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Dienstag, 4. März 2014

Perfekte Intuition

Meine Intuition funktionierte früher schon recht gut, aber in den letzten Jahren hat sie sich doch enorm verstärkt, das merke ich immer wieder. Die Vorahnungen werden klarer und stimmen stets. Zum Beispiel wußte ich einige Tage vor dem letzten Termin bei der Psychologin ganz genau, daß sie kein Buch dabei haben würde, obwohl sie vorher gesagt hatte, sie würde eines mitbringen, um es mir zu borgen. Manchmal erhalte ich Eingebungen für Dinge, die mir gegen Befindlichkeitsstörungen helfen, und auch diese funktionieren, egal wie unpassend, neu und überraschend sie äußerlich scheinen, manchmal sagt mir auch eine Stimme im Kopf genau, wie irgendetwas ausgeht. Und selbst das Zeitmanagement scheint von der Intuition zu profitieren. Eigentlich hätte ich heute früh aufstehen müssen, aber irgendwie bin ich aus merkwürdigen Träumen mit Exzorzieren übenden evangelischen Pfarrern überhaupt nicht richtig wach geworden, fühlte mich müde und beschloß schließlich, daß es besser wäre, nicht zum Zumbakurs zu gehen. Das passiert mir ansonsten selten beim Zumba. Als ich dann zwei Stunden später meinen Computer einschaltete, fand ich eine Email, in welcher mir mitgeteilt wurde, daß der Kurs ausgefallen sei. Welch ein Glück, daß ich mich nicht aus dem Bett gequält habe! Dasselbe ist mir ebenfalls mal passiert, als Ferien waren, ich das aber nicht wußte. Ich finde, ich sollte das ausbauen. Ist doch irgendwie sehr praktisch. Aber generell habe ich den Eindruck, daß die Müdigkeit nicht nur mich befallen hat, sondern allgemein um sich greift. Sogar mein Computer reagiert zur Zeit viel träger als sonst. Und kommt nur mir das so vor oder sind die Phasen, in denen Twoday.net Schluckauf hat, tatsächlich immer häufiger? Die ersten beiden Märzwochen steht Neptun sehr stark. Da wundert es mich nicht, daß ich mit dem Nußknacker im Ohr aufgewacht bin (also mit der Musik, nicht im wortwörtlichen Sinne) und statt schneller Tanzrhythmen gerade lieber klassische Musik höre. Im Grunde das beste, was man mit Neptun-Tagen anfangen kann.

Sonntag, 2. März 2014

Rezeptentwicklung

Manchmal fragt man sich ja. bzw. ich tue das - ob andere das auch tun, weiß ich nicht-, wie so einige der beliebten und bekannten Gerichte, die wir gerne essen, entstanden sind. Irgendjemand muß sie sich einmal zuallererst ausgedacht haben. Heute konnte ich selbst die Erfahrung machen, wie zumindest ein Teil der Rezepte wahrscheinlich zustande gekommen sein könnte. Das Hühnerfrikassee, welches am Abend mit herzigen kleinen Kartöffelchen serviert werden sollte, köchelte friedlich auf dem Herd, als ich den Schrank darüber öffnete, um etwas herauszuholen. Eine offene Tüte mit getrockneten Austernpilzen fiel heraus und die Pilze purzelten direkt in den Topf hinein, die Tüte zum Glück nicht. Ja nun, jetzt habe ich Frikassee mit Pilzen, aber im Grunde ein ganz neues Gericht.
Aus Anlaß des Wiener Opernballes sah ich letztens eine Dokumentation über Wiener Leckereien, in welcher erzählt wurde, wer den Kaiserschmarrn erfand. Und zwar aß Kaiser Franz Josef liebend gerne zum Dessert Plinsen, auch Pfann- oder Eierkuchen genannt. Sein Hofkoch baute einmal jedoch Mist, die Plinse zerfiel, aber der Koch hatte keine Lust, eine neue zu backen. Also zupfte er das ganze Ding klein und streute als Tarnung Puderzucker darüber. Als Kaiser Franz Josef das sah, soll er gesagt haben: "Was für ein Schmarrn!" Doch ich denke mir, daß es ihm wohl trotzdem geschmeckt haben muß, denn ansonsten hätte er sicherlich verboten, daß dieses Rezept Einzug in die Hofküche hält und weiter auf seine Plinsen bestanden.
Tja, und ich brauche jetzt noch einen passenden Namen für meine neue Rezepterfindung. Hühner-Pilz-Ragout klingt ein wenig langweilig.

Bio-Küsse

Diese nächtliche Unterhaltung läßt mich immer noch nicht los, deshalb mußte ich heute unbedingt Bio-Küsse einkaufen. Das nächste Mal hole ich mir aber wieder die Grabower Küsschen, denn die Bio-Küsse sind mir viel zu klein und zu süß. Es ist gar nicht so einfach, sich die richtigen Küsse auszusuchen. An den Tannenwald dagegen könnte ich mich gewöhnen. Schmeckt fast wie Cola, nur mit einer würzigen Waldnote und weniger Zucker.

Ich finde es ansonsten irritierend, daß so viele junge Männer jetzt wie mein damaliger Geographie-Lehrer herumlaufen, nämlich mit Vollbart und dunkel gerahmter Brille. Und sie sehen damit tatsächlich aus wie mein Geo-Lehrer, der im übrigen einen totalen Knall hatte, so daß ich ihn überall sehe und an ihn erinnert werde, was nicht unbedingt angenehm ist. So ein Vollbart mit dunkel gerahmter Brille ist ja in der Tat auch eine Tarnung, denn damit sieht jeder Mann irgendwie gleich aus. Halt wie mein hundertfach geklonter Geographie-Lehrer...

Bio-Küsse

Samstag, 1. März 2014

Biobox Food & Drink Februar

Diese Food & Drink-Version der Biobox war wirklich sehr spannend und hat mir gut gefallen. Enthalten waren mal wieder eine Tomatensauce, diesmal mit Artischocken von LaSelva, sowas geht ja immer weg mit Nudeln, ein kleines Fläschchen Traube & Brombeere-Direktsaft von Rabenhorst, ein kleines Fläschchen Sesamöl von BioPlanète, ein Becher Schoko-Waffelwürfel von Rosengarten, eine kleine Packung Mandelmilch von Provamel, ein Krunchy-Müsliriegel Himbeer-Aronia von barnhouse und eine Probe Sommerlandtee von Kräutergarten Pommerland. Weiterhin fand ich eine Tüte Ernie & Bert Kekse, die ich mir selbst nie kaufen würde, aber ich habe sie neugierig probiert. Die Vollkornkekse schmecken leicht nach Kokos und sind nicht zu süß, was ja leider auch bei Bio-Produkten nicht selbstverständlich ist, sind also gut. Ebenfalls in der Box war ein großes Päckchen Ingwer Zitrone Chai von YogiTea. Ich hatte erst letztens überlegt, daß ich mir mal wieder eine heiße Zitrone mit Ingwer machen könnte, denn ich habe noch jede Menge gefrorenen Ingwer im Kühlschrank, den ich nicht so viel benutze. Vielleicht hilft es ja gegen die Müdigkeit und es ist ganz einfach - ein Stückchen Ingwer und frischen Zitronensaft mit heißem Wasser aufgießen, Honig dazu, fertig! Nun komme ich wohl wieder nicht dazu, meinen gefrorenen Ingwer aufzubrauchen. Außerdem war in der Box eine Tüte Dessertcreme Joghurt-Traum ohne Kochen von Sobo, sowie ein Bündel Backpulver-Päckchen ohne Phosphat von Leckers. Dazu gab es gleich noch ein passendes Rezeptheft, sogar mit einem Rezept für Christstollen. Das kommt wie gerufen, denn nachdem ich mir zu Weihnachten einen handgemachten Christstollen ohne Gukose-Sirup-Zusatz gekauft und mich aber trotzdem über die meterdicke Schicht Puderzucker geärgert hatte, faßte ich den Vorsatz, nächstes Weihnachten mal selbst einen Christstollen zu backen. So schwer kann das ja eigentlich nicht sein. Beigelegt war der Box auch noch eine Ausgabe des Bioboom-Magazins.

Biobox Februar

Mittwoch, 26. Februar 2014

Der Rückenkurs

heute war diesmal richtig gut, wirklich zum locker werden, sogar in der Lendenwirbelsäule und mit viel Musik. Falls jemand von außen durch die Fenster geäugt hätte, der hätte wahrscheinlich gedacht, wir feiern dort eine Party. Und wenn ich selbst von außen durch die Fenster geschaut hätte, dann hätte ich gedacht: "Oooch, da möchte ich auch mitmachen!"

Trotzdem bin ich gerade nicht so gut drauf und kommunikativ eher lustlos, was man leider dem Weblog anmerkt. Im Grunde merkt man es hier vermutlich sogar stärker als im realen Leben. Meine geschriebenen Kommentare in anderen Blogs werden ebenfalls immer kürzer. Vielleicht liegt das an dieser dauernden Müdigkeit, die mich zur Zeit gerade beutelt. Ich will ja nicht unken, aber das kann eigentlich nur die Frühjahrsmüdigkeit sein, obwohl erst Februar ist. Ich schätze, im April haben wir Sommer. Sagt mir mein Körper, der sich jetzt bereits darauf vorbereitet. Blöderweise kann ich nicht so viel schlafen, wie ich gerne würde, weil sich die Termine noch immer drängeln. Ich hoffe auf den März und freue mich zur Abwechslung mal auf den April, in welchem ich kursfrei habe. Das finde ich für den April durchaus von Vorteil, für den Dezember/Januar allerdings weniger.

Samstag, 22. Februar 2014

Walsichtung

Eine Frau berichtet von dem schönen Park in Glienicke, der ihr Lieblingspark ist und bei dem sie einmal gewohnt hat. Schwupps, schon bin ich selbst in Glienicke, wie mir ein Straßenschild zeigt, und gehe an einem gepflegten Park mit großen Vogelvolieren vorüber. Vielleicht habe ich ja Glück und finde hier ebenfalls eine Wohnung. Mit erstaunlicher Geschwindigkeit lasse ich den Park hinter mir und befinde mich an einer Meeresbucht. Das Wasser peitscht hier schäumend an die Felsen, obwohl ich nicht viel Wind bemerke und da - auf einmal tauchen die dunklen Schwanzflossen von einigen Walen auf, erheben sich aus dem Wasser und schlagen kraftvoll auf die Wasseroberfläche. Aufgeregte Stimmen von Menschen sind zu hören, sie Quietschen vor Freude, zeigen mit dem Finger auf die See und jemand ruft: "Grauwale!"
Hektisch suche ich nach meiner Kamera, denn ich brauche unbedingt ein Beweisfoto. Da fahre ich extra nach Norwegen und sehe dann hier in Glienicke Wale, das glaubt mir sonst keiner. Schon habe ich sie in der Hand und knipse, was das Zeug hält, die bewegten Schwanzflossen der Wale, aber auch zwei riesige Schwanzflossen, die ruhig vom Meer in den schmalen Strand der Bucht hineinragen. So nah war ich ihnen noch nie! Plötzlich sind die Wale verschwunden und ein großes Schiff liegt in der Bucht, mit einer seltsamen Anlage auf Deck, die aus lauter Leitungen und Rohren besteht. Die Wale bleiben verschwunden, stattdessen fließt eine trüb bräunliche Flüssigkeit mit Fleischstückchen aus einem Rohr. Das wird doch nicht etwa.....die werden doch nicht etwa....sollten das die Wale sein? Haben die mit einer Häckselmaschine die Wale zerhäckselt? Ungläubig wende ich mich mit dieser Frage an jemanden in meiner Nähe.

Dann erwache ich und denke enttäuscht: "Mist, jetzt habe ich ja doch kein Beweisfoto!"

Donnerstag, 20. Februar 2014

Endlich Wochenende!

Das war diesmal wirklich heiß herbei gesehnt, begann allerdings erst nach dem heutigen Zahnarzttermin. Immer wenn etwas an den Zähnen zu machen ist, nehme ich mir vor, einfach aufzustehen und wieder zu gehen, falls ich keine Betäubung bekomme. Natürlich tue ich das nie, aber ich glaube, wenn ich mir diese Möglichkeit nicht so konsequent vor Augen führen würde, würde ich gar nicht erst hingehen. Überhaupt ist es ein großer Vorteil des Erwachsenseins, daß man sich im Grunde nur wenig Dinge gefallen lassen muß, sondern volle Handlungsfreiheit hat, die man sich auch stets bewußt machen sollte, denn irgendwie ist es doch so, daß man manchmal in antrainierten Hilflosigkeiten aus der Kindheit verharrt. Niemand kann mich zwingen, mir in den Zähnen ohne Betäubung herumbohren zu lassen, eigentlich. Leider bin ich dann, wenn ich erst einmal auf dem Stuhl sitze, gerne stattdessen so herrlich inkonsequent. Glücklicherweise war es diesmal tatsächlich nur wenig und nicht schmerzhaft, aber wenn die Zahnärzte sagen, es ist nur ein klitzekleines bißchen zu bohren, kann man ihnen meistens nicht trauen. Das habe ich als Kind schon zu oft gehört. Danach wollte ich so schnell vom Stuhl runter, daß ich fast das Lätzchen und die Kette beim Aufspringen mitgenommen hätte. Irgendwie habe ich es immer sehr eilig, die Zahnarztpraxis wieder zu verlassen, aber diesmal sollte ich mir noch Geschenke abholen. Ich bekam zwei kleine Zahnpasta-Probetübchen, praktisch für Reisen. Und eine Reise steht ja im Sommer an, wenn meine Mutter ihren 80. Geburtstag begeht und uns alle in die Hochburg unserer Sippschaft einlädt. Das ist nicht weit weg von Berlin, aber mein Bruder ist bereits ganz heiß darauf, sich dort im Optischen Museum seine Ahnen zu begucken. Bei unserer Sippe handelt es sich nämlich um eine recht bekannte Optiker-Familie, was aber wenig Leute wissen. Denn wirklich berühmt wird man ja eher als Wissenschaftler oder Künstler. Wenn man sich aber mal anschaut, mit was für Aschenbechern vor den Augen der männliche Zweig der Familie teilweise herumgelaufen ist, kann man es schon sehr gut nachvollziehen, daß einige davon ihren Lebenssinn im Optikerdasein fanden.

So, und auf das Ende dieser für mich recht anstrengenden Woche, gönne ich mir jetzt ein kleines Schlöckchen Tannenwald. Natürlich nur ein winziges Schlöckchen, damit ich mich nicht verlaufe.

Tannenwald

Mittwoch, 19. Februar 2014

Die mit dem Ball tanzt

Nein, keine Namen werfen diesmal, sondern mit dem Ball tanzen. Nicht nur alleine, sondern auch zu zweit. Na gut, warum nicht, aber ehrlich, nach diesen etwas steifen Rückenfitnesskursen geht es meinem Rücken schlechter, als nach jedem Zumba-Kurs. Ich glaube, ich habe ein lateinamerikanisches Becken. Nach dem Sport mit ausladenden Hüftbewegungen im Regen nach Hause tänzeln, an den ersten Schneeglöckchen und Krokussen in den Vorgärten vorbei, damit das Becken wieder in Schwung kommt. Es braucht viel Raum und lachte kurz vor dem Schaufenster eines Yoga-Clubs, wo gerade ebenfalls alle auf den Matten lagen. Wenn mein Rücken irgendetwas von stabil oder gerade machen hört, wird er böse. Vielleicht weil er das schon zu oft gehört hat. Mag sein, daß dies nur bei mir so ist, aber die Vorstellung, daß tausende Rückenlahmer regelmäßig zur Wirbelsäulengymnastik pilgern, welche das Leiden dabei noch verschlimmert, ist schon einigermaßen bizarr. Und es bestätigt wieder einmal, daß man unbedingt immer auf sein Bauch- und Körpergefühl hören sollte und niemals nur auf sogenannte "Experten". In extremen Belastungssituationen ist das allerdings leider leichter gesagt als getan, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Doch ich hoffe, daß ich meine Lehren daraus gezogen habe.

Während des Tänzelns im Regen kam mir der Gedanke, daß so ein Ausflug ins "Havanna" mal wieder Spaß machen würde. Irgendwie irritiert mich etwas, daß die Zumba-Trainerin Salsa anders tanzt, als ich es dort im Club gelernt habe. Wahrscheinlich gibt es davon verschiedene Stile und mir wurde damals die Club-Version beigebracht. Und ich erinnere mich daran, was mir meine Kollegin immer sagte: "Zieh dir nie den Schuh an, wenn ein Mann so tut oder sagt, du würdest nicht richtig tanzen. Meistens sind es nämlich die Männer, die nicht tanzen können, und es gerne auf ihre Partnerin schieben." Das war ein sehr guter Ratschlag, denn ich habe ja generell eine Schuhschwäche, besonders was die Schuhe anderer betrifft. Einen passenden Tanzpartner müßte man haben, jemanden, der nicht beschulmeistert, sondern Sicherheit gibt und dem ansonsten nichts zu peinlich ist.

Mein Win 8 - PC macht mich gerade ein wenig irre. Seit dieses 8.1-Update herauskam, das ich nicht haben will und nicht installiert habe, scheint alles nur noch herumzuspinnen. Erst merkte ich, daß er nicht mehr automatisch in den Standby geht. Ich deinstallierte die LAN-Treiber, der Standby ging wieder, aber dafür kein Internet. Also wieder die neuen Treiber rauf, auch das Häkchen zum Aufwecken raus, und das Standby funktioniert nicht. Das ist für mich aber eine rudimentär wichtige Funktion. Irgendwie knallen bei mir zur Zeit auch ständig Glühbirnen durch, hintereinander oder gleichzeitig. Der rückläufige Merkur läßt grüßen.

Und die Beauty-Biobox kam heute an, hat mich jetzt aber nicht so vom Hocker gerissen. Diese Konjac-Schwämme scheinen gerade groß im Kommen zu sein, denn nachdem ich in der Glossybox Januar einen für das Gesicht hatte, war in der Biobox ein Konjac-Badeschwamm für knapp 10 EUR. Außerdem ein Massageöl für ebenfalls knapp 10 EUR, hm, na ja, eine Tüte vom Droste-Laux-Basenbad, 15 ml finigrana Karité-Creme und eine Ayurveda-Zahncreme-Probe. Diese war schon einmal in einer der früheren Boxen. Ich glaube, ich werde die Beautybox bald abbestellen und nur noch das Foodabo behalten. Ist ja jetzt auch genug Vorrat an Beautyprodukten vorhanden.

Biobox Januar

Montag, 17. Februar 2014

|Beobachtet|

Beobachtet
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Samstag, 15. Februar 2014

Abrechnungen und Bücherklau

Aus mir bisher verborgen gebliebenen Abrechnungen, in welche ich unverhofft Einblick erhalte, erfahre ich, daß von meinem Buch etwas über 400.000 Exemplare verkauft wurden. Bekannt sind mir aber nur knapp 11.000 Exemplare. Verwundert denke ich bei mir, daß der 'Verlag' sicher mit den Abrechnungen nicht hinterher kommt. Da ist wahrscheinlich noch etwas Geduld gefragt.
Auf vielerlei Traumpfaden suche ich den Weg zu einem bestimmten Ort, muß aber feststellen, daß ich mich immer mehr aus der Stadt und damit von diesem Ort entferne. Stattdessen führt die bewanderte Landstraße in einen Wald hinein. Ich steige deshalb in einen Bus, der mich zurückbringen soll, doch auch der Bus fährt in die falsche Richtung, was ich wohl übersehen habe. Irgendwann lande ich an einem bevölkerten Bahnhof, wo Flyer und Bücher wild auf einem Tischchen herumliegen. Das Gewimmel um mich herum nicht beachtend, blättere ich ein wenig in ihnen und gerate schließlich an ein Buch von Judith Holofernes. Das individuelle Lesezeichen und der grüne Schutzumschlag verraten mir ziemlich eindeutig, das es hier nicht zum Mitnehmen liegt, sondern jemandem gehört. Trotzdem verberge ich es in einem unbeobachteten Moment unter Tasche und Mantel auf meinem Arm, um damit hinauszuspazieren. Zum Glück hat es niemand bemerkt.

Ja, ja, meine früheren Sünden, sie verfolgen mich. Ich weiß gar nicht, ob Judith Holofernes auch Bücher geschrieben hat.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Oje,

ich mußte vorhin im Kurs meinen Namen - nein, nicht tanzen, aber werfen und danach sollten wir den Gang von jemandem, der vor uns lief, nachspüren und vorführen, natürlich auch umgekehrt unseren Gang von jemandem aufnehmen und nachmachen lassen. Und nein, ich möchte nicht darüber reden.