Altes Testament
SEELENAMT STATT
NETTESTEM SALAT
ELAN ATMET STETS
MAESTEST TALENT
AMSELN STATT TEE
Als Kind bin ich, schon aufgrund meiner Herkunft, regelmäßig in die Christenlehre gegangen. Dies war zu den damaligen DDR-Zeiten relativ ungewöhnlich. Meist gab es an einer Schule nur sehr wenige Kinder, welche dies taten und meist waren sie allgemein bekannt, obwohl man von seinen Eltern immer dringenst ermahnt wurde, nicht zu viel über solche Aktivitäten an der Schule zu erzählen. Schließlich wollte man sich möglichst nicht ins Kreuzfeuer für gesellschaftliche Repressalien begeben. Von diesen eventuellen Repressalien hörte ich zwar von meinen Eltern, glücklicherweise erlebte ich sie selbst aber nie, zumindest nicht bewußt. Sogar zum Abitur wurde ich zugelassen, was in der Regel nur für 2-3 Schüler einer Klasse möglich war, allerdings erst auf Widerspruch meines Vaters hin. Natürlich redete man trotzdem, die anderen Kinder waren ja immer neugierig und wollten wissen, was wir in der Christenlehre so tun. Wir saßen dort in einem kleinen Grüppchen um den Tisch herum, bekamen Geschichten aus der Bibel vorgelesen, spielten lustige Spiele (auch welche aus dem Westen, was besonders spannend für uns war) oder sangen Lieder wie "Geh aus mein Herz und suche Freud". Es gab weder Hausaufgaben, zumindest nur ganz selten mal was auswendigzulernen, wie das Glaubensbekenntnis, noch war es sehr anstrengend. Es war eigentlich der einzige Unterricht, bis auf den Kunst- und Englischunterricht, in den ich gerne gegangen bin. Auch lernte es sich in dieser kleinen Gruppe viel gemütlicher, als in den 25-30köpfigen Schulklassen. Außerdem hatte ich noch den großen Vorteil, um den man mich beneidete, nur von unserer Wohnung aus eine Treppe höher bis in den Gemeinderaum zu müssen. Nach der Christenlehrestunde schloß sich oft ein gemeinsames Spielen auf dem Hof an. Unsere Katechetin war nett, rundlich und selten aus der Ruhe zu bringen. Wie ich gehört habe, ist sie bereits verstorben. Ich erinnere mich daran, daß wir einmal gemeinsam am Saalfenster standen, auf die anderen warteten und ich ihr von oben meine damals angelachte Katze zeigte (während meiner Kindheit lockte ich ständig Katzen an und meine Eltern hielten nicht lange stand, die Wohnung katzenfrei zu halten), die gerade unten herum streunte. Sie fragte mich, ob sie einen Namen hätte und als ich verneinte, erzählte sie etwas von einem Kater Kasimir. Dieser Moment ist fest in meinem Gedächtnis verankert. Die Hofkatze, die wir von oben betrachtet hatten, wurde bald zusammen mit ihren Jungen abgeholt. Meine Mutter erzählt heute noch, ich hätte am Fenster gestanden und Rotz und Wasser geheult. Ich selbst kann mich daran nicht erinnern, manchmal frage ich mich, ob das nicht eine zu späterem Leben erwachte Dichtung meiner Mutter ist, aber irgendwie muß ich es ja geschafft haben, sie zu erweichen. Kurz bevor die bösen Männer kommen sollten, gab sie mir einen Schubs und sagte im rüden Tonfall "Hol dir eine!" Ich verstand erst nicht. "Los! Hol dir eine Katze! Schnell!" Ich preschte die Treppen hinunter wie ein Wirbelwind, kroch atemlos hinter die Bretter, wo das Katzennest war und griff das erste beste murkelige kleine Fellbündel, was mir vor die Füße taumelte. Es tat mir weh, es von den anderen wegzureißen, aber zumindest würde es gerettet sein. Fest hielt ich es an die Brust gedrückt, als ich die Treppen wieder herauf stürmte, um es in Sicherheit zu bringen. Am nächsten Tag besorgte meine Mutter ein Katzenklo und einen Termin beim Tierarzt. Sie sagt heute, sie dachte an diesem Tag, ich würde es ihr nie verzeihen, wenn man mir alle Katzen wegnehmen würde. Ich will nicht sagen, daß die kleine Katze einen Glücksstern hatte, als genau sie in meine Fänge geriet. Sie paßte in einen Handteller, war noch so winzig und klein und völlig ohne Mutter. Die ersten Wochen fütterte ich sie mit einem mit Milch gefülltem Fläschchen und sie schien völlig verloren, wenn sie sich auf der Matratze aus meinem Puppenwagen, die ich für sie geopfert hatte, in eine Ecke zusammenrollte. Als ich gefragt wurde, wie sie heißen soll, dachte ich sofort an den Moment im Gemeinderaum und nannte sie Kasimira. Mein Vater fand den Namen total blöd. "Was soll das denn für ein Name sein? Das ist doch gar kein richtiger Name. Sowas Doofes!" Er nannte sie deshalb auch nur "Mulle", bei meiner Mutter hieß sie "Mieze" oder "Miezchen". Ich war die einzige, die sie wirklich Kasimira nannte, allerdings kürzte ich oft auf "Kasi" ab, nicht zu verwechseln mit "Hasi". So ist das, wenn man ignorante Eltern hat. Für mich ist das noch heute ein völlig normaler Name. Warum ich das alles schreibe? Weil ich heute einen Klienten bekam, der Kasimir heißt.
Beim Lesen eines Buches hatte ich heute eine seltsame Empfindung. Es war, als würde sich die Fläche der Buchseite zu einer turmartigen vierten Dimension aufbauen, durch welche hindurch ich die Buchstaben nicht von links nach rechts, sondern von oben nach unten las, so als ständen sie senkrecht an der Seite eines durchsichtigen Würfels. Dieses Phänomen hat mich so verblüfft, daß es gleich darauf schlagartig wieder verschwand.
Apostel
TAL EPOS
LAS POET
von Artemisia Gentileschi
Evangelium
UMLEGEN VIA VALIUM
ENGE GAUMEN
VIEL LUEGE IM VAN
Unter dem Schreibtisch in meinem früheren Jugendzimmer finde ich beim Staubsaugen einen sterbenden Falter. Er kann weder fliegen noch krabbeln und zuckt nur noch ein wenig mit den Flügeln. Kurzentschlossen sauge ich ihn mit dem Staubsauger auf. Er bleibt allerdings gleich am Eingang des Rohres hängen und scheint sich verzweifelt wieder hervorkämpfen wollen. Ich lasse den Staubsauger weiter saugen und denke, daß es ein leichtes für den sein müßte, den Falter mit dem Sog mit hinunterzureißen. Doch stattdessen schafft es der Falter tatsächlich, sich gegen den Sog nach draußen zu arbeiten. Erst kommt das Köpfchen hervor und dann der ganze Falter. Unglaublich, was dieser Falter für einen Überlebenswillen hat und das, obwohl er doch kaum noch Chancen hat, lange weiterzuleben, wenn er schon nicht mehr fliegen kann.
Mit einer Frau in einem eigentümlichen Hotel. Das Zimmer ist sehr klein, aber vollgestellt mit Möbeln aus einem früheren Jahrhundert. Im Traum identifiziere ich sie als Möbel aus der Renaissance, bin mir aber nicht sicher, ob sie nicht doch aus dem Barock sind. Vielleicht aus der Zeit des Überganges von Renaissance in Barock. Das Zimmer gleicht einem Museum, aber wird bewohnt und wir legen uns jetzt in das große Doppelbett, um zu schlafen. Es ist extrem unbequem, wahrscheinlich weil es schon so zerlegen ist. Die Jahrhunderte haben die Matratze, die eventuell nur aus Stroh ist, sich verformen lassen, so daß ich ständig das Gefühl habe, ich rutsche aus dem Bett heraus und irgendwie schief zu liegen.
Später wieder in der elterlichen Wohnung, wobei ich weiß, daß meine Kollegin A. L. ein Date für mich mit einem Lokalbesitzer ausgemacht hat. Ich soll um 18:30 h im Lokal sein, um ihn kennenzulernen und eventuell auch ein wenig auszuhelfen. Eigentlich habe ich gar keine Lust dazu und frage mich, warum ich überhaupt zugesagt habe. Die Vorbereitungen zum Date ziehen sich schleppend hin, immer wieder muß ich etwas suchen oder es kommt etwas dazwischen, wie zum Beispiel Gäste, die in meinem Zimmer herumsitzen, während ich hektisch nach irgendetwas suche. Dabei finde ich zwei Fotos, eines von A. und eines von mir, auf denen wir beide rückenfrei von hinten fotografiert wurden, als wir durch das Lokal liefen. Mir fällt jetzt ein, daß wir schon mehrere Male in diesem Lokal gefeiert haben. Mein Rücken wirkt sehr zart und verletzlich, während der Rücken von A. sonnengebräunt und stämmig ist. Außerdem hat sie ein Tattoo (Schlange?) genau zwischen den Schulterblättern. Das wußte ich noch gar nicht. Jetzt muß ich mich aber wirklich beeilen! Wie spät ist es überhaupt? Ach du meine Güte - 18:30 h! Na, das schaffe ich jetzt nicht mehr pünktlich. Mitten im Schreck fällt mir ein, daß der Lokalbesitzer ja draußen vor der Tür wartet. Er wollte mich abholen. Na dann ist es vielleicht nicht so schlimm, aber er wundert sich sicher warum es so lange dauert. Noch immer suche ich ewig nach dies und jenem, es wird immer später. Kurz vorm Gehen fällt mir ein, daß ich die Zahnbürste vergessen habe. Aber ich kann jetzt unmöglich auch noch die Zahnbürste suchen! Es muß auch mal so gehen! Ich stürme hinaus, wo der Lokalbesitzer auf einer Art Transportwägelchen sitzt und wartet. Ich rufe: "Entschuldigung, daß es so lange gedauert hat!", doch er scheint weder verärgert noch verunsichert, sondern begrüßt mich sehr freundlich. Außerdem ist er sehr attraktiv, groß, dunkelhaarig und so ein Macher-Typ. Glücklicherweise scheint er aber nicht zu erwarten, daß andere genauso sind, wie es bei diesen Leuten oft der Fall ist. Beim Durchqueren des Hofes verliert er einen seiner Schuhe, seltsamerweise trägt er Pantoffeln. Ich hebe den Schuh auf und trage ihm den hinterher, allerdings sage ich zu mir, mache ich das nur, weil ich ihn habe so lange warten lassen. Als Wiedergutmachung sozusagen. Wir gehen nebeneinander her und unterhalten uns, als er nach meiner Hand greift und mich ein kurzes Stück die Straße hinunter führt. Die plötzliche Nähe ist mir erst etwas unangenehm und ich sperre mich seine Hand zu greifen, bis ich langsam die Scheu verliere. Doch vor einem Gebäude, kaum um die Ecke von meinem Haus, hält er plötzlich an, stellt sich vor mich hin und verabschiedet sich von mir. Ich weiß nicht so recht, was das bedeuten soll, und sage deshalb nichts. Er gibt mir erst einen Kuß auf die Wange, dann einen sanften auf den Mund und sagt: "Bis Montag!"
Ich stehe versteinert und versuche mir die Überraschung nicht anmerken zu lassen. Bis Montag???? Sind wir denn Montag verabredet? Warum kann ich mich daran nicht erinnern? Ich weiß ja nicht einmal, wo und wann wir Montag verabredet sind. Allerdings getraue ich mir auch nicht, etwas zu sagen oder nachzufragen, weil mir das peinlich ist, daß ich anscheinend die Verabredung am Montag völlig vergessen habe. Nicht daß der noch denkt, ich habe Alzheimer, oder so. Und wenn wir Montag verabredet sind, warum hat er dann heute die ganze Zeit vor der Tür gewartet, nur um mich bis eine Straßenecke weiter zu bringen? Völlig verwirrt erwache ich.
Bemerkung: Hier wimmelt es wieder einmal von verbildlichten Redewendungen - schief liegen, die Pantoffeln hinterhertragen...
Auferstehung
EHEFRAU GUNST
AUSUFERN HEGT
AUSFEGEN RUHT
AUSGEHEN RUFT
RAUHE FESTUNG
URAHN FUEGT ES
SAH NEUE GRUFT
An irgendjemanden erinnert sie mich. An eine Figur aus einem Horrorfilm? Eine lebende Person? Oder ein anderes Kunstwerk? Ich komme einfach nicht drauf...
ZEHN MINUTEN SPÄTER: Oh Gott, jetzt hab ich es. Sie erinnert mich an eine ehemalige Chefin von mir. Die Lippen und die Nase, auch die Gesichtsform, weisen wirklich frappierende Ähnlichkeit auf.
Eine umfangreiche Sammlung von
Judiths, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, findet man auf
dieser Seite zum direkten Vergleich.
diese Transparentbilder, hinter denen man Kerzen aufstellen kann? Haben die einen bestimmten Namen?
Himmelfahrt
FAHR MIT LEHM
FAHR MIT HELM
FAHR MIT MEHL
ARM FEHLT IHM
HAMMER HILFT
bringt mich um. Und niemand wird sich erinnern. Nicht einmal einen Gedenkstein werde ich bekommen, auf welchem steht: Gab ihr Leben an der
Papierfront für das Vaterland.
Wie sich herausstellte, hatte Birger nicht nur alles genauestens registriert, was in den Jahren um ihn herum geschah - er konnte auch seit dem fünften Lebensjahr lesen und schreiben. Die Bücher, die er zu Dutzenden »durchblätterte«, hatte er in Wirklichkeit gelesen. Birgers fotografisches Gedächtnis, das in Sekundenbruchteilen eine fehlende Murmel registrierte, benötigte zur Aufnahme eines Buches nur ein paar Minuten - der Kopf besaß ja endlos viel Zeit, um sich mit dem Gelesenen zu beschäftigen. Was er alles in seinem Kopf gespeichert hat, weiß nur Birger selbst.....
Einerseits möchte er tatsächlich - daß ihr wißt wie es da innen in autistischen kindern aussieht -, und fragt seine Mutter: - kannst du dir vorstellen wie es ist in einem sozialen System zu leben das dich auf immer für verrückt erklärt es ist die inkarnation solcher auswüchse elementarer bösigkeit daß es keine beschreibung gibt -....
Andererseits beschleicht ihn gelegentlich die Sorge, ob er mit diesen Enthüllungen nicht ein Tabu übertritt und über Dinge redet, die niemanden etwas angehen, - mit mir ist ein richtiger verräter auferstanden -, heißt es da plötzlich, - ich werde reden und in ewiger sicherheitshaft euch überleben -.
Oder: - wie oft habe ich wieder zurückkehren wollen in die stummheit und ruhe unserer würdevollen nicht verlogenen autistenwelt -.
(aus "ich will kein inmich mehr sein: botschaften aus einem autistischen kerker." von Birger Sellin)
Hiobs Botschaft
BH AB, FISCH SO TOT
BOSS OFT HABICHT
Als ich heute voll bepackt aus dem Supermarkt kam, stand ein mindestens drei Meter breites amerikanisches Straßenschiff mitten auf dem Gehweg vor der Tankstelle und nahm dort die gesamte Breite des Bürgersteiges ein. Ich bemerkte, daß irgendwelche Typen darin saßen und um daran vorbei zu kommen, mußte ich mit meinen ausladenden Taschen auf der lebensgefährlichen Autobahnzufahrt den Wagen umgehen. Ärgerlich dachte ich bei mir, was sind das nur für Idioten, und überhaupt, warum fahren die nicht die Tankstelleneinfahrt hoch, wenn die unbedingt irgendwo stehen wollen? Da ist doch alles leer. Erst als ich am Wagen vorbei war, sah ich, daß auf dem Tankstellengelände gefilmt wurde. Kameras und Leute standen herum, Frauen in Leuchtwesten liefen emsig umher und schienen irgendwelche Entfernungen zu messen. Anscheinend wartete der Straßenkreuzer dort auf dem Gehweg auf das Zeichen für seinen Auftritt.
Offenbarung
GAFFER, OB NUN BAFF
EGON NUR BANG
UFO FERN, AFFE GROB
NUN BAR-OEFFNUNG
Heute in der Straßenbahn ein junger Mann mit Lippenpiercing. Und ich fragte mich, ob man beim Küssen wohl daran hängenbleiben würde. Sicherlich wäre aber noch sehr viel verhängnisvoller, es zu verschlucken. Ein Spiel mit dem Feuer oder einer Notoperation im Krankenhaus, sozusagen. Zu meiner Zeit trugen die coolsten Typen nur Ringe in den Ohren.
Haare haben die unangenehme Eigenart, auszufallen und Abflüsse zu verstopfen. Das weiß zwar jeder, aber da ich einen verdeckten Abfluß habe, fällt mir das meist erst wieder ein, wenn das Wasser nicht mehr so recht abfließen will. Wenn man jetzt aber, statt der spontanen Eingebung folgend, den Deckel abzuheben und die Haare zu entfernen, sinnierend vor der Wanne stehenbleibt, mit leisen Alarmglocken im Kopf, und dabei denkt: "Es könnte aber auch etwas ganz anderes sein. Ich sollte den Deckel nicht abheben. Es könnte irgendein Ding darin stecken, das mir entgegenspringt. Ich sollte den Deckel nicht abnehmen.", dann gibt es nur eine Diagnose - zuviel Akte X geschaut.
Das Unheil begann schon nach nur dreistündigem unruhigem Schlaf, als ich früh um 5:30 h aufstehen mußte, da meine wahnsinnige Wohnungsgesellschaft auf die Idee gekommen ist, uns allen kurz vor Weihnachten noch ein fröhliches Weihnachsbasteln und eine Multimedia-TV-Dose in jedem Zimmer zu spendieren. Gleich nach dem Aufstehen zersprang die Glühbirne im Zimmer. Ein schlechtes Omen und ich mußte erstmal eiligst nach einer neuen suchen, damit die Kabelleger überhaupt Licht haben. Eigentlich brauche ich ja keine Multimediadosen, da ich weder vorhabe, über Kabel zu telefonieren, noch zu surfen. Die anderen Mieter waren ebenfalls nicht gerade begeistert, aber ok, wenn sie das Ding wenigstens völlig unauffällig statt der alten TV-Dose in der Ecke unter dem Fenster montiert hätten! Aber nein, die haben das Ding mitten in das Zimmer geschraubt und zwar so, daß man die Dose und die Kabel einfach nicht übersehen kann, ein wirklich schöner Anblick. Die Aussicht auf Kabel ist mir immer noch die liebste. Da ich keine geraden Wänden habe und die Tür schräg verläuft, habe ich auch keine Chance, ein Regal oder ähnliches davorzustellen, weil dann die Tür nicht mehr aufgeht. Die alte Dose haben sie dran gelassen, weil die angeblich "Bestandsschutz" hat, aber nur noch vier Wochen funktioniert. Ich wußte gar nicht, daß es sowas für nicht funktionierende TV-Dosen auch gibt. Wenn das alle paar Jahre so weiter geht, weil es immer modernere Technik gibt, bin ich bald nur noch von nutzlosen Dosen umgeben. Nun hatte ich gerade erst vor einigem Monaten mühevoll die Kabel nach der Renovierung wieder ordentlich an den Scheuerleisten entlanggeführt und befestigt, was jetzt mal völlig umsonst war, da ich nun kurz vor Weihnachten ein noch längeres Kabel besorgen muß (ich weiß gar nicht, ob 10 m reichen) und von vorne mit dem Möbelrücken anfange. Das Weihnachtsbasteln geht weiter und ich hätte heute Lust, jemanden zu ermorden.
Erbsünde
BERN DU SEE, BUSEN ERDE,
RUEBEN DES BEN DRUESE,
ERBE UND ES BEREDE UNS -
REDE BUSEN