. Und sicherlich kaum fernsehtauglich.

In der Diskothek (roter Aventurin)

Ausgelassen tanze ich zu wilden Technorhythmen. Die Sprünge werden immer höher, bis ich fast nur noch durch die Luft fliege. Dann stehe ich wieder am Rand der Tanzfläche und unterhalte mich mit einem Mann. Jemand zupft mich am Ellenbogen, greift meinen Arm und will mich anscheinend wegziehen. Es ist eine ehemalige Schulkameradin, seltsam klein ist sie, und sie sagt, dass ein Mann mich kennenlernen will, ich solle mit hinauskommen, sie wolle uns miteinander bekannt machen. Ich mache mich fertig mitzugehen, habe aber ein mulmiges Gefühl, da ich glaube, dass es eine Falle und ein Vorwand ist, für was auch immer. Da komme ich auf die Idee, den Mann, mit dem ich mich unterhalten habe, zu fragen, ob er mich begleitet. Er sieht hinreißend aus und ist sehr sympathisch. Sofort sagt er zu und es gibt mir eine angenehme Sicherheit, dass er bei mir ist, zumal zwischen uns eine warme Vertrautheit herrscht, obwohl wir uns kaum kennen.

Der Taschentuchknoten "Geist des Willens"

Bloßen Fußes schritt ich über samtenen Schnee,
weiß lag er in der schwarzen Nacht,
rein und klar bedeckte er das Land,
trennte das Obere vom Unteren.
Da begegnete mir ein Wesen, formlos von Gestalt,
seine Augen glühten in der Scheibe des Gesichtes
und ich fragte: "Warum bist du so durchsichtig?
Ich kann dich kaum erkennen. Wer bist du?"
Und es sprach: "Ich bin der Geist des Willens.
Ich habe weder Hand noch Fuß,
da ich nicht fertiggeträumt und ohne Kraft bin."
"Was kann ich tun, um dir Form zu geben?"
wollte mitleidig ich wissen und es sagte mir:
"Folge dieser Straße, der Straße des Träumens,
doch denk dabei an mich."