finde ich ja, daß Uwe Westphal, der gerade zu Besuch bei der Talkshow im NDR ist, nicht nur die Vogelstimmen der einzelnen Arten verstehen und nachahmen kann, sondern sogar noch unterschiedliche Warnrufe und "Dialekte" der Vögel unterscheiden kann, wie zum Beispel den Sperber- und den Katzenwarnruf der Amsel. Er meinte gerade in der Sendung, daß er es nicht verstehen kann, daß er, wenn er gerade an einer Haltestelle steht und ein Wildgänseschwarm fliegt vorbei, immer der einzige ist, der diese auch hört und nach oben schaut. Da kann ich ihn beruhigen, zumindest ich würde ebenfalls nach oben schauen, und mir geht es genauso wie ihm, daß ich zwar überall Vögel entdecke, aber stets den Eindruck habe, daß ich die einzige Person bin, die diese Vögel sieht oder hört. Die meisten Leute scheinen diese gefiederten Geschöpfe völlig auszublenden und gar nicht zu beachten, warum auch immer. Ich erlebe ständig, daß ich irgendwo stehenbleibe, weil ich gerade einen Vogel beobachte und andere daran vorbeieilen und ihn erst beachten, wenn ich sie darauf hinweise. Das getraue ich mich inzwischen aber nur noch sporadisch, weil ich befürchte, die anderen auf Dauer damit zu nerven und so richtig zu interessieren scheint sie es eh nicht, ob da eine Amsel gerade einen fetten Regenwurm abschleppt oder eine Meise ihr Nest beschützt. Dabei sind Vögel doch ganz erstaunliche Kreaturen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Diese
Vogel-Audio-Exkursion ist jetzt jedenfalls auf meiner Wunschliste gelandet, damit ich die Vögel nicht nur wahrnehme, sondern künftig auch noch ihre Sprache verstehe.
haben heute das Futterhäuschen unsicher gemacht und sehr interessiert den kleinen Nistkasten inspiziert. Da dieser aber eigentlich für Meisen und andere kleinere Vögel gedacht ist und der Star gerade einmal seinen Kopf durch das Loch bekommt, wird die Wohnungssuche wohl weitergehen müssen.
Mit den unerforschlichen Weiten der Radiofrequenzen kam ich zum ersten Mal während einer Krankheit in Berührung. Radio kannte ich bisher nur aus den Nachmittagsstunden im Wohnzimmer oder dem Arbeitszimmer meines Vaters. Dieser hörte regelmäßig SFB und Deutschlandfunk, meistens Jazz- oder Swingsendungen. Nachmittags, wenn meine Mutter nach Hause kam und wir oft am Tisch saßen, um gemeinsam Tee zu trinken, lief stets Swing. Eines Tages, ich musste das Bett hüten, war jedoch nicht krank genug, um mich nicht zu langweilen, stellte mir meine Mutter, nebst dem Pfefferminztee, ihr wenig benutztes Kofferradio aus der Küche neben das Bett. Dieses lief auf Batterien, war ein echter Plärrer und besaß eine Antenne, sowie zwei große Knöpfe, einen für die Lautstärke und einen für die Sender. Nun beschäftigte ich mich durch Drehen an letzterem den ganzen Tag damit, interessante Neuigkeiten, kurzweilige Geschichten und schöne Musik zu finden.
Meine Mutter überredete meinen Vater, daß ich ein eigenes Radio bekommen sollte, was in der Praxis dann so aussah, daß ich einen uralten 50iger Jahre Weltempfänger, den er noch irgendwo in einer Rumpelkammer aufgehoben hatte, in das Zimmer gestellt bekam. Mit diesem empfing ich weniger Sender, als mit dem Kofferradio, aber er hatte den unschätzbaren funktionalen Vorteil, so riesig zu sein, daß man darauf Vasen und anderen Nippes abstellen konnte. Trotzdem war er für mich damals ungefähr so eine Attraktion wie für heutige Kinder ein eigener Fernseher (den ich nie besaß) oder ein eigener Computer (die es damals noch nicht gab). Ich frönte mit Eifer dem Frequenzenerforschen und dem Heben von Rundfunkschätzen, von denen ich vorher nicht wußte, daß es sie gibt. Natürlich war dieses Radiogerät im Vergleich zu denen, die andere Kinder in der Klasse besaßen, ein Witz, aber immerhin, in einer Zeit als die privilegiertesten Mitschüler schon einen Walkman besaßen, hatte sich meine Mutter so weit durchgesetzt, daß mich aus dem Westen ein Paket in Form eines Radioweckers ereilte. Dies war nicht das erste, denn einige zuvor hatte mein Vater schon in Gebrauch oder in Aufbewahrung genommen, so daß ich bei einem Besuch des entsprechenden Spenders wahrheitsgemäß auf die Frage, wie mir mein neuer Radiowecker gefalle, antworten mußte, daß ich gar keinen besäße, da mein Vater die alle habe. Der nächste, der geschickt wurde, kam dann an und landete neben dem Weltempfänger. Im Grunde war der Radiowecker nicht viel anders, nur sehr viel kleiner, und er konnte, was der Name schon sagt, mit Radio wecken, was mich wenig begeisterte, so wie alles, was mit Wecken zu tun hat. Auch heute noch ertrage ich eher selten am frühen Morgen Musik oder Radio. Aber er besaß außerdem so eine geniale Sleeptaste, was bedeutete, man konnte abends Radio hören, ohne daß dieses die ganze Nacht plärrte, wenn man dabei einschlief. Es wurde nun zu einem regelmäßigen Ritual vor dem Einschlafen noch Musik oder bestimmte Rundfunksendungen zu hören. Unvergessen bleibt der Donnerstag, denn Donnerstagabend lief im Ostfunk eine humoristische Spaßsendung, die bewirkte, daß ich, vollkommen untypisch, schon um 21 Uhr freiwillig im Bett lag. In dieser Sendung wurde besonders gerne der Hit „Ich bin der letzte Kunde und immer noch nicht blau“ gespielt, aber ansonsten war sie wohl weniger komisch, als ich erhoffte, denn in der Regel war ich in weniger als einer halben Stunde eingeschlafen, obwohl die Sendung über zwei Stunden lief.
Mit dem Donnerstag verknüpfe ich überhaupt sehr spezielle Erinnerungen an das Hören und die Körperpflege. Das liegt daran, dass der Donnerstag väterlich verordneter Badetag war. Mein Vater pflegte sich an diesem Tag hingebungsvoll und auf sehr spezielle Weise der Körperpflege zu widmen. Und weil es deshalb der einzige Tag war, an welchem der Gasheizer im Bad angeschmissen wurde, in welchem sonst im Winter so um die 10 Grad herrschten, wurde dieser Tag möglichst von allen Familienmitgliedern ebenfalls dazu genutzt, zumal es auch ungern gesehen wurde, wenn man an anderen Tagen das Bad blockierte. Als ich mich noch nicht wehren konnte, wurde ich dabei in das benutzte Badewasser meines Vaters gesteckt (Hatte ich schon erwähnt, dass mein Vater sehr sparsam war?), aber irgendwann weigerte ich mich und erklärte meiner Mutter, dass ich neues Badewasser wolle. Mein Vater nahm dies mit einem Donnerwetter, tausend Beteuerungen, dass sein Badewasser nicht dreckig sei, ich aber viel zu verwöhnt, zur Kenntnis und fügte sich schließlich kopfschüttelnd meinem unverschämten Eigensinn. Ab da badete er immer sehr viel später, was dazu führte, dass in diesen Abenden kein Fernseher lief, der ebenfalls der alleinigen Verwaltung meines Vaters unterstand. Da er nicht nur badete, sondern hinterher auch noch lange „abdünstete“, was bedeutete, dass er sich bis über beide Ohren zugedeckt ins Bett packte – wozu das diente, ist mir verschlossen geblieben, aber wenn er eingepackt im Bett lag, hieß es immer „Papa, dünstet ab.“ – und sich später sorgfältig dem Pudern und Cremen widmete, blieb mehr als genug Zeit für meine Mutter und mich, endlich einmal im Wohnzimmer alte Schlagerplatten zu hören. Auch meine ersten Märchenplatten hörte ich immer Donnerstags, wenn mein Vater dadurch nicht gestört wurde. Als ich schon älter war, nutzte ich diese Zeit gerne, um die neuesten Charts im Wohnzimmerradio zu hören. Das war ungefähr zu der Zeit, als „Maria Magdalena“ von Sandra auf Platz 1 gelangte. Natürlich hatte meine Freundin schon längst einen Kassettenrekorder, wie es ihn damals aus DDR-Produktion gab und damit ich nicht die letzte ohne bliebe, sorgte meine Mutter dafür, dass ich zur Jugendweihe von den Großeltern und von ihr so viel Geld erhielt, um mir ebenfalls einen zu besorgen. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich meine eigenen Kassetten aufnehmen und abspielen, was ich auch fleißig tat. Das war zwar alles Mono, aber das RFT-Teil leistete mir trotzdem gute und treue Dienste bis weit nach der Wende und war von der Qualität sogar den ersten billigen Stereo-Recordern aus dem Westen überlegen, bis ich mir irgendwann die erste Sony-Minianlage aus selbst erarbeitetem Geld leisten konnte.
Aus den heute erhaltenen Unterlagen entnehme ich, daß ich automatisch gegen Tempelhof stimme, wenn ich nicht zur Abstimmung gehe. Das ist gut, denn ich würde eh nicht für Tempelhof stimmen wollen. Auch die Argumente der Bürgerinitiative überzeugen mich nicht.
"Viele Prominente, Künstler, Architekten, Unternehmer, Historiker, Politiker und Sportler bekennen sich zu Tempelhof."
Klar, wenn man nicht mehr weiß, wohin mit seinen Millionen und ganz dringend Privat-Jets braucht, um auf den hipsten Szeneinseln abzufeiern und keine Party zu verpassen, oder gerne vom Steuerzahler bezahlte Dienstabstecher ins Ausland macht, ist es natürlich ärgerlich, wenn man bei dem langen Anfahrtsweg von oder nach Schönefeld auf die Limousine umsteigen muß. Wenn ICH dagegen vielleicht einmal im Jahr in den Urlaub fliege, genügt mir eine S-Bahnanbindung nach Schönefeld vollkommen.
"Städte wie London, Mailand, Paris, Helsinki oder Washington haben beispielsweise bewusst einen innerstädtischen City-Airport erhalten oder neu gebaut. Was will Berlin sein? Kreisstadt oder Metropole?"
Und nur weil es alle machen, muß man es nachmachen, oder was? Solche Einstellung mochte ich noch nie und im übrigen lege ich persönlich absolut keinen Wert darauf, in einer Metrolpole zu leben. Meinetwegen kann Berlin Kreisstadt bleiben oder wieder werden, denn das bedeutet weniger Lärm, weniger Dreck und mehr Luft zum Atmen. Metropole ist zwar ein hübsches Blenderwort, aber mehr auch nicht.
Die Arbeitplätze sind natürlich ein Problem, oder auch nicht, denn sie gehen ja nicht verloren, sondern werden nach Brandenburg verlagert. Der Vater meiner Schulfreundin hat in Schönefeld gearbeitet und hatte keine Probleme mit dem Arbeitsweg, denn es besteht eine gute S-Bahnanbindung. Warum soll man Brandenburg nicht auch mal ein paar Arbeitsplätze gönnen, die sind da eh dünner gesät....
Wir warten auf einem Bahnsteig auf den Zug. Es kommt die Durchsage, daß der Zug eingefahren ist, allerdings auf einem anderen Bahnsteig. Deshalb müssen wir nochmal eine Treppe hinunter und eine Treppe hinauf eilen, das letzte Stück rennen wir zum Zug, da nicht mehr viel Zeit bis zur Abfahrt bleibt. Im letzten Waggon, den wir erklommen haben, befinden sich kaum Sitzplätze, die auch schon alle besetzt sind, sondern ist wohl hauptsächlich für Gepäck und Fahrräder. Wilder Kaiser zeigt auf eine erhöhte Nische (eine Radabdeckung?) und sagt, daß ich mich setzen soll. Aber ich antworte, daß wir erst mal durch die anderen Waggons gehen sollten und schauen, ob sich woanders noch Plätze finden. Gleich im nächsten Waggon finden sich auch wirklich noch einige freie Klappsitze, auf welchen wir uns niederlassen. Gegenüber sitzen zwei Gestalten, von denen ich meine, daß ich sie schon woanders im Traum gesehen habe.
Später wartet ein Reisebus auf uns. Mit diesem Reisebus müssen wir nicht mehr lange fahren, nur noch ein bis zwei Stunden. Das Ziel unserer Reise ist ein Berg. Beim Blick in unsere Reiseunterlagen stelle ich fest, daß wir diesen Berg außerdem nur bis zu einer Höhe von ca. 750 m besteigen müssen. Anscheinend haben wir dort eine Aufgabe zu erledigen oder irgendwas zu suchen. Ausschließlich zum Vergnügen scheint die Reise nicht zu sein. Ich teile die Höhe W.K. mit und bemerke dabei, wie froh ich bin, daß wir nicht noch höher müssen. Während ich auf einer kleinen Steintreppe in der Sonne sitze und in den Unterlagen blättere, steht der Reisebus schon da, hat aber irgendeine Panne. W. K. wuselt geschäftig im und um den Reisebus herum und kümmert sich um die Reparatur. Also entweder hat er wirklich Ahnung von der Reparatur von Reisebussen oder er fühlt sich für alles verantwortlich. Durch die getönten Scheiben des Busses sieht man einige Gestalten wie Schatten sitzen. Da ich bisher nicht in den Bus gestiegen bin, sondern noch immer auf der Steintreppe in der Sonne sitze, mache ich mir jetzt Sorgen, keinen Platz mehr zu bekommen. Doch dann fällt mir ein, daß W.K. ja seine Tasche schon in den Bus gebracht hat und mir bestimmt einen Sitz freigehalten hat.
Jetzt kristallisiert sich jedoch heraus, daß wir wohl heute nicht mehr weiterkommen, weshalb wir übernachten müssen. Wir belegen zwei Klappbetten, wobei jeder seine Sachen auf seiner Klapptruhe ausbreitet. W.K. wuselt noch immer herum, geht und kommt, und kümmert sich um alles und jeden. Ich dagegen muß überlegen, wie ich die erzwungene Pause bis zur Weiterfahrt über die Runden bringe. Mir fällt ein, daß ich in meine dreifächrige Umhängetasche, in deren erstem Fach mein Fotoapparat steckt, auch ein Buch in das hinterste Fach gepackt habe. Ich hole es hervor und stelle fest, daß es eines ist, welches ich bereits als Kind gelesen habe und schon damals sehr seltsam und merkwürdig fand. Dann kann es ja nicht schaden, es noch einmal zu lesen.
Bemerkung: Ich glaube, bei dem Buch handelt es sich um Falladas "Geschichten aus der Murkelei". Dieses fand ich als Kind tatsächlich sehr seltsam und merkwürdig, allerdings nicht im Sinne von lustig, was es eigentlich sein soll. Ich fand es eher etwas beängstigend und fremdartig.
Träume können unterschiedlichen Schichten Ihrer Psyche entspringen. Das Unterbewußtsein zerfällt in drei Ebenen. Zuerst haben wir die unmittelbar an das Bewußtsein angrenzende Stufe. Die hier entstehenden Träume tragen die deutlichen Spuren äußerer Reize, sind oft frivolen Inhalts und unzusammenhängend.
Die zweite Ebene des Unterbewußtseins bringt Träume hervor, die mehr oder weniger direkt auf spezifische physiologische Funktionen des Träumenden Bezug nehmen. Schenken Sie diesen nächtlichen Erlebnissen ganz besondere Beachtung: Sie haben den Zweck, Sie vor einer kurz vor dem Ausbruch stehenden organischen Störung zu warnen.
Schließlich gibt es die tiefste Ebene des Unterbewußtseins; ihr entspringen Träume, die Aufschluß über Ihre jeweilige mentale Situation geben.
Träume können Sie aber auch vom Unterbewußtsein eines anderen Menschen erreichen: Sie können - willentlich oder "zufällig" - eine mentale und/oder emotionale Verbindung zu einer Ihnen nahestehenden Person herstellen und dadurch deren unbewußte nächtliche Visionen und Gedanken wahrnehmen.
Eine weitere mögliche Quelle Ihrer Träume ist das "Überbewußtsein". Aus dieser innersten, "höchsten" oder "tiefsten" Ebene kommen Manifestationen geläuterten Gewahrseins. Das Überbewußtsein bringt präkognitive Visionen hervor und gewährt Ihnen jene spirituelle Führung, deren Sie so dringend bedürfen, um Ihren Daseinszweck auf Erden zu erfüllen.
Bisweilen erwachen Sie aus einem besonders friedvollen und tiefen Schlummer mit einem euphorischen Gefühl von innerer Weite und Ganzheit. Dies ist in der Regel der Fall, wenn Ihr Geist während des Schlafs "hinausgegangen" ist und einige Zeit bei Gott geweilt hat...
...Einige von Ihnen werden sich vielleicht einzelner flüchtiger Augenblicke ihres spirituellen Abenteuers entsinnen, doch in den meisten Fällen wird uns keinerlei Erinnerung zurückbleiben, sofern wir nicht mit Fleiß und Ausdauer an unseren meditativen Fähigkeiten gearbeitet haben. Solche Träume kommen direkt von Gott, und die Erinnerung an sie wird gewöhnlich nur jenen Menschen als Belohnung gewährt, die nach dem Erwachen den wahren Ursprung ihrer beseligenden Erlebnisse zu erraten imstande sind....
...Solche "Ermutigungsträume" enthalten nicht selten leuchtend bunte, verschlungene Muster, sogenannte Mäander. Wenn Sie je das Glück haben sollten, kurz vor dem Aufwachen wellen- und strudelartig schwingende Linien und Bänder in schönstem Technicolor zu sehen, dann wissen Sie, daß Ihnen die Bestätigung Ihrer spirituellen Beharrlichkeit zuteil geworden ist.
(aus
"Leben und Heilen mit der Natur.Earthway - Die Botschaft einer indianischen Seherin." von Mary Summer Rain)
In diesem Buch werden die Träume außerdem in vier Hauptarten unterteilt, in Erd-, Luft-, Wasser- und Feuerträume. Erdträume werden auf der physischen Bedeutungsebene gedeutet, Luftträume auf der mentalen, Wasser auf der spirituellen und Feuer auf der emotionalen Ebene. Dies unterscheidet sich ein wenig von der üblichen Traumdeutung, in welcher Wasser auf Ebene der Emotionen gedeutet wird, während Feuer auch Geist, Energie und Transformation symbolisiert.
Im ersten Traumfragment, dessen Handlung sich nicht mehr rekonstruieren läßt, erfahre ich, daß unsere zweite Chefin Frau B. die Abteilung verlassen will. In diesem Traum, wie auch im nächsten kommt die Kollegin M.M. vor, welche rothaarig ist. (Das wäre ja ein Ding, wenn Frau B. tatsächlich gehen würde.)
Der zweite Traum beginnt mit dem Geburtstag einer Bekannten, welchen ich vergessen habe und deshalb auch kein Geschenk besorgt habe. Aber da sehr viele Leute eingeladen sind, denke ich mir, fällt das vielleicht nicht weiter auf und ich kann ihr ja im Nachhinein immer noch etwas schenken. Der Geburtstag findet in einem riesigen Komplex von Sälen und Zimmern statt. Die Säle und Zimmer gruppieren sich alle um ein Kirchenschiff in der Mitte, welches der größte Raum ist. Dieser ganze Komplex scheint mein Zuhause, bzw. das meiner Eltern zu sein, und auf einmal haben noch andere Leute Geburtstag, einschließlich mir. Allerdings beachtet mich niemand und weiß wohl auch nicht, daß ich Geburtstag habe. Sogar meine Mutter ist ausschließlich mit der Bewirtung der vielen, vielen Gäste, die sich im Kirchenschiff und den anderen Räumen verteilen, beschäftigt. Ich helfe ihr ein wenig dabei und wandere dann wieder von Raum zu Raum. Irgendwie fühle ich mich fremd und nirgendwo dazu gehörig. Die Menschen sind mir zum größten Teil unbekannt, hier und da versuche ich ein Gespräch mit jemandem anzufangen, doch es hat keiner Lust, sich mit mir zu unterhalten und die begonnenen Gespräche verlaufen mißverständlich oder zäh.
Da bekomme ich auf einmal mit, daß mein Kollege K.F. ebenfalls gekommen ist. Nanu, wundere ich mich, was macht der denn hier? Ich erfahre, daß er wohl zu irgendeiner Nichte gehört. Anscheinend ist er mit ihr zusammen. Ich merke, wie ich mich freue, daß er da ist, denn ich glaube, mich gut mit ihm zu verstehen und denke, daß es jetzt vielleicht sogar lustig wird. Ich stelle mir schon vor, wie ich mit ihm zusammen jede Menge Streiche aushecke und die Geburtstagsgesellschaft Geburtstagsgesellschaft sein lasse. Ein bißchen fühle ich mich wie ein Kind, denn es ist ein ähnliches freudiges Gefühl, wie früher, wenn ich meinen Cousin bei langweiligen Familientreffen, auf denen ich mich ebenfalls meist außenstehend fühlte, traf und wir zusammen spielten und allen möglichen Unsinn anstellten. Endlich habe ich einen Verbündeten!
Doch leider ist er nirgendwo zu finden, allerdings kann man sich in den Unmengen von großen Räumlichkeiten ziemlich schnell verlaufen. Dann erfahre ich, daß K.F. auch Geburtstag hat und diesen in einer kleinen Extra-Gesellschaft in einem separaten Raum feiert. Zum einen wundert mich dies, da ich im August Geburtstag habe und weiß, daß sein Geburtstag im Mai liegt (was aber real nicht stimmt, in Wirklichkeit ist sein Geburtstag im April), wie kann es also sein, daß wir beide an einem Tag Geburtstag haben? Zum anderen enttäuscht es mich ein wenig, denn jetzt hat er als Geburtstagskind bestimmt keine Zeit mehr für mich, sondern muß bei seinen Gästen bleiben. Es kristallisiert sich nun immer mehr heraus, daß es um genau sechs Geburtstage und sechs verschiedene Geburtstagsgesellschaften geht. Dabei ist mir allerdings nicht klar, ob mein Geburtstag mitgerechnet wurde oder nicht. Vielleicht wurde ja mein Geburtstag sogar beim Zählen vergessen.
Einiges, was dann geschah, liegt im Vergessen, doch nun erfahre ich, daß K.F. gestorben ist. Wie denn das? Er war doch gerade noch hier, gesund und munter? Ich höre nichts weiter darüber, doch meine Trauer ist groß. Ihm zu Ehren lege ich ein paar linierte Schreibseiten an, auf denen ich irgendetwas notiere. Teils sind es nur einzelne Stichpunkte mit Doppelpunkt, hinter dem die halbe Seite leer bleibt. Da taucht K.F. plötzlich vor mir auf. Ich bestürme ihn sofort damit, daß ich dachte, er sei tot, aber er schüttelt den Kopf und sagt, das sei Quatsch, er sei nicht tot. Wir setzen uns nun nebeneinander und ich zeige ihm die Seiten, die ich geschrieben habe. Er schaut sie sich interessiert an und scheint teilweise sichtlich verblüfft. Ich weiß zwar selbst nicht mehr, was da stand, aber anscheinend sind es Dinge, die ich von ihm erraten habe, von denen er nicht glaubte, daß ich sie weiß.
Ich befinde mich in einem Amt, das irgendwie anders ist, als ich es von Ämtern kenne. Anscheinend soll ich dort eventuell einen Job übernehmen. Allerdings sind die Leute etwas unfreundlich und es kommt mir vor, als werde ich komisch angeguckt. Anders ist jedoch, daß die Einrichtung viel schöner und edler ist und daß es dort nicht bürokratisch zugeht, sondern kreativ. Für einen Moment vermute ich sogar, daß ich mich getäuscht habe und mich in einem Fernsehsender o.ä. befinde. Da die Leute so abweisend sind, bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich hier arbeiten will, doch dann entdecke ich ein Schild, auf welchem steht, was dies für eine Einrichtung ist - eine Senatsverwaltung für Fotos (und Kunst o.ä.). Huch, sowas gibt es? Das ist mir ja vollkommen neu. Ich habe außerdem überhaupt keine Vorstellung, wie die Tätigkeiten dieser Senatsverwaltung aussehen, doch die Aussicht, ein Hobby mit meiner Arbeit verbinden zu können, begeistert mich so, daß mir der unfreundliche Empfang nur noch halb so schlimm erscheint. Sicher gibt es auch hier nette Menschen, man muß sie nur finden, ich werde schon irgendwie klarkommen. Zusammen mit anderen Angestellten strebe ich jetzt der hauseigenen Kantine zu. Mir wird ein Essen gereicht, welches mit einer winzigen blauen Gießkanne aus Plastik dekoriert ist. Blöderweise stecke ich die Gießkanne sofort in den Mund, obwohl ich doch weiß, daß Plastik nicht genießbar ist. Aber spontan glaubte ich, das essen zu können. Das ist mir nun peinlich, weil ich glaube, daß die Leute am Tisch es gesehen haben und sich jetzt darüber lustig machen. Deshalb kaue ich auf dem zähen Plastikteil herum und weiß nicht, wohin damit, weil ich mich auch nicht mehr traue, es wieder aus dem Mund zu nehmen. Endlich, in einem unbeobachtet geglaubten Moment, entferne ich es schnell und unauffällig. Ich bin halt nicht gewöhnt, daß Kantinenessen dekoriert wird. Das ist alles fremd und neu für mich.
Mit meinem ersten Freund im alten Klappbett. Trotzdem bin ich mir bewußt, daß es in der heutigen Zeit stattfindet und nicht damals. Sehr vertraut und intensiv unterhalten wir uns über früheres. M. erklärt mir, daß einige Dinge nur geschehen sind, weil er Angst vor dem Versagen hatte. Dies betont er mehrmals und ich lese es außerdem auf einem Zettel. Ich habe großes Verständnis für ihn und es rührt mich auch etwas, daß er so ehrlich zu mir ist. Ich frage ihn, was er denn glaubte wohl geschehen würde, wenn er versagt. Dann verbessere ich mich und frage: "Was wäre das schlimmste, das passieren könnte, wenn du versagst?". Die Antwort bleibt unausgesprochen und wird durch unsere liebevolle Nähe Lügen gestraft. Dann liebten wir uns und es war gut.
Bemerkung: Der zweite Traum erscheint wie eine Fortsetzung von diesem.
immerhin die Gardinen gewaschen und die Balkontüren geputzt, es zum Glück auch noch geschafft hatte, die Gardinen zu bügeln und wieder anzuhängen, ereilte mich urplötzlich am Abend ein juckender Hautausschlag, der sich in Windeseile über den gesamten Körper ausbreitete. So unangenehm der Hautausschlag auch ist, noch schlimmer sind die Schmerzen im rechten Arm, die zu gleichen Zeit begannen und sich ungefähr so anfühlen, als hätte ich eine Nacht lang auf meinem verdrehten Arm geschlafen, nur daß sie nicht weggehen. Der Schlaf war dementsprechend unruhig, da ich bei jeder Bewegung des Armes wieder erwachte. Und die Ärztin, bei der ich heute vormittag war, gibt mir doch ausgerechnet eine Spritze in genau diesen Arm (gegen den Ausschlag), so daß dieser jetzt noch mehr schmerzt und ihn nicht einmal mehr anwinkeln kann. Schönen Dank. Die Spritze hat mich bisher nur müde gemacht, ansonsten aber anscheinend keine übermäßigen Auswirkungen, denn ich sehe immer noch aus, als hätte ich Lepra und Beulenpest in einem. Bis Mittwoch bin ich jetzt krankgeschrieben - wenigstens komme ich so nicht in Versuchung, mit
öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.
Terroranschläge in Berlin und Frankfurt:
Auch Deutschland bleibt von terroristischen Angriffen nicht verschont. Im Frühling des Jahres 2008, in der ersten Woche des vierten Monats wird es in zwei großen Städten Deutschlands Attentate geben, in der Hauptstadt des Landes und in der Stadt, die als Hauptstadt des Geldhandels gilt (Berlin und Frankfurt / Main - Anm. Th. R.). In der Hauptstadt werden öffentliche Verkehrsmittel das Ziel der Angriffe sein. Es wird an sechs verschiedenen Stellen Explosionen unter der Erde geben. Das gesamte öffentliche Leben wird lahm gelegt werden. Eine Explosion ereignet sich in unmittelbarer Nähe des Regierungsviertels, eine weitere an einem Platz, der in den vergangenen Jahren zum neuen Zentrum der Hauptstadt wurde (möglicherweise der Potsdamer Platz - Anm. Th, R.).
In der Hauptstadt des Geldhandels (Frankfurt) wird es auch Angriffe auf öffentliche Verkehrsmittel geben. Hier finden jedoch nur vier Explosionen im Untergrund statt. Dafür explodieren Sprengsätze in zwei verschiedenen großen Gebäuden, in denen Banken ihre Büros unterhalten. Hier wie auch in der Hauptstadt Deutschlands kommt es zu schweren Verwüstungen mit zahlreichen Toten und vielen Verletzten. Diese Anschläge übertreffen das Maß der Attentate von Madrid.
Ich hoffe, es ist wirklich nur ein Zufall, daß ich diese Prophezeiung ausgerechnet heute finde, denn wenn sie recht hätte, wäre das schon nächste Woche. Am Regierungsviertel und Potsdamer Platz bin ich normalerweise nicht, und ich glaube, da werde ich vorerst auch nicht hingehen. Vielleicht sollte ich außerdem die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und laufen, schließlich habe ich das ja schon wochenlang geübt. *fg*
Der sehr interessante aber auch lange Prophezeiungstext, der einige Parallelen mit anderen Prophezeiungen aufweist, findet sich hier:
http://www.thomas-ritter-reisen.de/html/palmblattbibliotheken.html
Wie authentisch diese Texte sind, läßt sich leider nicht sagen, spannend ist aber auch dies:
Im Herbst des Jahres 2012 wird in den USA das Finanzsystem einen Kollaps erleiden. Der Staat wird seine Verpflichtungen gegenüber den Bediensteten des Staates nicht mehr erfüllen können. Es wird keinen Sold für Soldaten, keinen Lohn für Beamte geben, da das Geld nichts mehr wert ist. Diese Situation wird die Gesellschaft in große Unordnung bringen. Zahlreiche Geschäfte und Fabriken, aber auch Banken werden schließen müssen, viele Menschen ihre Arbeit und ihre Existenzgrundlage verlieren. Es wird zu Plünderungen und Unruhen vor allem in den Großstädten kommen, bewaffnete Städter werden auf dem Lande plündern. Bei den Unruhen werden sehr viele Menschen zu Tode kommen. Die Regierung wird versuchen, die Kontrolle über die Lage durch den Einsatz ihr noch ergebener militärischer Kräfte wieder zu erlangen. Dies wird allerdings nur teilweise der Fall sein. Der Zerfall der amerikanischen Wirtschaft führt zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen, die bis in die zweite Hälfte des Jahres 2017 anhalten werden. Dann werden militärische Einheiten des nördlichen Nachbarlandes in den Konflikt eingreifen, und ihn weitgehend unter Kontrolle bringen. Es wird der größte Konflikt in den USA seit dem Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert sein. Die Fronten verlaufen quer durch das Land. Jedoch werden im Gegensatz zum ersten Bürgerkrieg nicht der Norden gegen den Süden, sondern der Osten gegen den Westen kämpfen.
Vom Niedergang der amerikanischen Wirtschaft und dem Verfall des Geldes sind auch die Länder Europas betroffen, insbesondere auch Deutschland aufgrund seiner wirtschaftlichen Struktur. Es wird auch hier zu einer Entwertung des Geldes kommen, jedoch nicht in dem Umfang wie in den Vereinigten Staaten. Dennoch sind die Folgen dieser Entwicklung gerade auch für die einfachen Menschen sehr gravierend. Viele werden ihre Existenz verlieren und in Armut leben. In den Großstädten wird es zu Ausschreitungen gegen Gebäude und Repräsentanten des Staates und der wirtschaftlich Mächtigen sowie zu Plünderungen kommen...
...In den europäischen Metropolen wird es Aufstände geben, die sich zum großen Teil auch gegen dort ansässige Ausländer richten werden. Besonders blutige Kämpfe werden sich in Paris und Rom, aber auch in Madrid, London und Prag abspielen. In Rom wird auch der Sitz des Oberhauptes der katholischen Kirche gestürmt. Zahlreiche Würdenträger sterben bei den Plünderungen, auch der Papst, der zwar zunächst fliehen kann, jedoch außerhalb von Rom in einen Hinterhalt von Plünderern gerät...
..Die Unruhen in Deutschland und Europa werden bis in den Herbst das Jahres 2016 anhalten. Die bürgerkriegsähnliche Zeit wird in Europa durch den Einsatz von russischen und chinesischen Schutztruppen beendet, die von den Regenten Europas zu Hilfe gerufen werden.
Bis zum Zerfall des amerikanischen Währungssystems und der amerikansischen Wirtschaft werden die Mächtigen dieses Landes und ihre Verbündeten alles unternehmen, um den bevorstehenden Niedergang aufzuhalten. Wie bereits zweimal im 20. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung geschehen, sollen Kriege und Zerstörung in anderen Ländern und Erdteilen die Wirtschaft Amerikas beleben. So wird die amerikanische Armee mit ihren Verbündeten aus Europa und anderen Erdteilen auch weiter Krieg führen in aller Welt. Offiziell werden die Regenten die Einsätze damit begründen, Frieden und Freiheit zu retten, doch es geht ihnen um Land und Macht....
...Ab dem Herbst des Jahres 2005 nach westlichem Kalender werden sich die Regenten Deutschlands wieder verstärkt den Amerikanern zuneigen. Doch ihre Unterstützung wird nie so vorbehaltlos sein wie die durch andere Länder. Die amerikanische Armee wird zwar Krieg in alle Welt tragen, doch einen solchen Konflikt, wie es ihn zweimal im 20. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung gab, wird die Welt nicht erleben. Dennoch wird es an vielen Orten begrenzte Kampfhandlungen geben, in Europa vor allem auf dem Gebiet des Balkan, in Albanien, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Diese Konflikte werden mit Unterbrechungen bis ins Jahr 2040 dauern...
...Ab dem Jahr 2008 flammen im Osten der heutigen Türkei wieder bürgerkriegsähnliche Unruhen auf. Ab dem Jahr 2009 westlicher Zeitrechnung werden in Teilen Afrikas und Asiens die Kriege nicht mehr um Land und Beute, sondern um Wasser geführt...
...Flüchtlinge aus Afrika schleppen ab 2023 eine tödliche Seuche nach Europa, die Kunu genannt wird. Die Erkrankten leiden an hohem Fieber, ihre inneren Organe zersetzen sich innerhalb weniger Tage. Die Krankheit verläuft fast immer tödlich und verbreitet sich wie Grippe.
Bereits zwei Jahre zuvor treten Blutwürmer auf. Es handelt sich dabei um winzige Spulwürmer, die innere Organe des Menschen, vor allem das Herz und die Leber befallen, und sie innerhalb kürzester Zeit zerstören. Die Infizierten überleben selten länger als eine Woche. Die Blutwürmer werden durch tierische Nahrung übertragen (vor allem durch Rind- und Schweinefleisch, heute gibt es diese Krankheit bei Haustieren wie Hunden oder Katzen. Sie gilt als - noch - nicht auf den Menschen übertragbar - Anm. Th. R).
In den Jahren ab 2018 wird eine merkwürdige Krankheit in den USA aber auch in Europa und Asien hunderttausende töten. Die Infizierten sind anfällig für jede an sich harmlose Krankheit, wie Erkältungen oder Infektionen selbst kleinster Wunden, die bei Ihnen jedoch schwerste Infektionen bis hin zum Tod hervorrufen können. Die Kräfte der Erkrankten schwinden sehr rasch, selten dauert es mehr als drei Tage bis zum Tod (Ganeshbabu Shastri nannte diese Krankheit in seinen Aufzeichnungen RISC - Rapid Immun System Collaps - beschleunigter Zusammenbruch des körpereigenen Immunsystems - Anm. Th. R.). Die Sterblichkeitsrate unter den Infizierten ist sehr hoch. Erst nach Jahrzehnten, in der Zeit nach dem Jahr 2048, wird bekannt werden, dass es sich bei RISC um eine biologische Waffe handelte, die auf Betreiben einflussreicher Kreise der USA freigesetzt wurde, um dem Bevölkerungswachstum entgegenzuwirken.....
...Wirtschaftliche Grundlage der neuen Gesellschaft wird ein zinsloses Geldsystem sein, welches ab dem Jahr 2048 erprobt und eingeführt wird (arabische Banken arbeiten bereits jetzt bei der Vergabe von Krediten zinslos wegen des Zinsverbotes des Korans, und kassieren stattdessen eine Bearbeitungsgebühr. Auch die Bibel enthält übrigens ein Zinsverbot - Anm. Th. R.) .
Ebenso wird eine bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts westlicher Zeitrechnung entdeckte und erforschte, aber noch nicht allgemein angewandte Energieform Grundlage für das Aufblühen dieser Gesellschaft sein. Man wird diese Energie nach Ihrem Entdecker benennen (sehr wahrscheinlich ist hier die sog. Tesla-Energie gemeint - Anm. Th. R.). Diese Energie belastet die Erde nicht so, wie es die vorher verwandten Energieformen getan haben. Es wird an dieser Energie kein Mangel herrschen. Ihre Anwendung wird für den Einzelnen nicht mehr mit Kosten verbunden sein....
...Ab dem Jahr 2049 wird sich weltweit die Erkenntnis durchsetzen, dass die Menschen nicht allein im All sind. Bei den Wiederaufbauarbeiten in Europa aber auch im Nahen Osten werden Artefakte entdeckt, die nichtirdischen Ursprungs sind. Diese Erkenntnis hat sehr umfassende Auswirkungen auf Religionen und Philosophien.
Das Zeitalter ab 2048 wird der Beginn eines neuen, spirituell ausgerichteten Zeitalters, des kommenden Sathya-Yuga sein.
Wenn ich Glück habe, erlebe ich das noch, oder soll ich sagen, wenn ich Pech habe? *ächz*
wollte ich ja die paar freien Tage nutzen, um meine Fenster zu putzen. Aber wenn draußen zentimeterhoch der Schnee liegt und ein Schneesturm tobt, hab ich nicht wirklich Lust, mir beim Putzen die Pfoten abzufrieren. Doch bis Pfingsten möchte ich damit auch nicht gerade warten. :-/
wehre ich mich standhaft dagegen, die mir spontan einfallenden Jammereinträge nicht in Bits und Bytes zu bringen. Ich will diese Einträge einfach nicht schreiben, lieber beiße ich in die Tischkante und kralle mich in die Tastatur, aber Jammern, nein, nein, das will ich nicht mehr, zumindest nicht schriftlich. Wenn sich bestimmte Situationen in meinem Leben immer wieder manifestieren, käme es mir vor, als würde ich sie damit zusätzlich an mich ketten. Lieber lasse ich alles ständig und ewig in meinen Gehirnwindungen rumoren, ohne die Aussicht, irgendwann eine Lösung finden. Ich will keine Tagebücher a la Kafka schreiben, nein, und ich wehre mich dagegen, vom Leben in irgendeine tragische Schublade gedrängt zu werden. Ich möchte mit einem Tagebuch die gesellschaftlich normalen und angenehmen Erlebnisse festhalten, vielleicht sogar deshalb, um mir damit selbst zu beweisen, daß es diese in meinem Leben gibt. Mir fällt dieser Spruch ein: "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." Das mag vielleicht bei gut abgezählten Steinen so sein, aber aus einer Steinlawine wird höchstens noch eine Grabkammer.
Irgendwie bin ich auf einem Landhof in Polen (?) gelandet und dort zum Chef geworden. Die Kenntnisse darüber, wie man einen Hof leitet, habe ich mir aus einem Roman angeeignet. Mich überrascht diese Entwicklung selbst ein wenig, zumal ich noch nie Ahnung von Landwirtschaft oder Holzanbau hatte. Auf dem Hof leben mehrere kräftige Männer, die die Arbeit machen, und auch einige kleine Kinder, welche jedoch nicht meine sind. Wir haben nicht sehr viel Geld zur Verfügung, ernähren uns von selbstangebautem Gemüse und Obst. Weihnachten steht vor der Tür und mein Blick fällt auf eine schöne, geradegewachsene und volle Tanne, welche in einer Ecke des Hofes steht. Ich überlege, ob wir die Tanne stehenlassen, sie als Weihnachtsbaum schmücken und dafür auf Geschenke verzichten sollten, oder besser die Tanne verkaufen und dafür Weihnachtsgeschenke besorgen sollten. Denn ohne den Verkauf reicht das Geld dafür nicht. Ich entscheide mich für letzteres und teile meinen Entschluß den anderen mit, wobei ich gleich Anweisung zum Fällen des Baumes gebe. Die Männer machen sich an die Arbeit und die Kinder schauen neugierig und freudig erregt zu. Staunend verkünden sie "So ein großer, schöner Baum!", was mich kurz zweifeln läßt, ob wir ihn nicht doch behalten sollten. Doch die Kinder fragen mich schon aufgeregt, ob sie dann ein Puppenhaus mit vier Zimmern bekommen. Ja, sage ich, ihr bekommt ein Puppenhaus mit vier Zimmern.
Ich bin bei einer Talkshow (Kerner?) und erfahre überraschend, daß ich dort Fragen zu Oralsex beantworten soll. Oh Gott, das kann ja was werden! Ich habe keine Ahnung, was die mir für Fragen stellen. Nicht nur, daß ich verdammt aufgeregt bin, dann ist das auch noch so ein bescheuertes Thema. Das kann ja nur peinlich werden. Trotzdem bleibe ich in einer Art Gerüst sitzen, und warte darauf, daß ich an der Reihe bin. Doch Kerner redet und redet, über dies und jenes, Gurken und Tomaten, es hat aber nicht den Anschein, als wenn er sich irgendwann an mich wendet. Schließlich wird mir klar, daß dies wohl nur ein Aprilscherz war, den man mit mir gemacht hat. Die Erleichterung ist groß. Neben mir ist eine Frau angekommen, welche eine hübsche Kette trägt, welche aussieht, als wäre sie aus hunderten von Sternen. Die glitzernden, fast leuchtenden Sterne sind in unzähligen Reihen um ihren Hals gelegt. Aus einer Tasche zieht sie eine zweite, türkisfarbene Kette, doch diese reißt und kleine glitzernde hellblaue Perlen kullern überall hin. Einige von ihnen sammel ich auf.