äußerst nachlässig, denn ich habe heute meinen Traum nicht aufgeschrieben. Und ich ertappe mich tatsächlich mit einem schlechten Gewissen - was könnte mir, meiner Statistik und meiner Traumforschung vielleicht entgehen, in meinen Gehirnwindungen unentdeckt kleben bleiben, wenn ich es nicht aufschreibe? Andererseits hab ich einfach keine Lust mehr, von chaotischen Wohnungen zu träumen und noch weniger, diese Träume aufzuschreiben, vor allem, wenn darin riesige Waschmaschinenmonster mit mülltonnenartigen Waschtrommeln vorkommen. Da mache ich mich lieber auf Spurensuche nach heimlichen Besuchern.
Edit: Ein Gutes hat die Hartnäckigkeit meiner Traumbilder, auch wenn ich sie gerne ignorieren möchte, aber doch. Ich habe mir heute vorgenommen, einen wöchentlichen Haushaltsorganisationsplan aufzustellen, damit die Großaktionen am Wochenende etwas abnehmen.
Eigentlich mag ich ja Techno und Trance, heute mehr partiell als Andenken an frühere Zeiten, aber was mich wirklich nervt, sind die Leute, die meinen, sie müßten unter einen Song nur ein paar stampfende Beats legen und schon hätten sie einen guten Dance-Track-Remix. Falsch! Ein guter Dance-Track zeichnet sich ebenso durch ein durchdachtes Arrangement aus wie jeder andere gute Song. Ein paar schnelle Beats im Hintergrund reichen da nicht. In solchen Fällen wähle ich grundsätzlich das Original.
Im Fernsehen lief gerade eine Doku, in welcher gezeigt wurde, wie eine Gottesanbeterin ihren Gatten aufknuspert. Das nenne ich mal ein effizientes Leben! Erst Samenspender und dann Nahrungsspender für die lieben Kleinen und die Mutter. Es gibt zwar Stimmen, die behaupten, daß es eine Wiedergeburt als Tier nicht gibt, aber falls doch, würde mich interessieren, was man verbrochen haben muß, um als männlicher Gottesanbeter(in?) wiedergeboren zu werden. Vielleicht ein Leben lang keinen Unterhalt gezahlt?
Ich liebe Salzkristalllampen. Ein Winter ohne diese ist für mich nicht mehr denkbar und wahrscheinlich auch nicht überlebbar. Das rotorangene Licht gibt mir mehr Energie und Wärme als jede Tageslichtlampe. Irgendwie muß sich da wer mit den Lichtspektren geirrt haben. Und angeblich sollen sie dabei auch noch das Raumklima regulieren.
Beim Lesen des Edgar Cayce-Buches "Du weisst, wer du warst" fiel mir heute ganz plötzlich ein uralter Traum ein, einer dieser Träume, die ich Beziehungsträume nenne. Das sind hauptsächlich solche Träume, die ich kurz nach dem Kennenlernen einer für mich wichtigen Person, bzw. eines Mannes habe. Innerhalb von zwei bis drei Wochen erhalte ich jeweils garantiert einen sehr klaren und beeindruckenden Traum mit dieser Person, den ich selten wieder vergesse. Ich weiß nicht, was diese Träume bezwecken - Initiationsträume, Vergangenheit, Zukunft? - aber sie kommen pünktlich wie die Maurer. Nach dem Kennenlernen von R. L. (damals führte ich noch kein Traumtagebuch) träumte mir:
Ich befinde mich halb sitzend, halb liegend auf einem quadratischen, offenen Platz, um mich herum viele andere Menschen. Das ganze ist ein Sklavenmarkt und wir warten darauf, an neue Besitzer verkauft zu werden. Ich kann mich nicht mehr sehr genau an meine emotionale Situation erinnern, glaube aber, daß diese ziemlich hoffnungslos war. Irgendwann taucht R. auf, wie, bzw. was er gesagt hat, weiß ich nicht mehr, und will mir helfen, indem er mich befreit und mit mir flieht. Ich lasse mich überreden und wir flüchten lange Zeit kriechend durch tunnelartiges Gestrüpp. Das Gestrüpp endet irgendwann, wie mir scheint nach Stunden, in einer sonnigen Lichtung, allerdings ist diese Lichtung durch eine hohe Mauer begrenzt. Wir stehen davor und wissen nicht, wie weiter, wie wir über die Mauer kommen sollen. In unserem Rücken die Verfolger, zu unseren Füßen Felssteine mit bunten Schlangen, welche nach uns schnappen. Wir hüpfen herum, um ihnen auszuweichen. Und dann, ich weiß nicht wie es geschah, dann schweben wir auf einmal Hand in Hand im Himmel, über die Mauer hinweg und immer höher hinaus.
R. war das, was man Liebe auf dem ersten Blick nennt, und zwar auf gegenseitiger Basis. Wir haben uns nur einmal angeschaut und uns danach stundenlang wie Kranke und völlig ohne Kontrolle angegrinst. Wenn mir heute jemand weismachen will, daß es Liebe auf den ersten Blick nicht gibt, fresse ich einen Besen. Er war übrigens Seemann und seitdem habe ich ein Faible für die Marine.
Heute sprach mich überraschend wieder eine Kollegin wegen einer veröffentlichten Geschichte an. Wenn sowas geschieht, was nicht all zu oft der Fall ist, stehe ich erst einmal wie bedeppert da und frage mich, was derjenige eigentlich von mir will. "Mich gelesen", wie jetzt? Meine Personalakte? Meinen Lebenslauf? Wenn ich gut bin, fällt mir dann langsam irgendwann ein, daß ich ja nebenbei schreibe und einiges davon für andere lesbar ist. Irgendwie vergesse ich das immer. Oder ist das Verdrängung? Ich mag diese Situationen nicht wirklich (obwohl man hinterher natürlich schon ein wenig erfreut ist), nicht nur wegen des schlechten Gedächtnisses, sondern auch, weil sich die Leute dabei so komisch benehmen. Sie grinsen die ganze Zeit und löchern einen plötzlich mit Fragen, selbst wenn sie einen vorher nicht mit dem A... angeschaut haben. Ich bin schon seit längerem zu der Feststellung gelangt, daß es am besten wäre, nur noch unter Pseudonym zu veröffentlichen, wenn ich dann doch immer wieder zu meinem richtigen Namen greife, liegt es vor allem daran, daß ich diese Sachen gerne als Überraschung zu Weihnachten o.ä. für meine Mutter und Familie mißbrauche und es dann merkwürdig fände, unter "falschem" Namen drinzustehen, falls man mir überhaupt glaubt, daß ich das bin. Bei diesem Gespräch mit der Kollegin habe ich aber festgestellt, daß es durchaus auch Vorteile hat, sich nicht zu verstecken. Kurzzeitig hatte ich, von ihren neugierigen Fragen inspiriert, die Anwandlung ihr scherzhaft zur antworten: "Wart nur ab bis du dich in einem Roman wiederfindest!" Eigentlich habe ich nicht vor, irgendwelche Büroromane zu schreiben, aber das muß ja niemand wissen - und wenn doch, wird es garantiert eine bitterböse Satire. Ich habe es nicht gesagt, denn Erpressung liegt mir nicht, allerdings konnte ich ein paar subtile Andeutungen nicht lassen, daß ich mir meine Ideen gerne bei Kollegen und aus der Bürokommunikation hole. Das stimmt zwar auch nicht, ich bin nämlich froh, wenn ich zuhause und beim Schreiben nicht mehr an das Büro denken muß, aber das muß ja ebenfalls niemand wissen, oder?
Ich forme Tiere aus Hackfleisch, zuerst einen Tiger, den ich zwar einen Tiger nenne, der aber mehr die Form eines Löwen hat. Und durch das Hackfleisch wirkt er außerdem als hätte er eine Hautkrankheit. Ich gebe ihm Leben, frage mich aber keiner wie, und nun lauert er aufgeregt an der geschlossenen Zimmertür. Vermutlich wittert er sein eigenes Hackfleisch, ein Geruch, der noch in der Luft liegt, und hat gewaltigen Hunger. Inzwischen habe ich ein zweites Tier geschaffen, einen harmlosen Pflanzenfresser, mit welchem ich mich sogar unterhalten kann. Eigentlich würde ich das Zimmer gerne verlassen, der Tiger ist gefährlich, aber da er genau an der Tür lauert, geht das nicht, zumal ich ja sicher noch nach Hackfleisch rieche. Also bleibe ich mit dem anderen Tier hinter einem Tisch hocken und spreche mit diesem: "Hör mal, hier kommen wir nie lebend raus!" Ich weiß aber nicht mehr, was es geantwortet hat.
Ein Treffen von Bloggern, eine Cocktailparty oder etwas in der Art in irgendeinem Schloß. Ich erinnere mich, in mit dem
Wilden Kaiser und
Elsa zusammengestanden zu haben. Der Kaiser trägt anscheinend seine Haare neuerdings halblang, glatt herunterfallend. Das steht ihm gut, wirkt aber auch sehr weiblich. Elsa dagegen trägt bauchfrei, nicht nur ein Stückchen. So jugendlich und schlank wie sie ist, kann sie das jedoch gut tragen.
Bemerkung: Nach dem Aufwachen fragte ich mich spontan, ob es Gott wohl so ähnlich gegangen sein könnte, als er Lebewesen geschaffen hat - daß er hinterher dachte "Oh, oh.....schnell weg hier!" *gg*
Früh extra 30 Minuten eher losgegangen, weil die letzten zwei Tage die Busse bereits so seltsam fuhren, daß ich auf Nummer sicher gehen wollte. An der Haltestelle war ich noch so optimistisch zu glauben, daß ich heute ganz bequem und locker pünktlich sein würde. Doch was geschah? Eine halbe Stunde in der Kälte gestanden und mir den A... abgefroren. Als ich dann beim Umsteigen an der Straßenbahn wartete, kamen gleich drei Busse hintereinander. Und ich war genauso spät wie die anderen Tage. Wenn ich das vorher gewußt hätte, hätte ich die halbe Stunde auch im Warmen vertrödeln können. Danach mit ein paar Akten zur Rücksprache bei meiner Chefin und drei Stunden nicht mehr rausgekommen. Herr N. wunderte sich schon und kam zwischendurch nachschauen, was los ist. Schließlich ein Berg Arbeit und bis spät abends ohne Pause durchgeackert. Dafür aber auch viel abgearbeitet. Als Resümee kann ich also korrigieren: ein mieser, doch erfolgreicher Tag.
leidet unter der Wirtschaftskrise und Branche um Branche ruft nach dem Onkel Doktor Staat und einer Wunderheilung. Nicht umsonst verteilt man FinanzSPRITZEN. Die moderne Medizin scheint allgegenwärtig zu sein - Herumdoktorn an den Symptomen statt die Ursachen zu finden und zu verändern. Mit Pillen oder Spritzen geschehen leider in den seltensten Fällen Wunderheilungen von Dauer. Hier ist wohl eher eine langwierige Verhaltens- und Grundlagentherapie von Nöten.
Träume können sich auf Eindrücke aus dem allwissenden und liebenden Über-Bewußtsein gründen oder auf die der unterbewußten Schichten, in denen sich auch Fehlinformationen finden. Eine Einstimmung auf den inneren Geist Gottes sowie die ehrliche Absicht, bestmöglichen Gebrauch von den besten verfügbaren Informationen zu machen, helfen uns, unsere höchsten Aspekte zu erreichen und über unsere Träume außerordentlich wertvolles Material zu erhalten. Auch in Fällen sehr präziser Traumbotschaften besteht die Möglichkeit, sie auf der Verstandesebene zu mißdeuten. Hier kann eine Einstimmung auf die inneren intuitiven und spirituellen Kräfte - sozusagen ein größeres Vertrautwerden mit diesen Aspekten von uns - den Verstand unterweisen, die wahre Bedeutung der Träume besser zu erschließen......
Traummaterial über vergangene Leben als solches zu erkennen kann schwierig sein. Manche Leute mögen zwar zuweilen ein ganzes Inkarnationsdrama in ihren Träumen dargestellt finden, aber normalerweise sind derartige Informationen nicht so deutlich,und deshalb mögen ein paar Hinweise, worauf man achten soll, ganz nützlich sein. Normalerweise wird die träumende Person in der Lage sein, sich mit einer Figur in irgendeinem Traum zu identifizieren. Wenn sich diese Gestalt von der gegenwärtigen Persönlichkeit des Träumers durch solche Merkmale wie Rasse, Nationalität oder Geschlecht unterscheidet, ist das ein Hinweis darauf, daß sich der Traum eventuell auf ein anderes Leben bezieht. Manchmal spielt sich ein ganzer Traum in einer anderen Zeit oder Umgebung ab, was ebenfalls ein deutlicher Anhaltspunkt für einen Inhalt ist, der mit vergangenen Leben zu tun hat. Weitaus häufiger aber wird der Hinweis nur aus einem einzigen Element der Szenerie bestehen, wie etwa Architektur, Kleidung oder auch ein Gegenstand aus der Gegenwart, den die träumende Person mit einer anderen Örtlichkeit oder Zeit assoziiert. Solche Einzelheiten sind leicht zu übersehen, aber mit ein wenig Übung und Achtsamkeitstraining werden wir sie leichter ausfindig machen können. Ein weiterer möglicher Anhaltspunkt ist das intuitive Gefühl der träumenden Person, daß es hier um eine frühere Inkarnation geht. In diesem Fall sollte man sich den Trauminhalt ganz besonders sorgfältig anschauen, um festzustellen, ob noch andere Elemente diesen Eindruck bestätigen. Was das Studium der Träume und seelisches Wachstum im allgemeineren angeht, so wäre es gut, das Empfangen von Material über vergangene Leben als Instrument, nicht als Ziel an sich anzufassen. Das Hauptziel bei der Arbeit mit jedem Traum besteht in der Entwicklung eines wachsenden Selbst-Verständnisses und der Fähigkeit, unser gegenwärtiges Leben so gut wiemöglich zu leben......
Und ganz besonders nützlich ist das Traum-Journal in Verbindung mit der Erforschung vergangener Leben. Wie wir schon erwähnten, haben die meisten Leute relativ selten einen Traum, der ein umfassendes Bild von einer früheren Inkarnation vermittelt. Weitaus häufiger erhalten wir solche Informationen Stück für Stück, wobei die verschiedenen Details einer Erfahrung aus einem anderen Leben über mehrere Träume verstreut sein können, manchmal über einen Zeitraum von Wochen, Monaten oder Jahren. Wenn wir hoffen, diese Mosaiksteinchen irgendwie zusammensetzen zu können, dann brauchen wir Aufzeichnungen, auf deren Genauigkeit wir uns verlassen können....
Wenn Sie Probleme haben, die Botschaft eines Traums zu verstehen, können Sie Verschiedenes tun. Sie können zum Beispiel beten. Sie erhielten den Traum ja über den sechsten Sinn,der der Seele angehört. Durch das Gebet drücken wir den Wunsch aus, die seelischen Kräfte und der Geist Gottes mögen in unserem Leben aktiver werden. Und damit stimulieren wir den natürlichen Drang der Seele, mit uns zu kommunizieren, und werden gleichzeitig sensibler für das Material, das sie uns zukommen läßt. Das kann dazu führen, daß wir entweder in der Meditation oder als intuitive Einsicht oder in einem weiteren Traum nochmals die gleiche Botschaft erhalten, diesmal aber in einer für uns verständlicheren Form....
Eine Meditation dieser Art wird nicht unternommen, um irgendwelche speziellen Vorteile oder besonderen Fähigkeiten, gleich ob medialer oder anderer Natur, zu erlangen. Es geht nicht ums Bekommen, sondern ums Werden. Es geht um das Bestreben, Gott näher zu sein, eine bessere Manifestation Seiner Liebe zu werden. Wenn wir uns diesem Ziel zuwenden, werden wir zum effektiveren Kanal der göttlichen Energie des Geistes. Wir werden uns dessen Aktivität in unserem Leben bewußter, sind uns unserer Seele mehr gewahr. Und wenn das geschieht, entwickeln sich unsere medialen Fähigkeiten ganz natürlich, denn das Mediale gehört der Seele an. Hier können wir sehen, warum die Meditation eine so wichtige Rolle bei der Steigerung unseres Erinnerungsvermögens an frühere Inkarnationen spielt. Sie schärft unser Wahrnehmungsvermögen für die Botschaften des Geistes im Innern. Nach Anschauung der Cayce-Readings meditieren wir nicht mit dem direkten Ziel, uns an vergangene Leben zu erinnern oder irgendwelche medialen Kräfte zu entfalten; wir versuchen nicht, unsere Meditation vorzuprogrammieren, um derartige Informationen abzurufen. Aber wenn wir die Meditation zur beständigen Praxis machen, wird sich unser Erinnerungsvermögen an frühere Leben ganz natürlich als Aspekt des seelischen Wachstums entfalten. Wenn wir uns der inneren Quelle göttlicher Weisheit nähern, erhalten wir alle nötigen Informationen, wann immer wir sie brauchen und nutzen können....
Die Meditation birgt die Kraft, jeden unserer Lebensbereiche zu transformieren. Die in der Stille geweckte Energie hat eine deutliche Auswirkung auf den physischen Körper....
Auf physischer Ebene kann diese Energie unmittelbar bestimmte Körperempfindungen auslösen. Jeder Körper reagiert anders, und so mag jede Person andere Auswirkungen erfahren. Einige fühlen vielleicht gar keine Reaktion. Hier sollte noch einmal betont werden, daß die wahre Absicht der Meditation darin besteht, Gott näher zu kommen, und nicht in der Wahrnehmung verschiedener Körperempfindungen. Trotz allem bezeugen diese Reaktionen, daß in der Meditation etwas geschieht. So stellten manche Leute unter anderem ein Vibrieren oder eine Schaukelbewegung im Körper fest, ein Pulsieren im unteren Teil der Wirbelsäule, ein auf- und absteigendes Vibrieren im Rückgrat, Schweregefühl im Kopf, leichtes Schwindelgefühl, Gefühl von Schwerelosigkeit, Kühle des Kopfes oder der Stirn, optische Eindrücke, Knackgeräusche im Kopf oder das Gefühl, aufzusteigen und den Körper zu verlassen....
Aber noch einmal soll hier betont werden, daß wir in der Meditation die Nähe zu Gott suchen. Wir meditieren nicht, um unsere medialenFähigkeiten zu entwickeln; sie entfalten sich mit wachsender Nähe zu Gott auf natürliche Weise. Mit der Zeit werden wir feststellen, daß sie offensichtlicher werden, nicht nur in der Meditation, sondern auch in unseren Träumen und im Alltagsleben. Bestandteil dieser Entwicklung ist auch eine zunehmende Kenntnis von den Erinnerungen der Seele. In Verbindung mit der Eigenbestandsaufnahme und dem Studium der Träume kann die Meditation ein starker Auslöser für Erinnerungen an vergangene Leben sein.
(aus "Du weisst, wer du warst" - Edgar Cayce)
als Leute, die einen im November/Dezember noch mit Terminen vollknallen, das sind Leute, die einem ihre Termine aufdrücken, aber dann, wenn man sich schon richtig schön abgehetzt und gestreßt hat, einen Rückzieher machen, weil ihnen einfällt, daß ihnen das alles ein bißchen zuviel wird. Ja, wie leben die denn? Haben die tatsächlich noch nie mitgekriegt, daß es um diese Zeit immer eng wird? Aber Hauptsache erstmal andere mit ihrem Wahnsinn nerven...
da hab ich gerade eine nette Physiotherapeutin gefunden, bei der ich mich wohl fühle, und dann sagt sie mir, daß sie bald im nächsten Jahr nicht mehr da ist. Also sie schon, aber die Praxis halt nicht mehr. :-/
Und Herr N. erklärte mir heute, daß ich meiner Chefin sagen solle, mir sei schlecht. Er würde dann den Rest des Jahres die Sachgebiete alleine schmeißen. Ähhh.... will der mich loswerden, oder was? Ich mein, ich hätte ja theoretisch nichts dagegen. Das ist doch mal ein Angebot, ein großzügiges obendrein. Allerdings bezweifle ich, daß man mir fünf Wochen lang abkauft, daß mir schlecht ist.
Heute hat jemand im Blog nach Aldrian B gesucht. Dabei gibt es den doch gar nicht. Oder doch? Ich dachte immer, das ist eine Erfindung von mir.
In drei Stunden reise ich weiter. Nach Saint-Germain bei Paris. Ich muß einiges, was ich nun erkannt habe, aufzeichnen, damit es mir nicht verlorengehe:
Erstens: Wolfram von Eschenbach läßt den Namen des Gralssuchers und Gralskönigs Parzival "Schneid' mitten durch" (Percavel: Schneid' gut) bedeuten. Das altprovenzialische Wort 'Trencavel' besagt dasselbe. Wolfram von Eschenbach hat den Carcassonner Vizegrafen Raimund Trencavel als Parzival besungen!....
Fünftens: Wolfram von Eschenbach behauptet, die wahre Sage vom Gral sei aus der Provence, also aus Südfrankreich, nach Deutschland gekommen! Der welsche Dichter Kyot von Provenze habe ihm die Mär vermittelt. Nun weilte um die zwölfte Jahrhundertwende ein Troubadour namens Guiot von Provins am Carcasonner Hof als Gast. Dieser fahrende Sänger ist Wolframs Kyot gewesen und hat, wie es damals gang und gäbe war, dem Hause Trencavel seinen Dank dadurch abgestattet, daß er seine Gastgeber, Adelaide und ihren Sohn Raimund-Roger Trencavel, als Herzeloyde und Parzival besungen, und Wolfram hat die Vorlage von Guiot, seinem Kyot, übernommen...
Siebtens: Wolfram von Eschenbach und Troubadour Guiot von Provins können sich zu Mainz kennengelernt haben, denn beide haben hier zu gleicher Zeit geweilt, anläßlich eines von Friedrich Barbarossa veranstalteten Ritterfestes. Damit soll nicht gesagt sein, daß die Gestalten des Parzival und der Herzeloyde Schöpfungen des Dichters Kyot-Guiot seien, denn die Mären vom Gral und vom Parzival waren damals ungemein verbreitet und beliebt. Sie lassen überdies auf ein viel höheres Alter als siebenhundert Jahre schließen. Ich sage nur, daß Kyot-Guiot seine Gastgeber als eine Herzeloyde und als einen Parzival besungen hat.
Achtens: Wohl hat Rom die Schriften der Katharer vernichtet, wir besitzen aber in Wolframs "Parzival" eine zweifellos vom Katharertum diktierte Dichtung!
(aus "Luzifers Hofgesind" von Otto Rahn)
Ein Freibad der etwas anderen Art. Das labyrinthartige Konstrukt besteht aus vielen kleinen verwinkelten Becken, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Da die Höhen und Tiefen der Becken unterschiedlich sind, funktionieren manche Kanäle wie Wasserrutschen. Jedes Becken ist auch gleichzeitig ein Blog eines Blogbesitzers. Man kann in die Becken hineinspringen, hinabtauchen, sie durchschwimmen und schließlich über die Kanäle in andere Blogbecken schlittern. Leider ist das Freibad sehr überlaufen. Zu bestimmten Zeiten drängen sich die Leute dicht an dicht im Wasser, weshalb ich nur noch vormittags hingehe. Ich erfahre dabei, daß
Traumzeit einen dritten Blog mit oder unter dem Namen "Kron" führt. Außerdem höre ich in einem deutlichen Satz, daß bei ihr ein Stau herrscht. Ein Stau inwiefern? Ist das Becken verstopft? Zu viele Leute? Es geht auch um zwei männliche Internetbekanntschaften von Traumzeit. Dies erinnert mich an meine eigene Internetbekanntschaft. Dieses dunkle Wasser möchte ich nicht noch einmal durchschwimmen. Jenem Becken halte ich mich lieber fern. Auf den Plätzen neben den Becken kann man jetzt Bettwäsche sehen, weiße und weiß-rot karierte. Die Bettwäsche gehört verschiedenen Leuten. Ich meine mich zu erinnern, daß in Träumen immer Spinnen auftauchen. Dies ist doch auch ein Traum, also findet sich hier sicherlich ebenfalls eine Spinne. Sorgfältig untersuche ich jede einzelne Falte der Bettwäsche, nirgendwo eine Spinne in Sicht, nirgends ist eine versteckt. Das kann doch gar nicht sein! In Träumen findet man immer Spinnen und meistens dann, wenn man sie nicht erwartet!
wieder einen Geburtstag rumgebracht und stundenlang alte Musiker- und Muckengeschichten gehört. Die siebenjährige Enkelin hat die gesamte Festgesellschaft auf Trab gebracht, indem sie sich erst ständig jemanden gegriffen und gequält hat, der singen sollte, dann selbst hunderte Male hintereinander laut und falsch "Oh Tannenbaum" sang, schließlich alle zum Stille-Post-Spielen zwang und einen armen Nachbarn als Pferdchen mißbrauchte. Als sie endlich mit der Mutter nach Hause mußte ging ein Aufatmen durch die Reihen der Anwesenden. Ich finde, die Kleine könnte später gut Animateurin werden, oder so. Und wenn ich irgendwann zwischendurch meine Steuererklärung erledigt habe, kann ich langsam beginnen an Weihnachten zu denken.
Ich stelle gerade fest, daß Neptun nicht erst in zwei Jahren in das 8. Haus läuft und dann in
Rezeption mit dem Häuserherrscher vom 9. Haus steht, sondern sogar schon nächstes Jahr, verbunden mit einigen sehr markanten Aspekten, die das ganze anscheinend noch einmal verdoppeln oder verdreifachen: Neptun auf Hausspitze 8 in Opposition zur Sonne, zeitweise in Konjunktion mit Jupiter (im Radix Sonne Quadrat Neptun und Sextil Jupiter - Jupiter/Neptun = 9.Haus),
gleichzeitig Uranus 9. Haus in Opposition zu Pluto zeitweise in Konjunktion zu Saturn (Uranus/Pluto Radix = 8. Haus). Diese vielen Wiederholungen sind schon fast unheimlich. Für mich klingt das entweder nach Lottogewinn oder bodemlosen Leichtsinn mit zeitweiligen Verwirrtheitszuständen, jedenfalls nach Veränderung, aber Spekulieren ist ja eh immer müßig.
Ich besuche Herrn Luchterhand im Gefängnis. Blaß sitzt er an einem Tisch und schaut mich anklagend an. Ich habe ein ungutes Gefühl. Will er sich vielleicht rächen, weil ich ihn hinter Gitter gebracht habe? Ok, ich habe es noch nicht getan, denn ich bin noch nicht ganz so weit, aber ich habe es vor. Doch als Romanfigur hat er eigentlich gar nichts zu melden, schließlich bin ich der Autor. Ich fühle mich etwas schuldig. Aber ich kann ihn ja nicht auf die Karibik schicken, nur damit er ein besseres Ende nimmt. Er schiebt ein Buch zu mir herüber. Es ist nicht sein Tagebuch, sondern eines, dessen fester Einband rundum mit einem Sepiabild bedruckt ist. "Da fehlt was!" sagt er. Huch! Da fehlt etwas? Was meint er?
Bemerkung: Hm, da fehlt etwas? Etwa das Ende? Das ist klar, daß das noch fehlt. Irgendwie nervt es mich, von meinen eigenen Romanfiguren zu träumen. Die haben immer so viel zu meckern.
Im ersten Teil des Traumes sehe ich alle möglichen Leute mit dicken, selbstgestrickten Strümpfen statt mit Schuhen herumlaufen. Dafür haben diese Strümpfe aber ein Muster eingestrickt, welches das Aussehen von Schuhen nachahmen soll.
Danach gelange ich irgendwie, ich glaube über einen von der Straße abgekommenen LKW, in ein riesiges, verwinkeltes Haus. Es erinnert fast an ein Labyrinth, denn überall sind Türen, kleine Kammern und seltsame Ecken. Durch manche Kammern kann man hindurchlaufen, weil sie auf allen Seiten Türen haben, manche Kammern sind auch "Sackgassen" bzw. richtige Zimmer. Während ich durch einige der Gänge laufe und Zimmer durchquere, bekomme ich mit, daß es in diesem Haus Ärzte und Patienten gibt. Die Patienten sind Leute, die ihre eigenen Eingeweide und Körperteile essen. Das ist mir ziemlich suspekt, denn ich denke mir, wenn sie ihre eigenen Körperteile essen, essen sie vielleicht auch die von anderen. Also möglichst unauffällig verhalten, damit keiner von denen auf dumme Ideen kommt. Aus diesem Grund ziehe ich mich in einen relativ abgeschnittenen Teil des Hauses zurück, den ich nun bewohne. Er ist trotzdem frei betretbar, da die Türen sich nicht abschließen lassen, aber so entlegen, daß sich scheinbar keine von den Gestalten des Hauses dorthin verirrt. Das ist mir sehr angenehm, aber leider fühle ich mich nicht hundertprozentig sicher. Die anderen Teile des Hauses meide ich. Eines Nachts spüre ich, wie meine verstorbene Katze am Kopfende auf mein Bett springt, bis zum anderen Ende hinuntertappelt und sich dort zusammenrollt. Ich schaue genauer hin und sehe, daß sie sich diesmal nicht auf dem Bett zusammengerollt hat, sondern so unter die Bettdecke gekrochen ist, daß nur noch das Schnäuzchen hervorguckt (etwas, daß sie in der Wirklichkeit nie getan hat). Versteckt sie sich vielleicht ebenfalls?
Irgendwann beschließe ich, daß es nun Zeit ist, daß Haus bis in jeden Winkel zu erkunden. Es erscheint mir besser, zu wissen, wovor ich mich fürchten muß oder auch nicht, als die ganze Zeit in meinem Zimmer zu hocken und auf irgendwas zu warten, das ich nicht kenne. Ich gehe also los, wieder denselben Weg durch das Hauslabyrinth, den ich gekommen bin, nur daß ich diesmal keine einzige Tür und keinen Winkel auslasse. Viele der Zimmerchen und Ecken sind einfach nur leer. Vor einer Tür steht ein Paar Frauenschuhe. Ich denke mir, daß hier vielleicht gerade eine Patientin bei einer ärztlichen Untersuchung ist, mache die Tür aber trotzdem auf. Auch diese Kammer ist leer. In einem Teil des Hauses treffe ich auf viele junge Mädchen, die Getränke ausschenken oder nähen und ziemlich gelangweilt wirken. Ich versuche eine Unterhaltung mit ihnen zu beginnen, was sich aber als schwierig erweist. Während ich noch mit den Mädchen beschäftigt bin, strömen von allen Treppen, Gängen und Winkeln Gestalten herbei, bis ich in einer Masse davon stehe. Die Situation erinnert an eine gut besuchte Stehparty. Einige Gestalten sind völlig gesichtslos, andere wirken sehr furchteinflössend, haben deformierte (hohe) Köpfe, Blutergüsse oder sehen ein wenig aus, wie verwesende Leichen. Ich habe nicht den Eindruck, daß die wirklich gefährlich sind, aber einen Schreck einjagen wollen sie mir anscheinend schon. Vielleicht sehen sie sogar nur deshalb so aus. Auf Verstecken oder Flucht habe ich keine Lust, weshalb ich einfach stehen bleibe und jedem, der mir doof kommt ein paar auf die "Mütze" gebe. Die Gestalten scheinen diese Kabbeleien zu amüsieren. Ich selbst fühle mich eher unwohl, auch wenn ich denke, die Situation im Griff zu haben. Da kommt mir schlagartig, wie eine alte Erinnerung, eine erlösende Erkenntnis - dies alles um mich herum ist nur eine Projektion meines Geistes, es ist ein Traum. Wenn ich mich also in mich selbst zurückziehe und meinen Geist still werden lasse, dürfte auch diese Traumprojektion verschwinden. Ich schließe mitten in der Menge die Augen und versuche an nichts zu denken, sondern völlig still zu werden. Vor meinen geschlossenen Augen sehe ich einen hellgrauen Hintergrund mit einem weißen, scrollenden Kästchen, wohl ein Computerprogramm. Erst will ich neugierig mit den geschlossenen Augen hinschauen, was in diesem Programm steht, aber dann wird mir klar, daß auch dies nur eine Ablenkung des Geistes ist. Wenn ich mich jetzt auf dieses Bild konzentriere, lande ich wahrscheinlich in einem völlig anderen Traum und das will ich eigentlich nicht. Ich möchte jetzt auf jeden Fall aufwachen. Also ziehe ich meine Aufmerksamkeit noch weiter zu mir heran und beachte das Bild vor meinen geschlossenen Augen gar nicht mehr. Während ich so stehe, spüre ich ein Vibrieren und Schwingen, welches ich für Schwingungen des Hauses halte, durch die vielen Gestalten um mich herum verursacht, die umherlaufen und den Boden zum Schwanken bringen. Dies stürzt mich für einen Moment in Zweifel, denn wenn ich die Bewegungen der Gestalten um mich herum spüren kann, dann müssen sie noch da sein und das mit der Projektion stimmt vielleicht gar nicht. Kurzzeitig bin ich versucht, die Augen zu öffnen, widerstehe aber dem Drang und lasse den Gedanken vorüberziehen, während ich mich weiter auf meine innere Mitte konzentriere. Dabei habe ich nun das Gefühl, bzw. den Eindruck, durch neue Bilder verursacht, durch viele Bewußtseinsschichten meiner selbst "aufzusteigen". Es erinnert an ein langsames Auftauchen aus der Tiefe eines Wassers. Unter anderem erwache ich auch wieder in meinem Traumbett, so wie in anderen Aufwachträumen. Dies bestätigt meine Vermutung, daß das Aufwachen im Traum so etwas wie ein Tor von einer Bewußtseinsebene zur nächsten ist, so wie es das "richtige" Aufwachen ja ebenfalls ist. Und schließlich erwachte ich wirklich hellwach.