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Sonntag, 16. März 2008

Verbrennen von Gasen und Diogenes im Zelt

Ich führe ein chemisches Experiment durch, bei welchem ich den Inhalt von Wasserpatronen (ich weiß leider nicht, ob dies Kohlensäure- oder Sauerstoffpatronen waren) verbrenne, um daraus ein ganz neues Gas zu gewinnen. Doch halt, eigentlich ist es gar kein Experiment, denn ich tue es eindeutig in der Absicht, diesen neuen Stoff zu gewinnen, den ich für irgendwas brauche (Bombenbau?). Dazu wird eine Patrone jeweils an einem Ständer befestigt und vor dem Ständer stehen zwei kleine Schalen. Eine der Patronen fängt plötzlich Feuer, ihr eines Ende brennt lichterloh, und ich befürchte, daß sie explodiert. Deshalb rücke ich erschrocken mit meinem Stuhl zurück und ducke mich, doch die Patrone brennt nur aus, bzw. implodiert. Ich mache weiter und bald darauf passiert dasselbe mit einer zweiten Patrone. Meine Mutter, die wohl mit mir in diesem Zimmer war, wird jetzt sauer und will, daß ich damit aufhöre. Sie nimmt eine der Schalen weg und stellt sie woanders hin. Doch da ich nur noch eine letzte Patrone habe, will ich diese nicht übrig lassen, rücke die Schale zurück, und verbrenne auch noch die letzte.

Im zweiten Traumfragment stehe ich vor einem zugefrorenen See oder breitem Fluß. Es ist später Abend und schon ziemlich dunkel. Am Rande des Wassers liegt ein ebenfalls eingefrorenes, langgestrecktes Schiff. Es ist über und über mit gefrorenem Schnee bedeckt, so daß es auf dem Wasser wie ein großes weißes unförmiges Gebilde wirkt. Nur bei genauem Hinschauen sieht man, daß es ein Schiff ist, und erst, wenn man noch genauer hinschaut, erkennt man, daß es ein oberes offenes Deck mit Bänken hat, und ein unteres geschlossenes Deck. Zu diesem Schiff will ich jetzt hin, denn anscheinend kann man damit trotzdem noch fahren oder zumindest etwas erleben. Ich überlege erst, mich auf eine der oberen Bänke zu setzen, doch dann denke ich, das würde etwas zu eisig werden und beschließe mich in das untere Deck zu schlagen. Dort sitzt man wahrscheinlich relativ warm und hat eine herrliche Aussicht auf das viele Eis. Um das Schiff zu erreichen, muß ich über das Eis des Sees laufen. Mir ist etwas mulmig, denn ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich hält. Vorsichtig setze ich Schritt für Schritt. Das Eis ist teilweise heller und teilweise dunkler, wahrscheinlich, weil es an den helleren Stellen dicker ist. Das versuche ich zu nutzen.

Im dritten Traum besitze ich keine Wohnung mehr, sondern lebe obdachlos auf dem Hof meiner Kindheit. Dort habe ich ein provisorisches Zelt aus Plastikplanen und Holzbohlen aufgeschlagen, in welchem ich schlafe. Ich werde auf dem Hof geduldet, da ich recht beliebt bin und jedem, der zu mir kommt, mit Rat und Trost zur Seite stehe. Einmal kommt zum Beispiel jemand zu mir, dem ich bei der Ordnung seiner Papiere und bei irgendeinem Problem mit dem Arbeitslosengeldbescheid helfe. Danach unterhalte ich mich mit einem kleinen Jungen, dessen Mutter ganz froh ist, mal für einen Moment alleine in der Wohnung zu sein. Später ruft sie den Jungen zum Abendessen. Nachts oder bei schlechtem Wetter krieche ich unter meine Plane und mit mir ebenfalls ein geflecktes, männliches Hündchen. Daß es männlich ist, weiß ich deshalb so genau, weil es sich vor mir mit dem Rücken im Gras gewälzt hat und ich sein durchaus im Verhältnis zur Körpergröße großzügig dimensioniertes bestes Stück gesehen habe. Während ich an einem eher ungemütlichen und sehr kaltem Abend unter der Plane liege, gehen mir allerhand Gedanken durch den Kopf. Ich frage mich, ob ich bei solchem Wetter nicht besser eine richtige Wohnung hätte, denn schließlich könnte ich erfrieren. Doch andererseits habe ich eine dicke Pappe mit der ich mich zudecken kann und sollte es noch kälter werden, würde sich ganz sicher etwas anderes zum zudecken finden. Wahrscheinlich würde man mir sogar gerne eine Decke bringen. Und während ich so unter der Plane liege, auf das Gras, den grauen Himmel und den prasselnden Regen blicke, dabei über mein Leben nachdenke, wird mir auf einmal klar, daß ich genau so, wie es jetzt ist, glücklich bin und ich nie wieder in eine Wohnung zurück möchte. Ich fühle mich mitten im Leben, auf dem Hof tobt um mich herum täglich das Leben und ich mitten drin, und auch ohne Menschen befinde ich mich mitten in der Natur, unter dem weiten Himmel, neben mir Bäume und Gras. Nie wieder möchte ich mich durch Wände von diesem Glück abtrennen.

Bemerkung: Ich glaube, so wie im dritten Traum könnte ich tatsächlich leben. Da denke ich nur an den Zelturlaub im "Ostseesturmjahr". Je stürmischer und nasser es wurde, um so wohler fühlte ich mich im Zelt. Ich bräuchte nur jemanden, der mir regelmäßig alle Bücher besorgt und ausborgt, die ich lesen möchte. *gg*

...

3 Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist, 4 der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn, 5 Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe. (1Tim 6)

Samstag, 15. März 2008

Kohlenstoffsynthese

Eine Formel zur Kohlenstoffsynthese geträumt. H2O und CO2 erkenne ich ja gerade noch so. Ich habe aber keinen Schimmer, was ΔH3 ist.

Freitag, 14. März 2008

Stumme Stufen

Stumme Stufen

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Der Hinduismus hat beispielsweise keine Probleme damit, Jesus Christus anzunehmen. Bei 330 Millionen Göttern ändert es schließlich nichts, wenn man noch einen weiteren hinzufügt. Und so kann es unter Hindus zu Tausenden von scheinbaren Bekehrungen kommen, bis in der christlichen Missionsarbeit deutlich herausgestellt wird, was am Hinduismus falsch ist und die Einzigartigkeit Jesu verdeutlicht wird, die ihn von allen Hindugöttern unterscheidet. Wenn dieser Unterschied nicht absolut deutlich gemacht wird, können Hindus scheinbar »Jesus annehmen«, aber sie nehmen nicht den Jesus der Bibel an, den Jesus, der Gott ist und Mensch wurde und der einzig und allein »der Weg, die Wahrheit und das Leben« ist. Der »Jesus«, den ein Hindu annimmt, ist nichts weiter als ein Avatar unter Tausenden. So nimmt der Hinduismus dadurch, dass er »Jesus annimmt«, den Jesus der Bibel weg und ersetzt ihn durch seinen eigenen falschen Christus. Eine solche Täuschung ist ein hauptsächliches Ziel von okkulten Wesen, die mit der Menschheit kommunizieren....
....Jeder hat das Recht, Christus persönlich abzulehnen, aber es ist intellektuelle Unredlichkeit der schlimmsten Art, darauf zu bestehen, Jesu Lehren seien völlig kompatibel mit hinduistisch-buddhistischen pantheistischen Philosophien. Das muss so sein, folgert ein Autor, weil »alle NewAger, die ich getroffen habe, Jesus lieben und Buddha und Krishna und jeden, ungeachtet der Rasse oder Sprache oder religiösen Vorliebe«. Die Vorstellung, eine überzeugungslose »Liebe« (die zu schwach zum Korrigieren anderer ist) würde irgendwie die Frage nach Wahrheit, Recht und Unrecht und nach gesunder Lehre überflüssig machen, ist ein grundlegender Irrtum. Echte Liebe korrigiert vielmehr diejenigen, die einem schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Irrtum zum Opfer gefallen sind...
....Man glaubt, die »Kraft« sei der leitende Faktor hinter der Evolution. Wir haben gesehen, dass Evolution mathematisch unmöglich ist....
...Mit Yoga-übungen oder sonstigen Bemühungen um einen höheren Bewusstseinszustand und Zugang zu dieser Kraft kann man noch nicht einmal eine Busfahrkarte bezahlen, geschweige denn die ewige Schuld der Sünde.... Weder Buddha noch Konfuzius, noch Mohammed, noch irgendeinanderer Religionsführer stand von den Toten auf. Allein Christus kam aus dem Grab zurück, nachdem er sein Leben zur Rettung von Sündern hingegeben hatte. Die Apostel gaben ihr Leben hin, um diese frohe Botschaft der Erlösung, »das Evangelium der Gnade Gottes« (Apg 20,24) in die Welt hinauszutragen. Millionen von Märtyrer haben ihr Leben gelassen, um diese Botschaft rein zu erhalten. Heute wird diese Wahrheit verlästert und das im Namen Christi!...Mit dem freundlichen Akt eines Schuldbekenntnisses bekannte die Vereinigte Kirche Kanadas den eingeborenen nordamerikanischen Indianern: »Unser christliches Gottesbild ist entstellt und verwischt. Wir waren der Schönheit eurer Spiritualität gegenüber verschlossen. Bitte vergebt uns.« Repräsentanten der römisch-katholischen und Lutherischen Kirche,der Episkopalkirche, der Amerikanischen Baptisten, der United Churchof Christ, der United Methodist Church und der Presbyterianischen Kirchehaben sich bei den amerikanischen Indianern für die Verkündigung des Evangeliums entschuldigt: Versuchen Sie sich einmal vorzustellen, Jesus Christus würde sich dafür entschuldigen, dass er für die Sünden der Welt gestorben und der einzige Retter ist, oder der Apostel Paulus würde sich vor ehemaligen, zum christlichen Glauben bekehrten Juden, Griechen und Römern dafür entschuldigen, dass er sie für Christus gewonnen hat!....
...Johannes Brahms spürte, dass er beim Komponieren bisweilen »im Einklang mit dem Unendlichen« war. Obschon er glaubte, dass seine Inspiration von Gott stammte, wird doch eine andere Quelle dadurch verraten, dass seinen eigenen Angaben zufolge »sein bewusstes Denken in einer Halbtrance zeitweilig ausgeschaltet war«, wie es auch bei einem spiritistischen Medium der Fall ist. Gott inspiriert kein Medium in Trance. Tschaikowsky bekannte, dass er sich unter ähnlicher Inspiration befindend »wie ein Verrückter benahm«. Richard Strauss war sicher, dass zumindest ein Teil seiner Kompositionen ihm »von allmächtigen Wesen diktiert« wurde, die nicht von dieser Erde waren. Giacomo Puccinis großartige Oper Madame Butterfly wurde ihm, davon war er überzeugt, »von Gott« diktiert....Und könnten die unzähligen Erscheinungen rund um die Welt tatsächlich die Maria sein, die Jesus geboren hat, wenn diese Erscheinungen doch soviele falsche Aussagen von sich geben und beständig der Bibel widersprechen? Wer oder was sind diese Wesen? Welche Absicht verfolgen sie?....Das immer wiederkehrende Thema dieser gechannelten Informationen ist ein überzeugender Hinweis darauf, dass sie alle von denselben »Geistern« inspiriert werden. Hier haben wir es mit einer Form von »Besessenheit« zu tun. Eine etwas weniger schlimme Form dieser »Besessenheit« könnte natürlich gerade die Inspiration sein, die in der Vergangenheit den Musen zugeschrieben wurde und auch heute noch von Musikern, Künstlern, Wissenschaftlern und anderen kreativen Menschen erfahren wird...
...Der Geist Christi in einem wiedergeborenen Christen braucht offensichtlich keine Unterstützung durch Psychotherapie oder Psychopharmaka. Jesus hat auch keinen einfachen Weg verheißen. Das Leben alsChrist ist reich an Versuchungen und Erprobungen und Konflikten, die Gott zulässt, um uns zu prüfen und zu sehen, ob wir ihm wirklich vertrauen und gehorchen....
...Thomas Perry, ein katholischer Priester, sagt, die Ökokrise rufe zu »einem neuen Sinn dafür auf, was es bedeutet, Mensch zu sein [und zu] einer neuen Geschichte, wie die Dinge entstanden sind«.......Die Betonung muss von einem möglichen Himmel auf die Fürsorge für die Erde verlagert werden,und Ethik und Moral müssen die Rechte der Natur mit einschließen.........So lassen Christen sich auf kompromittive Partnerschaften mit Gottlosen ein und investieren ihre Zeit und Kraft in die Fürsorge für diese Erde, anstatt Seelen für die Ewigkeit zu gewinnen.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt bei Christliche Literatur-Verbreitung e.V.)


Wie gut, daß nicht ICH in der Hölle Hunts leben muß.

Zucker sagt,

Traumzeit sprach immer darüber, daß sie Piratenschiffkapitän werden will. „Piratenschiffkapitän?" antwortete ich. "Das ist zu machen."
Und so jagten wir zum Teufel General und Ataman. Unser Feldzug fand sein Ende erst am Stillen Ozean, war horrormäßig und erinnerte mich an "Meteor".

Donnerstag, 13. März 2008

...

C. G. Jung, der tief im Okkultismus verstrickt war, hatte bereits sein »kollektives Unbewusstes« postuliert, eine Vorstellung, die er durch Inspiration aus dem Reich der Dämonen empfing...

...Das ist diese neue »wissenschaftliche« Vorstellung, man müsse einen »höheren Bewusstseinszustand« erlangen, um die Dinge so wahrzunehmen, wie sie wirklich sind. Doch ein höherer Bewusstseinszustand ermöglicht dämonischen Wesen die Übernahme und Steuerung des Gehirns, um so ein Universum der Illusion zu erzeugen.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt bei Christliche Literatur-Verbreitung e.V.)

Also im Vergleich zu der eigenartigen Quelle, aus der Hunt seine Inspirationen empfängt, sind mir die Dämonen Jungs fast schon sympathisch.

Film-Remake

Im Traum erlebe ich das Remake eines Films mit Meg Ryan und Nicolas Cage, wobei ich und andere unbekannte Leute die Rollen übernahmen. Der Film zeichnet sich dadurch aus, daß nicht wirklich viel in ihm passiert, zumindest nichts aufregendes, und Kleinigkeiten minutiös erzählt und ausgedehnt werden. Ich kann mich an rasante Motorbootfahrten, zwei Männer und Pflaumenweinflaschen erinnern, welche auf den Etiketten teilweise auch Ananas und andere Früchte zeigten. Aus dem Vergleich meine ich genau den Film zu kennen, um den es sich handelt, sogar den Titel, doch da hat mir das Traumgedächtnis wohl einen Streich gespielt, denn nach dem Aufwachen, wußte ich überhaupt nicht mehr, was für ein Film das gewesen sein soll, weder den Titel, noch die Handlung.

Mittwoch, 12. März 2008

Neid

Zwar beschwere ich mich ab und zu über boshafte Neidhammel, aber auch ich bin nicht frei von dem gelben Monster. Zufällig (obwohl ich mich frage, ob dies wirklich Zufall ist) befindet sich genau gegenüber von meinem Bürofenster die Wohnung eines Hobbyfotografen, der seinen Balkon anscheinend zum Studio gemacht hat. Jedenfalls sieht man ihn dort regelmäßig mit irgendwelchen Personen, die sich von ihm ablichten lassen und hinter den Fenstern der Wohnung blitzt es im Laufe des Tages oft verdächtig. Wir beobachten das Treiben auf dem Balkon natürlich genau, und während ich so über den langweiligen Akten sitze und gleichzeitig die Wohnung im Auge behalte, ertappe ich mich dabei zu denken, ich hätte auch gerne den lieben langen Tag Zeit, um Fotos zu machen und zu experimentieren. Ich weiß nicht, wovon dieser Typ lebt, aber ein "Professioneller" scheint er nicht zu sein. Herr Naseplag hat seine ganz eigene Theorie und Meinung dazu. Er sagt, das ist bestimmt so eine "Student-Fotografenschwuchtel", der seine anderen "Fotografenschwuchteln" auf dem Balkon fotografiert und die Fotos dann ins Internet stellt. Leider kann ich hier den einmaligen Tonfall, in welchem Herr Naseplag das sagt, nicht wiedergeben. Ich fragte ihn heute darauf mal, ob er zu Hause einen Computer habe, worauf er antwortete: "Nee, sowas kommt mir nicht ins Haus." Ich fragte ihn weiter, daß er wohl dann sicher auch kein Handy besitze, und er erwiderte: "Natürlich nicht! Das ist doch alles son Zeug, was kein Mensch braucht." Der glückliche Herr Naseplag....

Ich dachte ja eben,

ich komme nicht mehr zu Hause an und bleibe vom Winde verweht in einem Gebüsch hängen. Der Sturm wehte so heftig von der Seite, daß ich nicht einmal mehr durch das sturmseitige Nasenloch atmen konnte. Dieses war vollkommen zu. So mußte ich mich durch ein Nasenloch atmend durch den Sturm kämpfen. Ich hoffe, dieser hat nicht noch zur Nasenscheidewandverkrümmung beigetragen. Ob meine Nase jetzt schief sitzt, habe ich noch nicht überprüft, aber wenigstens bin ich stärker gewesen als mein Nasenflügel. Da machen sie einen Aufriß wegen Kyrill, bei dem nicht das kleinste Lüftchen wehte, aber wenn es wirklich stürmt, muß man sich drei Kilometer zur Arbeitsstelle und wieder zurück durch den Orkan schlagen.

Dienstag, 11. März 2008

Frühlingsbänder

Frühlingsbänder

Ich weiß nicht,

ob nur mir das auffällt und ob das nur bei Lidl so ist oder auch bei anderen Discountern, aber bereits über Jahre hinweg beobachte ich bei Lidl ein sehr interessantes Phänomen. Oftmals, sicher ist das nicht bei allen Produkten so, wenn dort ein neues Produkt in das Lebensmittelangebot kommt, ist die Qualität in der Regel zu Beginn 1A. Es gibt überhaupt nix zu meckern. Doch je länger dieses Produkt im Angebot bleibt, sozusagen irgendwann zum Grundsortiment gehört, nimmt proportional dazu die Qualität ab, bis das ganze Produkt nur noch die reinste Zumutung ist. Wenn man also ein tolles neues Produkt entdeckt, kann man leider davon ausgehen, daß dieses Produkt (natürlich nicht das gleiche, sondern dieselbe Sorte) spätestens in drei Jahren qualitätstechnisch nicht mehr genießbar sein wird.

Sonntag, 9. März 2008

In den Träumen meiner Mutter

bin ich gestern das erste Mal in meinem jetzigen Alter aufgetaucht. Meine Mutter hat oft erzählt, daß sie von mir immer nur als kleines Kind träumt. Interessanterweise hatte ich vor einigen Tagen den spontanen Gedanken, eine bestimmte Grenze beim Älterwerden überschritten zu haben. Merkwürdig ist außerdem, daß meine Mutter niemals von meinem Bruder träumt, weder von ihm als Kind noch von ihm als Erwachsenem. Wobei mein Bruder immer behauptet, niemals zu träumen (besser gesagt, sich nicht erinnert). Ich fragte mich unwillkürlich, ob wohl ein Mensch, der selbst nicht träumt, auch nicht in den Träumen anderer auftauchen kann und von diesem nächtlichen Ort ausgeschlossen ist. Aber dann fiel mir ein, daß ich von meinem Bruder träume, also ist das wohl glücklicherweise nicht so.

Engel und Bürokratie

Was ich ungemein verwirrend finde, sind diese kabbalistischen Engelshierarchien, oder besser gesagt Engelsarmeen, denn ich habe den Eindruck, daß es von Jahr zu Jahr mehr Engel werden. Aber nicht nur die Engel selbst sind zahllos, ebenso die Aussagen darüber, welcher Engel nun für was oder wen zuständig ist. Schaut man im Internet nach, findet man tausend verschiedene Tabellen mit Geburtsdatum oder Geburtszeit und erstaunlicherweise immer andere Ergebnisse. Nach dieser Tabelle und dieser ist mein Schutzengel Omael, nach dieser Tabelle findet man sogar drei Schutzengel, welche da für mich wären Lekabel, Alahdiah und Lauviah, aber zu allem Überfluß habe ich jetzt auch noch ein Buch mit Kabbalab-Scheibe von meinem Vater, in welchem es jeden Engel zweimal gibt - einen zur linken und einen zur rechten Seite Gottes, bzw. männlich und weiblich. Nach dieser Scheibe und einigen vorher notwendigen numerologischen Berechnungen ist mein Schutzengel Vehuel zur linken Gottes.
Nun glaube ich zwar an Schutzengel - meiner ist kaum zu ignorieren, selbst wenn Engel vielleicht etwas ganz anderes sind, als wir glauben - , aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß bei den Engeln genau die gleiche Bürokratie herrscht, wie bei mir in der Verwaltung, wo es für alles ausgefeilte Zuständigkeitsvorschriften und Geburtsdatenregelungen gibt. Ich imaginiere gerade einen Engelgerichtshof:

Engel V: Nach § 35 der Engelzuständigkeitsordnung ist es unstreitig, daß nicht ich, sondern Engel O für die Betroffene Z. zuständig ist. Ich beantrage deshalb diesen Fall Engel O. zuzuweisen.

Engel O: Nach den kabbalistischen Ausführungsvorschriften zum § 35 der Engelzuständigkeitsordnung ist das Geburtsdatum allein nicht ausreichend. Bereits im Präzedenzfall im Himmelsjahr 200034 wurde mit Urteil 56/00034 des ersten Engelgerichtshofes festgestellt, daß neben dem Geburtsdatum die kabbalistische Namensanalyse zur Zuständigkeitsfeststellung anzuwenden ist. Ich beantrage deshalb, die Klage abzuweisen und das Verfahren einzustellen.

Engel V.: Ehrenwerter Gerichtshof! Ich bitte zu bedenken, daß die Betroffene Z. in dem Glauben war, daß Engel O. für sie zuständig ist. In Hinsicht auf die Wirksamkeit eingeleiteter Maßnahmen und unter Hinzuziehung des Grundsatzes von Treu und Glauben sollte hier eine Entscheidung im Sinne meiner Forderung getroffen werden.

Samstag, 8. März 2008

Jewish Music

Spurlos verschwunden

Irgendwie finde ich es ja schon ganz interessant, welche Menschen so im Laufe der Weltgeschichte spurlos verschwunden sind:

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_people_who_have_disappeared

Im Erzgebirge sucht man nach dem Bernsteinzimmer

und in Berlin ist nun auch das Schatzfieber ausgebrochen.
http://www.welt.de/berlin/article1710044/Berliner_jagen_verborgenen_Silberschatz.html#vote_1757543
Zu finden ist in Berlin auf jeden Fall etwas. Wenn kein Silberschatz, dann zumindest alte Fliegerbomben und Granaten. Viel Glück!

Freitag, 7. März 2008

Die einzig wahren Avengers



Emma Peel war mein großes Kindheitsidol, noch bevor ich das Wort "Emanzipation" überhaupt aussprechen konnte. So lässig wie sie wollte ich auch Türen mit dem Bleistift aufbrechen können und meine Spielfreunde wurden mit gezielten Handkantenschlägen traktiert. Ich wuchs allerdings mit der Wiederholung der Serie auf, denn ganz so alt bin ich noch nicht.

Ich frage mich gerade,

ob es wohl zu Persönlichkeitsstörungen und Identitätsproblemen bei einer Katze führt, wenn man sie "Maus" nennt und ich staune darüber, daß ich mich nach drei Tagen Streik vor Muskelkater kaum noch auf den Beinen halten kann. Ich vermute, sobald der Streik vorbei ist, werde ich Oberschenkel wie Arnold Schwarzenegger haben.

Donnerstag, 6. März 2008

Träume bald sichtbar?

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/wissenschaft/730878.html

Vielleicht muß ich ja Träume bald nicht mehr aufschreiben, sondern zeichne sie per Traumvideo auf. ;o)

vergelesen

"Jungs ballern, Mädchen lieben Pornos"
statt
"Jungs ballern, Mädchen lieben Ponies"

Ich dachte schon beinahe, ich hätte irgendwas verpasst. *gg*

Das Vorstellungsgespräch

war horrormäßig und erinnerte mich stark an meine mündliche Abschlußprüfung vor zwölf Jahren. Die Leiterin hat mich so mit Fachfragen zugepfeffert, daß ich von einer Ohnmacht in die andere fiel. Ich hatte mich zwar durchaus vorbereitet, allerdings nur die allgemeineren Gesetze gelesen, da ich nicht erwartete, daß sehr schwierige Fragen kommen werden. Außerdem weigere ich mich einfach, irgendwelches Fachzeug für ein Vorstellungsgespräch auswendig zu lernen, wenn ich noch nicht einmal weiß, ob ich es brauchen werde, weil ich die Stelle bekomme. Hätte ich das in den letzten fünf Jahren getan, könnte ich jetzt schon sämtliche Sozialgesetzbücher völlig nutzlos hoch und runter deklinieren, allerdings sehe ich darin keine sehr erstrebenswerte Fähigkeit. Diesmal sah die Sache eh noch anders aus, da ich ja schon ein dreiviertel Jahr in dem Bereich arbeite und meinte, daß mein spezielles Wissen für ein Vorstellungsgespräch ausreichen müßte. Natürlich hätte ich aber vorher darauf kommen können, daß eine Leiterin, die gleichzeitig Dozentin an der Fachhochschule ist, auf Fachbegriffe Wert legt und nicht hören will: "Äh, dann schreibe ich den halt an."
Ich glaube, den vier Beisitzern tat ich irgendwann schon leid, wie ich mich da wand, jedenfalls nickten sie jedes Mal auffallend eifrig in Richtung meiner strengen Prüferin, wenn ich denn mal was richtiges sagte. Vollkommen genervt und zerschmettert verließ ich das Gespräch und als ich Herrn N. von den Fragen erzählte, guckte der genauso dumm aus der Wäsche wie ich und meinte nur, er weiß schon, warum er zu keinen Vorstellungsgesprächen geht, sowie, daß manche halt die Arbeit einfach machen, während andere drüber reden.
Vier Stunden später klingelte das Telefon und ich erhielt die Nachricht, daß ich die Stelle habe. Ich glaube, Herr N. freute sich mehr als ich - er hat mich ja schon vorher dauernd heiß gemacht, ich soll bei dem Gespräch sagen, daß sie mir schnell Bescheid geben und ich (er) nicht lange warten muß. Ich freue mich natürlich ebenfalls, denn eine Stelle ist besser als keine Stelle, auch wenn man auch ohne genug Arbeit hat und in drei Jahren die Stelle bei der nächsten Einsparung wieder los ist. Aber ich sehe es aber ein wenig zwiespältig, da ich vorher von einer Kollegin gehört habe, daß ich wohl die einzige bin, die sich auf die Stelle beworben hat, da sonst niemand dort in diesen Bereich will. Und ich bin natürlich wieder mal die einzige Doofe, die freiwillig JA ruft, ohne genau zu wissen, ob ich das auf Dauer überhaupt verkrafte.
Außerdem frage ich mich, ob sie mich nur genommen haben, weil sie keine andere Wahl hatten, dann hätten sie sich aber eigentlich diese ganze Prozedur gleich verkneifen können.