Perfektes Wetter war das heute, Ausflugswetter. Viel zu schade, um lange Telefonate zu führen, was sich aber trotzdem so ergab. Danach Lust auf einen kleinen Spaziergang. Diesmal ohne direktes Ziel, nur der Nase nach genau in die Richtung, in die ich sonst vom Fenster aus blicke, in die ich aber selten gehe, da es dort nur Villen und Kleingartenanlagen gibt. Sobald man in das Viertel eintaucht, fühlt man sich fast wie in einem anderen Ort. Sogar Hähne krähen dort, wie auf dem Dorf, die ich aber in meiner Wohnung nicht höre, wahrscheinlich weil die Autobahnzufahrt sie übertönt. Ein großer Greifvogel flog über mich hinweg. Das ist natürlich etwas völlig anderes als ein kleiner Spatz, denn wenn der seine Flügel breitet, steht man im Schatten. Beeindruckend. Und dann verlief ich mich im Märchenland zwischen Sterntaler- und Drosselbartweg, wobei verlaufen übertrieben ist, denn eigentlich fand ich nur keinen Durchgang, da es im Märchenland fast ausschließlich Sackgassen gibt, scheint mir. Erst als ich dem unverschämt langen gelben grauen Backsteinweg folgte, führte der mich wieder hinaus. Zu Hause gab es zur Stärkung leckeren Fruchtsalat, für den ich aber erst ewig in der Küche stehen mußte, um die Pfirsiche abzubrühen, zusammen mit der Ananas klein zu schneiden, die Kirschen alle einzeln mit Hand und Messer zu entkernen und Walnüsse zu knacken und zu entpolken. Da ist der Abend des viel zu kurzen Wochenendes weg und der Salat genau so schnell. Aber gut, zweimal im Jahr kann man sich die Zeit ruhig nehmen.






sieht wirklich traurig aus in diesem Jahr. Und von den wenigen Trieben, die gekommen sind, hängen die meisten auch schon wieder schlaff in den Seilen. Dabei war er seit Jahren unverwüstlich. Ist die Frage, ob er so traurig aussieht, weil ich kein Glück habe, oder ob ich kein Glück habe, weil er so traurig aussieht.
Es regnete. Es regnete so lange, bis Gras und Wege blankgewaschen waren und die Pfützen sich in richtige Seen verwandelt hatten. Auf den Pfützen bildeten sich glänzende Regenbläschen und erloschen wieder. Nicht jeder weiß, dass in diesen Bläschen Regenmännlein auf dem Wasser schwimmen. Peter wußte es.
"Sie verlöschen so schnell, daß man das Regenmännlein nicht immer erblicken kann. aber manchmal sieht man es." Peter schaute sich nach dem Tigerchen um, das neben ihm herlief, denn es fürchtete sich nicht vor dem Regen.....
....Peter war sicher, dass die Regenmännlein sie sahen.
"Sie kennen auch unseren Tiger, und er kennt sie. Komm, Tigerchen, ich will dir etwas sagen." Peter flüsterte ihm etwas ins Ohr und das Tigerchen begriff sofort.
Eines der Bläschen, es glich den übrigen, war aber wohl etwas größer, blieb plötzlich stehen, schwamm näher an den Rand der Pfütze heran und wuchs und wuchs wie eine Seifenblase. Und dann war es wie ein durchsichtiger, gläserner Kahn. Im Kahn stand das Regenmännlein mit einem riesigen Hut und mit einer Pelerine. Es verneigte sich, und Peter und Kati warteten, was es ihnen sagen würde, aber es sang nur leise vor sich hin, so wie der Regen manchmal singt:
"Regenmännlein heiße ich.
Es fährt mein Wunderkahn
euch brave Kinder alle
ins Traumland wundersam."
Sie stiegen ein, und der Kahn schwankte nicht einmal, obwohl er aussah, als wäre er aus dünnem Glas gemacht. Tymonek (der Tiger, bzw. Kater) war als erster hineingesprungen.
Sie fuhren, fuhren lange im rauschenden Regen, und das Regenmännlein pfiff leise vor sich hin, flüsterte und sang ein Lied, und das klang und tönte wie der Regen in der Dachrinne an einem frühen Sommermorgen, wenn man noch schläft...
....Peter fragte das Regenmännlein nicht mehr, wohin sie fuhren, denn sie erblickten gerade das Regenschloß. Sie erkannten es sofort: Es war grün wie Wasser, durchsichtig wie der Regen. In der Nähe rauschte ein Bach, und an seinem Ufer troff von den Zweigen der Trauerweiden und Hängebirken der Regen. Doch es war gar nicht traurig und langweilig in diesem Regenland, denn in allen Dachrinnen klang und tönte es wie ein großes Orchester, Springbrunnen plätscherten, und in den Springbrunnen hüpften Regenmännlein, die wiegten sich auf den Wasserfäden und kreischten vergnügt....
....Wie hurtig die Regenmännlein am Werke waren - selber ganz blau, grün, lila von dem Regenbogen, den sie gerade webten, wirkten und glätteten! Die bunten Fäden, Bänder und Streifen flogen nur so durch die Luft, und auch der Boden war damit bedeckt....
....Die Regenmännlein sangen bei ihrem fröhlichen Schaffen...
...."Der Sonnenschein wartet", wiederholte das Regenmännlein im Kahn die letzten Worte des Liedes. " Kommt, ich öffne euch das Tor."
Hinterm Tor rauschte der Regen nicht mehr, die Springbrunnen waren verstummt, nur ein letzter feiner Regen wisperte noch zum Abschied und klopfte gegen den Regenschirm. Die bunten Vögel auf dem Schirm hatten nasse, blankgewaschene Federn.
Kati schloß den Regenschirm. Am Griff hing ein buntes Bändchen.
"Das war vorhin nicht da, wie kommt es hierher?"
"Ein Regenmännlein wird es zum Andenken um den Griff geschlungen haben, das ist doch klar", sagte Peter.
Am Himmel leuchtete ein herrlicher, breiter Regenbogen...
...Auf der großen Pfütze waren schon alle Bläschen erloschen. Nein, nicht alle: Eines entfernte sich eilig, kleiner und kleiner werdend. Darin stand das Regenmännlein und winkte mit seinem großen Hut.
(gekürzt - aus "Das Haus unter den Kastanien" von Helena Bechlerowa)
war es heute als ich nach Hause fuhr, und an der Bushaltestelle kein Mensch stand und sich im Bus ebenfalls niemand befand. Ich fragte mich, ob ich der einzige bin, der gearbeitet, bzw. so lange gearbeitet hat, und sich die anderen schon längst ins Wasser verkrümelt haben. Im übrigen wird der Rücken durch das ständige Schleppen oder Heben von Wassermelonen auch nicht besser, aber ohne geht überhaupt nicht. Und was ich endlich mal gerne wissen würde: Wer ist eigentlich diese ominöse Hannah Montana, von der ich überall auf Radiergummis, Ordnern, Linealen, Handyanhängern usw. lese?
Zwei Wege. Der eine führt eher beschwerlich bergauf auf einen mit Gras bewachsenen Hügel und ist ein mit einigen Steinen bedeckter doppelspuriger Sandweg. Der andere ist gepflastert und ebenerdig. Mit kindlicher Begeisterung und Entdeckerneugier stürze ich mich sofort auf den ansteigenden Sandweg. In der Hälfte des Weges fällt mir auf, daß es sich hier eigentlich sogar leichter geht als ich dachte. Von dem, was hinter dem Hügel wartet, ist jedoch noch nichts zu sehen. Das Gras der Hügelkuppe vor dem etwas blassen Himmel versperrt wie eine Barriere die Sicht.
Im weiteren Traum geht es darum, daß ich sieben Kinder habe oder ein siebentes dazu kommen soll, aber die Gefahr besteht, daß es behindert ist. (Also mir haben diese
Fünf eigentlich bereits gereicht.)
Wieder zwei Wege, die parallel zueinander einen mit Kraut und Gras bewachsenen Waldhügel hinaufführen. Den linksseitigen steige ich hinauf und ganz oben schaue ich mehr zufällig ins Gebüsch. Dort entdecke ich eine Ratte. Und da, eine zweite! Eine dritte! Und nur wenige Zentimeter vor meinen Füßen eine vierte Ratte. Diese sind sehr friedlich, knabbern vor sich hin und schauen mich verwundert mit schwarzen Augen an, als wollten sie fragen, was ich hier herumtrample. Aber sie scheinen keine Angst vor mir zu haben und bleiben wie angewurzelt sitzen. Was bin ich froh, daß ich nicht aus Versehen auf eine hinaufgetreten bin! Ich werde jetzt bei jedem Schritt aufpassen. Vorsichtig gehe ich zum gegenüberliegenden Weg, um auf diesem den Hügel wieder hinunter zu gehen. Dabei denke ich bei mir - wußte ich es doch! Doch Ratten! Hatte also nichts zu sagen, daß ich vorher am Tag keine gesehen habe. Das Warnsystem der Ratten vor falschen Menschen funktioniert immer noch gut.
wenn ich irgendwo im Supermarkt die vielen bunten und mal mehr, mal weniger schön designten Schulartikel sehe, wünschte ich mir, ich könnte noch zur Schule gehen. Also in die richtige Schule natürlich, so wie früher. Jetzt kann ich zwar auch in die Schule gehen, wenn ich wollte, würde deshalb aber nicht mehr einen Aufwand mit Füllfederhaltern, Federmäppchen, Ordnern, Heften, Hüllen und Bleistiften betreiben. Dabei habe ich eine kleine Schwäche für solche Dinge. Ich bin zwar nie gerne zur Schule gegangen, wenn ich in den großen Sommerferien aber frische Hefte und Bücher, neue Lineale, Füller und Radiergummis und diesen ganzen Kram bekam, konnte man mich gut motivieren, mich auf die Schule zu freuen. Allerdings hielt die Motivation höchstens zwei Wochen, danach waren ja auch die Sachen wieder alt und angenutzt. Und wir hatten damals bei weitem nicht so eine riesige Auswahl an witzigen und schönen Schulartikeln. Wenn ich mich heute von dem lila-bunten Tintenroller wieder losreiße, dann nur, weil ich weiß, daß ich sowas nicht brauche und es einfach in einer Schublade landen würde. Stattdessen griff ich mir aus den Mängelexemplaren für zwei Euro das Buch "Hilfe, meine Eltern sind alt! Wie ich lernte, Vater und Mutter mit Respekt und Humor zu begleiten". Meinen Vater habe ich zwar schon ins Grab gebracht, aber meine Mutter wird auch immer anstrengender. Da kann es sicher nichts schaden, mal so einen Erfahrungsbericht zu lesen, zumal er humorvoll geschrieben zu sein scheint. Als mir dann plötzlich einfiel, daß ich dieses Jahr voraussichtlich noch öfters von stärkeren Geldregen getroffen werde, hätte ich auch gerne den himmelblauen Rittersporn gekauft, aber der ist zu groß für den Balkon. Und überhaupt, eigentlich ist es nicht Geld, das ich will. Es gäbe Dinge, die wären mir lieber, freie Zeit zum Beispiel. Aber niemand will mir Geld gegen Zeit tauschen, und wenn ich mich auf den Kopf stelle. Leider bin ich in der falschen Statistik (des doppelten Wortsinns) und darf die Statistik nicht verlassen. Die Nummer 22 halt, der Narr und der Bauer im Bürokratiewahnsinn.
ich kann mich nicht beklagen - die Straßenbahn war gut klimatisiert heute. Am liebsten wäre ich mit einem Buch drinnen sitzen geblieben und den ganzen Tag hin und her gefahren. Inzwischen finde ich auch Bürodefibrillatoren eine ganz gute Idee. So kann man wahrscheinlich Hitzeopfer schnell und unbürokratisch wiederbeleben. Irgendwo und irgendwann las ich einmal, daß sich, wenn sich das Klima in genau der Weise weiter verändert, wie es das zur Zeit tut, Berlin-Brandenburg, im Gegensatz zu den umliegenden Ländern, zu einer Steppenlandschaft verwandeln wird. Ich glaube, es hat bereits begonnen. Meinem Rücken scheint die Hitze jetzt schon überhaupt nicht zu bekommen, ich fürchte mich vor dem nächsten Supergau und hoffe, daß er sich bis nach dem Sommer und nach dem Urlaub Zeit läßt. Gerade auf einer Reise könnte ich es gar nicht gebrauchen, wenn ich plötzlich zwei Stunden zum An- und Ausziehen brauche und mich zur Belustigung aller vor das Waschbecken knien muß. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ich mich überhaupt noch von zu Hause weg trauen kann. Und wenn das jetzt schon so ist, brauche ich mir wohl keine Illusionen darüber zu machen, als Rentner noch lustig durch die Welt zu gondeln. Aber vielleicht ist es ja ganz gut so, wenn man sich das Rentenalter nicht schönträumen kann.
schlafe ich immer mit weit offenen Türen. Das rächte sich letzte Nacht damit, daß heute mein Zimmer aussieht, als hätte jemand die Balkonkästen darin ausgekippt. Ich erwachte nachts von einem starken Luftzug, es stürmte stark und die Zimmertür fiel zu. Dann schlief ich wieder ein. Am Morgen machte ich die Augen auf und wunderte mich, was das alles auf dem Boden ist. Dabei hatte ich gerade erst am Wochenende unter Schmerzen und Schweiß gesaugt. Ich brauche ja auch schon wieder knapp zwei Stunden, um mich dazu aufzuraffen, die Schuhe auszuziehen, nur damit ich mich nicht bücken muß. Ich empfinde so ein Windverhalten deshalb als pure Schikane, zumal es noch nicht einmal geregnet hat. Ich werde bereits das ganze Jahr über schikaniert und das Wetter macht jetzt auch noch mit. Ich will nicht mehr.
Und die Ratte betet erneut zu ihrem Gott der toten Moral, überlegt, wie sie mich für ihre eigene Dummheit und Fehler bestrafen, verrufen oder manipulieren kann. Kaum zu glauben, daß ich mich so in einem Menschen täuschen konnte, aber eigentlich, im nachhinein betrachtet, hätte ich es wissen müssen. Schließlich habe ich diverse Schwächen durchaus sehr bewußt wahrgenommen, allerdings bin ich aus Sympathie vom Positivsten ausgegangen und habe nicht daran gedacht, was diese aus einem Menschen im negativsten Falle machen können. Für so viel Optimismus und Idealismus habe ich wohl Strafe verdient.
VORMITTAG
Schon beim Aufstehen spüren Sie, dass ein Zauber in der Luft liegt. Sie strahlen – und alle Welt strahlt zurück.
NACHMITTAG
Die gute Laune wirkt sich auf Ihr Wohlbefinden aus. Sie fühlen sich nicht nur großartig, Sie sehen auch so aus! Umwerfend!
Klar, der Zauber in der Luft ist der Regen, d.h. falls die Blitze nicht nur leere Versprechungen bleiben. Das mit dem umwerfenden Aussehen bezweifel ich aber noch. Da kann nur ein Wunder helfen.
Im Büro soll ich mich, sagt Kollege K., mit dem Oberkörper auf einen Tisch legen, weil irgendetwas ausprobiert oder gemessen werden soll. Nachdem ich das getan habe, werde ich so müde, daß ich mich nicht einmal mehr bewegen kann, immer wieder einschlafe und weiter im Halbschlaf mit den Kopf auf den Armen liegen bleibe. Mein Körper ist schwer wie Blei und es kostet mich unendliche Mühe, überhaupt wach zu bleiben. Kollegen kommen und gehen um mich herum, ab und zu werde ich gefragt, was mit mir ist. Antworten kann ich noch und ich sage dann, ich sei so müde, wahrscheinlich der Kreislauf, daß ich mich nicht bewegen könne. Die Kollegen gehen wieder oder beraten sich. Schließlich kommt Kollegin K. und fragt ebenfalls. Auf meine Antwort sagt sie, ich sollte mal eine Pille von den Rowdypnol nehmen, die würden mich - das sagt sie nicht wörtlich, aber im übertragenen Sinn, den genauen Wortlaut habe ich vergessen - zur Kampfsau machen.
Bemerkung: Mit Rowdypnol meint der Traum wohl der Gegenpart zu Rohypnol, nämlich ein Aufputschmittel. Vielleicht brauche ich sowas ja wirklich, mindestens bei diesen Temperaturen. Mit meinem Kreislauf fühle ich mich jedenfalls partiell komatös.









ist so schön erfrischend.
Ich suche übrigens immer noch jemanden, der mich als Katze adoptiert.
Ich kann den ganzen Tag schlafen, in der Gegend herumstreunen und Vögel beobachten, zur Abwechslung auch mal dichten. Besonders geeignet bei Tierhaarallergie, da ich wenig haare. Außerdem bin ich sogar in der Lage, meine Dosen selbst öffnen und mich allein aus der Wohnung hinaus und wieder herein zu lassen. Normalerweise recht ruhig und friedlich, neugierig, etwas schreckhaft, mitunter sedierend (Tipp für Schlafgestörte), werde ich kratzbürstig, wenn man mich ärgert oder meine außergewöhnlichen Leistungen im Dosenöffnen nicht würdigt. Ein schattiges Plätzchen und ein Kühlschrank mit Eisfach sind Bedingung.
hab heute auf Spanien gewettet, aber mein heißer Draht nach oben war etwas überhitzt, deshalb hat es so lange gedauert....
Ich dachte schon, das wird gar nichts mehr. Meine Güte!
Ok, der Einsatz war nicht sehr hoch, sozusagen nur zum Heben der Motivation, und eigentlich wollte ich das Geld ja loswerden, wie mir mein Traum versicherte. Hat aber nicht geklappt.
http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1345045/50-Grad-im-ICE-nach-Berlin-Fahrgaeste-kollabieren.html#reqRSS
Tja, gerade wenn sie am nötigsten gebraucht werden, versagen die Wunder der Technik und man wünscht sich nichts mehr, als ein einfaches offenes Fenster. War doch eigentlich schon immer so.
In einem kleinen Konferenzraum findet ein Interview mit einer bekannten Fotografin statt. Sie ist noch relativ jung, hübsch, trägt einen blonden Bubikopf, hat aber bereits sehr viel Erfolg mit Fotoporträts von Prominenten. Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich bei diesem Interview mit dabei bin. Ich bin durchgängig nur ein stiller Zuhörer und habe weder mit der Fotografin noch mit der Interviewer-Crew aus mehreren Personen etwas zu tun. Es ist für mich aber recht interessant, zumal die Fragen hauptsächlich fotografischer Art sind. Irgendwann holt die Fotografin zwei gebrauchte und schon etwas abgegriffene Kameras hervor - ein helle große und eine schwarze kleine Kamera. Die helle Große bekommt eine der Interviewerinnen, die schwarze Kleine drückt sie mir in die Hand. Zuerst betrachte ich sie interessiert, sehe, daß es eine Analog-Kamera ist, und schaue durch das Objektiv. Dann werde ich jedoch unsicher, aus welchem Grund mir die Kamera gegeben wurde. Nur zum Ansehen? Muß ich etwas dazu sagen? Oder darf ich die behalten? Ich halte sie hoch und frage noch einmal nach. Ja, ich darf sie behalten, wow. Es wundert mich, daß sie ausgerechnet mir die Kamera gegeben hat. Ein guter Grund, um wieder mehr analog zu fotografieren.
Die restliche Nacht reise ich mit einem schwarzen Aktenkoffer voller Geld umher. In allen möglichen Verkehrmitteln packe ich ihn neben mir auf den Sitz, während ich schlafe, so daß er leicht gestohlen werden könnte. Ich frage mich im Traum selbst, warum ich das tue, und komme zu dem Schluß, daß ich es wohl tatsächlich möchte, daß er gestohlen wird. Allerdings passiert es nicht. Blöd.

Hatte den ganzen Tag über die Fata Morgana einer Brise vom Atlantik in der Nase. Hätte gerne mehr Meer. Wenigstens ist es jetzt Nacht und langsam angenehm. Montag soll es noch einmal so heiß werden. Ausgerechnet genau, wenn ich wieder Sport habe. Jedweder Sport, der bei diesen Temperaturen außerhalb des Wassers stattfindet, ist Mord, finde ich. An solchen Tagen wünschte ich mir außerdem die Nachtschicht von früher zurück, als man unbehelligt von der Hitze ein bißchen Arbeit schaffen konnte. Über den Tag kaum machbar, da ist man viel zu sehr damit beschäftigt, keine Wasserflecken zu hinterlassen und mit den ständig offenen Fenstern versteht man am Telefon durch den Straßenlärm noch nicht einmal sein eigenes Wort. Wenn mich jemand anruft, sage ich immer nur: “Ich verstehe nicht, ich verstehe nicht.” und ich verstehe wirklich nix. Ich bin es auch müde, dauernd gegen den Straßenlärm anzuschreien. Ins Freibad zu gehen ist ebenfalls unmöglich, so etwas geht nur noch wochentags am frühen Morgen. Am Wochenende oder nachmittags kann man es vergessen, da wird man seines Lebens nicht mehr froh, ist also nur etwas für den Urlaub. Ich erwäge, falls ich denn irgendwann Urlaub habe und es weiter sehr heiß ist, meinen Tag-Nachtrhythmus so umzustellen, daß ich die Nacht bis früh um 8 Uhr durchmache, ins Freibad gehe, dort bis mittags bleibe, mich dann aus dem Staub mache, wenn es voll wird, und meine Nachtruhe von 14 bis 24 Uhr halte. Vor Mitternacht ist der Schlaf eh der gesündeste.
PS: Ich würde so gerne vom Meer träumen.
In einer Stadt mit mittelalterlichen Mauern und Türmen. Im Traum halte ich es für Bernau bei Berlin aber eigentlich ist diese Stadt viel größer und die Mauern höher. Wie riesige Bollwerke ragen sie in den Abendhimmel. Ich wohne dort für ein paar Tage bei K., wobei mir auffällt, daß er unkontrolliert beginnt zu zittern, wenn er nicht die Kontrolle über alles hat. Während ich auf seine Hände schaue, fällt mir auch auf, wie alt diese aussehen, obwohl er sogar noch jünger ist als ich, knapp über dreißig. In der Stadt unterwegs fliegt einer meiner Schuhe plötzlich im hohen Bogen über einen relativ hohen Zaun. Mir gelingt es erstaunlich leicht, mich auf den Zaun zu stemmen und dann auf die andere Seite zu klettern. Dort bemerke ich, daß ich mich nun in einer Art Käfig befinde, kaum zwei Quadratmeter groß und für einen Moment weiß ich nicht mehr, wie ich mit dem Schuh in der Hand wieder hinausklettern soll. Aber rechtzeitig fällt mir ein, den Schuh einfach erneut über den Zaun zu werfen und hinterher zu klettern.
Während ich beim Aufräumen meines sehr großen Kleiderschrankes bin, bekommt mein Vater Besuch von einem älteren Herrn, an den ich verkauft verheiratet werden soll. Ich werde vorgeführt, und da dieser ältere Herr auch meinen Kleiderschrank mitheiratet, zeigt mein Vater ihm diesen ebenfalls mit allem, was darin hängt. Einen Bügel mit goldbedrucktem Kleid zieht er heraus, um es zu präsentieren, aber dem älteren Herrn gefallen die Klamotten nicht. Mißmutig schüttelt er den Kopf. Ich werde wohl neue benötigen.
Bemerkung: Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen vom Meer zu träumen, nachdem ich noch bis spät in der Nacht von Atlantis gelesen und dabei stets den Geruch einer frischen Brise vom Atlantik in der Nase hatte.
Ein großes Haus voller leerer Zimmer und Flure, in welchem ich mich mit einem Grüppchen von Menschen aufhalte, unter ihnen ein Mann aus meiner Sportgruppe. Doch so leer, wie das Haus auf den ersten Blick aussieht, ist es gar nicht, denn es gibt dort Geister(oder heimliche Zuschauer?), die uns beobachten und es gar nicht gerne sehen, daß wir Geschichten schreiben und uns diese gegenseitig vorlesen. Wir dürfen uns nicht dabei erwischen lassen. Deshalb müssen wir uns ständig irgendwo verstecken und ziehen flüchtend durch das Haus, von einem Versteck zum nächsten. Dort, hinter Tischen und Betten kurzzeitig vor den "Anderen" geschützt, schreiben wir, oder lesen laut die geschriebenen Geschichten vor, um sie mit der Gruppe zu teilen. Diese Stunden oder Minuten in den Verstecken sind heimelig und kreativ, erwärmen das Herz, egal wo wir uns befinden und wie unbequem es ist. Aus diesem Grund hören wir nicht damit auf. Aber wir vergessen trotzdem nie, auf der Flucht zu sein und uns verbergen zu müssen.
Bemerkung: Erinnert mich ein wenig an "Fahrenheit 451".
Möchte man sich gesund ernähren, beginnen die Schwierigkeiten bereits beim Einkaufen, zumindest wenn man zu den Normalbürgern gehört, die ihre Lebensmittel weder selbst anbauen, noch die Zeit haben, zweimal in der Woche auf einen Frische-Markt zu fahren. Das kommt erst, sobald man Rentner ist, das heißt, falls man es bis dahin schafft, trotzdem fit zu bleiben. Während der Berufstätigkeit hält man sich eher an die umliegenden Supermärkte und fühlt sich dort von Giften umzingelt. Aspartam und andere Süßungsmittel, Zusatzstoffe, Farbstoffe, jodiertes und womöglich noch entmineralisiertes Kochsalz, Geschmacksverstärker, Zucker in überreichlicher Menge - jeder Griff ins Regal könnte sich als eine Eßmine entpuppen. Irgendwie schlägt man sich trotzdem durch, sucht sich die harmlosesten Rosinen aus dem Kuchen, ganz Vermeiden ist in dieser Situation fast unmöglich, wenn man keine Lust hat, sich auf eine strenge Diät zu setzen. Denn eigentlich möchte ich mich nur ein wenig basischer ernähren, bzw. mit einem Übergewicht an Basen, und dies mit so wenig Chemie wie möglich. Das bedeutet, mehr Obst und Gemüse, weniger Zucker und Fleisch, so Pi mal Daumen. Gelingt nicht unbedingt optimal. Ganz auf Säurebilder in Form von Zucker oder Fleisch verzichte ich nicht, da ich aber bereits in den letzten zehn Jahren den Zuckerkonsum Schritt für Schritt reduziert habe, ist auch mein Verlangen nach Süßem zurückgegangen, so daß ich jetzt viele Lebensmittel, sogar Bioprodukte, als viel zu süß empfinde. Hier beginnen die Schwierigkeiten auf der Arbeitsstelle.
Wenn ich dort weiter ständig genötigt werde, Kuchen, Eis oder Wurstbrötchen zu essen, wird das mit dem Säure-Basen-Gleichgewicht nie etwas. Heute kam zum Beispiel eine unserer Teamleiterinnen mit zwei Paketen von dem extra fettigsüßem Eis als Urlaubslage an, also dick Schokolade drum herum, zuckrige Soße drinnen usw. Ich traute mich, abzulehnen, und bekam sogleich zu hören, ob ich denn nicht will, daß sie einen schönen Urlaub hat. Das war natürlich als Scherz gemeint, aber letzten Endes kommt es tatsächlich so rüber, daß man entweder etwas gegen die Person hat, sich absondert, oder hinter dem Rücken heißt es, man sei nicht teamfähig oder mäkelig. Sitzt man in einer Runde zusammen, kommen auch oft schlimmstenfalls ironische Bemerkungen, man achte auf die Figur u.ä., was bei mir definitiv nicht der Fall ist. Ich kann bergeweise essen, ohne dabei auseinanderzugehen. Zwar wird mein Bauch etwas größer, mein Gesicht etwas runder und auch die Hüften bekommen etwas ab, aber selbst dann liege ich immer noch bei Normalgewicht, so daß ich damit leben könnte, wenn ich unbedingt wollte. Meine Beweggründe sind rein gesundheitlicher Natur, aber wenn man beginnt, über Krankheiten zu reden, gegen die man zu Felde zieht, um es zu erklären, wird das genauso ungern gesehen oder gar ins Lächerliche gezogen. Dabei bin ich nicht die einzige, die unter gewissen Zivilationserkrankungen leidet, aber ich frage mich, was diese anderen dagegen machen. Wie es aussieht, stopfen sie trotzdem fleißig übersüßte Kuchen, übersüßtes Eis u.ä. in sich hinein und schlucken die ihnen angepriesenen Pillen, um nicht aufzufallen. Ich mein, ich falle ja normalerweise ebenfalls überhaupt nicht gerne auf, aber ich sehe auch nicht ein, warum ich mich mit Wohlstandsmüll umbringen soll, um gesellschaftlich genehm zu sein.
"Mäkelig" ist ein Attribut, das ich in Zusammenhang mit mir immer mal wieder höre, besonders gerne von Männern, die mit dieser "Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt"-Mentalität aufgewachsen sind. Ok, vielleicht bin ich ein bißchen mäkelig, aber vielleicht ist dieses "Mäkelig" auch nur ein gewisser Instinkt, der anderen abhanden gekommen ist. Als Kind mochte ich zum Beispiel absolut keine Schlagsahne, Cremetorte, Leberwurst oder Speck*. Schlagsahne mußte vom Kuchen heruntergekratzt oder aus dem Eisbecher herausgelöffelt werden, Speck aus dem Rührei gesammelt werden, und Cremetorte oder Leberwurst habe ich nur gegessen, wenn ich dazu gezwungen wurde. Inzwischen bin ich so weit sozialisiert, daß ich ohne aufzufallen, Schlagsahne, Cremetorte, Leberwurst und Speck essen könnte. Trotzdem versuche ich immer noch, bis auf die Cremetorte, auf die ich sehr selten sogar Appetit habe, es meist zu vermeiden. Im übrigen finde ich es in meiner seltsamen Logik auf eine gewisse Weise widersinnig, jemanden, der wochenlang nur mit gekochten Kartoffeln, rohen Radieschen, Äpfeln, Vollkornbrot, Olivenöl und Salz überleben könnte, das sogar schon getan hat, als mäkelig zu bezeichnen. In meiner eigenen Logik empfinde ich nämlich genau die Leute als mäkelig, denen die puren und einfachen Dinge nicht mehr schmecken, weil die Geschmacksnerven total taub geworden sind, so daß alles künstlich behandelt, gezuckert und gewürzt werden muß, damit sie ihren Speisen etwas abgewinnen können.
Ich wünschte, jemand würde auf Arbeit einmal auf die heldenhafte Idee kommen, einen Rohkostbuffett zu veranstalten, denn gerade wenn ich arbeiten gehe, bekomme ich davon am wenigsten. Es ist noch ein weiteres großes Hindernis, daß man nicht nur wenig Zeit zum Einkaufen hat, sondern auch wenig Zeit und Kraft, um täglich zu schälen und schnippeln, Bio-Rezepte anzurühren (womöglich einschließlich Kosmetik) oder gesund zu kochen. Stattdessen soll alles so schnell wie möglich gehen und schon kauft man Dinge, wo man nur noch den Löffel hineinstecken muß. Der Tag mit nur 24 h nimmt da leider keine Rücksicht. Obwohl, wenn ich aufhören würde, Tagebuch zu schreiben, überhaupt zu schreiben und möglichst auch noch das völlig überflüssige Lesen weglassen würde, das ja sowieso nur zu schlau macht (schlafen kommt eh zu kurz, mehr weglassen geht nicht).....
Sollte dieses Blog also künftig leer bleiben, bin ich gerade damit beschäftigt, Mohrrüben zu putzen, Kohlrabi zu schälen, Blumenkohl zu blanchieren, Schnittlauch zu züchten, Kohlköpfe zu schneiden, Ananas zu stechen, Äpfel zu entkernen, Bohnen zu polken, Gurken einzulegen, Kürbis einzukochen, Gras zu pressen, Brot zu backen, Keimlinge zu ziehen und Pilzkulturen anzusetzen.
*Eine Ausnahme: Nachdem ich Falladas "Geschichten aus der Murkelei" gelesen hatte, in welchen ein Mädchen vorkam, das so arm war, daß sie ihre letzte Speckschwarte nicht essen konnte, sondern sich damit nur das Brot einrieb, machte ich dies wochenlang nach. Ich rieb trockenes Brot mit der immer im Kühlschrank vorhandenen Speckschwarte ein, streute etwas Salz drauf und aß das. Nicht unbedingt eine kulinarische Sensation, aber eine Erfahrung wert. Als Kind möchte man manches eben auch nacherleben.
zwei T-Shirts gekauft. Auf dem einen steht "Girls Night Out" auf dem anderen "Give me diamonds to be a good lover". Was bedeutet die erste Redewendung? Ich hoffe, es ist nichts Unanständiges.
Meine Mutter dagegen hat richtig zugeschlagen. War gerade ganz aufgelöst am Telefon und meinte, sie hätte die ganze Nacht nicht geschlafen. Ich dachte schon, ist wieder sonst was passiert, aber sie hat nur ihre Traumwohnung gefunden. Genau dort, wo sie immer eine Wohnung wollte. Direkt am Knotenpunkt, zentral gelegen im Bezirk, dieselbe Ecke, wo sie bisher auch gewohnt hat, wo sie überall schnell hin kommt, aber dafür sehr ruhig und schön gelegen, gepflegt, größer und teurer als ihre jetzige, doch sie meint, das schafft sie noch für die nächsten fünf Jahre. Schließlich würde ja bei ihr allein nichts dreckig. Und was danach ist, ist ihr egal. Sie möchte jetzt auch mal, wenigstens für fünf Jahre, ihre letzten Jahre, eine schöne Wohnung genießen. Die Wohnung liegt im 4. Stock mit Fahrstuhl. Ich hoffe, der Fahrstuhl ist zuverlässig, denn die Treppen hinauf würde sie nicht mehr kommen. Ansonsten freue ich mich für sie, wenn es denn wirklich die Wohnung ist, die sie immer wollte. Allerdings kann ich ihr partout nicht ausreden, ihre völlig kaputte und auseinandergeplatzte, uralte Schrankwand, an der schon alle Griffe fehlen, mit in die neue Wohnung zu nehmen.
suchen nach einem Schuldigen des Fußball-Desasters, sogar Krake Paul muß schon dran glauben, aber die Online-Medien wissen nichts von mir. Deshalb werden sie den wahren Schuldigen nie finden. *vor sich hin kichert*
Liebe auf den ersten Blick war das gestern zwischen Herrn N. und einen kleinen farbigen Jungen, dessen Mutter eine Bestattung beantragen wollte (Hitze scheint wirklich gefährlich zu sein - die Todesfälle häufen sich schon wieder in unseren Sachgebieten). Gleich als die Tür aufging und der kleine Junge Herrn N. erblickte, begann er zu schreien, zu weinen, machte auf dem Absatz kehrt und wollte mit seinen kurzen Beinchen weglaufen. Die zwei Frauen fingen ihn wieder ein und versuchten ihn zu beruhigen und Herr N. sagte dazu: "Der Onkel Doktor bohrt heute auch gar nicht." Als der Junge sich beruhigt hatte, wollte die Mutter, daß er Herrn N. "Guten Tag" sagt, aber der Kleine bestimmte: "Nein!"
Das Gespräch war noch nicht ganz beendet, da rannte er bereits zur Tür und wollte flüchten. Herr N. fragte ihn, wo es schlimmer wäre, beim Zahnarzt oder hier, und der Junge antwortete: "Hier!"
Darauf begann Herr N. in seinem Schreibtisch zu kramen mit der Bemerkung: "Na dann kann ich ja jetzt auch den großen Bohrer hervorholen.". Als alle aus dem Zimmer waren meinte Herr N. zu mir: "So eine kleine schwarze Weichwurst, aber die machen wir auch noch zum Mann. Schade, daß ich nicht etwas im Schreibtisch habe, das surrt oder brummt...." Das hätte er dann wahrscheinlich wirklich hervorgeholt, wie ich ihn kenne.
Desweiteren entdeckte ich, daß Erdbeerbriefmarken nach Erdbeeren riechen. Wir bekommen bergeweise Post und Herr N. reichte mir den Umschlag mit einer Erdbeerbriefmarke für meinen Bruder, da dieser Briefmarken sammelt (glaube ich, jedenfalls nehme ich immer Briefmarken für ihn mit). Ich begann die Briefmarke herauszureißen und wunderte mich, als ich meinte, tatsächlich Erdbeeren zu riechen. Ich schnupperte an der Briefmarke und da war es wieder. Beinahe dachte ich, ich würde mir irgendetwas einbilden, aber nachdem ich Herrn N. dazu gebracht hatte, ebenfalls an der Marke zu riechen, obwohl er erst glaubte, ich mache Witze, bestätigte er mir, daß ich nicht halluziniere. Zuerst fand ich diese Duftbriefmarke ja ganz lustig, aber beim Googeln las ich auch
kritische Stimmen und ich muß ihnen recht geben. Zum Glück reagiere ich auf Duftstoffe nicht allergisch, weiß aber durch die Allergie gegen den Zigarettenrauch, wie es ist, wenn man unfreiwillig (z.B. durch Balkonkettenraucher) ein Trojanisches Pferd voller Allergene ins Haus bekommt und sich nicht wirklich dagegen wehren kann. Hätte ich so total unwissend die Briefmarke in die Hände bekommen und würde auf Duftstoffe ebenso reagieren wie auf Zigarettenrauch, hätte ich im schlimmsten Fall bis zum nächsten Tag keine Stimme mehr gehabt. Und das ist zum einen nicht besonders lustig und zum anderen völlig unnötig.